Mitglied inaktiv
Hallo, mein Mann und ich werden uns jetzt auch trennen. 14 Jahre zusammen, 3-jähriger Sohn, aber er möchte wieder "nach Hause" ziehen zu seinen Eltern. Obwohl er schon 41 Jahre alt ist. Wegen den Schwiegereltern sind wir sozusagen aus dem eigenen Haus ausgezogen, aber in unserer neuen Wohnung, die nur 5 Minuten entfernt liegt, ist er angeblich so kreuzunglücklich und unsere ewigen Streitereien kann er auch nicht mehr ertragen, usw. Wir wohnen jetzt noch in einer Wohnung zusammen, aber in getrennten Betten. Ich bin so fassungslos, nie hätte ich damit gerechnet. Ich habe mir schon den Beitrag: "Wie kann ich den Schmerz bewältigen" durchgelesen. Mann, das tut vielleicht weh, wenn die Schwiegereltern die Ehe zerstören, da hat man einfach keine Chance. Da wurde die Liebe mal eben abgestellt. Ist eine lange und verworrene Geschichte, ich bin so traurig, und weiß gar nicht, wie es weitergehen soll, schon wieder umziehen, für unseren Sohn jetzt schon das zweite Mal. Wie verkraften die Kleinen das? Dass der Papa plötzlich nicht mehr da ist? Bin ganz konfus. Sorry fürs Ausheulen.
das tut mir leid, ist ja heftig. trotz allem (weil hintergrundinfos fehlen) wundert mich deine aussage, daß die schwiegereltern die ehe zerstört haben. vielleicht empfindest du das so, aber: wenn dein man nicht genug a... in der hose hat und nicht mal 5 minuten entfernung erträgt, dann ist er auch keinen deut besser. claudi
Hallo, das tut mir leid für Dich, aber manchmal glaubt man echt daran das es für immer ist.
Man heiratet ja nicht um sich wieder scheiden zu lassen, waren meine Worte, aber manchmal ist es der bessere Weg für alle.
Wenn man keinen auf gemeinsamen Nenner mehr kommt, nur noch streitet, hilft eigendlich vielleicht ein Familientherapeut (wenn die Liebe noch da ist)
Nur wenn Schwiegereltern ihr Beitrag zu leisten hatten,ist es schwer.
Hat er keinen eigenen Willen oder Meinung? Vielleicht ist es Mamas bester, egal Beziehung gescheitert und nun muß man sehen wie es weiter geht.
Für deinen Sohn ist es schwer, auch aus dem gewohnten Umfeld rausgerissen zu werden, aber manchmal gehts nicht anders, man versucht es zu vermeiden, aber wenn es nicht geht dann gehts nicht.
Weiß nicht ob Du meine Geschichte kennst, aber ich stehe schon seit über einen Jahr in Trennung, ich wollte auziehen doch wieder drin bleiben, er sollte ausziehen, konnte es nie klar sagen, bis letztes WE.
Aber man kann sagen was man will es kommt nicht an.Das Ende von den langen hin und her, meine Tochter bringt viele Krankheiten mit, die Psychische Ursachen haben, und depressive Reaktionen zeigt.Das sind alles solche Sachen was bei Kindern hängen bleibt, wenn man nichts macht und das hin und her ,was ich hätte verhindern können. Streitereien sind so Gift für die Kinder, was ich selbst mit meiner Tochter erfahren habe und würde jeden Raten, auch auzuziehen das die Streitereien ein Ende haben.
Fühl Dich gedrückt und Kopf hoch
L.G
Tut mir echt leid. Ich kann mir vorstellen, wie du dich grad fühlst. Wer denkt schon, daß der Mann mit dem man die Zukunft verbringenw il, Familie hat usw. plötzlich wieder weg will.
Schwiegis in der Nähe halte ich nicht für gut. Auch meine Mutter und ich sind so unterschiedlich, daß das nicht grad mein Traum wäre.
Ich bin schon das 2.Mal alleinerziehend.
Vom Vater meiner beiden Großen seit sie 4 und 6 waren. Sie sind nun 19 und 21, wuchsen ohne wirklich viel Kontakt zum Vater auf. Anfangs klappte der Umgang gut, Unterhalt fast nie aber das Interesse wurde weniger bis 2 mal pro Jahr. Bis auf die Enttäuschung über ihren Vater haben sie keinen Schaden davon getragen.
Vom Vater meiner beiden Kleinen bin ich getrennt, seit die Kids 3 und 4 waren. Sie sind nun 4,5 und 5,5 und ihnen gehts gut.
Sie sehen Papa 2 mal pro Woche für 1-2h und sie sind jedes 2.WE komplett bei ihm.
Sie haben das alles gut verkraftet, da wir beide immer da waren. Sie leben bei mir, sie sehen aber oft den Papa und was die Kids angeht ziehen wir an einem Strang.
Die Trennung war krass, er trank, er wollte nur noch weg aus dem Familienleben, er benahm sich wie ein Ar***
.
Die Kids habe ich von all dem abgeschirmt. Wenn Papa mal eine ganze Woche auf der Flucht war sagte ich er muß arbeiten usw.
Das hielt ich nicht lange aus also wollte ich zu Guterletzt die Trennung.
Ich mußte ohne alles, ohne Wohnung, Geld, Möbel usw. neu anfangen. Er besonn sich aber und ist zumindest nach der Trennung wieder zugänglich für mich und super zu den Kids.
Ich wünsche euch, daß ihr das alles gut hinbekommt und wenn meine Kinder psych. gelitten hätten hätte ich psychol. Hilfe gesucht.
Alles liebe, Kerstin.
Hallo und vielen Dank für eure lieben Worte. Das tut mir wirklich gut und muntert mich auf. Gut auch, dass ich nichts groß erklären muss und ihr mich trotzdem versteht und helft. Ich weiß nicht, wie es hier weitergeht. Wenn sich wieder etwas tut, melde ich mich wieder. Tschüß und Danke noch mal
Hey kein Thema
viel kann man nicht machen als Außenstehender aber sich mal ausjammern können, mal Rat holen und vor allem sehen, daß es andere geschafft haben tut doch gut.
Kopf hoch!
Anfang 07 dachte ich ich packs nicht, als ich ohne alles dastand. Hatte nur die Kids und irgendwie mußte ich innerhalb 1 Monats eine neue Zukunft zaubern. Irgendwie gehts immer weiter und jetzt gehts uns im neuen Leben, in der neuen Wohnung richtig gut.
lG Kerstin
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