Mitglied inaktiv
Ein guter Freund von mir hat einen Sohn, der ca. 7 Jahre alt ist. Er hat ihn nach der Trennung (der Kleine war ca. 1 Jahr alt) den Kleinen nicht sehen dürfen. Er hat es mehrfach versucht und aufgegeben als er etwa 3 war. Jetzt kam durch einen Psychologen zu Tage was er verdrängte, daß er damit nicht wirklich umgehen kann, es nicht abhaken kann (was er hoffte). Nun möchte er das Kind wiedersehen. Mein Vorschlag war. 1. Mutter einen Brief schreiben und um ein Treffen mit ihr bitten. 2. Abklären, ob das Kind überhaupt noch von ihm weiß oder gar einen anderen für seinen Vater hält. 3. Versuchen im persönlichen Gespräch eine Einigung mit der Mutter zu bekommen und das Kind langsam einzubeziehen. 4. Wenn eine persönliche Einigung nicht möglich ist erst übers JA o.a. gehen. Wie stellt man es am besten an? Das Kind kennt quasi den Papa nicht. Der Kleine hat u.U. einen anderen, den er für den Papa hält (ist noch nicht bekannt). Es soll alles so geschehen, wie es für das Kind am besten ist. PS: Der Vater kam immer seinen UH-Pflichten nach. lG Kerstin
ich finde deine vorschläge absolut richtig!!! bei uns war es so, daß der kv mit etwa 8 anfing, kleine briefe zu schreiben, um so einen kontakt herzustellen. das kam nicht schlecht bei valérie an.... er sollte aber vorher wissen, in welcher lage das kind ist, deswegen die mutter ansprechen.
Das war auch mein Gedanke. Man will ja das Kind nicht schocken. Man weiß ja nicht wie es jetzt lebt, eventuell mit neuem Papa oder so. Ich hoffe die Mutter ist zugänglich, denn er wünscht sich das so sehr mit seinem Kind wieder Kontakt zu haben. lG Kerstin
Das ist ja eine Frechheit! Da zahlt er regelmäßig Unterhalt, wollte ihn immer sehen und die Mutter verbot es die ganzen Jahre. Wäre schon längst zum JA, die müssen doch da was machen können. Echt traurig... hoffe das es ein gutes Ende nimmt....
Naja ganz so einfach ist das nicht. Ob er zahlt oder nicht hat keinen Einfluß, denn die Rechte gehen nichtmal flöten bei versäumten Pflichten. Er ist ein lieber Freund aber er hat aufgegeben. Er hätte weiter kämpfen sollen, tut das jetzt und ich wünsch ihm, daß es klappt. Sie hats untersagt und er hats sich gefallen lassen. Gleich zum JA ist denke ich nicht das Erste was er tun sollte, denn so beißt er bei Mama sicher auf Granit. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt und ob Papa und Sohn zusammen kommen können. lG Kerstin
Mh, wenn sie bisher keinen Kontakt gewollt hat, bzw. damals den Kontakt unterbunden hat, dann wird sie ihn nun sicher nicht mit offenen Armen empfangen. Er sollte sich also auf Ablehnung gefaßt machen und den evtl. Gang zum Jugendamt. Alternativ könnte er auch bei einer Beratungsstelle um einen Mediationstermin bitten, das ist unter Umständen nicht ganz so 'krass' wie gleich mit dem Jugendamt zu kommen! Gruß von Cat
Das war auch einer meiner Vorschläge, einen Vermittler einzuschalten. Wohin wendet man sich um so einen Termin zu bekommen? Keiner weiß, wie sie jetzt tickt, ob sie zugänglich sein wird, was das Kind weiß usw. Ich weiß, daß der Papa nix machen würde, was dem Kind schadet bzw. es schocken könnte also wird er abwägen was zu tun ist. Ich befürchte auch, daß sie sich von einem Brief erstmal nicht überzeugen läßt, abblocken will aber dann ist er gefragt, daß er nicht mehr wegläuft, weil er glaubt es nicht ändern zu können und zu hoffen, daß der Schmerz vorbei geht. lG Kerstin
Eben, er soll dranbleiben! Meine Vermutung ist ja, dass sie auf einen Brief gar nicht reagiert! Mediationen machen Mediatoren (Gelbe Seiten) für viel Geld, aber auch zB eine Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, die es in jeder größeren Stadt gibt. Soweit ich weiß bieten Diakonie und Caritas usw. das auch an, aber da weiß ich nicht Bescheid drüber. Ich wünsche ihm unbekannterweise alles Gute und hoffe, dass er seinem Kind in naher Zukunft ein Vater sein kann!
Danke für den Tipp. Mal abwarten was die Mutter sagt und ob bzw. wie weit sie bereit ist den Kontakt zu unterstützen. Nach dem was ich über sie weiß schätze ich die Chancen auch nicht so gut ein aber ein Versuch ist es wert. lG Kerstin
..sollte wahrscheinlich das Gespräch zur Mutter sein, auch wenn ich nicht denke das sie einlenken wird (aber wer weiß wie ihre jetztige Situation ist oder ihre damaligen Beweggründe) Falls das nichts bringt wird der Weg wohl über den Sachbearbeiter im JA führen.WEnn er regelmäßig unterhalt gezahlt hat, hat er dort bestimmt einen Ansprechpartner (vieleicht kann er den auch vorher sogar um Rat bitten) Drück ihm die Daumen und schade das er damals aufgegeben hat und nicht da schon härtere Wege gegangen ist.Traurig wenn er nur das 1.Jahr sein Kind sah Gruss Chrissie
Naja war blöd die Vogel-Strauß-Taktik mit Kopf in den Sand aber nun ist es so gelaufen und nun schnallt er, daß das nicht der richtige Weg war. Ich hab ihm gesagt besser spät als nie. Die Ex war damals echt seltsam, beendete die Beziehung ohne wirklich einen Grund zu nennen. Er steht vor der Tür, will zu seiner Freundin, seinem Kind und sie hat nen anderen da. Er zog weit weg, arbeitete nur noch, wollte aus der Situation und so sehr er auch versuchte es zu verdrängen gelang das nicht wirklich. Er war danach 6 Jahre solo, weil er echt traumatisiert war und kommt erst jetzt quasi ins wahre Leben zurück mit neuer Freundin und Neustart in Sachen seinem Sohn. Er hat sich in den Jahren sehr verändert und vielleicht hat auch sie das und ist inzwischen zugänglicher. Ich hoffe so sehr, daß es klappt, denn er kann ganz sicher (wenn er die Chance bekommt) ein toller Papa sein auf den sein Sohn sehr stolz sein wird und umgekehrt. lG Kerstin
manchmal versteh ich auch die Männer sich halt nicht zu melden und Kontakt zu suchen.Vieleicht weil man auch der mutter (und dem Kind) erst mal etwas Ruhe zu gönnen und die Situation zu beruhigen. Versteh die Mutter nicht wirklich.Ist zwar schön für sie nen neuen zu haben, aber das ihr kind ja schließlich schon seinen Vater kannte, hätte sie es aufrecht halten müssen! Ist er sicher das er der Vater ist?Ist vieleicht ne blöde Frage, aber wenn da soooo plötzlich ein neuer Kerl aufgetaucht ist........ Gruss CHrissie
Nein nein er ist der Vater und da besteht kein Zweifel. Er war damals feige, was er jetzt weiß. Er ist geflüchtet als sein Recht zu fordern. Ich werde versuchen ein wenig zu helfen, wenn ich kann und wenn sie ihm die Möglichkeit gibt ein Papa zu sein wird sie es nicht bereuen, weil er wirklich ein super Typ ist, der wirklich lieb und zuverlässig ist. Er ist jetzt meiner ;) hatte ich erstmal verschwiegen. Vielleicht haben wir (ich und die Kids) da auch eine Rolle gespielt. Er war danach immer solo und jetzt ist er quasi zurück im normalen Leben. Ich würde mich freuen und sein Sohn wird bei mir ebenso selbstverständlich angenommen wie meine Kids von meinem Freund. Da ich ja hoffe, daß er aus seinem selbstgewählten Exil (Dänemark) zurückkommt kann ich mir das nun noch besser vorstellen, wenn er seine Familie, mich und meine Kids und seinen Sohn hier hat... das dürfte eine spätere eventuelle Entscheidung sicher beeinflussen. lG Kerstin
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