Mitglied inaktiv
Guten Morgen, ich danke euch für die vielen Antworten, und bin ein bisschen erleichtert (vielleicht das falsche Wort), dass es nicht nur uns so geht, dass sich der VAter überhaupt nicht für das eigene Kind interessiert. Danke
laß alles auf dich zukommen. der vater meiner tochter hat sich auch geweigert, kontakt zu halten, weil er mich so sehr haßt, daß er sogar auf sein kind verzichtet hat. ich habe das akzeptiert und meine tochter auf eine frage hin mit etwa 5 jahren aufgeklärt, daß sie einen leiblichen vater hat ( war ab ihrem 1.geburtstag fest liiert ). vor ca. 4 jahren entstand ein zarter briefkontakt, sie wollten sich treffen, aber ich sollte das kind nicht zum treffen bringen, da er mein holdes antlitz nicht ertragen wollte. so hat meine tochter auch abgelehnt. seit ca. einem jahr versucht er sein umgangsrecht zu erzwingen, erst über das ja, seit april über das gericht, nicht ohne daß er versucht, mich immer wieder zu denunzieren. das kostet nerven und auch geld ( bin jetzt beim anwalt ), meine tochter ist 12 und hat seit 7 jahren einen (stief)papa. das alles hätte ich mir im leben nicht träumen lassen, also laß es auf dich zukommen, man weiß nie...
guten morgen zurück, über einen solchen vater lohnt es sich nicht wirklich, nachzudenken. die sind doch nicht die zeit wert, die man an den gedanken verschwendet. beim vater meiner grossen tochter habe ich da wirklich glück im unglück gehabt - er meldet sich regelmässig, und auch wenn er meilenweit davon entfernt ist, ein "bilderbuchpapa" (entsprechend der mütterlichen vorstellung) zu sein, liebt er das kind doch auf seine weise. es hat sehr lange gedauert, bis ich das begriffen habe. aber dazu kommt, dass er (als u.s. amerikaner) 5 jahre das kind nicht gesehen hat. und als er dann wieder hier war und sein kind kennenlernte, konnte auch ich meine vorbehalte überwinden. das heisst nicht, dass wir keine differenzen hätten, aber das ist wohl menschlich und kommt in den besten familien vor. wenn du hier schon länger mitliest, weisst du aber sicher, dass ich jetzt mit meinem 2. kind schwanger bin. der erzeuger hat sich seit dem tag, an dem ich ihn über die vaterschaft informierte, nicht mehr gemeldet. aber durch totschweigen und hartnäckiges ignorieren geht das kind in meinem bauch auch nicht mehr weg (aus seiner sicht). inzwischen weiss ich jedoch sicher, dass er in die u.s.a. zurückgekehrt ist (auch er ist amerikaner). dieser mensch wird sich um das kind nie kümmern, und darauf lege ich auch keinen wert. ich denke auch nicht, dass da je eine kommunikation zustande kommen wird. aber: ich würde zumindest erwarten, dass er sich um die rechtlichen belange kümmert. sprich: mitwirken beim vaterschaftstest (statt verzögerungstaktik), zahlen von unterhalt, und wenn es nur ein symbolischer betrag ist, kooperation, dass das kind die doppelte staatsbürgerschaft erwerben kann (de facto besteht ein recht darauf, allerdings weiss ich nicht, inwiefern die unterschrift des vaters von amts wegen ersetzt werden kann, da werde ich mal bei der botschaft vorstellig werden). ansonsten wünsche ich ihm gesundheit und ein langes leben, und dass er nach seiner facon glücklich wird. liebe grüsse, martina
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