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Wo wurde Jesus

Wo wurde Jesus

Sabri

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Hallo! Stimmt das: Jesus wurde in einem Stall in Bethlehem geboren, hat lange Zeit mit seinen Eltern im kleinen Dorf Nazareth (?) gelebt, war mit zwölf Jahren beim Passafest in Jerusalem (?), wurde im Jordan (?) getauft, wanderte mit seinen Jüngern an den See Genezareth (?) und wurde in der Stadt Golgata (?) ans Kreuz geschlagen? Stimmt das so? Ich meine, ob es so in der Bibel steht? Und wie könnte es tatsächlich gewesen sein? Gruß, Sabri


SaRaNi

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Antwort auf Beitrag von Sabri

Lies in der Bibel, dann weißt du es !


jotasi

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Antwort auf Beitrag von Sabri

Der Tipp "Lies in der Bibel" ist gut. :-) Aber falls Du gerade keine zur Hand hast, hier kurz die Antworten zu Deinen Fragen (von meinem Mann diktiert :-)): Bis zum Jordan stimmt es. Ab da ist es etwas ungenau, er wanderte mit seinen Jüngern durch ganz Jüdäa (Jerusalem etc.) und Galiläa (See Genezareth). Gekreuzigt wurde Jesus schließlich in Jerusalem auf dem Hügel Golgata. So steht es in der Bibel. Und warum sollte es nicht so gewesen sein?


eviba

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Antwort auf Beitrag von Sabri

Hallo Sabri, ja - Bethlehem ja - Nazareth ja - Passah in Jerusalem ja- Taufe im Jordan See Genezareth - zum Teil... er zog mit seinen Jüngern umher und war mit ihnen AUCH am See G. Golgatha - war eine Anhöhe (kleiner Berg - keine Stadt) außerhalb von Jerusalem, die Hinrichtungsstätte VG eviba


Schnecke71

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Antwort auf Beitrag von Sabri

Ja - in den Grundzügen richtig. Golgotha ist ein Berg/Hügel. Wikipedia hat da eine gute Zusammenfassung - Jesus von Nazareth - mit Quellenangaben (Bibelstellen) zum genaueren Nachlesen. Wie es tatsächlich war, ist eine Glaubensfrage. Ein Gläubiger (Christ) wird die Bibel als Wahrheit sehen, ein Ungläubiger wird so einiges (alles?) in Frage stellen. Was wahr ist und was nicht....wer weiß das schon. Ist ja nicht umsonst ein Glaube ;-)


wauwi

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Antwort auf Beitrag von Schnecke71

ALLES in Frage zu stellen dürfte schwierig sein, zumindest seine Existenz als Person ist unzweifelhaft....


Schnecke71

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Antwort auf Beitrag von wauwi

Für mich besteht gar kein Zweifel. Ich bin gläubig. Ich lasse mich nur mehr ungern auf solche Grundsatzdiskussionen ein - Glaube kann man einfach nur Glauben oder eben nicht. Gibt ja auch Kritiker, die meinen, alles wäre erfunden...bis hin zur "Märchensammlung".


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von Sabri

... sein Freund Levi, genannt Biff? Der war schon dabei, als Jesus als Kind augetrocknete Echsen auferstehen liess und zog mit ihm durch die Welt, als Jesus lernen wollte, wie man der Messias wird. Deshalb mein Tipp: Die Bibel nach Biff. http://www.amazon.de/Die-Bibel-nach-Biff-Jugendjahre/dp/3442541824/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1295908265&sr=1-1 Ist doch eh alles Glaubenssache ;) Aber so machts wenigsten Spaß. Bis auf das Ende... aber das kennt ihr ja alle.


groschi

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Antwort auf Beitrag von Püminsky

bei biff ist selbst das (buch)ende schön...


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von groschi

Ja, ganz zum allerschlussigsten Schluss. Aber das Kapitel mit der Kreuzigung war natürlich bitter und es war gut, das der Autor das nicht durch den Kakao gezogen hat. Interessanterweise ging mir das da nämlich zum ersten Mal wirklich nahe, weil man durch Biff so dicht wie sonst nie an Jesus war. Ganz egal wie fiktiv das ganze ist, wer weiß schon, wie fiktiv der "echte" Jesus bzw sein Leben war? Von daher ist es einfach eine andere Art der Interpretation, allerdings viel menschlicher. Und auch (oder gerade?) für Religions-/Kirchenmuffel wie mich ein sehr wertvolles Buch :)


like

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Antwort auf Beitrag von Püminsky

Danke für den Tipp! Das kriegt mein Mittlerer zu Konfirmation!!


wauwi

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Antwort auf Beitrag von like

@Püminsky: Hast Du auch andere Bücher von Christopher Moore gelesen? Biff finde ich eher untypisch für ihn ( auch wenn das Buch ganz nett ist) und die anderen Bücher finde ich um einiges skurriler und amüsanter. Ganz und gar nicht gefallen hat mir leider sein aktuelles Buch Fool. @like: typische Konfirmationslektüre ist das mit Sicherheit nicht - glaube nicht, dass das Buch dem Anlass angemesssen ist. Amüsant ist es dennoch, aber les es erst mal selbst, ob es für deinen Sohn geeignet ist.....und such Dir dann eine andere Gelegenheit zum Verschenken....


like

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Antwort auf Beitrag von wauwi

Dass es keine typische Konfirmationslektüre ist, hab ich mir schon gedacht - ich hätt es jetzt eher Richtung "Leben des Brian" eingeschätzt. Aufgrund der Ausmaßes unserer "Religiositätt" muss es auch nicht unbedingt extrem hohen Pietätsansprüchen genügen. Ich finde es bereits positiv, wenn meine Kids sich überhaupt mit dem Thema Bibel, Glaube, etc. auseinandersetzen - darf dann auch mal etwas ironisch/sarkastisch sein. Na, ich kauf's mal und les rein...


Morla72

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Antwort auf Beitrag von wauwi

"Fool" ist das einzige, was ich wiederum von Moore kenne. Ich fands ok, aber nicht den Hammer. Welches sollte ich denn unbedingt lesen? Empfehlung?


wauwi

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Antwort auf Beitrag von Morla72

Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe und das mich infiziert hat war "Flossen weg". Am typischsten-Moore finde ich den "Lustmolch". Viel Spaß. wauwi


Morla72

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Antwort auf Beitrag von wauwi

*notier* Danke!


groschi

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Antwort auf Beitrag von Morla72

"lange zähne" ist auch lustig "ein totsicherer job" ein gaaanz klein wenig traurig, aber hauptsächlich kann man lachen


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von wauwi

Nee, bis jetzt kenn ich nur den Biff. Ich lese selten lustige Bücher, aber die Liste derer, die ich noch lesen möchte ist trotzdem lang (Mieses Karma zB, oder die Mütter-Mafia).... Ich liebäugel auch schon länger mit anderen Werken von Moore, weil mir das Konstrukt bei Biff echt gut gefallen hat. Ein bisschen durchgeknallt ist doch immer wieder erfrischend :) Hab soeben die Tipps an Morla mit notiert *g*


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von like

... ja, wenn grobe Richtung, dann würde Leben des Brian passen, aber dennoch ist es total anders. Denn hier geht es ja um den "echten" Jesus (der bei Brian ja nur eine Nebenrolle hatte ;)) Auch wenn einiges auf die Schippe genommen wird (zB wird die Lehre des Buddhismus reduziert auf den erkenntnisreichen Satz: "Ich muss mal pinkeln!"), so lernt man ausserhalb jeglicher Skurrilität einen Menschen kennen mit all seinen Facetten, Bürden, Stärken und Fehlern, der zumindest mir Jesus als Person wesentlich näher gebracht hat, als es die Kirche je in 40 jahren vermochte. Wer nicht alles Bierernst nimmt, wer Religion auch mit Humor sehen kann, der wird Spaß am Buch haben. Ob es ein passendes Konfirmationsgeschenk ist, kannst Du selber am besten abschätzen, da du den Konfirmanten kennst :)


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von Morla72

Ich spreng mal eben diesen Thread und schweife ab: Kennst Du Terry Prattchet's "Echte Katzen tragen keine Schleifen"? Das ist nun neuveröffentlicht unter dem Titel "die gemeine Hauskatze". Falls Du es nicht kennst, wär das glaub ich das richtige Büchlein für dich! Ich hab mich köstlich amüsiert und verstehe meine Katzen nun besser denn je (und ihre fiesen Tricks, durch verschlossene Türen zu gelangen und wie die Schrödingerkatze ihre Fähigkeiten für Raum/Zeitreisen nutzt, um den Napf 2x leer zu fressen)... http://www.amazon.de/Die-gemeine-Hauskatze-Illustrationen-Jolliffe/dp/344245557X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1295962340&sr=8-2


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Sabri

Die Jünger die (Jesus) nachfolgten und glaubten es wäre Jesus den Sie getötet/gekreuzigt haben, erkannten nicht das ein anderer von Ihnen hingerichtet wurde. Aber sie haben ihn weder getötet noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen so. Und diejenigen, die sich darüber uneinig sind, befinden sich wahrlich im Zweifel darüber. Sie haben kein Wissen darüber, außer daß sie Mutmaßungen folgen. Und sie haben ihn mit Gewißheit nicht getötet/gekreuzigt. Der wahre al-Masih 'Isa, der Sohn von Maria, den Gesandten Gottes (von Christen Jesus) genannt, wurde von Gott getarnt als eine andere Person damit die Jünger ihm kein Leid antun. Nein! Vielmehr hat Gott, ihn zu Sich erhoben. Gott ist Allmächtig und Allweise.


wauwi

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o.t.


Sakra

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.


claudi700

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bisschen wirr, was du da von dir gibst. also haben die jünger jesus gekreuzigt und nicht gemerkt, dass er es gar nicht war? wow...


Mitglied inaktiv

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Oder wie würdest du das finden, wenn Christen einen derart beleidigenden Scheiß über Mohammed verzapfen würden? Aus dem Koran copy&paste zu machen, und dann noch auf deutsch, ist übrigens verboten.


Sakra

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und nein, so nen schwachsinn kann man nicht überlesen............


carla72

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Interessant, wo steht, dass man aus dem Koran nicht copy&pasten darf? Im StGB jedenfalls nicht.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von carla72

Ich schließ mich da an, Jesus ist auch ein Prophet der Moslems, die haben nur eine andere (diskursionswürdige???) Sichtweise darauf.


joy-for-good

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Antwort auf Beitrag von Sabri

Grundsätzlich ist das soweit richtig, wie die anderen bereits schrieben. Vieles der genannte Fakten lässt sich theologisch und auch historisch so belegen. Was historisch höchstwahrscheinlich nicht richtig ist: es ist unwahrscheinlich, dass Jesus tatsächlich in Bethelhem geboren wurde, noch dazu unter den Umständen. Zur Zeit der Evangelisten (die Evangelien wurde erst nach Jesu Tod geschrieben) war es Ziel eben dieser, zu beweisen, dass Jesus der Messias ist, daher wurden gewisse Aspekte, die im AT die Art und Weise des Messias zugeschrieben wurden, in die Geschichte Jesu aufgenommen, quasi zur Beweisführung. ob er nun auch tatsächlich mit 12 Jahren in Jerusalem war, wage ich ebenso zu bezweifeln. In der Bibel stellt die Zahl 12 etwas vollkommens dar (ebenso wie 7, 10 und 40). So gab es ja laut den 3 synoptischen Evangelisten 12 Jünger, bei Johannes hingegen durchaus mehr. Fakt (es gibt hierfür viele historische Belege, v.a. außerbiblischer Quellen) sind aber seine Wirkungszeit in Judäa und Galiäa, ebenso wie die Zeit in Jerusalem, insbesondere die Kreuzigung betreffen. Auch sind sich die Evangelien bezüglich dieser Fakten nahezu gleich. Aber, wie schon gesagt, es gibt Dinge, die kann man Belegen, andere widerum haben schlicht mit Glauben zu tun, insbesondere die Auferstehung. lg