Lauch1
Es geht wohl los, Israel und die USA befreien die Welt von den Mullahs & Revolutionagarden.
"Etwas" (ich meine das sarkastisch und schreibe das lieber mal dazu) unangenehm stößt mir allerdings auf, dass die israelische Bevölkerung bereits vor potenziellen Gegenschlägen gewarnt wurde und sich in Sicherheit bringt, während die iranische Bevölkerung jetzt in Panik flieht - zumindestens habe ich das über Teheran gelesen. Ich freue mich auch, wenn das Mullah-Regime in Teheran fällt, sage ich noch mal sicherheitshalber dazu. Warum man dann aber nicht gezielt diese Leute bombardiert (Khamenei ist z. B. in Sicherheit gebracht worden), sondern Städte, wo es wieder viele zivile "Kollateral"-Schäden geben wird, wundert mich bei Trump und Netanjahu zwar kein bisschen, aber so richtige "Freude" oder gar "Spannung" will bei mir da nicht aufkommen.
Dieselbe iranische Bevölkerung die seit Nächten Trump um Hilfe anfleht weil sie von den Islamischen Revolutionsgarden ermordet werden meinst Du?
Es ist zweischneidig, wenn die USA sich als Weltpolizei aufspielt, denn dann können irgendwann auch für ihn unliebsame Demokratien dran sein. In einem muslimischen Land, das nicht demokratieerfahren ist und in dem es keine etablierte Opposition gibt, reicht es oft nicht, einfach die Mullahs "abzuschaffen". Denn dann gibt es danach oft eine Militärregierung, die kein bisschen besser ist, so dass der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben wird. Einfach und schnell ist da gar nix zu lösen. Schauen wir mal.
Ich sehe das sehr ähnlich. Allerdings macht weder Israel noch die USA unter ihren Präsidenten etwas für Fremde. Israel tut es für sich. Ein Sturz bedeutet erst einmal "Ruhe" im besten Fall für ein paar Jahrzehnte, aus dem Land woraus sich Israel bedroht fühlt. Ob da dann demokratische oder erneut autoritäre Kräfte etabliert werden, ist der USA und Israel wohl vollkommen egal.