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Berufsleben verkackt?

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Arbeitet Ihr eigentlich alle in Euren ursprünglichen Lehrberufen? Ich hatte nämlich schon während der Ausbildung gemerkt, dass es nicht das Richtige für mich war und hatte großes Pech mit meiner Ausbildungspraxis (Alkohol). Ich hab dann den Beruf nach 4 Jahren aufgegeben und im Handel gearbeitet. Es hat mir zwar Spaß gemacht und hab mich auch bis zur Filialleiterin hochgearbeitet, aber zeitlich geht das jetzt auch nicht mehr. Ich beneide Leute, die gleich ihren Traumberuf gelernt haben und dann in meinem Alter schon jahrelange Berufserfahrung haben. Wie ist es bei Euch??


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Hallo, bin 32 und habe damals Industriekauffrau gelernt und mich immer weitergebildet, regelmäßig in der Firma weiter gekommen...habe also jetzt 12 Jahre Berufserfahrung. Aber ob das mein Traumjob ist ? Mal ja, mal nein.....ab und zu denke ich mir immer : " Im nächsten Leben nie wieder freie Wirtschaft !!!!!!" ( Wenn´s grad mal wieder heftig zugeht in der Firma, der Druck von oben nach mehr Umsatz richtig heftig ist etc. Also immer kurz vorm Quartalsende ! ;-) ) Dann träume ich davon einfach nur 8 Stunden am Tag an einem Fließband zu stehen !!!


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Ich bin gelernte einzelhandelskauffrau im Textil bereich, Ich liebe diesen Beruf auch, nur leider ist es halt sehr schwer da eine Ganztagsstelle zu finden, also hab ich nach der Ausbildung, da mein lehrbetrieb mich nicht übernommen hat 3 jahre als Datenerfasserin im Lebensmittelbereich gearbeitet, war zwar nett, aber halt nicht das Wahre. Ja und dann bin ich in Elternzeit gegangen, die ja noch läuft! Wenn mein Kleiner dann irgendwann in den kindergarten geht, werde ich aber in der Firma wohl nicht wieder arbeiten, da es dort keinerlei teilzeit stellen gibt und dann kann ich hoffentlich auch wieder in meinem Erlernten Beruf arbeiten!


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ich habe hotelfachfrau gelernt, das wär schon was gewesen, aber die bezahlung und die überstunden standen nicht in relation. dann hatte ich meinen ganz persönlichen traumberuf als saftschubse, 11 jahre lang. leider wegen kind nicht vz machbar, bzw nur mit aupair und viel platz. seit 8 jahren am empfang einer stiftung, viel dazugelernt, mädchen für vieles geworden, kein traumjob, aber abwchslungsreich, kindergerecht und gut bezahlt....


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Gute Frage! Nee, ich hab ursprünglich 'Post' gelernt, also Mittlerer Dienst am Schalter, eigentlich wollte ich in die Zustellung, wurde aber gleich nach dem Einstellungstest in den Mittleren Dienst 'befördert' und da hats mir dann auch wirklich sehr gut gefallen. Ich war sowohl theroretisch als auch praktisch immer die Beste in der Ausbildungsgruppe und die Ämter haben sich nach der Ausbildung um mich gerissen. Leider war damals der Umbruch von der Deutschen Bundespost zur Deutschen Post AG, sodass wahnsinnig viele Beamtenanwärter rausgemobbt wurden, mir haben sie einen Springerdienst zugeteilt und ich habe zwei Jahre zw. 50 und 60 Stunden wöchentl. gearbeitet, hatte kein Wochenende frei, mit Glück mal einen Samstag nachmittag. Am freien Sonntag lag ich im Bett. War ich mal einen Tag krank rief die Dienststelle im Stundentakt an und fragte wie es mir geht und ob ich am nächsten Tag wieder komme. Gefolgt von den Kollegen, die für mich Dienst schieben mußten. Nach diesen zwei Jahren war ich fertig, körperlich und seelisch am Ende, Anfang 20 ein Wrack! Als meine Schwägerin in Mutterschutz ging, übernahm ich ihre Arbeit in unserem Familienbetrieb und machte dabei noch eine Ausbildung zur Bürokauffrau. In dieser Zeit habe ich mich wieder erholt, machte einen guten Abschluß und bin nach einer kurzen Zeit in einem Autohaus (das mußte leider schließen!) wieder durch Zufall oder eher Beziehungen in den öffentl. Dienst, meine jetzige Firma gekommen. Da hätte ich gute Chancen auf eine Karriere gehabt, wäre ich nicht Schwanger geworden. Nach der Elternzeit war mein Posten besetzt und ich wurde in die Buchhaltung versetzt. Der ödeste Job der Welt, aber sicher und gut bezahlt und dank neuem Chef bald ein leicht verändertes Aufgabenfeld, eine weitere Fortbildung, und die Hoffnung, dass es dann ein wenig mehr Spaß macht! Verkackt? Ja, würde ich sagen! Und sollte ich irgendwann zu Geld kommen, mache ich alle möglichen Führerscheine, eine Fahrlehrerausbildung und damit mein Hobby Autofahren zum Beruf! Gruß von Cat


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Ich bin PTA und habe auch noch nie wo anders gearbeitet als in einer Apotheke. Ich mag meinen Beruf , aber denke auch manchmal meine Freundinnen haben es besser einen Beruf wo sie immer von 7-15 oder 8-16 arbeiten also Vollzeit ohne Kita Probleme . Ich würde gerne Vollzeit Arbeiten aber das währe immer bis 18 Uhr und da gibt es hier keine Kita. Also im nächsten Leben ein Kita Freundlicher Beruf oder keine Kinder


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Hallo! Ich beneide prinzipiell Leute die wissen was sie wollen. Ich weiß es zwar auch immer, aber es ändert sich alle zwei Monate Ich habe eine Ausbildung zur Krankenschwester begonnen, bevor ich dann schwanger wurde. War irgendwie garnicht so mein Fall..... Nachdem mein Erziehungsurlaub zuende war mußte ich mir ja wieder was überlegen- unschlüssig war ich noch immer. Hab ich es eben noch mal mit der alten Ausbildung versucht und ich muss sagen: Es ist mein Job, es macht tierischen Spass, es ist interessant und es erfüllt mich mit Stolz und Freude. Vielleicht liegt es daran, dass der Name sich geändert hat? wir dürfen uns nun schließlich "Gesundheits- und Krankenpflegerin" nennen (bzw wenn ich dann ausgelernt habe)- macht ja auch viiiiiel mehr her wie ein stinknormales "Krankenschwester" Aber wie gesagt: Meine Meinung ändert sich schnell, dass ich mit 40 noch im Krankenhaus arbeite würde ich NICHT garantieren. LG


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ich habe Zootechnikerin gelernt und wusste nicht was mich da erwartet. Gearbeitet habe ich in dem Beruf nicht weil ich unbedingt große Autos fahren wollte. Deshalb habe ich danach noch eine Ausbildung zur Berufskraftfahrerin gemacht und bin bis zum ersten Kind Busfahrerin im Stadtlinienverkehr gewesen. Und das war der Traumjob. Das war prima obwohl wir Überstunden ohne Ende schrubben mussten, die Ikarusse oft kaputt waren und die Fahrgäste oft gemeckert haben. Das war mein Traumjob. Dann kam das erste Kind und die Wende und damit änderte sich alles. Inzwischen sind es vier Kinder und ich beantworte in meinem Unternehmen die Eingaben. Ein geregelter Bürojob, 6 Stunden am Stück vorm PC. Das ist nicht mein Traumjob aber er ernährt uns. Am liebsten würde ich auf einem Bauerhof arbeiten oder im Wald. Und mein Traum ist es nur einmal so einen großen Truck zu fahren...


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Sylvia, da bin ich sofort dabei!


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Gut dann schmeissen wir uns zusammen wenns soweit ist.


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Ich wollte Industreikauffrau lernen und hatte das auch angefangen. Aber dann lagerte die Firma die Pruktion nach Polen um und wir hatten hier keine Produktion mehr. So konnte ich dann "nur" Bürokauffrau lernen. Ich hab mich dann anderweitig umgeschaut und bin in meiner jetzigen Firma gelandet. Da hab ich dann Groß- und Außenhandel gelernt. Ich bin da jetzt seit *grübel* 12 Jahren! Und bin kurz vor meinem Abschluss, der wirklich total schlecht war, im Verkaufsinnendienst untergekommen! Ich mag meinen Jog, ich mag meine Verkäufer. Heute erst recht wieder, als der eine anrief um 20 Uhr, und mir einen schönen Urlaub wünschte und ich solle mir nicht so viele Gedanken machen wegen der letzten Wochen. Da kamen heute einige Sachen zum Vorschein! Aber kur um - ich liebe meinen Job, meine Kollegen und Kolleginnen... es ist sehr familieär auch trotz 400 Mitarbeiter. Ich mag da nicht weg!!!!


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Oh meine Güte... die Schreibfehler bitte nicht beachten... ;-)


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Bin exam.Altenpflegerin. Hatte damals noch das Glück, dass es als Umschulung lief und ich 2 Jahre Schule machen konnte, anstatt 3 Jahre stink normale Ausbildung.... Habe dann nach der Ausbildung noch ein halbes Jahr Nachtwache gemacht und bin dann in ein anderes Altenheim gegangen. Da war ich 8 Jahre bis zum Mutterschutz und Erziehungsurlaub. Nun arbeite ich im ambulanten Pflegedienst. Es ist weit aus besser als im Altenheim, aber Traumjob.....hm....nee nicht so wirklich. Aber ich wüßte auch nihct was mir mehr liegen würde....


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Hallo, ich hatte in der Beziehung Glück.. hab meine Wunsch-Ausbildung gemacht, in dem Beruf auch einen guten Job gefunden, bin dann nach zwei Jahren schwanger geworden, drei Jahre Elternzeit genommen und arbeite jetzt im selben Job weiter, nur eben halbtags. Ich könnte auch nach Belieben meine Stunden wieder anheben, aber so recht mag ich noch nicht.. das Geld reicht aus und ich habe recht viel Zeit für Kind und auch ein wenig für mich, was will AE mehr? Allerdings muss man sagen, dass wir bald outgesourct werden und wie es dann mit unseren Arbeitsplätzen langfristig weitergeht, steht in den Sternen. Aber wo gibts heutzutage noch sichere Jobs bis zur Rente.. LG Berit


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bb


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Ich arbeite nicht in meinem erlernten Beruf, was aber nix mit meinem Kind zu tun hat. Nach einigen Firmenwechseln, arbeite ich immer noch bei meinem letzten AG auf Teilzeit (5h). Natürlich in einem anderen Bereich, denn ich bin ja als AE und Mutter nicht mehr so leistungsfähig (was irgendwie auch stimmt) Ich verdiene weniger, für Teilzeit sicherlich nicht schlecht und halte den Ball flach. So oft wie ich ausfalle wegen div. Krankheiten von Junior, kann ich nur glücklich sein und hoffe, dass es weiterhin so gut läuft. LG


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Hallo, mir war nach der Ausbildung recht klar, dass es nicht mein Trumjob ist/war, ohne Ausstiegschancen mit naja magerem Gehalt, dass mich als AE mit den Kids nicht wirklich vom Amt weggebracht hätte. Mein Cheffe hätte mich zwar mit Kusshand übernommen, wollte aber am Gehalt nix drehen (Vermessungstechnik). Deshalb hab ich in den sauren Apfel gebissen und nun angefangen zu studieren. Bin jetzt im 3 Sem. Bauing. und bisher ist es wohl das richtige, wird sich aber erst im berufsleben herausstellen. Möchte noch den Master machen und dann mal weiter sehen... misty


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hallo mein traumjob war hebamme. damals al ich die ausbildung anfangen wollte gab es einen einstellungsstop für ca 2 jahre da es total überlaufen war. nach dem abi hab ich dann bei einem kinderarzt gelernt. danach gabs immer noch keine freien ausbildungsplätze zur hebamme. dann hab ich noch eine ausbildung zur gymnastiklehrerin und sporttherapeutin gemacht. danach hab ich in einem büro gejobt bis ich dann endlich nach mehreren monaten endlich die hebammenausbildung anfangen konnte,diese hat immer im april gestartet. diese hab ich dann nach 6 monaten abgebrochen,schwer wieder ne ausbikldung zu machen wenn man vorher schonmal richtig geld verdient hat. danach hab ich dann in meinem anederm beruf gearbeitet in einem gesundheitsorientiertem fitnessstudio. der job hat echt spaß gemacht,kann nur leider sehr schlecht mit einem kind verbunden werden. da man spätdient und wedienste hat. und halbtags hätte ich es gemacht aber mir konnte leider nicht nur die frühschicht zugesagt werden. jetzt arbeite ich bei einem kinderarzt und der job ist einfach super klasse. gruß carina