Mitglied inaktiv
Hallo, ich schreibe hier jetzt das erste mal und habe einen derartigen Frust in mir (Tippfehler bitte entschuldigen), dass ich mir jetzt einfach mal Luft verschaffen will. Also im Mai habe ich mit meinen Töchtern (10 und 14 Jahre) meinen Mann verlassen, nachdem ich schon zwei Jahre überlegt habe, mich zu trennen. Es lief immer schlechter und ich merkte, dass er mich in vielen Dingen, vor allem finanziell, belogen und betrogen hatte. Endlich hatte ich den Mut, zu gehen! Ich habe mit den Mädels eine eigenen Wohnung und ich denke, sie haben es verhältnismäßig gut weggesteckt, da er vorher auch nicht so viel zu Hause war. Es geht mir endlich wieder gut. Leider hat sich ihr Vater kaum bei den Mädels gemeldet. Mal sporadisch ne SMS an die Große, das war´s so ziemlich. Zweimal haben sie in den Sommerferien bei ihm übernachtet. Nicht gerade viel in 4 Monaten. Hier ist jetzt der eigentliche Knackpunkt.Wie sichjetzt so nach und nach herausstellt, hat er tatsächlich ein Doppelleben geführt. Ich komm mir vor wie im Film. Nicht nur, dass es scheinbar eine zweite (oder dritte, vierte....) Frau gab, nein er hat es auch geschafft, jetzt seine eigene Mutter in den finanziellen Ruin zu treiben. Sein Haus (Gott sei dank habe ich damit nichts zu tun) geht den Bach runter und seit 12 Tagen "stellt er sich tot". Er ist nicht zu Hause und Handy ist aus. Wie soll ich meinen Kindern klar machen, dass ihr Vater wohl auf und davon ist?
Hallo und Willkommen erstmal, Nun, er hat sich ja in den letzten Monaten auch so gut wie gar nicht um die Mädels gekümmert. Da fallen den Kindern diese 14 Tage in denen er nun für dich unerreichbar ist ja zunächst mal gar nicht auf. Also wäre es voreilig jetzt mit den Kindern zu sprechen. Erst wenn dieses Doppelleben bewiesen ist, und auch nur dann, wenn es Konsequenzen für die Kinder hat , z.b. indem er wirklich fortbleibt, dann würde ich ihnen die Wahrheit sagen. Natürlich in altersentsprechender Form.
guten morgen! herzlich willkommen hier, und herzlichen glückwunsch, dass du diesen kerl los bist. bei deinen töchtern sehe ich da nicht so grosse probleme - sie sind ja nicht mehr im kleinkindalter, sondern schon recht gross. vor allem die älteste lebt ja sozusagen nicht mehr hinterm wandschirm, dass sie nicht verstehen würde, was ihr vater da abgezogen hat. erstens bekleckert er sich ja nicht wirklich mit ruhm, was das kontakt halten zu den kindern angeht, und zweitens solltest du die wahrheit nicht von den kindern fernhalten, bloss um sie zu schonen. du fühlst dich doch selber gerade ziemlich rat- und hilflos?! und genau das würde ich den kindern auch vermitteln. du hast herausgefunden, dass du den menschen, mit dem du jahrelang zusammenlebtest, im grunde gar nicht kanntest. ich denke, das ist eine gute erklärung und hilfestellung für die kinder (auch wenn es letztendlich nicht wirklich was erklärt). liebe grüsse, martina
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