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Hilfe, Besuchsrecht, wenn Papa am WE arbeitet!!!!

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Hallo, ich habe sehr lange nicht mehr geschrieben, aber jetzt hab ich eine dringende Frage. Der Vater meiner Tochter und ich sind seit über 1 Jahr definitiv getrennt, vorher war es ein ewiges Hin und Her. Wir hatten nie eine regelmäßige Besuchsregelung, weil wir uns ja immer noch recht gut verstanden haben. Nun hab ich die Faxen dicke, weil es nie so klappt wie abgesprochen. Am Wochenende hat er kaum Zeit. Entweder ist er als DJ unterwegs oder er geht feiern... Ich arbeite inzwischen 25 STunden die Woche und finde, ich hab ab und an auch mal ein freies WE verdient. Meine Tochter ist e,5 Jahre alt, wir haben beide das Sorgerecht. Mein Ex ist selbständiger Künstler und Baumunternehmer. Damit verdient er seit Jahren sein Geld. Seit ca. 1,5 Jahren hat er am Wochenende regelmäßig DJ-Auftritte. Im Sommer sind es sehr viele wg. Hochzeiten, im Winter hauptsächlich Weihnachtsfeiern, etc. Pro Abend sind es ca. 250-300 €. Tja, und darauf will er nicht verzichten und will deshalb keine 14Tage Regelung am Wochenende! Er hat doch immer noch 2 Wochenende im Monat wo er arbeiten kann. Und das Freitag und Samstag... Tja. ich hab von dem Geld auch nichts, weil er mir nur 196 Euro zahlt. Ich sehe das am WE als Nebenjob. Er wird es aber anders darstellen. Leider kann ich erst nächste Woche zum Jugendamt. Wir hatten heute so einen schlimmen Streit. Er will sie von SO-Di nehmen. Ich finde es sehr egoistisch von ihm. Und dann will er sie an den Tagen sogar nicht in den Kindergarten geben! Was meint Ihr? Kennst jemand die Rechtslage in solch speziellem Fall? LG Teresa


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Hm, ich hab jetzt keine Rechtslage nur mal meine Meinung, die wird Dir nicht gefallen! Ich bin alleinerziehend, aber richtig, also es gibt zwar einen Vater, aber der hat meine Tochter in jetzt 6 Jahren bisher 4 x gesehen. Meine Mutter nimmt sie in Ausnahmefällen mal wenn was bei Arbeit ist oder so ca. 3 bis 4 x im Jahr, wenn ich wirklich abends mal weg möchte. Evtl. darf sie mal eine Nacht bei der Godi schlafen, aber öfters ist eigentlich meine Nichte bei mir! Das heißt ich hatte in den letzten 6 Jahren nicht ein freies Wochenende und derjenige der mein Kind von Sonntag bis Dienstag nehmen würde und das auch noch einfach so, dem würde ich sicherlich die Füße küssen dafür! ;) Das er sie nicht in den Kindergarten geben will, finde ich ok, was spricht denn dagegen? Soll sie doch die Zeit mit dem Papa genießen! Meine Maus hatte ich an meinen freiem Montag auch oft zuhause, ansonsten war sie während der Arbeitszeit bei einer Tagesmutter! Kannst Du nicht versuchen, dass ganze ohne Jugendamt zu regeln, dass bringt evtl. noch mehr Ärger? Immerhin kümmert er sich, zahlt Unterhalt und geht auch noch arbeiten, dass haben viele andere hier nicht! Vieleicht kann er sie ein Wochenende nehmen und sonst dann eben von Sonntag bis Dienstag und das ganze im Wechsel! Gruß von Cat


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Hallo, ich sehe es wie Cat: Was ist so schlimm daran, daß er die "Kinder-Tage" seinen Arbeitszeiten anpaßt? NOCH geht das ja. Wenn die Kleine in die Schule geht, müßt Ihr halt neu verhandeln, oder sie geht halt Montags und Dienstags von ihm aus in die Schule, aber das liegt ja auch noch weit in der Zukunft. Ich würde dem Kind wünschen, daß evtl. wichtige (KiGa-)Veranstaltungen besucht werden können (Feste, Geburtstage etc.), das kann man damm vielleicht beim JA klären, aber an einer Regelung an grundsätzlich anderen Tagen kann ich nichts Falsches finden. Natürlich gehören die Einkünfte aus Nebentätigkeiten auch in das dem Unterhalt zugrundeliegende Einkommen angerechnet. ABER: Wie und wann er sein Einkommen erzielt, was er als "Hauptjob" und was als "Nebenjob" ansieht, entzieht sich Deiner Einflußnahme. Das ist SEINE Entscheidung. Ich bekomme UHV (das wären in Deinem Fall bloß 125,- Euro) und der Vater nimmt die Kinder maximal vier Stunden in 2 Monaten. Glaube mir: Dir geht es gold! In erster Linie dient der Umgang dem Kind. Wenn für Dich ein freies WE dabei rausspringt: Freu Dich! Aber einen Anspruch darauf hast Du nicht. Gruß, Elisabeth.


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Schön, Dein letzter Satz, den unterstreiche ich auch noch schnell! Gruß von Cat


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o.t.


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Hallo, tja, ich sehe das genauso wie Cat und Elisabeth...Sei froh, daß er sich regelmäßig kümmert...und solange es dabei nur "stört", daß Du dabei kein freies WE hast...ist das nicht Sinn und Zweck der Sache...Aber Sonntags kann man doch auch raus gehen? Wegen Kindergarten kannst Du doch vielleicht mal mit der Kleinen sprechen - sie ist ja nicht mehr sooooooo klein und hat dazu vielleicht auch eine Meinung...bzw. das sollte er mit ihr klären, ob sie an diesen Tagen in den Kiga möchte oder lieber Papa-Zeit...? LG Heike


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hallo theresa ich kann dich sehr gut verstehen!! mir geht es genauso wie dir... der kv meiner tochter geht viel "nebenbei" arbeiten und sagt dann immer dass er keine zeit für seine tochter hat! und das kotzt mich an... auch ich gehe arbeiten und muss auf viel verzichten, WEIL ICH ja das kinder immer habe und keine andere betreuungsmöglichkeit! kann dich voll verstehen... auch wenn dir das nnicht wirklich weiterhilft! wäre nett, wenn du mir mal bescheid gibst, was das JA dazu sagt!! alles liebe karen


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klar, man kann frpoh sein, wenn der vater sich überhaupt kümmert, schreibt man hier aber hallo? man selbst verzichtet auf SO VIEL, da soll auch ein vater mal zurück stecken als mutter hat man sich um skind zu kümmern, und wenn der vater es MAL nimmt muss man auf die knie fallen? nix da


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Also ich seh es so wie Cat und Em, allerdings bin ich auch der Meinung das man als Mutter genauso das Recht hat egoistisch sein zu dürfen, wie es sich die Väter von anfang an heraus nehmen. Wir haben die Kids in der Regal 24/7 und die Väter? 2 Wochenenden im MOnat sind zuviel? Ach gottchen, dann lass uns 1 Wochenende in 6 Wochen vereinbaren, wenn der gnädige Herr das vielleicht gebacken bekommt. Fragen die Kerle uns eigentlich ob und wie wir was gebacken bekommen? Nö, tun sie nicht. Man dieser Egoismus stinkt doch echt zum Himmel! Umgang dient dem Kind, ganz klar. Allerdings haben bei regelmässigem Umgang einfach alle Parteien was davon sollte man meinen. Und was bitte spricht dagegen wenn Mama die Kinderfreie Zeit mal dafür nutzt ihre Baterien zu laden? WEr keine Familie im Rücken und keinerlei Unterstützung hat was das Kind angeht, der kann einfach irgendwann nicht mehr. Aber DAS ist ja unser Problem, nicht das der lieben Erzeuger. Von daher kann ich Teresa sehr wohl verstehen. GRüßle, Tinsche


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Interpretiert jetzt bitte keine Sachen rein, die keiner gesagt hat. Es ist NIHCT egoistisch, wenn Mama auch mal ein paar freie Tage hin und wieder haben will. Das hat keiner gesagt. Allerdings dient der Umgang mit dem Vater in erster Linie einen anderem Zweck. Wenn der Vater-Umgang aus welchen Gründen auch immer diesen Zweck nicht erfüllen KANN (zum Beispiel, weil der Vater dann, wenn Mama frei haben will, arbeitet), dann muß Mama schauen, daß sie sich ihre frie Zeit anders organisiert. Man kann die Kinder ja auch mal bei Freunden parken oder sich einen Babysitter nehmen. In einer "intakten" Familie, wo Papa und/oder Mama ungewöhnliche Arbeitszeiten hat, läuft das auch so. Der Vater möchte in diesem Fall sehr wohl einen regelmäßigen Umgang alle 14 Tage. Es geht nicht um "alle 6 Wochen" oder "hin und wieder mal". Es geht im Grunde doch nur darum, ob Mama bestimmen kann, wann Papa arbeitet. Das kann sie ja nicht mal, wenn Mama und Papa verheiratet sind. Wenn sie getrennt sind, geht es sie verdammt noch mal genau gar nix an. Und wenn Papa am WE arbeitet, dann muß der Umgang halt den Arbeitszeiten angepaßt werden. Was soll das JA denn da tun? Ihn zwingen, am WE nicht mehr zu arbeiten? Empörung: Papa muß Mama doch ermöglichesn, auch mal ein WE frei zu haben!!!!! Nein, muß Papa nicht. Unser Papa ermöglicht Mama alle zwei bis drei Monate mal ein paar freie Stunden. Die Kinder - obwohl inzwischen 11 und 6 Jahre alt - haben NOCH KEIN EINZIGES MAL bei Papa übernachtet. Ist ihm zu viel, traut er sich nicht zu. Ich sucher mir meine Entlastung halt woanders. Für MICH als Mama ist das Schade, eine Katastrophe ist das für die Kinder. Mich würde jetzt echt mal interessieren, was Ihr "ich verstehe Dich"-Leute vom JA erwartet? Soll es dem Vater die Arbeitszeiten vorschreiben? Gruß, Elisabeth.


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Also in dem Ausgangsposting steht nichts davon, dass er sich nicht kümmert oder nur seinen Hobbys nachgeht. Schade dass sich Teresa nicht mehr äußert, denn so wie sie schreibt, will er, wg. seinem Nebenjob lediglich die Wochenenden arbeiten, dafür aber das Kind dann an anderen Tagen nehmen. Und das finde ich vollkommen ok! Nur wie ihr das jetzt darstellt, verzichtet er ganz auf Umgang und bringt damit die Mutter um ihre freien Tage, aber so lese ich das nicht! Wenn er sich gar nicht kümmert, bin ich die erste die laut schreit, denn so einen Fall habe ich selbst und bin nicht wirklich zufrieden damit. Das aber auch nicht wg. meiner knappen Freizeit und meiner nicht vorhandenen kinderfreien Zeit sondern einzig und allein, weil meine Maus sehr darunter leidet, dass sich ihr Papa nicht kümmert! Dieser Papa kümmert sich, sorgt für Unterhalt, nur halt nicht an den üblichen Tagen sondern sieht zu, dass er das Kind trotz Job und Nebenjob zu sich nehmen kann! Das gefällt Teresa nicht, aber wie Elisabeth schon geschrieben hat, geht es Teresa nichts an, wann und wo der Papa arbeitet und da wird auch das Jugendamt nichts unternehmen wollen, was auch!? Gruß von Cat


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Sorry, ich bin im Moment wohl einfach nicht wirklich gut auf das Thema Väter und Umgang zu sprechen. Mir gings in meinem Posting auch primär darum das Väter sich einfach Dinge rausnehmen die für uns Mütter einfach nicht in Frage kommen. Sicher kannst du die Arbeitszeiten nicht beeinflussen und der Weg zum Jugendamt bringt auch nichts. Gruß, Tinsche


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Es geht doch wohl darum, dass die Mütter immer die flexiblen sein müssen. Teresa arbeitet 25 Stunden die Woche, sie verzichtet zum Wohle des Kindes also auf 15 Stunden Gehalt pro Woche. Sie verzichtet weiterhin auf Karrieremöglichkeiten, denn Überstunden, Mehrarbeit am Wochenende etc. sind nun mal mit Kind nicht drin. Da kann es doch nicht zuviel verlangt sein, dass auch der Vater mal verzichtet, was seine beruflichen Ambitionen angeht, oder? Elternschaft bedeutet auch, dass man bei seiner eigenen "Selbstverwirklichung" zurückstecken muss. Viele Grüße Petra


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verstehe den wirbel von teresa nicht. der vater bietet doch an, daß er das kind von so-di nimmt, da kann sie doch auch "entspannen"??? warum so fixiert auf das wochenende??? außerdem kann teresa sicherlich mehr arbeiten, wenn sie will...auch mit kind ist in meinen augen karriere möglich.


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Ich habe auch mit zwei Kindern Vollzeit gearbeitet, und die eine oder andere Überstunden war auch noch drin. Teresa verzichtet doch nicht, weil der Kindsvater das so verlangt, sondern weil SIE es so möchte oder den Eindruck hat, daß es für sie und das Kind so besser paßt. Sie hat kein Recht, den gleichen Verzicht vom Vater zu VERLANGEN (


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das Problem liegt darin das Ausgeh-Angebote für sie eher am Wochenende vorhanden sind, als unter der Woche. Ich war noch nie ein Partymensch, aber das wär so der einzige Grund der mir spontan einfällt, das sie sich deshalb vielleicht darüber so aufregt. Grüßle, tinsche


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ja, das denke ich auch. oder weil sie montag und dienstag arbeiten muß und dann eben nicht "komplettentlastung" hat. ich persönlich gehe viel lieber unter der woche aus, als am woe. aber liebe leut, ganz ehrlich, wenn eine aemutter einen sich kümmernden vater hat, hat sie es besser als eine mutter innerhalb einer zweielternfamilie...egal ob er das kind am sa oder am dienstag nimmt.


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Sory, ich bin nicht so oft vorm PC! Ich finde es schade, daß man hier so den erhobenen Zeigefinger gezeigt bekommt! Natürlich dient der Umgang dem Kind. Aber wir haben beide das Sorgerecht, er verdient zwischen 2 und 5tausend Euro NETTO im Monat. Da regt es mich auf, dass ich nur 196 Euro Unterhalt fürs das Kind bekomme. Er verdient nämlich einen Großteil schwarz... Und der Unterhalt wurde bereits vor 3 Jahren berechnet. So, und er möchte halt nicht auf sein unregelmäßiges Nebeneinkommen am Wochende verzichten. Hallo, wer kann da behaupten, ich rege mich zu unrecht auf!?? Er will den kleinstmöglichen Kompromiss eingehen. Immer so wie es ihm paßt. Und eins stimmt: Wenn ich unter der Woche arbeite und füh aufstehen muss, ist es sicher keine Erholung, wenn ich dann auch mal ausgehe oder ein paar Freundinnen treffe. Bin übrigens alles andere als eine Partymaus, aber mein Lebensinhalt besteht auch nicht ausschließlich darin, sich um mein Kind und den Haushalt zu kümmern. Er kann wenn er sie 2 Wochenenden im Monat nimmt, immer noch etliche DJ-Jobs annehmen. Aber der Gute möchte ja auch noch ständig mit seinen Jungs feiern gehen und das mit fast 36 Jahren... Komme mir einfach verarscht vor! Danke für Eure zahlreichen Antworten. LG


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den erhobenen zeigefinger bekommst du nicht, sondern einfach nur meinungen von mädels, denen es anders ergangen ist/ergeht. wenn der kv sein einkommen schwarz verdient, kannst du nicht viel machen. ich verstehe deinen ärger darüber, daß du nur einen bruchteil als unterhalt erhältst, aber nimm die tatsache, daß er sich kümmert als gutti ( hochdeutsch: bonbon )hin. der kv meiner tochter hat sich nicht gekümmert, es war/ist mir aber auch herzlich egal, ob er mehr verdient als er angibt... ich ermögliche meinem kind, alles was möglich ist.