Ich empfehle allen mal folgendes Buch von Michel Houellebequ - Unterwerfung! Die Gefahr kommt von rechts nur eben über die linke Ecke…
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
Dieser Ben Abbes klingt ja verdächtig nach dem erwähnten Großmufti von Jerusalem. Ich mag solche Sachen aber nicht lesen, mir reicht unsere Realität. Da muß ich mir nicht auch noch Fiktion reinziehen. Mir hat ‚the handmaids tale‘ während Corona gereicht.
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Fand ich damals auch erschreckend und nun denke ich dass selbst dieses Szenario möglich ist. Ganz furchtbar war dieses oeffentliche Aufhängen von Menschen , da ging es mir durch und durch.
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Schau mal nach USA und deren radikale Republikaner - Hand Maids Tale ist nicht so weit weg leider.
Antwort auf Beitrag von kirshinka
Genau deswegen meide ich so realitätsnahe Fiktion seither. Das fördert die Paranoia, zumindest meine. Ich hab schon das Foucault‘sche Pendel damals schlecht ausgehalten, weglegen konnte ich es trotzdem nicht.
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
Ich habe das Buch schon 2015 gelesen. Und im Lauf der Jahre hat mich immer mehr entsetzt, wie viel aus dem Roman schon Wirklichkeit wurde, zumindest schemenhaft.
Ich auch, ich habe aber inhaltlich nicht viel behalten, außer dass ich es zu pornographisch fand. Ich lese es nochmals
Antwort auf Beitrag von Tai
Das Alkoholproblem und seine quasi Pädophilie? Am Ende konvertiert er ja dann, drei junge Frauen zeitgleich.... Houellebeqc ist wirklich unlesbar, ein ekeliger alter Mann. Ein Drittel des Buches dreht sich nur ums Fi¢ken.
Antwort auf diesen Beitrag
Auf seine Altherrenphantasien und sexuellen Ergüsse hätte ich auch verzichten können.
Antwort auf Beitrag von DecafLofat
Keine Frage, Houllebeqcs epische Schilderungen sexueller Exzesse sind ekelig, da konnte ich auch nur schnell drüberlesen. Aber was mir aus „Unterwerfung“ in Erinnerung ist und sich inzwischen teils bewahrheitet hat: Im Ausland geschlossene Vielehen und Kinderehen werden in Deutschland toleriert. Viele jüdische Franzosen sind nach Israel ausgewandert. Es gibt ein Bündnis aller Parteien, um eine rechte Partei an der Regierung zu verhindern. Morddrohungen bei Islamkritik. Das Christentum und seine Vertreter sind schwach. Es gibt bürgerkriegsähnliche Unruhen auf den Straßen. Veränderungen in der Gesellschaft, Frauen verhüllen sich zunehmend, Rückzug ins Private. Als Opportunist hat man die besten Chancen. Keine hoffnungsvolle Entwicklung.
Antwort auf Beitrag von DecafLofat
Dann lies halt Hamed Abdel-Samad oder Necla Kelek - obwohl mir das tatsächlich noch mehr Angst macht!
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
Ich empfehle Ilan Pappe - Die ethnische Säuberung Palästinas
Antwort auf Beitrag von Mrscc
Ach der liebe Ilan, der so gerne auf Quellenangaben verzichtet. Eins kann ihm lassen, er hat sich ne bequeme Nische gesucht!
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
Ich empfehle mal die Kommentare der Vereinten Nationen zu Menschenrechts Verletzungen zu lesen. Von Israel.
Antwort auf Beitrag von luna8
Super Tipp, weil die Vereinten Nationen gegenüber Israel ja auch so neutral eingestellt sind … hüstel
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
Sind sie nicht …. Stimmt. Alle sind gegen die Israelis, alles falsch dargestellt. Mir tut das alles jetzt so leid, aber ich hab schon oft gesagt: « wer nichts zu verlieren hat. » traurig.
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
... vor ein paar Jahren - kann mich nicht mehr an alles genau erinnern, vielleicht lese ich es nochmal...
Ja, die sexuellen Exzesse fand ich auch nicht so toll...
Aber was ich zum ersten Mal wirklich überlegt habe und mir nie so klar war - dass man manche Männer womöglich wirklich dadurch für den Islam gewinnen kann, dass sie da mehrere Frauen haben dürfen und Herr über diese sind, höher als diese stehen.
Also über die sexistische Schiene sozusagen... etwas für komplexbeladene Typen, die dann plötzlich "jemand" wären - was sie sonst nie schaffen würden... ![]()
Antwort auf Beitrag von MM
Ach naja, wenn man sich mal so umschaut, hat das ja für Frauen auch einen gewissen Reiz. Klare Rollenverteilung ist natürlich viel einfacher, als sich selbst eine eigene Rolle zu suchen und gleichberechtigt zusammenzuleben. Und das ist ja bei der deutschen Rechten nicht anders. Die AfD wirbt ja auch mit diesen alten Rollenmodellen. Die Welt ist so komplex geworden, dass sich viele wahrscheinlich zurücksehnen nach Einfachheit und Klarheit.
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