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Eine nicht ganz ernst zu nehmende Frage

Eine nicht ganz ernst zu nehmende Frage

Mitglied inaktiv

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Hi Ihr Lieben, habe mir gerade den Link zur Düsseldorfer Tabelle angesehen und rückgerechnet wieviel der Herr Papa wohl aufgrund seiner eigenen Unterhaltsberechnung verdient. Nach Düsseldorfer Tabelle weit unter 2000.- Euro pro Monat... (Unterhaltszahlung ist in unserem Fall immer noch nicht gerichtlich geregelt - ich kann mir im Moment Anwälte und Gerichtskosten nicht leisten - in Luxemburg gibt es keine Beistandschaft und auch keine dem Jugendamt entsprechende Behörde.) Hmmmm, da ja alle Beteiligten wissen, dass dieses Einkommen (bei gutgehender Facharztpraxis) ein Riesenjoke ist, frage ich mich jetzt, ob ich den Kindern denn unter diesen Umständen sagen darf, dass der arme Papa ja soooo schlecht verdient - und ihnen deshalb die von ihm versprochenen Traktoren zu Weihnachten nicht schenkt??? (Und nicht etwa aus krankhaftem Geiz - um Gottes Willen, sowas würde ich doch nicht mal denken, nicht wahr, so ein üüüüble Unterstellung aber auch *frechgrins*). Ob DAS dem Herrn Papa wohl recht wäre??? Aber ich hätte ja nicht gelogen, sondern nur in gutem Glauben Rückschlüsse aus seinen Handlungen, sprich: Zahlungen gezogen. Hmmmm, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er DANN doch recht wütend würde und sich verunglimpft fühlen würde. Wieso eigentlich, wenn er ein reines Gewissen hat und seinen Kindern nichts vorenthält? Es ist eine rhetorische Frage, aber ich konnt sie mir grad nicht verkneifen. Was mich an der Situation immer so ärgert, ist dass er sich jeden Luxus gönnt, vor Dritten ständig erzählt, wie sehr ihm seine Kinder am Herzen liegen würden, er alles in seiner Macht stehende tun würde, um ihnen zu helfen... und sich dann in jeder Hinsicht mit der absoluten Minimallösung aus der Affäre zieht. Ich frage mich wirklich oft, wie er es wohl schafft, sein nach aussen projiziertes Selbstbild und die real gelebte Wirklichkeit in Einklang zu bringen. *nachdenklichesstirnrunzeln* Aber er ist ja kein Einzelfall - das haben wir ja in diesem Forum so oder ähnlich schon oft gelesen. Irgendwann werde ich auch darüber nur noch müde lächeln und mich nicht mehr zu einem Kommentar bemüssigt fühlen. Ironischen Gruss Yola


Mitglied inaktiv

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Hi, ich kenn das prob, auch wenn es bei uns etwas anders ist: Der Herr Vater bemüht sich nicht wirklich um Arbeit, denn vom Lohn bliebe ihm ja nix nach den unterhaltszahlungen... Tolle Einstellung, aber den kindern bei Besuchen ständig fiesen ramsch kaufen, der nach 2 mal spielen sowieso hin ist! Da stellt sich mir auch die frage ob das Geld anders nicht besser angelegt wäre? Aber qwie du selbst schon schreibst...einmal müde drüber lächeln... Bei uns hält dieser zustand nun seit 5 Jahren an und ich denke ich werd mich noch mal gehörig aufregen, wenn der Unterhaltsvorschuß für die beiden wegfällt und damit dann auch die HÄLFTE unserer Einnahmen dahin ist! gruß misty