Mitglied inaktiv
Sagt mal, wie ist das eigentlich genau mit Umgangsrecht und -pflicht. Muss ein KV Umgang mit seinem Kind haben, wenn ja, von wo auch wird das geregelt und darf er den Umgang einfach so ablehnen???
Guten Morgen, das ist ein ganz heikeles Thema. Bei meinem Großen war es ja auch immer wieder stressig, weil der Herr je nach Freundin Bock hatte oder nicht. ER hat sogar auf Umgang geklagt, ob wohl er nicht die Termine wahrgenommen hat. Im Urteil wurde ihm noch weniger Umgang zugesprochen als er vorher hatte. Auch das hat er nicht eingehalten. Inzwischen gibt es keinen Umgang mehr und mein Sohn ist wesentlich entspannter. Zwingen bringt nix, denn was erwartest Du, wenn ein Vater nicht will??? LG mousy
ich hatte mal ein Gespräch mit ihm, in dem er verlauten ließ "Klar möchte ich meine tochter haben, sobald sie groß genug ist um allein bei mir zu schlafen" Was stellt der sich vor weil angeblich könnte man in Miriams Alter (11 Monate) noch nichts mit ihr "anfangen"
hallo eigentlich kann man das allein untereinander regeln,wenn sich beide seiten einig sind. grade in dem alter sollte die kleine doch kontakt haben, wie lang will er denn warten? wenn sie 3 ist und keinen kontakt zu ihm hatte dann will sie eh nicht mehr zu ihm da sie ihn ja dann garnicht kennt. also ich versteh solche männer echt nicht. die sollen doch froh sein wenn sie ihre kinder sehen können oder dürfen, mansche frauen wollen das garnicht. gruß carina
der KV von meinem kleinen ist auch so ein spezialist, er könnte ihn jederzeit sehen, sagt aber er kann mit dem kleinen noch nichts anfangen... er ist jetzt 4 monate... seine begründung, er ist zu klein und ich still ja noch... das sind meiner meinung nach ausreden, um sich vor der verantwortung drücken zu können... und nach 3 jahren kann er eh vergessen, das er den kleinen übers WE bekommt... wie oben schon geschrieben wurde - der kleine kennt ihn ja nicht und er ihn auch nicht....
Bin jetzt zwar nicht unbedingt die Hilfe. Aber da hier nur über Väter gewettert wird, die ihre Kinder ja sehen könnten, aber nicht wollen oder so ähnlich, hier mal die andere Seite: Vater möchte gerne Umgang mit dem Kind und das schon seit der Geburt. Erst war es aber der Mutter nicht zu zumuten, denn sie kam mit der Trennung nicht klar (Trennung erfolgte bevor sie überhaupt wusste, dass sie schwanger war; also nix mit in der Schwangerschaft sitzen gelassen worden). Aber wenn überhaupt ist sie dabei, wenn der Kontakt zustande kommt. Die Zeit plätscherte so dahin, dass Kind wurde älter, die Mutter aber nicht "gesünder". Dann ist sie mit Sack und Pack weg gezogen. Der Vater erfuhr dies durch ein Schreiben der neuen Kreisverwaltung, die nun zuständig war. Okay, regelmässiger Kontakt nicht mehr möglich. Trotzdem der erneute Versuch: Nein, sie wünscht keinen Kontakt, da ihr Kind einen Vater als solches nicht kennt und dadurch nur durcheinander gebracht wird. Und sie nicht möchte, dass ihr Kind dasselbe durchmacht wie sie. Aja. Das JA interessiert dies nicht, warum auch? Ihre Aufgabe endet bei dem Vermittlungsversuch zwischen den Parteien. Mehr kann sich nicht tun, das ist Aufgabe des Familiengerichts. Klagen ist eine Möglichkeit des Vaters, stimmt. Aber um welchen Preis? Das Kind steht in der Schusslinie. Und nach einer gewissen Zeit hat das Kind a)wirklich kein Interesse mehr, b) ist sauer auf den "desinteressierten" Vater, c)kann mit Situation wirklich nicht klar kommen und ist verunsichert, etc. Und somit gibt es bei diesem Umgangsrechteinklagehickhack nur einen Verlierer, das Kind. Es gibt aber auch intelligente, weitsichtige Väter, die daraufhin auf das Umgangsrecht verzichten, einfach nur den Unterhalt zahlen und warten bis das Kind alt genug ist und zumindest den Schritt des Kennenlernens selbst geht. Eine späte Aufklärung der Situation ist auch eine Aufklärung. So ergeht es meinem Mann. Durch Zufall hat er jetzt wieder die Adresse seines Kindes (fast 6). Der steuerlichen Lebensbescheinigung sei Dank. Das JA ist keine Hilfe, da die Vermittlung scheitert. Umziehen ist für eine Mutter mit alleinigem Sorgerecht kein Problem. Aber selbst, wenn er seinem Kind schreibt oder ein Päckchen schickt,...wer weiss, ob es das Kind bekommt und auch erfährt von wem es ist?? Ist wirklich alle Mütter so rechtschaffen?? Ja, mein Mann hasst diese Situation. Und so langsam auch die KM (komisch, KM liest man ganz schön selten). Aber er wartet. Vielleicht solltet ihr den Vätern (auch wenn sie sich jetzt verquer anstellen) später den Umgang ermöglichen. Und nicht jetzt schon sagen: Wenn nicht jetzt, dann später schon mal gar nicht. Das Kind muss ja nicht direkt beim Vater übernachten. Aber zumindest sehen und Kontakt haben. LG
mein ex kann jederzeit den kleinen sehen und mit ihm was unternehmen - er ist schließlich der vater... bin nur traurig & enttäuscht, das er es nicht macht, nicht wenigstens jetzt mit ihm ne bindung aufbaut- damit es später einfacher wird. ich denk, ein kind braucht mutter und vater... außer es ist etwas gravierendes vorgefallen...
Also ich kapier ja auch noch nicht, warum es Männer gibt, die ihre Kinder nicht sehen wollen. Mein Ex wollte 6 Monate nach der Trennung auch nix von seinem Sohn. Auf einmal wollte er ihn sehen, gut ich hab ihn - für mich - das letzte mal gefragt, ob er will. Jetzt nimmt er ihn alle 2 Wochen, aber nur Samstag oder Sonntag. Übernachten, ne, zu anstrengend, erst wenn er richtig durchschläft ! Witzig !! Er hat noch einen Sohn, 8 Jahre, den hat er immer von Freitag-Sonntag. Naja, ich glaub seine Ex-Frau ist da resuluter als ich, aber ich lerne noch :-). Bin ja schon mal froh, das er ihn wieder sehen will. Er wird nächsten Monat 2. Gruß Susi
ich hab echtn ichts dagegen wenn er sie sehen will, wenn er nur wollte. ich würde mich sogar freuen, wenn ein kontakt da wäre. weil miriam hat ein recht auf ihren Vater und ich möchte eigentlich schon das die zwei auch eine "beziehung" zueinander aufbauen können
Hallo, Du magst recht damit haben, daß es viel an dem Elternteil liegen kann, bei dem das Kind lebt. Dennoch ist es leider zum großen Teil so, daß der andere Elternteil oft den Umgang als störende Belastung sieht. Schließlich muß man ja dem Kind ads heilige We "opfern". Ich gehöre eher zu den Müttern, die den Umgang unterstützen, aber irgendwann ist mann es einfach leid etwas zu fördern, was ständig nach hinten losgeht. So war es bei uns. Ständig mußte ich die Eskapaden des Herrn auffangen und meinen Sohn trösten. Sollte mein Sohn irgendwann seinen Vater sehen wollen, dann ok. Aber nicht wenn der Vater ankommt und mein Sohn nicht will. Das war schon so und ging schief auf Kosten des Kindes. Ab einem gewissen Alter sollte mann eh die Kinder um ihre Meinung fragen. LG mousy
Hallo Gucci, hat Dein Mann denn schon einmal Umgangsanbahnung im Rahmen eines betreuten Umgangs beantragt? Das ist die Möglichkeit, die es gibt, wenn lange kein Kontakt bestanden hat und sie sichert grösstmögliche Neutralität und möglichst geringe Belastung für das Kind. Bei uns hat das stattgefunden als die Kinder 3 waren, und nach einem halben Jahr sieht der Vater sie etwa einmal im Monat für 4 Stunden - länger wäre möglich, aber wohl nicht sein Wunsch. Nur zur Info LG Yola
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