Monstera
Ich finde ja, ein Schiff mit einem Seuchenausbruch gehört auf Reede, mit Hunderten Metern Distanz zu anderen Schiffen und natürlich dem Land, und dass so ein Kreuzfahrtschiff die beste Quarantäne Station der Welt ist. Stattdessen werden die Leute nun In alle Welt verteilt und die WHO kann in drei Wochen wieder schön in Panik ausbrechen, weil sich das Virus doch anders verhält als von irgendwelchen selbsternannten Experten ursprünglich gedacht. Aber den US Impfstoffhersteller Moderna dürfte es freuen, denn der Aktienkurs des Unternehmens ist bereits kräftig gestiegen. Vielleicht kann aber auch der stark angeschlagende Konzern Biontech davon noch etwas profitieren. Bald wissen wir bestimmt mehr.
Ich verstehe deine Angst. Aber es ist richtig, die Betroffenen in Spezialkliniken zu bringen. Die Sterblichkeit beträgt bei dieser Hanta-Variante 30 bis 40 %, das ist riesig. Und wenn du selbst betroffen wärest, würdest du natürlich laut, laut schreien, dass du sofort in ein Zentrum kommst, wo man sich mit hochgefährlichen Viren und der Behandlung auskennt, damit du eine Überlebensschance hast. Man kann die Betroffenen nicht allein auf einem Schiff verrecken lassen, das überhaupt keine adäquaten technischen Möglichkeiten der Behandlung hat. Das ist keine Option. Die Düsseldorfer Uniklinik hat eines der modernen Zentren, in denen hochgefährliche Viruserkrankungen adäquat und sicher (!) behandelt werden können. Die Klinik hat z.B. einen eigenen Hygiene-Tunnel mit mehreren Stationen, durch den jeder muss, der die Station betreten will. Hier ist in Jahren noch nie ein Virus rausgekommen, und das wird auch nicht passieren. Wie gesagt, ich kann dein Bauchgefühl absolut verstehen, wir sind alle noch psychisch etwas Corona-traumatisiert. Aber irrationale Ängste irgendwelcher Laien, die nicht wirklich ausführlicher recherchiert und gar kein medizinisches Wissen haben, sind hier völlig irrelevant – zum Glück, denn Panikmache kann in so einem Fall niemand gebrauchen. LG
Es wurde doch auch schon Entwarnung gegeben, dass keine Pandemie-Gefahr besteht. Die einzigen, die das Thema gerade breittreten und Panik verbreiten, sind die, die finanziell und politisch davon profitiert haben, dass Corona angeblich eine "Plandemie" war. Die Angst- und Misstrauenswelle lässt sich einfach psychologisch hervorragend ausschlachten. Auch deshalb sind so viele bis heute traumatisiert - weil man ihnen erfolgreich eingeredet hat, dass sie mit Hilfe von Krankheitserregern und den Gegenmaßnahmen politisch gefügig gemacht werden soll(t)en. Das ist ein gesellschaftliches Drama epischen Ausmaßes.
Ja, als erste Reaktion ist es nachvollziehbar, aber ansonsten wäre die Maßnahme überhaupt nicht angemessen. Ein Kreuzfahrtschiff ist überhaupt nicht als Quarantäne-Station ausgelegt. Inkubationszeit sind 2-4 Wochen. Also würde man alle Gesunden auf dem Schiff so lange "gefangen nehmen" müssen. Und wenn es noch Personen mit dem Virus auf dem Schiff gibt, dann setzt du alle Gesunden der Ansteckungsgefahr aus, denn auf einem Kreuzfahrtschiff können Erkrankte nie so sicher abgeschirmt werden wie auf einer dafür speziell gebauten Station. Wie soll außerdem die Versorgung der Erkrankten aussehen, selbst wenn diese nicht so starke Symptome haben? Soll man Ärzte und Pfegepersonal auf das Schiff bringen? Diese wären auch gefährdet, da sich auf dem Schiff nicht alle notwendigen Schutzmaßnahmen umsetzen lassen. Von der Finanzierung des ganzen ganz abgesehen. Ich glaube nicht, dass du mit diesem Vorschlag einverstanden wärst, wenn du selbst oder deine Angehörigen auf dem Schiff wären.
Darf ich jetzt mal herzlichst lachen ..... Ich habe auf Station gearbeitet. Dort auch Leute mit offener TBC - die trotz massiver Symptome erst nach Wochen getestet wurden und dann natürlich bereits andere angesteckt hatten. Und obwohl bekannt war das es Kontakt gab, keine Impfung, entsprechendes Hochrisiko usw. Trotz angeblicher Iso war diese der reinste Witz - es gab auch nach der Iso noch Ansteckungen. Darüber hinaus wurde da "gemauschelt" wie sonstwas. Dokumentiert wurde nach Lust und Laune und Schutzkleidung war oft unzureichend bzw erst gar nicht vorhanden - weil man ja nur mal eben kurz .... Seitdem sage ich ganz klar, in einem solchen Fall würde ich auf die Rechte der anderen Reisenenden pfeifen und die während der Isolierung auf dem Schiff behalten. Und mobile Krankenstationen einrichten. Sollte doch in unserem "Wirtschaftsland" absolut gar kein Problem sein. Hier erfolgte die Ansteckung von Mensch zu Mensch - alleine deshalb würde ich nur im absoluten Ausnahmenfall EINZELNE Leute vom Schiff lassen. Nur dann, wenn wirklich absolut gar keine Alternative besteht. Und alle anderen müssen eben abwarten. Seein wir mal frohr das es "nur" das Hantavirus ist - so wie da mal wieder mit umgegangen wird, kann man nur den Kopf schütteln.
Genau: Am Besten einmauern.
"Darf ich jetzt mal herzlichst lachen ....." Lassen wir sie doch verrotten auf dem Schiffchen. OMG
Naja Lauch, von 7 Abgesteckten sind 3 verstorben. Wenn das Schiff jetzt geräumt wird und da nur einer durchrutscht, da kannst Du gar nicht alle Kontaktpersonen ermitteln. Und ehrlich, da wiegen die Rechte der betroffenen Passagiere des Schiffes geringer als das Risiko einer erneuten Pandemie. Wäre ich Entscheider, da wäre keiner von Bord gegangen.
Ein Schiff ist kein Krankenhaus mit Quarantäne Abteilung. Und die Krankheit ist weder neu noch mutiert, da sterben auch andere dran, ohne dass es jemand zur Kenntnis nimmt.
"Seein wir mal frohr das es "nur" das Hantavirus ist - so wie da mal wieder mit umgegangen wird, kann man nur den Kopf schütteln." Was meinst Du denn eigentlich damit? Denn so wie bei Corona will ich das nicht noch einmal erleben: Erst laufen lassen und alle als hysterisch darstellen, dann jeden der die Labortheorie aufstellt als rechtsextremen Verschwörer framen (aufgearbeitet ist sowieso nie was worden), dann Schutzmaterialien konfiszieren.
"Wenn das Schiff jetzt geräumt wird und da nur einer durchrutscht, da kannst Du gar nicht alle Kontaktpersonen ermitteln. " Die, die da jetzt vor Teneriffa runter sind, wurden doch vernünftig gecheckt und isoliert ausgeflogen. Spannender ist doch eher der Umstand, dass bereits vor dem Ausbruch Passagiere das Schiff verließen. DAS wird nicht einfach. Aber, ich schrieb es schon mal. Ich verstehe die Diskussion nicht. Ich finde und fand alles in Ordnung. Für mich kein Grund die Menschen auf dem Schiff zu lassen.
Eben, ich hätte die alle auf dem Schifft gelassen, bis klar ist, dass niemand mehr infektiös ist. Auf sowas wie Corona wird ja wohl niemand mehr Bock haben. Finde es unmöglich, dass Menschen quer in der Welt verteilt werden, gerade mit dem Hintergrund, dass die Ikubationszeit bis zu 6 Wochen betragen kann.
Und wenn auf dem Schiff Nagetiere sind? Die übertragen nämlich üblicherweise das Virus. Und die kommen irgendwie an Land, dann hast Du es auf den Kanaren. Oder wie willst Du das Schiff mit Lebensmitteln versorgen oder medizinisch?
Also das ist albern. Natürlich kann man ein Schiff, dass vor Anker liegt, problemlos mit allem Notwendigen versorgen. Ich hätte ein zweites Schiff daneben gepackt und die Erkrankten dorthin verlegt. Die Gesunden wären in Quarantäne auf dem ersten Schiff verblieben.
Und dabei wie verhindern, dass auf dem gleichen Weg ein Tierchen mitkommt? Und wie Menschen angemessen medizinisch versorgen?
Da muss ich nochmal nachfragen Lauch, wenn eine hypothetisch angesteckte Maus ( die hätte sich dann bei einem Passagier infiziert oder wie denkst Du Dir das ) das Schiff verlässt, das siehst Du als Problem. Aber dass die Passagiere alle das Schiff verlassen und sich in Europa verteilen, das ist für Dich erforderlich?
Die Chancen sich bei Kontakt anzustecken sind relativ gesehen extrem gering. Man muss schon recht langen und sehr engen Kontakt haben. Jetzt stelle dir einfach mal vor, es wäre ähnlich wie Windpocken - wo es sehr viel leichter ist sich anzustecken .... Deshalb das "nur". Noch Fragen?
Die Frage ist nicht ernst gemeint, oder? Wir sind im Jahr 2026 angekommen - nicht im Steinzeitalter, wo es schwierig war, ein auf dem Meer festverankertes Schiff zu erreichen. Nagetiere sollte es auf einem Kreuzschiff geben - gibt es ja überall. Sicherlich werden diese aber auch mittels Köder kleingehalten. Davon ab reden wir hier nicht von Infektionswegen Tier - Mensch, sondern von Mensch zu Mensch. DAS !!! ist hier das Problem.
Die gehören womöglich auf eine Quarantänestation, soviele sind das auch nicht am Schiff (da sind anfangs hunderte COVID Patienten alleine aus Italien verlegt worden). Nur dass da schon etliche seit Tagen unterwegs sind z Bsp der Youtuber vom Schiff auf einer Hochzeit, ist Euch schon klar? Und dass das Schiff ja gar nicht die Ursprungsquelle war?
Endweder das Ganze ist mutiert (die WHO reagiert aber nicht entsprechend) oder es ist so ansteckend wie bei jedem anderen Infektiösen auch. Warum dann der Fokus auf das Schiff und nicht etwa auf den Ornithologenausflug?
Dieses Virus ist überall in Südamerika auch von Mensch zu Mensch übertragbar. Und das Schiff ist keine Labor wo was entfleucht ist und man es Tiroler Bergdörfern anhängen konnte (Wo es etliche Suizide deswegen gab, mit ein Grund warum kaum über die vermeintlich rechtsextrene Laborthorie berichtet wird: Schlechtes Gewissen.)
Die benötigen medizinische Hilfe. Das würdest Du für Dich oder deine Familie auch einfordern. Dafür müssen sie runter. Ich verstehe da die Diskussion ehrlich gesagt nicht.
Ich würde diese kreuzfahrten eh einschränken und besondere maßnahmen zur teilnahme fordern. Das sind viel zu viele menschen auf engstem raum, da holt man sich immer was weg, sagt nur keiner und so ein schicker noro ist auch nicht spektakulär genug. Bin ganz froh, dass das schiff nicht in LPA angelegt hat, lt meinen infos hat das der bgm (o.ä) verhindert. Die teneriffianer protestierten auch energisch...gibt es keinen anderen hafen?
"Ich würde diese kreuzfahrten eh einschränken und besondere maßnahmen zur teilnahme fordern. Das sind viel zu viele menschen auf engstem raum,....." Jetzt musste ich schmunzeln. Da war eine Handvoll auf dem Schiffchen. Exklusiv Schiffing. 😎 Heute hörte ich, dass der RhönPark einen Buchungsgewinn verzeichnet. Die haben 300 Zimmer, 1500 Gästekapazitäten und All inclusive. Das Schiff ist nicht das Problem, sondern unwissende und naive Menschen.
Ich spreche nur aus nicht-erfahrung und auch nicht into details seiend. Meine freundin war grad auf nem schiff und kam mit noro heim. Eine begleiterin musste sogar in kiel bleiben. Es war die dritte cruise mit am ende krank. Für mich ist das nix.(Bin auch jetzt nur mit seekrank tabletten auf ein boot und mit 5 anderen) Wenn es nur ne handvoll war, warum sind die dann nicht woanders 'gelandet'? Da wo sie gestartet sind? Verstehe das dann drama nicht. Am ende wieder nur was fürs sommerloch wie der wal. Und collien ist auch wieder da. Ich kenne rhönpark nicht, aber ja, menschen sind dumm.
Warum soll sich da irgendwas anders verhalten als bei jedem anderen Fall in Südamerika auch? Ist doch eher der medizinischen Kontrolle am Schiff geschuldet, dass die Krankheit überhaupt aufgefallen ist. Gefährlich war die Vogelbesichtigung auf einer Müllhalde! und jetzt werden Menschen eher reisemedizinisch auf die Gefahr die von Nagetieren ausgeht (auch in Südamerika, bei uns gibt es doch jährlich auch etliche Fälle ohne Behandlungsmöglichkeit) aufmerksam.
Was stimmt denn mit dir nicht? Die Menschen sind dir egal? ( Fragezeichen). Natürlich sollen die wenigstens zuhause sein. Ein Spanier wurde jetzt auch positiv getestet und muss die bestmögliche Versorgung bekommen. Das mit C zu vergleichen... Lachen oder weinen? Zudem stimme ich Sue Ellen zu: Kreuzfahrten sind eh Virenschleudern und die gehen an Touri Hotspots an Land ( ganz gefährlich).
Und die Französin ist mittlerweile in einem äußerst kritischen Zustand. Warum sollte die ärztliche Versorgung auf einem Schiff nicht bestmöglich sein? Du kannst Fachärzte einfliegen, Qurantänestationen einrichten, dass Schiff stände medial im Mittelpunkt, es gäbe Fachleute, Katastrophenschutz, Versorgung, gefühlte Rundumbetreuung, usw. Nein, stattdessen wir Oma Frieda schön nach Hause oder ins dortige Provinzkrankenhaus gekarrt 🤦
Wie schön, das nächste virusschiff ist on the way: https://m.bild.de/news/ausland/kreuzfahrt-ein-toter-1200-passagiere-sitzen-auf-ehemaliger-aida-fest-6a045b2262e9f5c36dc195b9
Es werden doch auch Ebola Patienten ausgeflogen und in europäischen Kliniken behandelt. Warum sollten die das bei einem Hantavirus nicht genauso im Griff haben? Abgesehen davon wird sich bald kein Freiwilliger mehr für solche Behandlungen finden, wenn im Ansteckungsfall nicht die bestmögliche Behandlungsmethode winkt. Und die kann auf einem provisorischen Quarantäneschiff einfach nicht garantiert werden. Und das Hantavirus befindet sich doch schon längst in Mitteleuropa, wenn auch ein anderer Stamm. Ich vertraue da auf die WHO, die sind meist sehr rigoros beim Ausrufen einer Pandemie. Wenn die also sagen, dass es sich um eine kontrollierbare Situation handelt, dann glaub ich das. Man kann die Menschen doch nicht einfach sich selbst überlassen wie im Mittelalter.
"Ich vertraue da auf die WHO, die sind meist sehr rigoros beim Ausrufen einer Pandemie. Wenn die also sagen, dass es sich um eine kontrollierbare Situation handelt, dann glaub ich das. Man kann die Menschen doch nicht einfach sich selbst überlassen wie im Mittelalter." Absolut! Aber die, die hier großzügig erklären "bleibt's mir weg", die rufen als Erstes nach ihrem Recht, wenn sie selbst oder ihre Liebsten, betroffen wären.
Diese Angstmache ist einfach auch ein Riesen-Geschäft, und da wir in Europa medial immer alles nachmachen müssen, was der große Bruder in den USA vorgibt, gibt es hier die gleichen Pseudo-Meldungen. Auch nachdem uns über Tage hinweg seriöse Experten erklärt haben, dass von diesem Ausbruch keine Gefahr für die Gesamtbevölkerung ausgeht und man die Lage unter Kontrolle hat. So ein Aufregerthema ist aber eine prima Ablenkung davon, dass am Persischen Golf gerade unsere Weltwirtschaft und Weltpolitik zu Glump gehauen wird und eigentlich keiner so richtig weiß, wie wir aus dieser Sch***e wieder herauskommen sollen. Die Islamofaschisten sitzen so oder so am längeren Hebel.
Vertrauen auf die WHO war futsch in den ersten Wochen von Corona ....
Wobei da noch die Frage ist, ob die WHO falsch lag oder die Bundespolitik... Letztere hat am Anfang ja auch ganz schön geschlampt, was besonders für Gesundheitspersonal bitter war (wobei wir hier in D. ja noch ziemlich glimpflich davonkamen im Vergleich zu F., Ö. und I.)
Vielleicht ist so ein Aufregerthema aber auch eine prima Ablenkung davon, dass Sánchez Milliarden aus diversen EU Corona Fonds abzweigt. Apropos Islamofaschist und Ablenkung.
Ach nee, komm Lauch, ich habe heute keine Lust auf Gezänk, heute ist doch Feiertag. Die Veruntreuung von EU-Geldern ist bei jedem Sch***e, egal ob Ungarn oder Spanien. Den letzten Satz kapiere ich eh nicht.
Ja ist klar.
Die WHO hat damals ganz klar versagt - lange VOR der Bundesregierung. Den von denen kam ja die Entwarnung. Hätte man da bereits anders gehandelt, wäre das ganze mit Corona sicherlich anders gelaufen. Bei ansteckenden Krankheiten die einen tödlichen Verlauf nehmen (in den allermeisten Fällen) gehört eine absolut sichere Quarantäne-Lösung her. Und das sage ich selbst dann, wenn es meine Angehörigen betreffen würde. Auch zum Schutz weiterer Angehörigen meinerseits. Ich habe gesehen was "Quarantäne" - das ist und bleibt ein Witz. Gerade hier in Deutschland. Den meisten anderen Ländern traue ich da nicht sehr viel mehr zu. Insofern ist eine natürliche Abschottung durch ein Schiff - naturgegeben - für mich eine gute Lösung. Und die medizinische Versorgung auf einem solch moderenen Schiff sollte auch problemos möglich sein - notfalls mittels etwas nachrüstung. Wie ich schrieb, es gibt sehr gute mobile Optionen. Vielleicht sollten alle die hier so läppisch sagen, kein Problem, einfach vom Schiff lassen, sich mal fragen wie sie antworten würden, würden sie durch dieses Vorgehen IHRE Angehörigen verlieren. Weil eben jemand durchs Laster fällt und dann hier jemanden ansteckt. Ob man das dann immer noch so easy finden würde und sagt, och halb so schlimm, lasst sie alle vom Schiff. Kann ja mal passieren.
Aber du sagst doch selbst, dass die Ansteckung von Mensch zu Mensch extrem unwahrscheinlich ist bei Hantaviren und einen längrfristigen, engen Kontakt erfordert. Und schon als ich vor über 30 Jahren im Krankenhaus gearbeitet habe, wurde bei Patienten mit unklaren Infektionssymptomen, die eine entsprechende Vorgeschichte hatten, auf Hantaviren getestet. Das war zwar kein Provinzkrankenhaus, aber auch kein hochmodernes Uni-Zentrum. Das heißt, dass Krankenhäuser auf solche Fälle vorbereitet sind. Das ist doch eine ganz andere Situation als bei Corona, wo ein völlig neuartiges, hochansteckendes, stark mutagenes (und wie Lauch richtig angemerkt hat, womöglich sogar infolge von Laborforschung versehentlich in Umlauf geratenes) Virus auftauchte. Außerdem sind bekanntlich schon vor der Evakuierung an früheren Stationen des Schiffs Passagiere von Bord gegangen. Auch da muss man ja darauf hoffen, dass die bei Symptomfreiheit so schlau sind, auch ohne ausdrückliche behördliche Anweisung (so lange sie noch nicht aufgespürt wurden) von sich aus Quarantäne zu halten und ihre Kontaktpersonen einzubeziehen. Es gibt nun mal keine hundertprozentige Sicherheit. Ja, diese Variante des Hantavirus ist eine gefährliche, einfangen will sich das sicher keiner. Trotzdem ist es doch sinnlos, wenn man jetzt - deine Klinikerfahrung während Corona in Ehren - eine Massenpanik herbeidiskutiert oder -schreibt. Ich hoffe (und denke), dass die Behörden die Fehler, die in Zusammenhang mit der Bewertung von und im Umgang mit Corona gemacht wurden, gründlich aufgearbeitet haben, Selbstevaluierungen und Enquete-Kommissionen gab es ja genug, nicht nur hierzulande. Abgesehen davon wird das Hantavirus, wie Lauch auch richtig angemerkt hat, hauptsächlich durch Mäuse oder Ratten bzw. deren Ausscheidungen übertragen. Gerade in dicht besiedelten Innenstädten oder an Touri-Hotspots leben die zu Massen, man muss nur mal in der Morgen- oder Abenddämmerung irgendwo unterwegs sein, wo es nicht ganz so belebt ist, dann sieht man die überall herumhuschen. Es kann also unter ungünstigen Umständen immer passieren, dass man sich mit dem Mist ansteckt, und in südlichen Breiten passiert das ja auch gar nicht so selten.
"Vielleicht sollten alle die hier so läppisch sagen, kein Problem, einfach vom Schiff lassen, sich mal fragen wie sie antworten würden, würden sie durch dieses Vorgehen IHRE Angehörigen verlieren." Die, die da vor Teneriffa runter sind, wurden mit allen Regeln der Infektiologie runter gebracht. Woher nimmst Du deine Kentniss das dem nicht so sei? Die, die da zwischendurch runter gegangen sind, da besteht eine größere, weil unerkanntere Gefahr. Nichtsdestotrotz erklärten doch anerkannte Experten, dass dieses Virus nicht COVID ist. Die Form der Ansteckung ganz anders. Woher weißt Du, dass dem nicht so ist? Mich irritiert, dass es Menschen gibt, die immer alles zu jedem Weltgeschehen besser wissen. Egal ob Tiere, politische Zerwürfnisse oder Meeresdramen.
Neberland ist Expertin für alles 😜
Hey, ich dachte, das bin ich! Immerhin bin ich dann nicht alleine mit dem Psycho-Hau, der mir hier angedichtet wird. Auch schön.
👍😁😉
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