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mich deprimiert das irgendwie, dass eine so große Nation nur aufgrund der Perfektion der "Show" im TV ihren Präsidenten wählt, der die Geschicke der ganzen Welt nicht unerheblich mitbeeinflusst. Schon in Deutschland ist dieses ganze Palavern im Vorfeld der Wahlen ein Graus, in den USA wird es aber auf einen regelrecht satirischen Höhepunkt getrieben. http://www.spiegel.de/politik/ausland/nach-der-niederlage-im-tv-duell-stichelt-obama-gegen-romney-a-859585.html Man beachte den letzten Satz. Wahlkampf mit der Sesamstraße......
Ist doch nicht verwunderlich: Geld regiert die Welt. Die wenigsten "Normalbürger" können doch dahinter schauen. Wer versteht denn wirklich, um was es in der Politik geht...egal ob USA oder Deutschland. Gewählt wird, wer die besten Versprechungen macht.... Und das man die Bürger empört mit Kürzungen in der Sesamstraße...da kann ich nur den Kopf schütteln. LG mamaj
was soll denn da kampf sein? romney ist nicht ernsthaft eine alternative.
Leider schon. Für die Reichen, die nicht für die Armen mitzahlen wollen (wie Obama plant) und für die krankhaft Religiösen und militanten Abtreibungsgegner. Mit Hilfe der Terrorangst kann man momentan nicht mehr manipulieren, da muss man die Angst um's eigene Geld schüren.
Mir ist der ganze Wahlkampf in den USA total suspekt. Habe immer wieder das Gefühl das der Großteil der Nation sich wirklich nur durch Werbung und gespielte Shows beeinflussen lässt und sich keiner wirklich ernsthaft informiert. Ich hoffe sehr das sich Obama durchsetzen wird, dieser Romney ist ja grauenhaft. Vor ein paar Wochen war hier in der Tageszeitung ein Porträt über ihn abgedruckt, da wurde mir beim Lesen ganz anders.
Ich denk mal, dass es bei denen noch egaler ist, wer grade regiert. Und Obama erscheint mir eh und eher wie eine Verschnaufpause der Falken, die sich im Windschatten wieder erholen und neu formieren, um dann wie gewohnt fortzufahren. Ob er diesmal nochmals gewinnen darf, werden wir dann ja sehen.