Mitglied inaktiv
Ist schon komisch...da meine Kleine morgen bei der Scheidung nicht dabei sein wird (obwohl Papa heute morgen zu ihr noch meinte: bis morgen früh dann...!?! Aber ich finde, sie hat da nix zu suchen...) wollte sie bei Oma und Opa bleiben...und da es gerade gepaßt hat, hat Oma sie vorhin schon mitgenommen und ich hole sie morgen dann danach dort ab... Und jetzt sitz ich hier...alleine...Ich war ja gestern im Kino und auf der Heimfahrt wie auch schon im Kino hatte ich schon so einen melancholischen Anfall... War das bei euch auch so? Daß man so kurz vor der Scheidung sich so komisch fühlt? Ich habe einen Schauer geweint...war so der endgültige Abschied vom Lebenstraum der heilen Familie...klar bin ich dann auch erleichtert...kann´s grad nicht so beschreiben... lg heike
Ich drück Dich! "Dreifach ist der Schritt der Zeit! Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still ruht die Vergangenheit!" (Friedrich von Schiller) Ganz liebe Grüße! Ulli
Huhu
Och Mensch lass Dich mal drücken
Ich weiss nicht wie es bei einer Scheidung ist aber ich finde es toll, das Du doe Kleine nicht mitnimmst, denn ich finde auch das sie dort nichts zu suchen hat.
Aber ich glaube Dir wird grade der Abschied von einer früheren Zeit bewusst. UNd zum Abschied nehmen gehört auch mal zu weinen.
Tu Dir was Gutes!!
Wenn Du reden willst mail mich ruhig an- bin net ganz sooo gut im Schreiben
LG
... der Film?
Hey Heike!
Hast Du auch soviel geheult
?
Zu dem Scheidungsthema kann ich nicht allzu viel sagen, da ich -welch Glück- nie verheiratet war. Aber, auch ich hatte so melancholische Anfälle, als ich mich von Juniors Papa endgültig räumlich getrennt hatte.
Man will sie nicht zurück, aber, die ENDGÜLTIGE Trennung ist das Ende eines Lebensabschnittes und das macht einen traurig.
Alles Gute für morgen
!
LG, Franzie
das nach fast 3 Jahren alles vorbei war. Meine beiden ältesten Söhne mussten leider vor Gericht noch aussagen und ich hatte eher Sorge wie sie das verkraften. Meinen Scheidungstag hab ich übrigens im Kopf, den Hochzeitstag muss ich immer nachschauen. LG Sylvia
Mir standen die Tränen oft genug in den Augen...:-))) Aber schön war er!!!!! Hab´ ich nicht zum letzten Mal gesehen!!!!!:-)) Ja, vor der Trennung hatte ich das auch...ist alles richtig so...usw. aber als ich die Tür hier nach dem Umzug zugemacht habe und in meiner Wohnung war, war´s mir ganz klar!!! Richtige Entscheidung!!! lg heike
Hallo Heike, ja das ging mir damals auch so, meine Scheidung war vor 3,5 Jahren. Ich kann mich noch an den Abend vor der Scheidung erinnern. Ich sah alte Bilder an und mußte nur heulen.... und dann der Scheidungstermin.... ich konnte selbst bei Gericht die Tränen nicht zurückhalten. Der Richter mußte mir dann sogar ein Taschentuch reichen, oh je... wenn ich zurückdenke. Ich hab aber meinen Ex Mann auch nicht mehr geliebt oder so, nein gar nicht, aber es war so endgültig, all die vielen Jahre liefen wie in einem Film nochmal in meinem Kopf ab, vorallem natürlich die guten Zeiten... Ich wünsch Dir auf alle Fälle morgen alles Gute und ich denk an Dich Gruß Judith
Hallo Heike,
völlig normal, was Du beschreibst, völlig!
Als ich geschieden wurde, war ich seit rund 15 Monate in einer neuen Beziehung. Das konnte aber nicht verhindern, daß die gesamten Zweifel der Trennungszeit, die lange Ehe (bis zur Trennung 13 Jahre verheiratet, bis zur Scheidung dann fast 18 Jahre), die Gründe... daß das alles noch einmal wie im Film ablief und im Schnelldurchlauf nochmal abgecheckt und bewertet wurde. Warum nur, was hätte anders laufen können, weshalb haben wir uns verloren, woran konkret hat es gelegen? Und dieses Gefühl der Entgültigkeit, oder wie andere hier schrieben das Ende eines Lebenstraumes von der glücklichen Familie, dessen buchstäbliches Zu-Grabe-Tragen... das alles erzeugt eine ganz eigenartige Stimmung. Die freundlich-nüchterne Athmosphäre, die meine geschiedene Frau und ich während und vor der Scheidung an den Tag legten, machte das nicht weniger schwer.
Erinnerungen, Verklärungen und Nostalgie machen es einem nicht leicht, die letztlich ja vernunftgesteuerte Entscheidung zum Austieg aus der Ehe vor sich selbst bestehen zu lassen.
Geweint habe ich nicht, aber einen Kloß im Hals hatte ich schon irgendwie, wie Du.
Hinterher, unmittelbar nach dem Scheidungstermin und der vollzogenen Scheidung - wir hatten beide der sofortigen Rechtskraft zugestimmt - war ich ernüchtert. Vielleicht lag es auch daran, daß draußen meine Freundin mit einer roten Rose stand und wartete. Wir sind dann essen gegangen, und auch dieses merkwürdie Gefühl war sehr schnell wieder weg und wich der entgültigen Gewißheit, daß es schlußendlich keine tragfähige Basis und damit kein Zurück mehr gegeben hätte. Und wie Du oben folgern kannst, habe ich mir mit der Scheidung sehr lange Zeit gelassen und für mich das Ganze verarbeitet. Ich hatte sie 3 3/4 Jahre nach der Trennung eingereicht und war mit mir im Reinen. Ich habe diese fast 4 Jahre nie bereut, bis heute nicht.
Glaube mir, ich bin sicher, daß es Dir ganz ähnlich ergehen wird.
Viele Grüße
Ralph/Snoopy
Hm ich frage ich auch in den letzten Tagen, ob es vielleicht daran liegt, daß draußen dann niemand auf mich wartet mit einer roten Rose...und mein dann Ex-Mann gerade zu seiner Freundin gezogen ist...aber ne, ihn vermisse ich nicht... Ja, es ist dieses Nostalgie-Gefühl...das Gefühl, vielleicht doch noch alles rumreißen zu müssen...nicht aufgeben wollen...eingestehen, daß man versagt hat...es nicht geschafft hat...und dabei geht es weniger um den Partner ansich, als vielmehr um ein persönliches Ziel, das man sich gesetzt hat und nicht erreicht hat...so wie der Abbruch eines Studiums vielleicht... Im Grunde bin ich eigentlich ganz froh, da alleine durchzumüssen...auch die Trennung selbst...daß da kein anderer war, der das beeinflußt hat...ich es für keinen anderen Menschen getan habe, sondern nur für mich... Ich bin nur froh, daß wir keine Sorgerechts-Geschichten usw. ausfechten müssen... Daß es ganz normal ist, beruhigt mich dann schon wieder :-)) DANKE!!! lg heike
Hm ich frage ich auch in den letzten Tagen, ob es vielleicht daran liegt, daß draußen dann niemand auf mich wartet mit einer roten Rose...und mein dann Ex-Mann gerade zu seiner Freundin gezogen ist...aber ne, ihn vermisse ich nicht... Ja, es ist dieses Nostalgie-Gefühl...das Gefühl, vielleicht doch noch alles rumreißen zu müssen...nicht aufgeben wollen...eingestehen, daß man versagt hat...es nicht geschafft hat...und dabei geht es weniger um den Partner ansich, als vielmehr um ein persönliches Ziel, das man sich gesetzt hat und nicht erreicht hat...so wie der Abbruch eines Studiums vielleicht... Im Grunde bin ich eigentlich ganz froh, da alleine durchzumüssen...auch die Trennung selbst...daß da kein anderer war, der das beeinflußt hat...ich es für keinen anderen Menschen getan habe, sondern nur für mich... Ich bin nur froh, daß wir keine Sorgerechts-Geschichten usw. ausfechten müssen... Daß es ganz normal ist, beruhigt mich dann schon wieder :-)) DANKE!!! lg heike
Ich hab das schonmal durch mit Ex1, das fand ich damals nicht ganz so schlimm, ging zusätzlich auch noch ums Sorgerecht. Nun werden Ex2 und ich bald geschieden und ja, irgendwie ist mir wehmütig zu Mute, ich hab gedacht, das wird halten, wir gegen den Rest der Welt, aber seine bipolare Störung war stärker als wir. Ich möchte nach 2 gescheiterten Ehen auch keine Beziehung mehr eingehn, weil in meinem Hinterkopf festsitzt, daß die Voraussetzungen noch so gut sein können un die Liebe noch so stark und dann kommt etwas, was alles zum scheitern bringt, weil es einfach stärker ist. Der Lebenstraum der heilen Familie ist für mich ausgeträumt, aber ich bin froh, wenns amtlich vorbei ist.
Danke euch!!! Es tut gut zu lesen, daß es ganz normal ist, sich so zu fühlen!!! Und gibt mir auch Kraft für morgen, da ich weiß, ich bin nicht alleine!!!!
Schön, daß es dieses Forum gibt - hab´ ich das eigentlich schon mal erwähnt???????????
heike
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