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38.5 Std. arbeiten und die Kids bis Abends alleine

38.5 Std. arbeiten und die Kids bis Abends alleine

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Ich bitte euch mal um eigene Erfahrungswerte. Letzte Woche rief mich meine Sachbearbeiterin an von der Arge. Die Stadt in der ich wohne , wo auch bereits eine Bewerbung meinerseits vorliegt(kindergarten) Schreibt erneut Stellen aus. Jedoch 38,5 Stunden. Sie meinte , dass ich mich umgehend dort bewerben soll. (letzte Bewerbung lag bereits vor) Ich erklärte ihr, dass ich es durchaus schaffen würde 30 Stunden zu arbeiten, aber bei 38,5 Stunden wäre ich überfordert, weil 3 meiner 4 Kinder noch schulpflichtig sind und ich mich doch überfordert fühle, wenn ich abends um 17 Uhr erst nach Hause kommen würde. Ich habe ja dann nicht Feierabend, sondern, dann steht Einkaufen, kochen, Wäsche,Hausaufgaben ect. an. Energie für meine Kurzen wäre kaum noch da. Das alles sind im Grunde Ängste die ich habe.Vielleicht arbeitet ja auch von euch jemand Vollzeit und hat seine Erfahrung gemacht, wenn die Kinder weniger von der Mutter haben. Gruss Moni


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Hallo, ich habe nur 1 Kind, arbeite aber auch vollzeit, dass heisst ich bin am Tag 12 Stunden unterwegs. Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt. Ich muss Dir ehrlich sagen, dass es schon etwas anstrengend ist. Abends kommt man muede von der Arbeit und dann faengt die Hausarbeiten an, und besonders das Kind braucht Aufmerksamkeit. Ich ahbe zwar eine sehr gute Tagesmutter, die ihn am Tag sehr gut beschaeftigt, aber abends braucht er 100% meine Aufmerksamkeit. Ich meine das kommt daher, weil ich eben den ganzen Tag weg bin. Was mich aber in der ganzen Sache beruhigt, dass ich sehr gut verdiene. Also ich muss mir kein Kopf ueber Geld machen, und das ich auch sehr wichtig was auch Kind angeht :) Das war von meiner Seite zu dem Thema. Ich mache mir letzte Zeit auch sehr viel Gedanken ueber dieses Thema. Wuensche Dir guten Zeitmanagement hinzubekommen :) Indra


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Ich hab 37,5 Stunden gearbeitet, in der gleichen Stadt (Essen) und bin morgens um 6.50 Uhr aus dem Haus, ab zur Kita um dann hoffentlich um 8 pünktlich bei der Arbeit sein zu können. Abends dann schnell zur Kita um 17 Uhr, das Kind abholen und bis wir dann daheim waren, war es in der Regel immer schon kurz nach 6, halb 7, je nachdem ob man noch kurz einkaufen musste. Bissl gespielt, abendbrot gegessen und dann Kind ins BEtt verfrachtet. Und ich bin auch in der Regel direkt nach ihm, so gegen 8, 9 schon ins Bett, weil morgens um 5 mein Wecker wieder klingelte :o( Also unter der Woche war ich echt zu nix mehr zu gebrauchen. Dieses hin und her gehetze um ja pünktlich bei der Arbeit zu erscheinen und es dann rechtzeitig abends zur kita zu schaffen....Übel. Grüßle, Tina


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Also ich habe zwar schon länger nicht mehr gearbeitet und kann dir auch nicht sagen wie es zu bewältigen wäre, allerdings glaube ich kaum dass das alles zu bewältigen ist. Wenn ich mir vorstelle ich müßte nun von früh morgens bis abends arbeiten gehen dann ginge hier gar nichts mehr. Ich selbst habe auch vier Kids im Alter von 2 Monaten bis 6 Jahren und finde das allein ist schon ohne "Erwerbstätigkeit" eine menge Arbeit. Vor allem bin ich eine der Mütter die ihre Kinder nicht den ganzen Tag fremdbetreut wissen möchte, von daher wäre eine Halbtagstelle sicher eher ratsam - mußt du denn den Job annehmen damit dir das ALG II nicht gekürzt wird ? Wie alt sind denn deine Kids genau? Denn Hausaufgaben müssen bis zu einem gewissen Alter ja auch kontrolliert werden......


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Ich habe einige Zeit bei meinem ältesten Kind Vollzeit (40 Std.) gearbeitet, während der Nachwuchs ganztags im Kindergarten war. Bei uns hat es ganz gut geklappt, ich konnte den Nachwuchs morgens auf dem Weg zu Arbeit im Kindergarten abliefern, abends nach der Arbeit wieder abholen (Kindergarten war praktisch direkt neben meiner Arbeit), dann haben wir noch gemeinsam eingekauft, wenn nötig... Allerdings fiel da unter der Woche nicht viel an Hausarbeit an, wenn wir immer nur von 6 h abends bis 7 h früh zu Hause waren, Wäsche bei 2 Personen hielt sich auch in Grenzen, viel kochen musste ich nicht... Mittlerweile habe ich 3 Kinder und arbeite 2 Tage die Woche ganztags, gehe morgens um 6 h aus dem Haus und komme abends oft erst um 18, 19 h wieder - und dann eben noch mit Einkaufen, Kochen, ein bisschen Haushalt... Im Grunde sind mir diese Tage schon zu anstrengend, und Energie für die Kleinen bleibt nicht mehr. Ich denke, es kommt auf die Umstände an - wie alt sind denn Deine Kinder? Wie wären sie tagsüber betreut, wie wären Deine Arbeitszeiten, wieviel Hausarbeit fällt bei Euch noch an? Ich würde im Moment nicht gerne Vollzeit arbeiten, mit meinen drei Kindern (8-3-1 J.), allerdings bin ich auch finanziell nicht darauf angewiesen und kann es mir leisten, Teilzeit zu arbeiten. Und vor allem mein mittlerer Nachwuchs ist sehr anhänglich und jedes Mal so glücklich, wenn ein Tag ist, an dem ich nicht arbeite und ihn mittags im Kindergarten abholen kann - ich glaub, für ihn wäre es zuviel, jeden Tag ganztags im Kindergarten zu sein. Beim Großen war das überhaupt kein Problem, und auch der Kleine geht durchaus gerne zur Tagesmutter... jedes Kind ist halt anders.


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Hallo! Wenn du im Kiga arbeitest, dann sollte es doch die Möglichkeit geben, das deine Großen in den Hort gehen und die Kleinen sind ja sicher sowieso im Kiga. Aber dann sind die Großen nicht allein zu Haus. Ich arbeite auch im Kiga und wenn ich die Möglichkeit hätte, hier in der Nähe voll zu arbeiten würde ich es sofort machen. Arbeite jetzt 30h die Woche, aber direkt in der City mit Bus und Bahn muss ich um 6.30Uhr los und bin nicht vor 15.20Uhr zurück. Nike muss also erst zu Oma, die ihn dann ihn den Kiga bringt und ab jetzt kann ich ihn dann abholen (Kiga hat jetzt länger auf). Bis zu meinem Urlaub hat Oma ihn abgeholt oder meine Schwester oder irgendwer. Aber das Gefühl zu arbeiten ist einfach besser. Hab nicht wirklich mehr Geld als vorher, dafür weniger Zeit, aber diese Zeit nutze ich sinnvoller. Ok, bei uns siehts meist aus, als hätt ein schwerer Tornado gewütet, Einbruch, Erdbeben,... aber dafür bin ich viel ausgeglichener. Mir bekam das vom Amt abhängig sein gar nicht. LG Becky


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ich arbeite 37,5 Stunden die Woche und bin erst 17 Uhr bei meinem Kind! Und gebe es 8 Uhr ab, anders geht das gar nicht. Dazu muss ich aber sagen, Simon geht in den Kiga und hat auch bis 17 Uhr sicher eine Fremdbetreuung. Mich wirds auch kalt erwischen, wenn Simon dann in die Schule kommt - denn die Schule, dessen Sprengel wir angehören, hat keine richtige Nachmittagsbetreuung. Oder nur eine privat organisierte, wie ich das so mitbekommen habe. Wenn es also für Dich die Möglichkeit gäbe, die Kids abzugeben, dann würde ich den Job auf jeden Fall annehmen! Für das Chaos daheim entschuldige ich mich bei Gästen immer freundlich, davon abgesehen habe wir uns ne Putzfrau zugelegt - der ich jetzt aber dann auch kündigen muss, wenn H auszieht, denn dann kann ich mir die nicht mehr leisten. Einkäufe schaffe ich immer mit meinem Sohn gemeinsam. Das ist alles ne Frage der Organisation. Ich bin zwei Jahre lang täglich zur Tagesmutter gefahren und zurück und habe mich daran schnell gewöhnt. Als ich die ersten Touren Kiga-Arbeit-Kiga hinter mir hatte dachte ich erst, mein Gott, daran gewöhnst du dich ja NIE aber jetzt ist ein Jahr vergangen und alles ist irgendwie ganz locker in den Alltag eingeflossen. LGSue


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Danke für eure Erfahrungen. Meine Kinder sind in der Schule. Den 9jährigen musste ich aus dem Hort holen, weil es nicht mehr ging. Aber ich glaube,dass ich eine bessere Lösung gefunden habe.Mit der Stadt habe ich heute gesprochen und erfahren, dass ich für eine Teilzeitstellung vorgesehen bin. Das werde ich auf jedenfall vorziehen , denn ich habe duch meinen ehemaligen 1 eurojob gemerkt, dass ich es mit 30 Stunden die Woche prima hin bekomme. Auch habe ich das Gefühl, meinen Kindern gerecht zu werden. Lieber ein paar Euros weniger, aber dafür weniger Stress. Gruss Moni