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Wie ist das Verhätnis zu eurer Familie?

Wie ist das Verhätnis zu eurer Familie?

A1-Team

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Ich frage weil ich mich jetzt entschlossen habe den Kontakt zu meiner Familie abzubrechen da sie mich sehr enttäuscht haben und es einfach besser so ist.


Seansmama

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Ich habe auch kaum noch Kontakt, seit dem Tod meiner Mutter hab ich einen Schlußstrich gezogen. Wenn ich der Meinung bin, dass ich mit Leuten aus meinem nächsten Dunstkreis besser auskomme, als mit Verwandtschaft, die ich eh nur alle naselang mal treffe und ich mich immer melden muss, ... wozu das. Blut ist nicht immer dicker und auf Freunde kann ich mehr zählen. Man erspart sich einiges!


Sunny76

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Zu meinem Vater supergut. Zu meiner Mutter sehr angespannt. Ich vermeide den Kontakt weitgehend, weil wir einfach zu verschiedene Ansichten haben. Aber ich bin ihnen sehr dankbar, weil sie mich finanziell schon oft unterstützt haben und meinen Sohn oft betreuen, wenn ich arbeite. Zu meiner Schwester und meinem Schwager auch supergut. Wir wohnen auch alle im gleichen Ort.


M.S.

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Antwort auf Beitrag von Sunny76

Es könnte wirklich nicht besser sein! Zu meiner engen Familie (sprich Eltern & Geschwister) habe ich ein Super Verhältnis. Den Kontakt z.B. Zu meiner Tante und ihrer Familie habe ich vor Jahren abgebrochen.


HSVMarie

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Antwort auf Beitrag von M.S.

Zu meiner Mama und meinen Geschwistern habe ich ein gutes bis sehr gutes Verhältnis. Bis auf meine große Schwester wohnen wir alle in einer Stadt und sehen uns regelmäßig. Meine große Schwester arbeitet viel und darum sehen wir uns nur zu den Feiertagen, Geburtstagen und selten mal zwischendurch. Meinen Vater sehe ich fast nie. Wir telefonieren drei bis viermal im Jahr. Weihnachten und Geburtstage. Es war im ersten Lebensjahr meiner Tochter viel mehr, aber seit ihrem Geburtstag haben wir nur noch einmal telefoniert. Wohnen fast 500 km getrennt. Meinen Onkel sehe ich auch nur selten und meine Großeltern auch. Auch die wohnen etwas über 500 km weit weg. Wr fahren aber mindestens zweimal im Jahr runter um sie zu besuchen. Meine Schwiegereltern und Onkel und Tante meines Mannes wohnen nur zwei Straßen weiter. Hier ist das Verhältnis recht gut. Die sind halt ziemlich anstrengend. Wobei man das über meine Familie auch sagen könnte :-D Alles in Allem bin ich froh, dass ich eine tolle Familie habe und man sich auf jeden Verlassen kann, wenn man in der Patsche sitzt, packen alle zusammen an und helfen!


Holly87

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Antwort auf Beitrag von HSVMarie

Also zu meiner engen Familie (Eltern, Geschwister) habe ich ein sehr gutes Verhältnis und engen Kontakt. Zur Familie meines Vaters habe ich kaum bis wenig Kontakt, zur Familie meiner Mutter auch nur sporadisch. Meine Großeltern sind, bis auf die Oma mütterlicherseits, schon gestorben und zur verbleibenden Oma hatte ich noch nie viel Kontakt. Sie war geschieden von meinem Opa und hat sich nach der Scheidung nach Frankreich abgeseilt. Bin dafür in meine Schwiegerfamilie "adoptiert" worden. Habe mit dem ganzen Clan meines Verlobten ein gutes Verhältnis und auch guten, regelmässigen Kontakt. Sprech seine Oma sogar schon mit "Oma" an


monschischi

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zu meinen Eltern gutes Verhältnis zu meiner Schwester..........bin froh, wenn ich sie nicht oft sehe, ich hasse sie eigentlich, weil sie sich nicht um ihre kinder gekümmert hat die ganzen jahre. ihre tochter kamvon 11-17 zu meinen eltern-ein glück-heute ist sie krankenschwester. der junge, heute 18 ist spielsüchtig und hat mehrfach seine großeltern bestohlen. sie kann nichts alleine und ist sehr unselbsständig. ´ zu den großeltern hatte ich wenig kontakt, sie lebten damals in der ddr......erst als sie gestorben sind, war einem bewusst wie sehr man sie mochte zu tante und onkel wenig kontakt, 1 tante kaufe ich ab und zu ein und sauge mal durch, oder so. meinen cousin, den ich gerne mochte habe ich auch seit 13 jahren keinen engen kontakt mehr............schade Aber nach 42 jahren habe ich den großcousin meines papas wieder gesehen, das hat sich toll angefühlt


glückskinder

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Antwort auf Beitrag von A1-Team

Wir sehen uns nicht allzu oft, telefonieren aber öfters. Wohnen aber nur 5 minuten Autofahrt voneinander weg.


nike25

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abgebrochen ist besser so meine eltern schon seit 22 jahren kein kontakt ,kindheit war grauenhaft war die letzten jahre von 11 bis ich 18 war im heim meine geschwister was nicht wenig ist auch keinen, bekloppt alle durchweg von meine schwiegereltern gibts auch nix tolles am amfang war alles supi aber als das erste kind da war wars vorbei nur noch streiterei mach das so und das so , ne darauf hab ich kein bock sind weggezogen, weit weg , jetzt ist ruhe


Madleen74

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Hallo ich habe den Kontakt abgebrochen vor etwas2 Jahren. Meinen Vater habe ich 2 mal getroffen und einmal dort geschlafen, so das wir auch mal was trinken konnte , ja mein Vate auch! Er hat von er Scheidung und Beziehung ezählt..... mir isses vergangen , da hab ich keine lust drauf, da brauche ich keine Eltern L.G


Häsle

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Antwort auf Beitrag von A1-Team

Das Verhältnis zu meiner Familie (Eltern, Bruder, Schwägerin) ist perfekt. Jeder unterstützt jeden, und wir stehen uns alle sehr nah. Zu meiner Schwiegerfamilie haben wir auch eine gute Beziehung, sie wohnen direkt nebenan (Schwiegereltern). Ab und zu nervt man sich gegenseitig, aber meistens sind wir alle sehr froh darüber, uns zu haben. Zu den Schwestern meines Mannes haben wir seltener Kontakt. Wenn wir uns sehen (Kindergeburtstage und Weihnachten etc.), dann passt alles, richtig eng sind wir aber alle nicht). Den Kontakt würde ich nur abbrechen, wenn wirklich schlimme Sachen vorgefallen wären. Viele Leute reagieren so schon wegen Kleinigkeiten, was ich nicht nachvollziehen kann.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Häsle

wg. ihr habe ich Dinge gehört/gesehen/erlebt, die kein Kind mitgemacht haben sollte. Mein Vater wollte mich nie und er ist inzwischen auch schon verstorben. Meinen Großeltern war ich nie gut genug, selbst mit 2 Dr. Titeln, wäre ich für sie immer nur die Dumme gewesen. Aufgewachsen bin ich bei der Mutter meiner Mutter, diese Frau war ganz toll, leider aber viel zu früh verstorben. Bin dann auch mit 17 ausgezogen. Zu meinen Schwiegereltern habe ich ein sehr gutes Verhältnis und zu meinem Bruder auch. Zu meinen beiden Halbgeschwistern habe ich keinen Kontakt. Gruß maxikid


Treva

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Antwort auf Beitrag von Häsle

So war es (dachte ich) bei uns auch einmal, bis dieses Jahr unsere Mutter gestorben ist. Der Streit um das Erbe, ging schon einen Tag vor der Beerdigung los. Ich bin noch heute geschockt, denn NIIEMALS, hätte ich das von meinen Geschwistern gedacht! Mit 3 von meinen 4 Geschwistern, besteht jetzt kein Kontakt mehr.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von Treva

Das ist übel. Vorstellen kann ich mir sowas bei uns auch nicht. Bisher gab es noch nie Probleme in der Richtung (bei Haus-Schenkung, größeren Geldgeschenken etc.). Aber man weiß nie, was passiert. Mein Bruder und ich hatten uns eine Weile in komplett gegenseitige Richtungen entwickelt. Bei Problemen haben wir uns aber 100%ig aufeinander verlassen können. Bei meiner Schwiegerfamilie, bzw. einer Schwägerin, muss immer alles ganz genau aufgeteilt werden. Das wissen meine Schwiegereltern, und deshalb schreiben sie jetzt schon alles ganz detailliert auf. Das wird bestimmt mal ein Gezicke geben.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Häsle

bei uns wird demnächst auch ein Erbe aufgeteilt. Das von meinem Opa/Oma. Aber bevor es Streit gibt, bin ich jemand, der auf seinen Anteil verzichtet, um Ruhe zu haben. Daher, wird es keinen Streit geben. Gruß maxikid


Strudelteigteilchen

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Meine Erfahrung nach ist das keine Lösung - zumindest keine dauerhafte, weil es weiter gärt. Mein Opa ist bald 30 Jahre tot, meine Oma auch schon 20. Bis dieses Jahr schien es, als ob alles wunderbar war - kein Streit ums Erbe, kein Hickhack, alles Friedfreudeeierkuchen. Dann haben sich ein Bruder und eine Schwester meiner Mutter aus ganz anderen Gründen in die Wolle bekommen, dieses Jahr ist es endgültig eskaliert - und plötzlich wird der größte Scheixx ausgegraben. Meine Tante ist fast 80, mein Onkel fast 70, aber plötzlich wirft die Tante dem Onkel vor, daß er sowieso immer das Lieblingskind war und als Kind alles in den Hintern geblasen bekam und der Onkel mosert zurück, daß die Tante ja damals das ganze Erbe abgegriffen hat und er um des lieben Frieden willens darauf verzichtet hat, seine Ansprüche durchzusetzen. Wahnsinn!!!! Daraufhin haben meine Schwestern und ich uns nochmal geschworen, daß wir es sofort ansprechen, wenn und an der Aufteilung des Erbes was nicht paßt. Damit das eben nicht jahrelang rumort und dann irgendwann ausbricht. Trotzdem habe ich manchmal Angst, ob wir das hinbekommen. Letztendlich weiß man das wohl erst, wenn man es hinter sich hat - und in allerallerletzter Konsequenz wohl erst, wenn man es seit 50 Jahren hinter sich hat und es immer noch keinen Streit gab.


MartaHH

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Antwort auf Beitrag von Treva

Treva, das gehört zum Trauerprozess dazu. Das darf man nicht persönlich nehmen. Diese Streitigkeiten werden nur als Vehikel benutzt, sie haben eine ganz andere Bedeutung. Ich hab lange Jahre im Notariat gearbeitet, hab auch selbst Trauerfälle in der Familie hinter mir. Warte eine Weile ab und versuch dann wieder den Kontakt aufzunehmen. Wenn du nach einiger Zeit das Thema Streitigkeiten wg. Erbe ansprichst, werden die allermeisten Menschen selbst sagen, dass sie sich und ihr Verhalten in der Zeit nach dem Trauerfall nicht verstehen können!


MartaHH

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Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen

Deine Erfahrung widerspricht ja scheinbar meiner Erfahrung, die ich eben zu Trevas Beitrag geschrieben hab. Aber nur scheinbar. Im Grunde genommen schilderst du das gleiche - nur, dass die Beteiligten erfolgreich über Jahrzehnte verdrängt haben, was die meisten sofort nach dem Trauerfall erleben. Die alten Kränkungen, Eifersüchteleien und Verletzungen treten plötzlich offen zutage, aber weil niemand es so richtig benennen und den Finger auf die Wunde legen kann, wird es über das Erbe abgehandelt. Da war bei deiner Familie wohl viel "gute Erziehung" und Höflichkeit schuld, dass es jetzt nach so langer Zeit erst dazu kommt.


Strudelteigteilchen

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Antwort auf Beitrag von MartaHH

Ja, das sehe ich auch so. Genau deswegen haben meine Schwestern und ich gesagt, daß wir das lieber gleich auf den Tisch legen. Dann ist es "erledigt" und man kann das wirklich hinter sich lassen. "Um des lieben Friedens willen" ist da IMHO der falsche Ansatz - der schiebt das nur auf. Ich glaube, der meiste Streit ums Erbe geht nur an der Oberfläche um Geld, in Wirklichkeit geht es um die Verletzungen der Kindheit - eben dieses "Du warst doch sowieso immer das Lieblingskind!" oder "Du warst Mama viel näher als ich!" oder so. Das gehört auf den Tisch und geklärt, sonst frißt es von innen. Meine Hoffnung liegt darin, das wir alle drei eigentlich sehr reflektiert sind und diese Zusammenhänge kennen. Aber letztendlich weiß man es nie.....


lastunicorn

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Antwort auf Beitrag von MartaHH

In vielen Fällen passt sie nicht. Eigentlich wollte ich dir lang und ausführlich meine Erfahrungen schildern, aber das möchte ich nun doch nicht hier so offen im Web. Vielleicht hole ich das per PN noch nach.


MartaHH

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Antwort auf Beitrag von lastunicorn

Keine Ahnung. Vermutlich hatten auch andere die Idee, nicht NUR ich, aber namentlich ist mir keiner bekannt, daher keine Namensnennung.


FrauKrause

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Antwort auf Beitrag von A1-Team

Meine Eltern wohnen beide zusammen in ca. 1 km Entfernung von uns. Sie sind seit über 50 Jahren verheiratet und ganz süße alte Leute. Wir haben ein sehr inniges Verhältnis. Alle Großelternpaare und auch die Schwiegereltern sind leider schon verstorben. Ich habe einen Bruder, das Verhältnis zu ihm ist leider nicht besonders gut, war es nie und wird es wohl leider auch nicht mehr werden. Wir sehen uns nur zu Geburtstagen und Feiertagen. Da ist leider in der Vergangenheit viel vorgefallen, wir sind sehr unterschiedlich. Er lebt von seiner Frau getrennt und es besteht auch ein guter Kontakt zu meiner Nichte, seiner Tochter. Ansonsten gibt es nur noch ein paar Onkels und Tanten, einen lieben Cousin, man sieht sich eben zu Feiertagen... Andere entferntere Verwandte leben woanders und der Kontakt ist nicht mehr da bzw. nur mal telefonisch oder eben sehr sporadisch. WIr im kleinen und engen Kreise sind aber alle zufrieden. LG fk


Jayjay

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Antwort auf Beitrag von A1-Team

Schwiegereltern gleich nebenan - man sieht sich oft, aber es gibt auch oft Stress. Meine Eltern wohnen weiter weg. Verhältnis okay, kein Stress. Man telefoniert häufiger, Besuche ca. 6 x im Jahr... Mein Bruder wohnt noch weiter weg, den seh ich eigentlich nur 2-3x im Jahr bei meinen Eltern (Geburtstag, Weihnachten...). Wir verstehen uns, sind aber sehr unterschiedlich. Eine Oma lebt noch, die besuche ich, wenn ich meine Eltern besuche. Einen Teil meiner Verwandten seh ich eigentlich gar nicht mehr, der Kontakt war auch nie sonderlich groß. Einen anderen Teil seh ich einmal im Jahr bei meiner Oma, könnte aber auf wiederum einen Teil von denen gut und gerne verzichten... Mein Mann hat zu seinen Tanten/Onkels etc. überhaupt keinen Kontakt. Dass der Sohn eines Cousins von ihm mal in der Klasse meiner Tochter war, weiß meine Tochter nicht einmal...


dee1972

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Antwort auf Beitrag von A1-Team

Zu meiner eigenen Familie haben wir ein ziemlich inniges Verhältnis. Wir wohnen zwar nicht nahe beieinander, halten aber per Telefon, Skype etc regelmässig Kontakt. Und wir versuchen uns auch wenigstens 1x im Monat zu besuchen. Der Kontakt zur Schwiegerfamilie wurde seitens der Schwiegermutter abgebrochen (wir hatten sie nicht um Erlaubnis gefragt, ein Kind zu bekommen, hö hö...). Die wohnen hier zwar direkt um die Ecke, aber in diesen knapp 3 Jahren sind wir uns noch nie über den Weg gelaufen. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich übrigens, ich hätte ein einigermassen gutes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter. Tja so kann man sich irren. Hast du deine Enttäuschung schon mal laut geäussert? Lassen sich die Streitigkeiten wirklich nicht beilegen? Den Kontakt abzubrechen ist ein grosser Schritt, aber ich denke, dass es mitunter auch ganz befreiend sein kann. Familie kann man sich nun mal nicht aussuchen...Freunde dagegen schon. LG D.