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Steht heute in unserer Tageszeitung.Nennt mich sentimental,ich habe geweint beim lesen...schnüff Eine einzige Liebeserklärung in tausenden Briefen Von Petra Herterich ERINNERUNG Dieta Vriesenga öffnete jetzt die Post, die ihr Vater aus dem Zweiten Weltkrieg an ihre Mutter schickte Otto Oltmanns fiel in Russland. Zwischen 1938 und 1944 schrieb er nahezu täglich voller Gefühl an seine Frau. Leer - Es war eine große Liebe, die Otto Oltmanns für seine Anni empfand. Eine Liebe, die er täglich in Worte fasste. Nicht nur in die berühmten drei (Ich liebe dich), sondern in hunderte. Otto Oltmanns schrieb seiner Frau aus dem Krieg. Zwischen 1938 und 1944 kamen tausende Liebesbriefe bei seiner Frau an. Dann war Schluss. Otto Oltmanns starb in Russland, er kam nie wieder zu seiner Anni zurück. Alle seine Briefe fand seine Tochter zwei Jahrzehnte später. Da war ihre Mutter auch schon tot. Sie hinterließ einen Karton voller Liebesbriefe. „Ich hab es lange nicht fertig gebracht, die Briefe zu öffnen und zu lesen“, sagt die Tochter, Dieta Vriesenga. Doch dann las sie den Aufruf im GA: Schicken sie die schönsten Liebesbriefe zum Valentinstag ein. „Ich hab den Karton aufgemacht und angefangen zu lesen : es waren alles nur Liebesbriefe.“ Dieta Vriesenga hat sie inzwischen nach Jahrgängen sortiert. Und festgestellt: „Mein Vater hat fast immer das selbe geschrieben, nur von seiner großen Liebe zu meiner Mutter und zu mir und kaum etwas vom Krieg. Er hat sich an der Liebe zu meiner Mutter festgehalten.“ Worte wie: „Ihr seid mein schönstes Geschenk“, „manchmal ist es mir, als ob ich deinen Arm um meinen Nacken fühle“, oder „ihr seid mir so wunderbar nahe, trotz der Ferne“ und „wie groß meine Liebe zu dir ist, kann ich selbst nicht sagen“, füllen seitenlange Briefe. Kennengelernt haben sich Anni Schmidt aus Collinghorst und Otto Oltmanns aus Falkenburg (bei Delmenhorst) in Oldenburg. Dort arbeiteten beide bei der Bank. „Meine Mutter war 17, und mein Vater 18 Jahre alt, geheiratet haben sie drei Jahre später, am 6. Oktober 1939“, erzählt Dieta Vriesenga. Gleich danach musste sich Otto Oltmanns von seinem „Herzerl“ verabschieden, er musste in den Krieg. „Ich finde es schön zu wissen, wie sehr sich meine Eltern geliebt haben“, sagt die inzwischen 66 Jahre alte Tochter. „Meine Mutter hat nach dem Tod meines Vater nicht mehr viel von ihm gesprochen.“ Wie viel er ihrer Mutter bedeutet hat, weiß sie jetzt aus den Briefen. Auch ihre Mutter hat zahllose geschrieben, an ihren „geliebten, guten Kerli“. Diese Briefe sind auch im Karton. Ihre Mutter bekam sie zurück, als der Vater gefallen war. „Ich weiß noch, wie ein Mann in Uniform zu uns kam und uns die Sachen gebracht hat: Vaters Brieftasche, ein Zigarettenetui und die vielen Briefe meiner Mutter.“ Otto Oltmanns starb 1945 in Russland, sein letzter Brief aber kam am 27. Oktober 1944 aus Meran, Italien. Dort lag er mit Fieber im Lazarett. „Von dort muss er nach Russland geschickt worden sein. Wir haben keine Briefe mehr bekommen, nur seine Eltern erhielten im Jahr 1945 noch einen“, erzählt Dieta Vriesenga. Darin sah ihr Vater schon voraus, dass er nicht wieder nach Hause kommen würde. „Das ist ein Abschiedsbrief, er bedankt sich darin bei seinen Eltern für all ihre Liebe und Fürsorge.“ Als er starb, war Otto Oltmanns 29 Jahre alt, seine Frau Anni gerade 28. In dem letzten Brief, der seine Frau erreichte, schrieb Otto Oltmanns: „Die Liebe macht unser Herz und unsere Seele reich, sie ist für immer. “
man ich hab echt richtig tränen in den augen , könnte losheulen einfach weil ich das so rührend finde und so uheimlich süss und auch wenn sie durch den krieg getrennt worden sind, ist das wohl echt liebe, liebe die jeder einmal so erleben sollte und welcher mann schreibt noch briefe ;)...in der heutigen zeit wird das wohl nicht mehr vorkommen!
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