Mitglied inaktiv
Hallo, ich poste im AE-Forum hier das 1. Mal und ich bin nicht alleinerziehend. Ich denke aber, dass ich mit meiner Frage hier ganz richtig bin, da bestimmt viele berufstätige Mütter hier sind. Ich möchte wieder anfangen zu arbeiten (Teilzeit) und bin gerade dabei eine Betreuung für meine beiden Kinder (6 und 2) zu organisieren, was ja leider nicht ganz einfach ist. Speziell der Krippenplatz für meine Kleine macht mir Sorgen. Zu meinem alten Arbeitgeber kann ich nicht zurück, ich muss also komplett neu anfangen, Stelle suchen, bewerben etc.. Ich kann also im Moment nicht sagen, wieviele Stunden ich am Tag/in der Woche arbeiten werde. Genau das werde ich aber natürlich bei der Anmeldung gefragt und da komme ich mir schon mal blöd vor, wenn ich keine Angaben machen kann, wie oft ich in der Woche eigentlich eine Betreuung brauche. Aber wenn ich mit der Anmeldung warte, bis ich eine Stelle gefunden habe und definitiv sagen kann, wie lange ich arbeite, ist es vielleicht zu spät und ich kann mir die Krippe nicht aussuchen, sondern muss halt nehmen was noch da ist. Bei uns gibt es so ein großes Preisgefälle zwischen den einzelnen Krippen und ich will ja nicht mein gesamtes Gehalt in die Krippe tragen. Beim Arbeitsamt brauche ich ohne sichere Kinderbetreuung gar nicht aufkreuzen. Ich weiss nicht wie ich weitermachen soll. Ich habe entweder die Wahl meine Kleine 25 Std. in die Krippe zu geben, was sehr teuer ist, ich aber sehr flexibel bin oder sie nur 15 Std. in die Betreuung zu geben, was erheblich billiger bei uns ist(100 Euro weniger), ich aber schlechter vermittelbar bin. Notfalls könnte ich noch den Opa für ein paar Stunden einspannen, habe aber da wieder Bedenken, dass zu viele Bezugspersonen schlecht für meine Kleine sind, obwohl sie ein offenes und aufgewecktes Mädchen ist. Ich weiss im Moment irgendwie nicht weiter und wäre um ein paar Gedanken sehr dankbar. Liebe Grüße Carmela
hallo carmela, so ganz verstehe ich deine logik nicht... du möchtest arbeiten gehen und es ist völlig ok, dass deine kinder dann fremdbetreut werden, aber bei einer betreuung durch den opa hättest du probleme, weil "zu viele bezugspersonen schlecht für dein kind" sind? also so einen ausgemachten kappes habe ich ja noch nicht gehört. glaubst du denn, die erzieherinnen in der kindertagesstätte sind keine bezugspersonen? ausserdem ist es doch besser, je mehr bezugspersonen ein kind hat, oder? schliesslich kann es doch von jedem nur profitieren... so, jetzt aber genug der standpauke... wenn ich das recht verstehe, lebst du mit dem vater deiner kinder zusammen. wenn ja, arbeitet er und hat einkommen? darauf bist du nicht eingegangen. normalerweise ist es doch so (jedenfalls habe ich es in einem kindergarten in hessen so erlebt), dass sich die beitragshöhe am familieneinkommen bemisst. im saarland wiederum war es so, dass es einen geringen pauschalbetrag gab (geschwisterkinder, die zur gleichen zeit die einrichtung besuchten, bekamen "rabatt"), das dritte kindergartenjahr ist kostenlos. von daher würde ich dir dringend empfehlen, die kinder gleich schon zur betreuung anzumelden. es wird sicher einfacher sein, die kleine unterzukriegen, als das grössere kind. ab der einschulung gestaltet sich die betreuung nämlich wieder schwieriger. wenn dir wirklich an einer arbeitsaufnahme gelegen ist (und es sich nicht um ein halbherziges vorhaben handelt), wirst du dieses problem lösen, siehe unten. bei alleinerziehenden gibt es in den meisten fällen ja 2 alternativen: entweder von unterhalt/hartz IV und ggf. elterngeld leben, oder so schnell wie möglich wieder in den job zurück (und ggf. ergänzend hartz IV). für mich war damals beim ersten kind sozialhilfe (hartz IV gab es damals noch nicht) keine lösung auf dauer - aber ich muss gestehen, die ersten betreuungsmöglichkeiten (erst eine katastrophale tagesmutter, dann ein ebenso furchtbares au pair mädchen) waren der griff ins klo und haben meinem kind auf lange sicht betrachtet nicht gut getan. heute würde ich es mit sicherheit ganz anders machen, damals habe ich keine andere chance gesehen... jetzt bin ich nochmals mutter geworden und gehe nach dem erziehungsurlaub gleich wieder arbeiten. wir haben ein sehr nettes und engagiertes au pair mädchen (nach ein paar jahren pause habe ich mich wieder zu dieser lösung entschieden und seitdem hatten wir mit unserer wahl auch immer grosses glück), und meine grosse tochter geht nach der schule noch zusätzlich in die nachmittagsbetreuung. inzwischen wurde sie dort in eine fördergruppe aufgenommen. auf diese einrichtung kann ich nur loblieder singen... da du aber vermutlich nicht unter zugzwang bist, unbedingt auf der stelle dieses "problem" lösen zu müssen und hoffentlich auch unterstützung von deinem partner erfährst, kannst du doch erst mal die betreuungsfrage klären und dich dann bewerben. macht sich auch immer gut, wenn man gleich in der bewerbung konkret schreiben kann, dass die kinderbetreuung sozusagen in trockenen tüchern ist. liebe grüsse martina
so einfach ist das tatsächlich nicht und im prinzip dreht mans ich da im kreis. ich hab genaus das glecih e problem, faängt man bei dm vorstellugsgespäch erst an zu "stottern" weil man keine zeiten zusagen kann ist man schon raus und betreuung zu bezahlen, ohne zu wissen wie die zeiten sind ist auch blöd, also ich verstehe das problem. aber wenn er erstmal im kindergarten ist, dann hast du da ja eh bis zumindestens mittags betreuung, oder? so kannst du dir erstmal für vormittags was suchen, aufbauen kann man ja immer noch. wobei ich hab oben auch grade gepostet, bei mir nun das problem auftaucht, das die meisten, auch wenn es auf 400 euro basis läuft, wollend as man am samstag kann und da hat bei uns der kinderarten nicht auf....ich hoffe ich höre bald auf mich im kreis zu drehen und finde was...wo ein wille da auch ien weg...das ist noch meine hoffnung ;) ich drücke euch die daumen!
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