Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe dieses Jahr im August den KV verlassen und stehe nun mit meiner Tochter auf eigenen Füssen. Seit diesen Monat arbeite ich wieder für 20 Std. bei meinem alten Arbeitgeber. Nun mache ich mir grosse Sorgen, ob wir das finanziell schaffen werden... Ich hatte bis jetzt ein gut versorgtes Leben, wenn auch nicht glücklich. Jetzt bin ich extrem glücklich habe aber Geldsorgen, weil wir kein Polster haben. Ich bekomme für meine Arbeit gut 1000 EUR, dazu kommt Kindergeld und Kindesunterhalt... Ich weiss, das das mehr ist, als viele andere haben, aber ich habe Angst, das ich mich verkalkulieren, zuviel Geld ausgebe und am Ende dann nichts mehr da ist.... Immerhin muss ich ja mein Kind versorgen. Wie macht ihr das, das ihr mit eurem Geld hinkommt ... Ich muss wahrscheinlich noch ne Menge lernen .... Viele Grüsse und allen ein schönes Fest. C.
Hallo!! Schreib Dir doch mal Deine Ausgaben und die Einnahnmen auf - dann siehst Du was Du im Monat noch über hast. Damit kannst Du dann planen : ) Wünsche Dir und Deiner Kleinen ein schönes Fest Liebe Grüße
Das habe ich schon gemacht, es sieht echt wenig aus: 620 EUR mtl. Ich habe das Gefühl in der Kalkulation irgendetwas vergessen zu haben.
Du schaffst das schon. Mir hat immer geholfen, eine Excelliste zu erstellen mit dem, was ich zur Verfügung habe und was ich an Ausgaben habe. Ich habe z.B. eine Zeit lang von 250 Euro Essensgeld (Kleidung etc. inklusive) leben müssen und hab mir das immer am Monatsende vom einen auf das andere Konto überwiesen und mir dann aufgeschrieben, wofür ich das Geld ausgegeben habe. Von dem Hauptkonto wurden dann Miete und andere Sachen abgebucht. Andere Rechnungen waren nicht drin, z.B. einen Wäschetrockner hab ich mir in 20 Raten à 25 Euro gekauft bei Quelle und hab das dann einkalkuliert. Es musste gehen, es war schwer, aber irgendwie ging es. Klamotten fürs Kind hab ich nur bei KIK, C&A, Plus, Penny, Aldi etc. gekauft oder gebraucht auf dem Basar. Zeeman ist auch nicht schlecht. Und alles, was noch tragbar war, hab ich bei eBay versteigert und auf ein Sparkonto überweisen lassen. Von da hab ich dann Geburtstagsgeschenke bezahlt oder anderes, aber Geld für große Geschenke hatte ich nie. Ich musste einige Versicherungen kündigen oder still legen, aber so was wie Hausrat und Haftpflicht ist natürlich wichtig, auch mal eine Rechtschutzversicherung, wenn es Ärger mit Vermieter gibt oder der Arbeitgeber dich kündigt. Wenn ich mal meinte, über die Stränge schlagen zu müssen, hab ich das schnell gemerkt. Dann hab ich meist an meinem Essen gespart. Mein Kind hat ja im Kindergarten 1 x am Tag warm gegessen, zu Hause hab ich mich dann eben von Nudeln und Salat ernährt. Nicht besonders prickelnd, aber es geht. Seit dem Euro ist alles so teuer geworden, ich weiß, ich weiß. Es ist nicht einfach. Auto hatte ich lange nicht. Annika hier aus dem Forum hat mir ein altes geschenkt, das hab ich dann für 400 Euro flott machen lassen, Tür usw. Ich bin ihr bis heute dankbar, ist eine tolle Freundin. Denn mittlerweile kostet die Bahnfahrt nach Frankfurt 150 Euro Monatskarte, und die brauche ich für die Arbeit. Und mein Sohn ist inzwischen 6 Jahre alt und braucht hier auch eine Monatskarte mit dem Bus. Zusammen 200 Euro. Dafür kann ich auch Auto fahren.
Ist nicht leicht,ich stehe auch plötzlich mit 2 Kindern alleine da. Denke aber ich bekomme das gut hin ,gehe auch arbeiten. Man kann halt nicht mehr alles kaufen. Aber auch bei Klamotten die gut sind kann man viel sparen,wenn man auf reduzierte Sachen achtet. LG Muki
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