Mitglied inaktiv
aber ich muß es mal irgendwo loswerden. heute war ich mit meinen beiden kleinen in der stadt um ein geburtstagsgeschenk zu kaufen. Dabei ist das passiert, was ich schon seit längerem befürchtet habe. Wir sind meiner nochfrau begegnet, sie hält sich jetzt oft tagsüber in der offenen penner- und alkoholikerszene in der stadtmitte auf. wir haben sie seit mai 07 nicht mehr gesehen und sie ist körperlich in dieser kurzen zeit um mindestens 10 jahre gealtert, ich hätte sie fast nicht wieder erkannt. die kinder haben sie aber erkannt und haben sie mit 3 m abstand begrüßt (mama wir haben dich lieb, warum besuchst du uns nicht mehr?????? ihre antwort: "ich komme morgen zu euch" ich sagte du hast meine nummer, wenn du nüchtern bist kannst du kommen. ich fragte sie noch ob sie die vorladung bekommen hat? sie sagte ja dann ein kurzer abschied kein händedruck und keine umarmung! heute abend war marcel dann sehr traurig weil er sie nicht in den arm genommen hat. ich habe dann lange mit beiden gesprochen weil ich nicht glaube das sie morgen kommt. ich hoffe ich konnte beiden etwas helfen :-( aber wie ein mensch sich so gehen lassen kann und so schnell verkommt und obwohl ich sie ja schon mein halbes leben kenne, das hat mich doch sehr erschreckt. ich bin einfach fassungslos. danke fürs lesen roland
Warum schreibst du Epddwnb ? Genau dafür sollte das Forum doch da sein, oder ? Ich bin recht neu hier im Forum und kenne daher deine "Geschichte" nicht. Wie alt sind denn die Kinder ? Verstehen sie es, wenn sie morgen dann nicht kommt ? Auf jeden Fall ist nachvollziehbar, wie "erschreckend" so eine Begegnung sein kann und das es dich gedanklich beschäftigt. LG
Hallo Roland! Zumal, ich hab schon so was befürchtet, als Du das in einem Posting erwähnt hast, von wegen, zufällig in der Stadt über den Weg laufen... LOB an DICH, wie Du dann noch mit Deinen Kindern geredet hast. Das gefällt mir von all dem Negativen was uns AE belastet am ALLES BESTEN, wenn man noch die Zeit und Kraft und Ruhe aufbringt, den Kindern alles zu erklären, dass sie Sicherheit spüren!! SUPER GEMACHT!!! (Auch wenn sagst "selbstverständlich", ist es nicht!) Zu Deiner Ex, erlaube mir meine Meinung zu sagen,... Wie soll sie denn sonst mit ihrem schlechten Gewissen fertig werden?!?!?!?!?! Lässt ihre Familie sitzen, schert sich einen...um Dich und ihr eigen Fleisch und Blut...Was sollte sie denn anders, als einen auf Verdrängungtripp!?!??!??! Entweder werden solche Leute Drogensüchtig, Alkis oder Fresser(wie mein Ex - von Freunden kurz gesehen, er schaue aus wie Elvis kurz vorm Sterben). Irgendwie schwingt da was Trauriges mit, kann das sein? Mitleid wäre ok, hilft zu verzeihen und abzuschließen. Wart ihr denn lange verheiratet? LG aus dem schönen Tirol
...
@faya die kinder sind jetzt 5 und 8 und leben seit 10/04 bei mir. meine postings kannst du unter "Roland" suchen, da müßtest du die meisten angezeigt bekommen. @blümelundkrümel wir sind seit über 26 jahren verheiratet Roland
das ist eine sehr lange Zeit! Und da glaubt man, sich gut zu kennen, dann so was...wow...Ich war "nur" 3 1/2 Jahre verheiratet, wobei ich hier durch die Hölle ging. Bis zur Hochzeit schien es der Wahnsinn zu sein. Doch schon am nächsten Tag beschlich mich das Gefühl den größten Fehler meines Lebens gemacht zu haben. Und tatsächlich... So in gewissen Abständen "ähm, da hab ich auch gelogen..." Und meine Welt bröckelte dahin. Zu sagen hatte ich nichts mehr. Je mehr ich mich bemühte, um so schlimmer wurde es,... Ja, was ich damit sagen wollte ist, dass ich es nur erahnen kann, wie es Dir geht, weil bei mir einfach alles schneller ging und nicht so viel Kraft und Zeit, Opfer, Liebe drauf gingen, wie nach dieser langen Zeit. Wenn Du so lieb mit Deinen Kinder umgehst, wie schaffst denn Du das Ganze?
Wie viele andere hier auch denke ich, :-) mal besser und mal schlechter aber eine alternative gibt es sowieso sonst nicht. Aber ich habe mein ziel, eine neue berufliche zukunft und ein leben mit meinen kindern, immer fest im blick. kleine durchhänger gibt es hin und wieder, das ist normal. Roland ;-)
Die sogenannte Scheuklappentecknik :) Ich arbeite auch daran meine Ziele zu focusieren und im Moment, ganz ehrlich, ist es schwer. Oba a do wear i mi wieda ausi da wurschtln :) Danke! I find´s imma luschtig, wenn i probier jemand ondas was netts zum sagn, kimmt was nettares zrugg. Drumm schreib i jetzt im Dialekt, der gfollt nämlich in die meischten und des konn ma nit so schnell toppen :)
ei klaar "mann freut sich doch" wenn ma was nettes geschriewe krischt odder? :-))))))
i han nit dran dacht, dass es in Deitschland a no so hetzige Dialekte gibt. Willsch ma Konkurrenz mochn?!?!??! :)))))) Sorry, geschtan bin i - lach mi lei aus - vorm PC eingschlafn. Han no gwartet, ob was vo dia zrugg kimmt, abo dann war´s aus meine Sicht z´spat :) Ich hab das Posting von Ralph/Snoopy auch schon gelesen... Jetzt greif ich einmal in eine ganz schlimme Zeit meines Lebens. Mein Stiefvater, bei dem ich ab dem 3 Lj. aufwuchs, war auch Alkoholiker. Ich kann kaum beschreiben, was in mir so vor sich ging. Darum, glaub mir bitte einfach Roland, dass ich Dich nicht halbherzig lobe, sondern wirklich AUFRICHTIG! Zum Alkohol kam dann noch die unkontrollierte Gewalttätigkeit und einmal die Frage an eine meiner Schwestern, ob sie ihn nicht einmal küssen wolle und mal schauen, was sonst noch geht.(ich werd ganz zittrig wenn ich das so schreibe...) Darauf versprach uns unsere Mutter, wenn er noch einmal betrunken Heim kommen sollte, dann werden wir gehen. Roland, ich betete wirklich darum, dass er doch wieder betrunken Heim kommt, dass wir endlich gehen! UND der Tag KAM!!! Was tat meine Mutter? Sie verzieh und wir blieben. Meine Mutter erkannte nicht, wie krank sie selbst schon war und wie sich das auf uns Kinder auswirkte. Mein Ex wusste von all dem, weil ich ihm natürlich aus meinem Leben erzählte. Er wusste nun genau wie mit mir umzugehen, log mir was vor, ich erkannte es nicht, bis ich verheiratet war und er seine Lügen aufdeckte... Darum, bitte bleib auf diesem Kurs und beschütz Deine Kinder! Aber was sag ich da, das machst Du eh!! :) Sie werden es Dir ein Leben lang danken, dass DU aufrichtig warst, ihnen keine falsche Hoffnungen gemacht hast, sondern DU egal um was es ging, der sichere Pol bist für sie! I wünsch enk an schenen Sonntag! Pfiat enk, aus Tirol :)
Hallo Roland, das war abzusehen, und ich denke, es ist gut, daß die Kinder sie gesehen haben, als Du dabei warst. Damit hast Du das Heft des HAndelns immerhin ein bißchen weiter in der Hand, weißt, was die Kinder gesehen haben, und kannst gegensteuern. Du und ich, wir beide wissen, daß Deine Frau ihr Heft des Handelns nicht in der Hand hat. Mein Onkel war "Quartalssäufer", weshalb ich mich mit Alkoholismus ansatzweise auskenne, und auch Du weißt, welch schwere Krankheit Alkoholismus ist. Versuche, das auf diese grausame Realität zu reduzieren, denn das ist ja nicht die Frau, die Du mal geliebt hast, entzerrt, entstellt, wie sie ist. Versuche, diese Erkenntnisse irgendwie kindgerecht den Kindern zu erklären. Es ist nicht einfach und für die Kinder hammerhart, aber die Kinder sehen halt nur noch die harte Alkoholikerschale von ihr, nicht das, was sie einmal war, und weshalb Du sie geliebt hast. Ich will ihr Verhalten nicht entschuldigen, und doch ist sie einfach schwerkrank. Das den Kindern zu vermitteln ist Deine Aufgabe, die sehr schwer ist. Aber es trägt dazu bei, daß die Kinder die Achtung vor ihrer Mutter nicht ganz verlieren. Auch Du solltest es nicht in letzter Konsequenz, auch wenn der Alltag für Euch dadurch gewiß nicht leichter wird. Nimm es nicht zu schwer, Du sorgst nach Kräften und so gut Du kannst für Eure Kinder, das zählt, und Deine Kinder spüren es. Nach der heutigen Begegnung vielleicht mehr denn je. Wenn Du magst, ruf mal durch, ich werde in den nächsten Tagen Dich mal anrufen. Viele Grüße auch von Sigrid Ralph/Snoopy
... ich umärmel Dich mal eben (((((Roland)))). Und ich fühle mit Dir! Liebe Grüße Sigrid
ach roland, das ist doch kein sinnlosposting. ich wäre froh, es gäbe irgendwas, das deine kinder und dich tröstet, aber vermutlich reicht all das, was man sagt, nicht aus. die mutter von meinem 2. freund war auch so stark alkoholkrank - und ich habe es nie verstanden, wie ein mensch, der nüchtern so nett, lustig und attraktiv war, sich so zugrunde richten konnte. als ich sie kennenlernte, war sie eine aussergewöhnlich hübsche frau in den vierzigern (ich glaube 46 genau), lustig und charmant. sie hatte eine langzeittherapie kurz vorm ende einfach hingeschmissen, und als sie daheim war, fing sie - aus mir unverständlichen gründen - sofort wieder mit dem trinken an. innerhalb von knapp 4 jahren hatte sie sich mit dem alk wieder so zugrunde gerichtet, dass sie aussah wie 70, ein körperliches wrack war, und konversation war nur noch bedingt möglich. sie lag den ganzen tag im bett und wenn man mit ihr redete, war sie über weite strecken des gesprächs gar nicht "da". die familie empörte sich natürlich furchtbar ob der schande, und man sagte auch immer "lass dir helfen", aber das einzig richtige - eine betreuung - hätte niemand angeleiert ("ich kann doch meine mutter/schwester/tochter nicht entmündigen!!"). letztendlich ging es soweit, dass sie sämtliche würde vergass. zu dem zeitpunkt waren mein ex und ich schon nicht mehr zusammen, standen aber noch im kontakt, von daher hab ich von ihren "eskapaden" gehört. letztendlich ging es so weit, dass sie sich nackt bei den vermietern auf den tisch legte, im katholischen schwesternhaus den messwein stahl, sich von der eckkneipe (50 m von der wohnung entfernt) mit dem taxi heimfahren liess... und irgendwann vor einer anderen kneipe die treppe runterfiel und die schulter brach. keine ahnung, ob das die gelegenheit war oder eine andere, bei der sie sich ins delirium soff - jedenfalls erwirkte das krankenhaus (und nicht die angehörigen!), dass sie in eine betreute wohngruppe kam. sie ist heute, falls sie noch lebt, nicht mehr in der lage, sich selber zu versorgen und sitzt dort einfach nur noch ihre tage ab. zumindest war das der letzte stand der dinge - aber aussicht auf heilung und entlassung war ausgeschlossen. ich werde nie verstehen, wieso diese frau ihr potential so verschleuderte. das war wirklich perlen vor die säue werfen. sie hatte einen beruf, hätte ganz sicher arbeit finden und ihr leben in die hände nehmen können - ohne den teufel alkohol. es ist für "gesunde" unverständlich, wieso diese menschen in so einem nebel leben, in einer scheinwelt, in der sie sich selber belügen, und aus der es ab einem gewissen stadium ohne fremde hilfe (und zwang!) keinen ausweg mehr gibt. es ist auch mit sicherheit hart und schwer für deine kinder - aber es ist die wahrheit und ganz sicher ehrlicher und auch "besser" zu verarbeiten als ein lügengebilde. deine frau ist krank, mit einer sehr geringen aussicht auf heilung - und auch kinder können verstehen, dass es krankheiten des herzens und des geistes gibt... ich wünsche dir und den kids alles gute - und bin mir sicher, dass du euer leben meistern wirst. liebe grüsse, {{{roland}}} martina
Hallo Roland, du hattest ja auf dem Treffen erzählt, dass es zwangsläufig so kommen kann, das ihr sie "so" seht. Es tut mir wirklich leid für die Kinder und für dich. Aber du bist echt ein toller Papa, sie können wirklich stolz sein. Gut, dass sie abseits dieser Welt bei dir wohnen. Ich hatte mich damals auch, aus diesem Grund von meinem Ex (Papa des Kleinen) getrennt. Eines morgens kam ich mit dem Kleinen runter in die Küche und hatte zwei "Alkoholleichen" in der Küche. Der eine lag auf der Eckbank und mein Ex saß auf dem Stuhl. Dann tuts nen Schlag, er fällt vom Stuhl und.... schläft weiter. Da wusste ich, dass ich was machen musste. Wollte auch nicht das der Kleine in solch einer Welt aufwächst. Zumal dann um 13 Uhr gleich wieder der Asbach rausgeholt wurde... Das beste Beispiel ist mein Ex, der müsste es eigentlich besser wissen, denn seine Mutter liegt in einem Pflegeheim und ist aufgrund des Alkoholismus in einem sogenannten Delirium (schreibt man das so?). Also, Kopf hoch!!! Du schaffst das! Hat sich schon was wegen der Arbeit ergeben? Liebe Grüße, Corina!!!
lieben und ausführlichen antworten. Euer mitgefühl und und die guten wünsche, sowie eure sicht/ erfahrungen des problems alkohol, zeigen mir das ich mit meinen Erfahrungen nicht alleine bin. Auch daraus schöpfe ich die kraft, die ich brauche um unser bzw. mein leben zu meistern. Jedenfalls beginne ich am 01.10.07 planmäßig die ausbildung zum altenpflegehelfer mit der option anschließend noch die verkürzte ausbildung zum altenpfleger zu absolvieren. Dazu kommt das ich ab Freitag wieder ein eigenes Auto haben werde. Es ist zwar alt + klein aber mein. :-))) Lg Roland
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