Mitglied inaktiv
ich habe heute einen elternbrief bekommen und muß demnach bis nä woche entscheiden, ob mein sohn latein der französisch nehmen soll. ich würde mich für keins von beiden entscheiden, da wir mit englisch schon very bedient sind. mit latein kann kein mensch heute wirklich was anfangen (gehen wir davon aus, er wird weder mediziner noch jurist und wenn doch,kann man das nachholen) und französisch ist meiner meinung nach ebenso bescheuert, da man es ebenso eher selten spricht. mein kind selbst hat auch so überhaupt keine meinung. bitte also alle pros und contras (evtl. aus eigener erfahrung, ich hatte nämlich nur baumschule) ich tendiere zu latein (weil ich krankenschwester bin und zumindest alle musculusse, musculi??? aussprechen kann).
latein... damit fällt es leichter, diverse europäische sprachen zu lernen.
würde auch zu latein tendieren, weil die kinder so mit romanischen sprachen gut können. und mit med, und mit asterix! habe nur das kleine asterix-latinum... snuggles
französisch Ich bereue es bitter diese Sprache nie anständig gelernt zu haben. Nach Frankreich kommt man oft...bzw. an französischsprachige Mitmenschen.
hier rennen eher selten franzosen herum.
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Hier auch Latein! Aber rein subjektiv, ich habe dieses Schulfach geliebt und bis zum Abi (Leistungskurs *angeb*) durchgehalten. Aber das Argument, dass die romanischen Sprachen dann leichter fallen, ist definitiv nicht zu verachten! :-)
für die geschichtlich interessierten. Französisch kann man immer noch später lernen, gut das Latinum kann man auch nachholen, aber ich könnte mir vorstellen, dass es in der Schule besser/intensiver vermittelt wird als in einem Uni-Schnellkurs....Weiß das jemand? Französisch kann man in der 8 noch nehmen, Lateinkurse finden oftmals mangels Nachfrag nicht statt. Dagegen spricht: in der Klasse meines Sohnes sind die Lateinnoten deutlich schlechter als die Franznoten ( Sprachen werden in Kursen unterrichtet)
das stimmt schon mit den romanischen sprachen. zumindest konnte ich in italien salbei kaufen, da ich wußte dass das salvia in L. heißt. hmm, ich denke das ist schon eher im rennen dann. muß das eigentlich unbedingt jetzt schon sein?
tote sprache, die gehirnkapazität besetzt!!! Französisch würde mir sicher mehr bringen... und italienisch (was ich bruchstückhaft kann aber recht gut (lesend) im urlaub verstehe) hätte ich auch ohne latein geschafft. und Medizin erst recht! Da ist schlielich auch viel griechisch dabei, dat lernt idch ja keiner vorher...) Und JURA`??? Mein mann kann so sprüche wie Iudex non calculat, aber sonst braucht er das auch nicht! Lass das kind doch was schönes lernen ;)))
oder russisch? woher kommt dieses frankophile eigentlich?
oder chinesisch (kommende weltsprache unjd so---ne war nur´n Scherz)
mein reden. steini, PN!
Brauchen braucht man Latein für Medizin und Jura wirklich nicht. Aber, zumindest früher war das Große Latinum Studienvoraussetzung. Das hat sich etwas geändert, aber an vielen Unis ist es zB für die Promotion in Jura immer noch Voraussetzung. Und - es soll nicht wirklich spaßig sein das Latinum vorm oder parallel zum Studium im Crashkurs nachzuholen.
Spanisch als zweite Fremdsprache hätte ich auch toll gefunden.
wieso nicht? ehrlich, warum soll man franz können? über die grenzen europas hinweg muss doch mehr gelehrt werden. sagt, englisch nur holprig und spanisch dürftig plaudernd, snuggles
Huhu, ich würde mal gucken was dem Kind eher liegen könnte ... und das als Basis nehmen. Latein nur, wenn gerne geknobelt wird, Denksport beliebt ist, eher so in Richtung Mathe, letztlich werden über Jahre hinweg Texte auseinandergenommen, man braucht um einen Satz übersetzen zu können viele Minuten Konzentration und einen langem Atem. Mit Asterix ist da nicht viel, es kommt vorallem doch recht trockene Primärliteratur dran. Erschwerdend kommt hinzu, daß Grammatik UND Vokabeln gelernt werden müssen ... aber vorallem die Grammatik beschäftigt einen über Jahre ! Ich selbst habe es nicht so empfunden nach Latein andere Sprachen besser zu lernen, ich hatte 3 Sprachen und hab die beiden anderen immer dazu benutzen müssen mir die Latein Vokabeln herzuleiten :-( Für Med wars dann ganz praktisch, letztlich hat man aber nur einmal im ersten Semester Terminologie und das haben die Nicht-Lateiner ja genauso geschafft. Französisch hingegen brauchen wir in jedem zweiten Urlaub ... GAR KEIN Französisch zu können fände ich persönlich problematischer. Aber wie gesagt: Es muß dem Kind liegen ! Vielleicht hilft es noch zu wissen, daß es sicher leichter ist in Frz gute Noten zu bekommen als in Latein ... Latein ist nach Mathe auf dem Gymmi das Fach, das am häufigsten zu Versetzungsproblemen (und Frust) führt. (Wurde uns bei der Infoveranstaltung so aufgezeigt). Aber wenns dem einzelnen Kind besser liegt ist so eine Statistik natürlich auch nicht hilfreich. Gute Entscheidung !
chinesisch kann man bei uns dann später wählen. ist sicher sehr leicht das....
ideologisch gegen ;)
aber abi 2. bildungsweg... konnten wählen zwischen span und franz
Ich würde Latein empfehlen, wenn es denn nur Latein und Französisch zur Auswahl gibt, eben wegen ach haben schon so viele gesagt Grundstein für die nächste Sprache.
Meine Große lernt jetzt seit 5 Jahren Spanisch und wird das leider nächstes Schuljahr auf der Oberstufe als erstes abwählen, sie mag die Sprache aber leider hatte sie mit diversen Lehrern in den Jahren Pech so das sie einfach keine Lust mehr hat und leider für die Oberstufe auch zuviele Lücken hätte, da sie irgentwann ab der 3 Lehrerin einfach abgeschaltet hat und immer mit genügend durchgerutsch ist...ne jetzt im Zeugnis doch eine 2, vielleicht entscheidet sie sich ja noch um ;o)
ich finde diese Entscheidungen so früh auch fies, Eini...bei uns ging es jetzt um die Profile in der Oberstufe und dann eben mit Hinblick auf Studium oder doch erst Lehre, wie auch immer ! Ich habe mich schwergetan und war froh das sie inzwischen selbst auch weit genug ist, das sie viel entscheidet und wir nur noch beraten, empfehlen und auch mal heiß diskutieren
allet jute für Euch
Sie hat aber nicht gefragt, was DIR im Italienurlaub was bringt. Medizin hättste auch ohne Latein geschafft? Gehört das da etwa auch nicht mehr zu den Zulassungsbedingungen?
es ist doch total spannend, weil vollkommen anders!
und ich habe einfach so geantwortet, wie sie gefragt hat. was würde ich raten? ich (und mein mann, ebenfalls latein ab 5. klasse und jurist) sagen beide: um Jottes willen, kein latein ;) und doch, es wird immer behauptet, latein helfe einem so viel bei anderen romanischen sprachen---ich glaube dagegen, dass man wertvolle jahre, in denen das gehirn noch sehr aufnahmefähig ist, für eine tote Sprache verwendet, um SPÄTER, wenn daas Gehirn schon nicht mehr so fit ist, lebendige romanische Sprachen besser zu können???? Die logik erschließt sich mir nicht!
ich hatte 6 Jahre lang latein..kann es auch noch einigermaßen...hab dann vor 5 jahren angefangen Italienisch zu lernen....Schrecklich..einfach nur schrecklich... die paar Popelwörter die du da ableiten kannst helfen auch nicht weiter. Klar ist Latein gut, weil man da wirklich kapiert was Grammatik bedeutet und das auch bei anderen Sprachen anwenden kann..aber ein guter deutschunterricht in Grammatik tuts auch... lg reni
Hallo, mein Sohnemann hat das 2. Jahr Französisch. Er ist sehr glücklich damit und zuwas braucht man noch Latein? Wir waren dann auch gleich im Sommerurlaub in Frankreich und er konnte auch schon Sachen für uns beim Bäcker kaufen und freute sich, kleine Erfolge zu haben. Er fährt auch im Juni nach Frankreich zum Austausch und auch wir bekommen einen kleinen Franzosen. Ich finde, man hat dann auch im späteren Leben was davon. Wenn man Mediziner wird, lernt man sowieso die ganzen Fachausdrücke. Lg Susi
Wenn er ein wie auch immer geartetes Studium anstrebt, dann eher Latein. Zu meiner Zeit musste man nicht nur für Medizin sondern auch für sämtliche Geisteswissenschaften das große Latinum vorweisen. Nachmachen geht natürlich - meine Schwester musste das - und sie hat es gehasst (Latinum in zwei Semstern reingepaukt). Gruß Susanne
und den terminologiekurs bestand man zumindest zu meiner zeit mit 2 tagen pauken ;)
Echt nicht mehr? Auch nicht bei den Philologien? Geschichte? Philosophie? Alles ohne Latein? O tempora - o mores!
und glaub mir, ganz sicher machen lateinkentnisse keinen Menschen zu einem guten arzt ;)))
äh...hat das jemand behauptet? Wenn es um die Brauchbarkeit von Schulwissen für den späteren Beruf geht, hätte ich Mathematik, Physik und Chemie in der 9. Klasse abgeben müssen. Geschichtskenntnisse machen auch niemanden zu einem guten Arzt, trotzdem bestreitet niemand den Sinn von Geschichtsunterricht. Doofe Diskussion
Auch Latein. Töchterchen hat seit 1 1/2 Jahren Latein und kommt super klar. Gerade wieder eine 1 auf dem Zeugnis. Das ist natürlich kein Grund für Euch Latein zu wählen :-). Wir haben das damals auf Anraten der Englischlehrerin gewählt, die mir damit allerdings auch aus der Seele sprach. Sie meinte, dass man das Latinum ja immer noch für diverse Studiengänge braucht, zB für Englisch :-) und dass es bei Bewerbungen im Ausland als besondere Fähigkeit durchaus positiv bewertet würde. Für die weitere Sprachkarriere vom Töchterchen schlug sie dann Französisch in der 8 und Spanisch in der 10 vor. Wir werden sehen. Ansonsten hat Latein den Vorteil, dass man nur in eine Richtung übersetzen muss und keine/kaum Schwierigkeiten mit der Aussprache hat. Ein Nachteil von Latein ist, dass Kindern, die dann evtl. doch nach der 6ten Kl. auf die Realschule wechseln wollen ein Jahr Französisch fehlt. Ich war für Latein, weil ich Französisch überflüssig wie einen Kropf finde, auch wenn Töchterchen es jetzt vermutlich als 3. Fremdsprache wählt. Ich habe das nie wieder gebraucht und wegen Faulheit auch nie besonders gut gekonnt. Frankophile Menschen, die gerne in Frankreich urlauben sehen das sicher gaaaaaaaaanz anders :-).
aber er hasst sprachen...ich will dass er only english braucht. franz gibt es auch in der realschule? das ist jetzt aber kacke (man weiß ja nie). französisch ist halt übel zwecks aussprache die so gar nicht wie die schrift ist. und da weiß ich eigentlich jetzt schon, dass er daran scheitern wird (er ist eher der natur/technik freak und nix schreiben/sprechen, eher mixen und explodieren lassen, oder kreativ erfinden falls einer weiß was ich meine)
Wenn er Sprachen hasst, dann ist Latein sicher besser als Französisch, zumal in den Klausuren sogar Fragen zur Geschichte gestellt werden (war jetzt bei 3 verschiedenen Lehrern so), die dann auf Deutsch beantwortet werden. Der Lateinunterricht beinhaltet eben auch in gewissem Umfang Geschichtsunterricht. Und was an Franz in der Realschule betrifft, das gilt so zumindest für NRW. Aber was Du so von Deinem Sohn schreibst, da bestehen doch eigentlich keine Bedenken daran, dass er seinen Weg auf dem Gymn. weiter geht. Vielleicht sprecht ihr auch noch mal mit der Englisch- und Klassenlehrerin, zu welcher Sprache sie raten würde.
ist eigentlich im Französischen sinniger und regelgerechter als im Englischen. Latein ist was für Analytiker, man kann stur die Regeln lernen und seine Vokabeln pauken und kommt notentechnisch auf einen grünen Zweig. Französisch ist lebendig und er wird es sprechen MÜSSEN, auch wenn er eigentlich Sprachen hasst. Ich hatte Latein als erste, danach Englisch und Franz als dritte Fremdsprache. Latein war einfach sehr interessant, auch das geschichtliche Drumherum. Als ich nach dem Abi allerdings AuPair in Frankreich gamcht habe, wünschte ich mir ein paar Jährchen mehr Sprecherfahrung.....
sagte mal Latein - ich weiß aber nicht mehr warum - hat sich jetzt eh erledigt. Ich bilde mir auch ein Latein ist evtl. einfacher, die Franzosen sind da sehr kleinlich was ihre Sprache betrifft... Aber von Latein lässt sich vieles ableiten - andererseits französisch ist ne Weltsprache. Ich hatte ein Jahr Französisch und fand es sehr sehr schwer.
afrikanische staaten, kanada, schweiz. und öhm, frankreich. ist das jetzt eine weltsprache?
war ![]()
ich will jetzt nicht nit belgien, Monaco, Luxembourg kommen aber- es ist VN Sprache und EU-Sprache. Benedikte
ha, vor der Entscheidung stehen wir dann jetzt auch. Tochter will Franz... Ich tendiere eher zu Latein..fand es wesentlich leichter als Französisch und es begegnet einem einfach überall. keine Ahnung.....ich weiß es auch nocht nicht. lg reni
finde ich
ich schau gerade TV5 Monde und erfreue mich an meinen Französischkenntnissen.
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:-)
J´ai compris. Tu sais, que c´est tres difficile d´ecrire francais en ordinature, parce que je ne trouve pas les boutons pour les accents!
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Hat er eine Schwäche für Mathe? Dann Latein... Klingt doof, ist aber so und bewahrheitet sich immer wieder
ich hasse Mathe und ich hasste latein (nach den ersten 1,5 jahren...)
mathe in der grundschule bestens, im gym jetzt eine 3. hoffe ich zumindest...
Hmm, ich hatte definitiv keine Schwäche für Mathe, dafür aber eine große für Latein. Na, ich bin dann die Regelausnahme... :-)
Hmmm... Probleme beim Lernen? Faul? Dann eher nicht Latein. Das ist nämlich stures Auswendiglernen... Wobei eine GUTE drei in Mathe ne Grundlage sein sollte.
Na ja. In meinem nicht repräsentativen Fall sah es so aus, dass ich den Latein-LK mit 15 Punkten abschloß, Mathe mit 3 oder 4, weiß nicht mehr.... Aber puzzeln konnt ich immer gut und gern. Und interpretieren, was ja bei den Klassikern auch kommt. Wenn ein Kind sich sehr schwer mit der Aussprache tut, ist es eh klar. Ansonsten sollte man sich tunlichst mit den Inhalten der jeweiligen Unterrichte vertraut machen und das mit den Eigenheiten des Kindes vergleichen. LG Almut
lernt schnell und begreift. ist aber zu ähh konfus die fragen RICHTIG zu lesen. daher mündlicher burner, aber schriftlich eben ein "ich verhau mal eben, weil ich nicht strukturiert bin"-typ.
woher er das wohl hat...:))))))) das zweite meine ich ![]()
ich bin GENAU so! aber wirklich! ich bin eigentlich nicht lebensfähig, kognitiv total im eimer, aber kann gut daherlabern. wer sein zimmer schon mal gesehen hat,weiß was ich meine. im ganzen haus würde es so aussehen, wenn ich mich nicht am riemen reissen würde.
das denke/vermute ich auch schon lange:) deine Posts sprechen sympatische Bände. So wie du deinen Sohn beschreibst...ist er eher ein Lateiner. in Latein musst du zwar Vokabeln und Grammatik beherrschen aber da ist alles logisch. Man nimmt einen Satz und pflückt ihn nach immer dem gleichen Schema auseinander..schaut wo das verb ist..popelt die richtigen endungen zusammen..ist wie ein Puzzle. Einmal kapiert..immer anwendbar. Wenn er logisch denken kann ist Latein sicher nicht verkehrt...ob er chaotisch ist spielt da nicht mehr oder weniger eine Rolle als bei franz... lg reni
...na ja, ich weiß nicht - meine Schwester hat in Mathe immer schwer um ihre 5 Punkte gekämpft, und manchmal hat sie - nicht unbegründet - verloren, aber in Latein war sie der absolute Überflieger und hat an internationalen Wettbewerben teilgenommen.
Ansonsten haben wir uns beim ältesten Nachwuchs für Latein in der 6. Klasse entschieden - es sind gerade mal 8 Kinder in dem Latein-Kurs, und der Kurs ist einfach klasse, richtig guter Unterricht! ![]()
übrigens soll die chorsingerei das mathematische gedächtnis trainieren. wollte ich nur nebenher klugscheißen. ich weiß jetzt so viel wie vorher. mein kind ist für franz,aber nur weil er auf dem wertstoffhof ein französisches wörterbuch aus dem müll gezogen hat. ich hab seine sparsamkeit/geizhalsigkeit schon erwähnt?
...ehrlich gesagt, wir haben uns - auch - deshalb für Latein entschieden, weil wir da beide noch soweit Grundkenntnisse haben, um beim Lernen, bei Hausaufgaben etc. zumindest eine ganze Zeit lang noch helfen können. Französisch kann mein Mann gar nicht sprechen, dafür kann er sich auf spanisch Bier bestellen, und meine französische Aussprache hat mir zwar immer die Französisch-Note gerettet, aber wirklich viel verstanden von wem, was ich immer gerne vorgelesen habe, habe ich selten... *seufz* Dafür habe ich auch noch Altgriechisch gelernt, ganz früher mal... Ich fand bei Jura aber auch ganz praktisch, dass ich mit Latein und Altgriechisch mir viele Fremdwörter und "Fachausdrücke" merken konnte, ohne stur pauken zu müssen. Mir tun die Entscheidungen meiner Eltern (genau genommen: meines Vaters) jedenfalls nicht leid.
aus: http://www.gym-oberasbach.de/index.php?id=510 "Studiengänge Für eine ganze Reihe von Studiengängen sind Lateinkenntnisse, das Kleine Latinum oder sogar das Latinum Zulassungsvoraussetzung. Die konkreten Zulassungsbedingungen werden oft von der jeweiligen Universität festgesetzt und sind auch immer wieder Veränderungen unterworfen. Einzelheiten kann man bei den Prüfungsämtern der einzelnen Universitäten erfragen. Hier sind einige Beispiele aus den aktuellen Prüfungsordnungen: - Lehramt an Gymnasien Nach der bayerischen Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) vom 1.10.2007 ist das Kleine Latinum Zulassungsvoraussetzung zur ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in folgenden Fächern: Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte, Italienisch, Spanisch - Medizin und Pharmazie In den Fächern Medizin und Pharmazie wird kein Latein mehr verlangt. Alle Studenten müssen aber einen Kurs der medizinischen bzw. der pharmazeutischen und medizinischen Terminologie im Grundstudium erfolgreich absolvieren. In Zahnmedizin wird zur Zahnärztlichen Vorprüfung das (Kleine) Latinum verlangt; es kann ersetzt werden durch die erfolgreiche Teilnahme am Kurs der medizinischen Terminologie. - Juristische Fakultät Die Juristische Fakultät verleiht die akademischen Grade eines Doktors der Rechtswissenschaft (Dr. iur.) und eines Doktors beider Rechte (Dr. iur. utr.). Für die Zulassung zur Prüfung zum Dr. iur. utr. ist das Latinum erforderlich. - Magister- bzw. Promotionsstudiengänge Generell sind für die Zulassung zur Magisterprüfung mindestens Lateinkenntnisse und für die Promotion in den geisteswissenschaftlichen Fächern das Latinum Voraussetzung. Die konkreten Zulassungsbedingungen werden jedoch in diesem Bereich von der jeweiligen Universität festgesetzt. Hier finden sich weitere Informationen dazu: http://www.altphilologenverband.de"
Also bei uns ist es so.....Große Tochter (derzeit 9.Kl. Gymi) Englisch als erste, Französisch als zweite Fremdesprache....war ihre eigene Entscheidung, passt perfekt, in Mathe gehört sie zu den Besten Kleine Tochter (derzeit 6.Kl. Gymi) Englisch als erste, Latein als zweite Fremdsprache.....da heißt es lernen, lernen, lernen....Mathe naja. Beides Mal haben die Mädels selber entschieden....
und fahrn ganz gut damit. Pro: - Schüleraustausch ist bei uns immer wieder möglich und ein Megaansporn, am Ball zu bleiben. - Wir fahrn alle gern nach Frankreich in Urlaub - Ich kenne mehr Kinder, die wegen Latein das Gym geschmissen haben als wegen Französisch. Dass man mit Latein leichter andere Sprachen lernt, halte ich a.) für einen Mythos ( lerne selber grad Italiensich und tu mich mit meinen Französisch-Kenntnissen recht leicht - auch viele Grammatikstrukturen sind sehr ähnlich. b.) für irrelevant, da nur wenige letztlich über 2 Fremdsprachen hinauskommen.
DAS muss man meines Wissens in Latein. In Französisch gelingt eher auch mal ein intuitiver Satz.
Ich fand Latein einiges schwieriger zu lernen als Franzoesisch, aber es war und ist eine sehr gute Basis fuer andere Sprachen (vieles laesst sich aus dem L. ableiten). Ausserdem ist fuer das Erlernen von L. gutes Grammatik-Wissen Voraussetzung - wird also ebenfalls gelernt. Noch heute bereue ich, nicht auch Griechisch gelernt zu haben (habe L. , F., E. und freiwillig Sp gelernt), denn ich LIEBE es, Fremdwoerter herleiten zu koennen.
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber du hast doch selber geschrieben, mit Französisch würde er schon wegen der Aussprache Probleme bekommen. In Latein muss das nicht sein. Latein ist viel Lernerei, das schon. Aber Lernen hat viel mit Wollen zu tun. Sprachgefühl wie man es für Französisch benötigt dagegen nicht. Hast du denn schon mal seine Lehrer (Klassenlehrer und vielleicht Englischlehrer) befragt, was sie glauben, was ihm eventuell mehr liegt? Ich war damals auch total unentschlossen, habe sogar Auslosen in Erwägung gezogen und mich schlussendlich für Latein entschieden. Zum einen - und ich muss gestehen, womöglich der ausschlaggebende Punkt - waren mir die Kinder in der Lateinklasse sympathischer, zum anderen konnte man bei uns damals Französisch zwei Jahre später noch wählen, Latein aber später nicht mehr. Letzteres scheint wohl für dein Kind eher kein zugkräftiges Argument zu sein.
ich habe das große latinum und auch französisch gelernt, für kind1 habe ich ebenfalls latein entschieden und sie ist auch sehr zufrieden damit. ich habe latein geliebt, vor allem wegen der geschichte. voraussetzung für latein ist allerdings affinität zur deutschen grammatik und der wille zum strikten pauken. weiß nicht, wie das bei paul so ist. bei uns wäre im französischfall dann auch mathezweig eingeschlagen worden, ging gar nicht, also war das schon k.o. so hatte sie englisch in der 5., latein in der 6. und französisch in der 8.
ot
Beides blöd oder sagen wir bei uns für´s jeweilige Kind unpassend.
Der sprachenbegabtere Sohn hat Latein.
Latein ist stures Pauken - Vokabeln auch Grammatik
(Asterix-Hefte sind überhaupt KEIN Vergleich - Sorry - die Illusion will ich Euch mal nehmen!)
Gesprochen wird ja nicht viel.
Vorteile: Es wird so geschrieben, wie es gesprochen wird.
Er bereut aber, das er nicht Franz genommen hat - findet die Sprache so toll und es würde ihm angeblich leichter fallen (er hat es allerdings noch nicht großartig geschrieben .....)
Die eher sprachenunbegabte Tochter hat Französisch.
Vorteil: Eine lebendige Sprache. Sie war auch schon in Frankreich, da solche Fahrten von der Schule aus günstig angeboten werden.
Sie quält sich dadurch, findet die Sprache sch...., kommt mit dem Strichelchen durcheinander, baut ab und an versehentlich Englisch ein und bereut zutiefst das sie nicht Latein genommen hat.
Da ihr stures Pauken einfach liegt.
Lateiner steht auf 4 / will aber seine 3 zurück.
Französin hat eine 3 / will aber unbedingt ihre 2 zurück.
(soviel Ehrgeiz ist bei Beiden vorhanden)
Wie auch gewählt wird, möglicherweise falsch gewählt.
Doof ist halt, das sie bei den Fächern, vorher in der 5ten Klasse, nicht mal 2-3 Wochen Probeunterricht bekommen können (oder in unserem Fall: konnten).
Leider konnte ich Dir da auch nichts Hilfreiches beisteuern. ![]()
Latein hat mir im Gym ein Wdh-Jahr beschert. Den Grundwortschatz den man fürs Leben braucht findet man in Asterix-Comics. Französisch war viel leichter für _mich_. Ist eine lebendige Sprache.
Ich hatte zumindest 2 Jahre Latein, und irgendwie schon immer Französisch (bin ja auch nur teilweise in D aufgewachsen) und ich liebe diese Sprache. Daß ich mal Latein gelernt habe, finde ich aber auch gut...... Aber wenn du selbst Franz. schon nicht so gut findest, wird es dein Kind auch nicht, also nimm lieber Latein :) LGM PS: ach wie schade, kein Französisch?
Ich hab mich damals für Französisch (auf dem Mathezweig) entschieden und dann noch Italienisch drangehängt. Mir fielen Sprachen immer sehr leicht, aber ich war faul. Bei uns in der Klasse damals konnte man beobachten, dass manche Leute einfach kein Sprachgefühl hatten. Die taten sich in Englisch und Französisch furchtbar schwer. Die Lateiner mussten viel lernen (auch Geschichte, mein Graus), dann sind sie aber alle ganz gut durchgekommen. Bei uns wurden der mathematische und der neusprachliche Zweig zusammen unterrichtet und nur für die Spezialfächer getrennt. Da hat man schon so einiges mitbekommen. Die Neusprachler mussten drei Sprachen lernen (Englisch, Latein, Französisch), und Latein war bei kaum jemand das größte Problem (eher Englisch, Französisch und Mathe). Ich würde es also davon abhängig machen, wie er sich jetzt schon in Englisch anstellt. Wenn kein Gefühl da ist, dann wird ihm Französisch auch keinen Spaß machen. Und dann wird's hart. Habt ihr Beziehungen nach Frankreich? Das wäre noch ein Ansporn, die Sprache zu lernen.
ich würd latein nehmen, ist leichter zu erlernen wie franzözisch. und das kleine latinum kann doch nicht schaden ;) vg,iris
...denn Latein kann/ist oft der absolute Sprachenkiller: Es bindet lerntechnisch so viel Energie, ist bei fast allein die ich kenne, ein "Stolperstein" im gymnasium und kann bei deinem Kind bewirken, dass es NIE WIEDER auch nur irgendeine Sprache lernen möchte!!! Auch mit Französisch lernt man gut andere roman. Sprachen (ich hatte engl., franz. ital. - und habe nie die tote Sprache Latein nur ansatzweise vermisst!) Wenn dein Sohn wirklich später im Studium Latein benötigt, dann reicht das Lernen dort völlig - oder glaubst du, man lernt an der Schule alle möglichen mediz. od jurist. fachbegriffe?? Nö! Mein bruder hatte Latein und darauf hin nie wieder eine weitere Sprache gelernt, mein Stiefsohn hatte nach Latein Spanisch und fand dann aber Sprachen so dämlich, dass er die beiden sofort abgewählt hat (und dabei wuchs auch er 2.-sprachig auf - engl/dt - und sollte eigentlich sprachaffiner sein..). 2 meiner Kollegen sagen direkt, dass diese ganze Lateingerödel ihnen die Lust an jeder weiteren Sprache genommen hat... Deshalb mein klarer favorit. Französisch! VlG, Grace