Mitglied inaktiv
... könnte nur noch heulen! Gestern noch eine schöne Feier und meine Tochter mit einem für sie gigantischem Verhalten im Restaurant: Sie hat Getränke und Essen selbst geordert und war mit dem Ober alleine in der Küche und hat dort ihre Nachspeise persönlich abgeholt. Für sie ein Wahnsinnsfortschritt, der mich unsagbar glücklich macht und ... ... heute Nachmittag der absolute Tiefschlag, aber nicht mit meiner Tochter, sondern meiner Mama. Ich muß jetzt leider ein bißchen ausholen: Am Rande irgenwann mal erwähnt habe ich hier, das ich Mitte des Jahres den Job gewechselt habe. Ich habe meinen alten Job aufgegeben, um in das mittlerweile nur noch kleine Unternehmen meines Stiefvaters (ist für mich mein eigentlicher Vater) zu gehen. Hintergrund war, dass bei meiner Mutter Verdacht auf Leukämie bestand, was mein Opa auch hatte. Sie sollte kürzer treten und wenn möglich nicht mehr arbeiten und mein Stiefvater hat durch die mögliche Diagnose sein Alter (fast 70) wahrgenommen und festgestellt, dass sie beide eigentlich ihr Leben nie wirklich gelebt haben. Gott sei Dank hat sich der Leukämie-Verdacht nicht bestätigt, aber aufgrund ihres vielfältigen Krankheitsbildes und der verschiedenen notwendigen Medikamente bestand immer die Gefahr, dass doch noch Leukämie entstehen kann. Heute kam sie vom Arzt zurück und brach in Tränen aus. Eiweiß im Urin und das Blutbild hat sich wieder verschlechtert. Nun folgen wieder weitere Tests. Die Blutbildveränderung kommt wieder aufgrund eines bestimmten Präparates (war schon ein Ersatz für eine anderes) für das es keinen Ersatz mehr gibt und das notwendig ist, damit sie keinen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleidet. Und der Eiweiß im Urin ist in diesem Zusammenhang ein ziemlich eindeutiges Zeichen für Leukämie. Zudem heilen wunden bei ihr nicht mehr etc. Wir drehen uns im Kreis und im Prinzip ist es ziemlich klar, auf was es rausläuft. Mir hat es heute erneut den Boden unter den Füßen weggezogen! Ich bin fertig. Ich weiß, dass zum Leben auch der Tod dazugehört und ich hoffe inständig, dass sich die Diagnose nicht bewahrheitet. Aber es sieht nicht gut aus. Meine Mama war immer die Stütze meines Lebens, die mir auch in den letzten Jahren immer zur Seite stand. Und unabhängig von mir, was ist mit meiner Tochter. Sie stabilisiert sich derzeit so toll und meine Mama ist eine der wichtigsten Bezugspersonen für sie. Ich darf gar nicht daran denken, wenn ... Es fällt mir so schwer abzuschalten. Sorry, aber diese Gefühle mußten jetzt raus. Vor allem, weil jetzt wieder die Angst aufkeimt, ob diese Krankheit genetisch bedingt ist, da mein Opa sie auch schon hatte und meine Mama 10 Jahre früher wie mein Opa dran ist, sofern sich der Verdacht bestätigt. Bin ich die Nächste? Dann mit 50? Dann ist meine Tochter noch nicht volljährig ... Es graut mir morgen ins Büro zu gehen und meinem Stiefvater unter die Augen zu treten, weil ich weiß wie er leidet - ich habe seine Anst und seine Hilflosigkeit gesehen. Es wäre für ihn eine Katastrophe meine Mama zu verlieren, auch wenn die beiden eine höchst explosive Ehe führen. Die beiden können eigentlich nicht miteinander und auch nicht ohne einander. WARUM kann nicht endlich mal Ruhe einkehren? Warum muss auf ein positives Ereignis immer ein Tiefschlag kommen? Danke, dass es Euch gibt!!! Ich versuche jetzt, mich noch ein bißchen runter zu bekommen. LG Claudia
hallo claudia ich kenne das,ich hab mich auch immer gefragt wann das aufhört. bei mir hat es im sep 04 super angefangen,da bin ich schwanger geworden,alles super. dann am 21.01.04 kam der anruf auf meiner arbeit das mein vater von einem lkw überfahren worden ist. er hat den unfall ganz knapp überlebt,lag über 6 wochen im koma und insgesamt 7 monate in der klinik. die ss konnte ich in der zeit natürlich nicht so richtig genießen. jeden tag ins kranken haus und bangen. im juni 04 ist meine tochter auf die welt gekommen,alles war super dann mußte sie auf die intensivstation weil sie eine infektion hatte,ist aber alles gut verlaufen. im august 04 hatte meine mutter dann an einem tag 2 schlaganfälle,es sah echt nicht gut aus,aber sie hatte nach einigen monaten keine folgeerscheinungen mehr von dem schlaganfall. dann denkt man nach fast einem jahr das endlich ruhe eingekehrt ist,da kommt der 3 schlaganfall,von dem sie leider eine lähmung im re. arm zurückbehalten hat. meine eltern sind mir sehr wichtig,sie haben mir immer geholfen,auf eve aufgepasst wenn ich arbeiten war,trotz ihrer einschränkungen kümmern sie sich immer noch um eve und die anderen enkelkinder. jetzt ist seit 2 jahren langsam ruhe eingekehrt,naja fast,vor 5 wochen hat sich meine mutter das schienenbein,wadenbein und den knöchel gebrochen,aber sowas heilt ja wieder. man kommt irgendwie nie zur ruhe,jeden tag rechnet man mit einer neuen schlimmen nachricht. gruß carina
Hallo Claudia, da kann ich Dich nur zu gut verstehen. Meine Mama liegt seit über 3 Wochen auf der Intensivstation. Ins Krankenhaus kam sie wegen ihrem Rheuma und weil es ihr immer schlechter ging. Sie hat kaum Nahrung bei sich behalten, keine Kraft mehr und eine mega-Bronchitis. Es ging aufwärts und dann kam der Hammer. Eine beidseitige keimbedingte Lungenentzündung, weil sie von der Ärztin, bei der sie vorher in Behandlung war, falsche Medikamente bekam. Seit dem 3.11. liegt sie in einem Schlafzustand, damit der Körper sich erholen kann. Seit einer Woche geht es gaaaaanz langsam aufwärts. Sie war sogar schon 3 Tage wach, aber hat noch nicht genug Kraft. Dieses Hoffen und Bangen schaft uns alle. Sobald das Telefon klingelt, zucke ich zusammen. Vor 2 Tagen war sie wach und hat gesagt, sie muß das schaffen. Das gab mir Hoffnung, daß sie auch leben will. Bevor sie ins Krankenhaus kam, wollte sie nicht mehr leben. Für meinen Großen ist das alles sehr schlimm. Er ist Oma´s Liebling und seit ein paar Tagen zeigt er auch Reaktionen auf die Situation. Er ist agressiv, rotzig und aufsässig. Dazu entwickelt er noch eine unverschämte Gier und ist seim Bruder gegenüber alles andere als nett. Wie ich damit jetzt auch noch umgehen soll, weiß ich noch nicht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Knuddels mousy
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