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Weil hier mehr los ist und für mich Aktuell: Gewald in der 1. Klasse

Weil hier mehr los ist und für mich Aktuell: Gewald in der 1. Klasse

Annika03

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unsere Tochter wird seit September täglich (mit sehr wenigen Ausnahmen) von einem Kind "verprügelt". Was da alles vorfällt kann ich nicht sagen, ich bin ja nicht dabei. Ich war schon im Oktober bei der Klassenlehrerin / Direktor und habe mit den Eltern dieses Kindes gesprochen. (Aussage des Jungen: Ich frage A. ob sie mit mir spielen will und wenn sie nein sagt, dann verprügele ich sie) Ich habe gehofft dass es besser wird, dachte meine Tochter will zu hause mehr Aufmerksamkeit weil sie eigentlich nur das Thema E. hat wenn sie heim kommt. Bis mich heute eine Mama angesprochen hat, das ihr Sohn erzählt, dass meine Tochter (und anscheinend hauptächlich sie) immer noch fast täglich gepügelt wird. Ich habe vorhin bei der Schule angerufen und einen Termin beim Rektor verlangt. Der Dirketor hat das am Telefon nur runtergespielt, dass wir uns ja die ganze Zeit nicht gemeldet hätten und er gäbe nichts auf Aussgen von dritten. Er hätte auch schon mit unserer Tochter gesprochen und nach seiner Meinung hätte er sie keine Probleme. Er würde jetzt nochmal mit den beiden (getrennt) sprechen und die Pausenaufsicht auf das Thema sensibilisieren (als unsere Tochter einmal dort in in der Pause stand, weil sie Angst hatte) wurde sie weggeschickt. Aber vor Schulbeginn ist niemand mit in der Klasse! Aber ich habe hier ein Kind, dass Täglich Bauchweh hat, dass jede 2. Nacht zu uns ins Bett kommt (hat sie bis vor 3 Monaten vielleicht 3 x im Jahr gemacht) dass fast täglich erzählt dass E. sie wieder "verprügelt" hat. Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch tun kann!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Annika03

darf ich mal vorsichtig fragen, wie das verprügeln aussieht? ich frage deswegen, weil mein 1.klasskind mir öfter erzählt, b würde sie würgen. natürlich war ich auf dem pälmchen und bei der lehrerin, die auch mitbekommen hat, daß es da was ist, aber eher die mädchenfängergeschichte, d.h. koketterie bei den mädchen, die dann halt mal ein bißchen überschwappt.....weißt du, wie ich meine? ich will das nicht runterspielen, aber gerade wenn es um jungs und mädels geht, ist da oft noch was anderes im spiel.... mein kind ist übrigens das mädchen.


Mitglied inaktiv

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meins ist auch das Mädchen und als sie (mit 5,5 Jahren und 1,04 Körpergröße) eingeschult wurde, rief mich die Mutter eines Klassenkameraden des großen Bruders an (8 Jahre alt, 1,5 Köpfe größer als die Kleine), sie würde ihn immer verhauen... Sorgfältiges Erforschen ergab, dass sie (sie fand den toll) so mit ihm gerangelt hat wie mit ihren Brüdern... meine kleine Schlägerin... das Thema hatte sich aber nach 3 Tagen völlig erledigt, er hatte dann keine Angst mehr vor ihr... Würde sie sagen, jemand prügelt sie, würde ich sofort in der Schule aufschlagen, weil sie den unterschied zwischen geschwisterlichem und freundschaftlichem Foppen und Ziepen und Wehtun kennt. Dranbleiben, hm?


loewenmutti

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... da würde und werde ich auch dran bleiben, so wahr ich loewenmutti heiße !!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Annika03

genau, wie sieht das verprügeln denn aus? kommt deine tochter mit blauen augen oder platzwunden nach hause? für kinder ist es schon prügeln, wenn sie sich nur kappeln. in dem alter, und ich weiß das weil ich selber einen 7jährigen sohn habe, ist das doch normal, den einen tag sind sie freunde, am nächsten feinde. "der I will nicht mehr mit mir spielen" heißt es oft und am nächsten tag steht I wieder vor der türe und wartet auf meinen sohn, weil er mit ihm zur schule gehen will. ich würde deine tochter erstmal aufklären, was das wort verprügeln bedeutet. verprügeln ist etwas ganz schlimmes. mal sehen ob sie dann noch immer dieses wort in mund nimmt.


Mitglied inaktiv

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das ist ein sehr heikles Thema. Ich wurde ebenfalls von Lehrerin und Beirat in die Schule gerufen, weil eine Mutter sich inzwischen mehrfach beschwerte und auch in der Schule auflief und sich meinen Sohn persönlich vornahm, weil mein Sohn ihre Tochter misshandeln würde. Er wäre sowas von gewalttätig, dass ihre Tochter keine Lust mehr auf Schule hätte und man hier dringend was tun müßte. Es handelte sich - nach Gesprächen - um lediglich ZWEI Vorfälle. An einem war das besagte Mädel nicht mal unschuldig: mein Sohn entfernte sie von einem Jungen, den sie mit beiden Händen an die Turnhalle drückte. Dabei ging sie zu Boden - ging heulend zur Lehrerin, nächsten Tag war die Mutter da. Beim zweiten Vorfall war Winter, die Kinder rangelten im Schnee und mein Sohn kam von hinten und gab dem betreffenden Mädchen einen Schubs und sie landete im Schnee. Daraus wurde dann die Geschichte würgen, Hals zudrücken und Mund/Nase zuhalten, so dass das KInd fast erstickt wäre Ich habe danach eine Woche lang Pausenaufsicht machen "dürfen", um mein Kind zu kontrollieren. Schon im Vorfeld, weil ich wußte, die Mutter zickt ein wenig, habe ich meinen Sohn geimpft, sich von dem betreffenden Mädel fernzuhalten, damit es gar nicht erst zu irgendwelchen "Übergriffen" kommt, die dann wieder falsch verstanden werden. Ich habe das besagte Mädel in der Pause nicht EINMAL in der Nähe meines Sohnes gesehen, warum ich da war, keine Ahnung. Aber ich kann Dir sagen, dass es auf Schulhöfen zum Teil wirklich gut zur Sache geht. Nichtmal, dass die Kids sich schlagen - nein, ich meine eher, wie man mit dem Eigentum der Anderen umgeht. Ich würde an Deiner Stelle meine Tochter darauf impfen, sich von dem besagten Jungen wirklich FERNZUHALTEN. Wenn er sie anspricht, gar nicht reagieren und einfach weitergehen. Die Eltern des Jungen würde ich ebenfalls bitten mit ihrem Kind zu sprechen (DAS soll aber bitte die Lehrerin denen sagen und nicht DU), dass der Junge sich von Deiner Tochter fernhalten soll. Pausenaufsicht wurde ja schon angesprochen. Mehr kannst Du im Moment auch nicht tun. LG Sue


Pinky2

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Hallo, ich würde vor den Pausen mich irgendwo verstecken und meine Tochter mit der Videokamera filmen. Sollte es wirklich zu übergriffen kommen, wären die gleich dokumentiert und du hast Handfeste Beweise und weder die Lehrer noch das andere Kind können sich dann herrausreden. Lieben Gruss Pinky


Annika03

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Antwort auf Beitrag von Pinky2

Folgendes habe wir schon unternommen: - Wir haben unserer Tochter gesagt, dass sie laut sagen soll, dass er sie in Ruhe lassen soll - Dass sie zur Pausenaufsicht / Klassenlehrerin gehen soll, wenn was vorgefallen ist - Dass sie auf keinen Fall anfangen soll (sonst heißt es nämlich unsere wäre immer dran schuld) Was "verprügeln" ist kann ich nicht beurteilen, weil ich ja nicht dabei bin, aber ich merke, dass meine Tochter mit der Situation nicht zurecht kommt. Und wenn schon andere Kinder ihrer Mama (und das fast täglich) erzählen, dass sich sich Sorgen um meine Tochter machen, weil E. es auf sie abgesehen hat, dann mache ich mir halt schon Gedanken. Übrigens so ohne ist E. nicht, er tritt auch die Klassenlehrerin (ich stand 1 x 2 Meter daneben), er ist also in der Schule kein unbeschriebenes Blatt. Ich bin lange davon ausgegangen dass meine Tochter übertreibt, aber jetzt nicht mehr.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pinky2

Wenn Du das tätest, hättest Du meinen Anwalt an der Backe - und zwar unabhängig davon, ob mein Kind der Prügler wäre oder nicht. Gruß, Elisabeth.


biggi71

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Antwort auf Beitrag von Pinky2

ist nicht dein ernst, oder??


Pinky2

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Antwort auf Beitrag von biggi71

Hallo, sicher ist das mein Ernst. Wenn mein Kind immer verprügelt werden würde und die Schule nichts machen würde, dann seh ich aber zu das ich Beweise bekomme. Ich würde mich schon auf dem Schulhof in eine Ecke stellen und mein Kind beobachten und ggf. bei übergriffen filmen. Aber das wäre schon der letzte Ausweg. Ich würde erstmal mit den Leherer reden, dann den Direktor einschalten und zuletzt die Eltern und das Kind ansprechen. Aber wenn das alles nichts hilft halt obiges Beispiel. Zum Glück ist es bei uns an der Schule anders. Wenn es da extreme Streitereien gibt, gehen die Lehrer da schon drauf ein. Es wird mit den Kindern gesprochen. Es gibt Programme zur Deeskalation, die Kinder können auf einer Scheibe ihr Befinden anzeigen oder ob Gesprächsbedarf da ist. Einzelne Kandidaten die immer wieder auffällig sind werden bei Klassenaktivitäten nicht mehr mitgenommen und müssen in die Parallelklasse zum Unterricht. Bei meinem Grossen darf ein Klassenkamerad nicht mit zum Schullandheim. Ich bin froh das wir verständnissvolle Lehrer und Erzieherinnen haben die sich bei Problemen nicht verschliessen. Lieben Gruss Pinky


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pinky2

dagegen ist ein ausgewachsener eisbär ein kuscheltier. ihr würdet alles tun, oder?


biggi71

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Antwort auf Beitrag von Annika03

habe dir schon in "grundschule" geantwortet. bleib dran, lass dich nciht abwimmeln. lg


Butterflocke

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Antwort auf Beitrag von biggi71

Fakt ist, dass dieses Mädchen unter irgendwelchen "Angriffen" eines anderen Kindes LEIDET! Wie genau diese Übergriffe aussehen und ob dabei tatsächlich körperlicher (oder "nur" seelischer) Schmerz zugefügt wird, ist herzlich egal! Die Nachfrage finde ich also schonmal überflüssig....mindestens! *räusper* Ich würde nach diesen zahlreichen(!) sowie (offensichtlich) ergebnislosen Gängen zu Direktor/Lehrern/Eltern immer und immer wieder mit dem Kind selbst sprechen. Ich habe es einmal getan, ohne dass besagtes Kind Schaden nahm und ich werde und würde es immer wieder tun! Der Schaden, den mein eigenes Kind zu diesem Zeitpunkt bereits erlitten hatte, war groß genug. Und hierbei würde mich KEIN Anwalt dieser Welt interessieren (dies nur vorsorglich!). Was Du allerdings zunächst noch veranlassen könntest, wäre ein gemeinsames Gespräch mit Eltern und Lehrern und/oder mit Eltern und Kind/Kindern in angemessener Atmosphäre. LG und: malwinchen..., lass stecken;-)


User-1741002961

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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

Recht hast Du! Ich habe selber als Schülerin unter diversen Attacken gelitten. Verbale Angriffe waren genauso schlimm (oder schlimmer!)! Wenn ich nur ganz kurz zurückdenke, DAS wünsche ich keinem Kind und meinem schon gleich gar nicht! Es nützt Dir zwar jetzt nichts, aber auch aus diesem Grund haben wir uns für die Schule entschieden, auf die nun mittlerweile 2 unserer Kinder (und die Kinder meiner Schwester und die meiner Freundin...) gehen. Es gilt die "Aufhören"-Regel und jeder hat sich dran zu halten! Wenn ein Kind ein anderes wiederholt ärgert, verbal und/oder körperlich, werden Massnahmen eingeleitet. Es gibt generell mit allen Schülern immer wieder Gespräche, ab der 3.Klasse gehen alle für 4 Wochen in "Mediation". Wems gefällt, darf weitermachen und sich zum Mediator ausbilden lassen. In Deinem Fall würde ich dran bleiben und immer wieder an DIE PÄDAGOGEN appellieren, da wachsam zu sein, Gewalt als Gesprächsthema in die Klassen zu holen (ohne einzelne Schüler als "Täter" oder "Opfer" hinzustellen) usw. Oft liegt es an der Einstellung der einzelnen Lehrkräfte bzw. des Rektors. Ich finde es total wichtig, solche Themen sowie das Thema "Gesundheit" im Unterricht zu besprechen. Dranbleiben, nicht locker lassen, klärende bzw. vermittelnde Gespräche fordern usw. Genau aufklären kann man das hinterher sowieso nicht, v.a. wenn es niemand gesehen hat. Aber Verständnis füreinander wecken, Wege aufzeigen, wie man aufeinander zu oder sich im schlimmsten Falle aus dem Weg gehen kann. Ein Junge, der meinen in der 1.Klasse massiv geärgert hatte (bekam dann schon mal 3 Tage Schulverbot) ist jetzt in der 3.Klasse sein Freund. Es muss also nicht so arg bleiben. Alles Gute Jana


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

ich habe nicht nachgefragt, weil ich es lustig finde, sondern weil ich es schon im kindergarten und jetzt auch in der schule am eigenen kind erlebe und auch suka´s sohn kenne, mitsamt suka´s schulhofwache. man muß nicht gleich wie eine furie auf alles, was das eigene kind anbläst losgehen, sondern darf durchaus kritisch auch mal hinterfragen. mindestens.


Butterflocke

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Das tu ich auch vallie! Ich bin wahrlich keine hysterische Mutter. Beide Kinder haben nahezu täglich zu berichten, WER wieder WAS an ihnen "verbrochen" hat im Kindergarten! Hör ich gar nicht....., ums mal überspitzt auszudrücken!!!! Denn meine Kinder sind auch keine Lämmer (zumindest Sohnemann). Ich werde aber spätestens DANN hellhörig, wenn ich merke, dass sich mein Kind verändert, Ängste hat, nachts nicht richtig schläft, psychisch also offensichtlich wirklich etwas Belastendes stattfindet. DANN noch zu sagen "ach wird schon alles halb so schlimm sein" oder "Kinder übertreiben gern mal", finde ich fehl am Platz. Aber selbst dann geh ich nicht wie eine Furie auf irgendjemanden los, aber ich gehe DANN eben der Sache zielstrebig nach und lasse mich auch nicht mehr beschwichtigen. Ich möchte dann einfach wissen, was los ist und suche das Gespräch. In diesem Moment werde ich nicht mehr auf philosophische Weise über das Wort "verprügeln" hirnen!! Das Gespräch hat die UP allerdings, wenn ich richtig verstanden habe, mehrfach gesucht. Ohne Erfolg.... Nun kann man natürlich sein Kind sich selbst überlassen und darauf hoffen, dass es die Bedeutung des Wortes "verprügeln" noch nicht wirklich begriffen hat. Oder man nimmt die Zeichen seines Kindes ernst und lässt nicht locker. Sicher die etwas unbequemere Variante...


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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

da du ja psychologisch versiert bist und die auswirkungen deiner tat mit sicherheit richtig einschätzen kannst, kann jederman davon ausgehen, dass du durchaus in der lage bist, wie ein profi auf ein kind einzuwirken, ohne dass es schaden nimmt... *ironieoff* deine brutale ader bei diesem thema haben wir ja hinlänglich diskutiert... niemand hat das recht auf ein fremdes kind außerhalb einer akuten gefahrensituation ainzuwirken, wenn ihm nicht die fürsorge für dieses kind übertragen worden ist. bin ich froh, dass du nicht in meiner nähe wohnst, sodass meine kinder gefahr laufen, mit deinen kindern in kindergarten oder schulunterricht aufeinander zu treffen... aber wer weiß...vielleicht würde ich mir dann ja mal deine absolut über alle zweifel erhabenen kinder "zur brust" nehmen - selbstverständlich auch, ohne dass diese schaden nehmen... so rein aus psychologisch-wissenschaftlichem interesse.


Butterflocke

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Ich bin durchaus belustigt... Meine brutale Ader....*lach*....schöne hast Du das geschrieben;-)


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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

ich bin ja auf der "Schläger"-Seite. Mein Sohn ist einer der ganz "Schlimmen" Keiner behauptet hier, die Mutter übertreibt oder sonstwas. Ich denke nur wirklich, und ich erlebe das ja am eigenen Leib, dass verschiedene Mütter mit verschiedenen Kindern auch verschiedene Auffassungen von "Gewalt" haben... das lässt sich ja auch grenzenlos weiterziehen, allein hier im Forum. Verschiedene Auffassungen von Humor, verschiedene Auffassungen von guter Musik usw. Mein Sohn ist hyperaktiv. Er ist ein sehr guter Schüler, einer der besten seiner Klasse. Sein Manko ist, seit Jahren und trotz Therapien, dass er nicht ruhig sein kann und in der Hofpause, oder draußen generell, sich austobt und seine Energie rauslässt. Er ist dabei nicht BRUTAL oder gar angsteinflößend, das bestätigt mir auch die Lehrerin. Simon ist halt wild. Er hat auch Gott sei Dank in seiner Klasse einen Jungen, mit dem er "wild" sein darf in der Pause. Ich war ja selbst dabei, so wie Jungs eben spielen (und mein Sohn hat mich NICHT immer gesehen) oder meiner Auffassung nach normale Jungs sich benehmen, wenn sie draußen sind und toben. Betreffendes Mädchen ist wohlbehütet aufgewachsen, ich bin nicht sicher, ob sie je in einem Kindergarten war. Bei der Einschulung saß sie furchtbar schreiend und weinend bei Papa aufm Schoß und wollte nicht, dass die Eltern den Raum verlassen... Sie hat noch NIE irgendwo übernachtet und geht auch ungern außerhalb zu Freundinnen spielen (davon ab dass sie wohl nicht viele hat) Das Kind wird von vorn bis hinten behätschelt und betätschelt, gibt in der Schule aber wohl auch gern mal Gas (DAS glaubt die Mutter wiederum nicht) Dieses betreffende Mädchen gängelt einen Mitschüler, "fesselt" ihn mit Händen an einer Turnhallenwand, so dass er nicht weg kann - MEIN SOHN schreitet ein, weil es sich bei dem Jungen um seinen Freund handelt, zieht das Mädchen zur Seite - Mädchen fällt, Mädchen heult, beschwert sich bei der Lehrerin. Nächsten Tag steht die Mutter in der Schule, lässt sich meinen Sohn zeigen und stampft ihn in den Boden, dass er sich von ihrer Tochter fernzuhalten hat usw. Das Kind hat seitdem ALPTRÄUME, keine Lust mehr auf Schule, es hat ANGST... vor meinem Sohn. Sorry, aber da fehlt mir wirklich JEGLICHES Verständnis für. Im Gespräch mit Beirat, mit Lehrerin und der Mutter und mir hat die Lehrerin vorsichtig versucht die betreffende Mutter darauf hinzuweisen, dass ihr Kind ja wirklich eine ziemlich Stille wäre und wie es denn aussähe mit so einem Selbstbehauptungs-Kurs. Was meinst Du, was da los war?! IHRE TOCHTER braucht doch keinen Selbstbehauptungs-Kurs, wenn in ihrer Klasse ein gewalttätiger Schüler wäre, der sie ständig !!!! gängelt und zwar so massiv, dass das Kind nicht mehr in die Schule möchte, abends weint vorm einschlafen... Alles was ich sagen möchte, ist, dass jedes Kind anders ist. Und das Kind "wohlbehütet" ist nun mal null kompatibel mit meinem Sohn. Das Mädel empfindet es sogar als Belästigung, wenn mein Sohn sie anguckt. Du hast richtig gelesen. Auch DESWEGEN war die Mutter schon in der Schule, mein Sohn soll gefälligst aufhören ihre Tochter anzugucken, sie würde sich belästigt fühlen.... Und ich denke es ist ok, wenn hier jemand fragt, wie die Gewalt AUSSIEHT. Mein Sohn würde es sicherlich nicht als Gewalt empfinden, wenn ihn im Schulhof jemand schubst. Das würde ich nichtmal erfahren. Natürlich kann die Mutter sich auch gern mal an den Hof stellen und gucken und sich selbst ein Bild machen. Filmen würd ich das Ganze allerdings nicht. LG Sue


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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

andere menschen dein verhalten kritisieren... ich wünsche dir nicht die erlebnisse, wie sie sue mit ihrem sohn durchmacht. du kannst und willst nicht verstehen, dass du deine grenzen weit überschritten hast - leider fehlt dir im bezug auf deine kinder scheinbar jegliches unrechtsbewusstsein...


Butterflocke

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Sieh an Suka, danke für diesen langen und sachlichen Beitrag ohne persönliche Angriffe....! Da kann sich manch ein Forenmitglied ein Scheibchen abschneiden. Da will ich es mir nicht nehmen lassen, ebenso sachlich zu antworten: Ich kenne beide Seiten: Ich bin mit meinem Sohn einmal auf der "Schläger-Seite", wie Du es nennst (nähere Erklärung und Gründe gerne per PN) und einmal bin ich auf der "Opfer-Seite" (wenn wir schon bei diesen Begriffen bleiben wollen), da meiner Tochter offensichtlich ein "Nimm MICH, ich halte immer still und bedanke mich auch noch dafür" auf der Stirn geschrieben steht. Im Leben käme ich nicht auf die Idee, mir ein Kind "zur Brust zu nehmen", so dass es Schaden davonträgt. Und wenn es nur deswegen ist, weil ich eben AUCH auf der "anderen" Seite stehe, meinen Sohn vor Augen hätte, der natürlich auch nicht "böse" oder "brutal" ist und dem ich wahrlich nicht wünsche, "Opfer" einer hysterischen Mutter zu werden!!!!!! ABER: ICH(!) kenne ihn, sein Wesen, die Gründe für sein Verhalten. Ein Verhalten, das eben auch nicht bösartig ist, aber für manche Kinder dennoch "zuviel"! ICH muss also auch Verständnis dafür aufbringen, wenn eine andere Mutter, meinetwegen eine eines besorgten und "übergut behüteten" Mädchens ein Problem mit meinem Sohn hat! Es ist dann AUCH an mir, ihr die Sorge zu nehmen, vielleicht die Kinder ausserhalb des Kindergartens zusammenzuführen..., mit Erzieherinnen oder Lehrern zu sprechen....(therapiert wird er bereits, ich hoffe also, auch meinen Teil zu erfüllen). Ich denke, es ist auf beiden Seiten Verständnis notwendig. Nicht jeder "kleine Rüpel" (sorry, mir fiel kein besserer Begriff ein!) ist ein bösartiger Schläger. Aber auch nicht jedes verschreckte Kind, das unter gewisssem Verhalten anderer Kinder leidet, ist ein "überbehütetes Mimöschen mit hysterischer Mutter", das stets grundlos überreagiert!!!!!! Es sind eben diese zwei Seiten.... Und beide sind eigentlich gefordert, sich zu verstehen und aufeinander zuzugehen, ZUSÄTZLICH zur Arbeit, die auch Erzieher und Lehrer am "Tatort" leisten müssen. Aber Suka....es gibt natürlich auch andere "Rüpel", nämlich solche, die nicht "nur" aufgrund einer Hyperaktivität ein wenig mehr "Energie" oder "Leidenschaft" zeigen, sondern solche, die tatsächlich noch viel viel viel schlimmer und ärmer dran sind als unsere "Schläger" oder unsere "Opfer"!!! Und genau von einem solchen, einem am meisten zu bedauernden und wirklichen "Opfer", wurde meine Tochter damals belästigt. Dieser Junge erfuhr zu Hause schlimmste Gewalt, psychischer und physischer Art....und ließ dies im Kindergarten an anderen Kindern aus. Wenn man nun versucht, mit Eltern und Erziehern zu reden, immer und immer wieder, ohne Erfolg ... und dann irgendwann die Wahl hat, entweder seinen Job zu kündigen und sein Kind zu Hause zu lassen ODER aber das eigene Kind zugrunde gehen zu lassen, dann muss ich ehrlich gestehen, tut sich in diesem Moment eine, wenn auch die als letzte zu wählende DRITTE Möglichkeit auf: mit dem Kind zu reden. Genau das tat ich, mit Erfolg übrigens. Noch heute finde ich die Trägheit der Erzieher/innen geradezu fahrlässig. Die Eltern waren nicht in der Lage, sich selbst und ihrem Kind zu helfen. Aber die Erzieher hätten tätig werden müssen. Eben auch für das Kind. Wie gesagt, um nochmal auf den eigentlichen Fall zurück zu kommen: Wenn ein Kind bereits Schlafstörungen hat und sich vom Wesen her verändert, sollte man seine Not nicht noch in Frage stellen. Gerne HINTERFRAGEN, ja, aber eben nicht in Frage stellen. Ich habe lediglich dafür plädiert, der Sache weiterhin auf den Grund zu gehen statt sie einfach abzutun! Und hierbei finde ich noch immer nichts Schlimmes daran, auch das andere Kind mit einzubeziehen! Auch als andere Mutter! Denn: es gibt nicht nur verschiedene Kinder, sondern auch verschiedene Mütter;-) LG


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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

hat deutlich mit zu vielen kindern probleme und da gibt es noch ein kind, welches sie "traktiert"... "Nun gibt es das nächste Problem, das ich bisher nicht überbewerten wollte, aber nun doch mal zur Sprache kommen sollte: Meine Tochter (bald 6) wird seit einiger Zeit von einem anderen Mädchen attackiert/gehauen, ohne, dass zuvor irgendwelche Streitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten stattfanden. Völlig unvermittelt und mit solcher Intensität, das ich sie gestern zB mit riesiger Beule in Empfang nahm." http://www.rund-ums-baby.de/aktuell/Ach-ja-der-liebe-Kindergarten-was-wuerdet-Ihr-tun_422195.htm da handelte es sich doch wohl deutlich um ein MÄDCHEN, oder? wenn es dabei um ein weiteres kind geht, dann zeigt das wohl nur, dass du überreagierst... wie ich dir damals schon schrieb: stärke deine tochter und stutze nicht andere kinder.


Butterflocke

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Es gibt/gab in der Tat beide Kinder, was allerdings keine Rückschlüsse auf die Verhältnismässigkeit meiner Reaktion zulässt. Interessant, dass Du so anmaßend bist, darüber zu urteilen. Aber nein, eigentlich auch wieder nicht verwunderlich.... Der Junge spielte relativ zu Beginn der Kindergartenzeit meiner Tochter eine Rolle. Inzwischen ist er in der Schule. Das Mädel hat den Kindergarten inzwischen verlassen, da die Eltern umgezogen sind.... Meine Tochter ist ein sehr umgänglicher, hilfsbereiter und vor allem sensibler Typ und wird das auch immer bleiben. Man kann das Wesen eines Menschen nicht grundlegend ändern und das finde ich auch gut so. Natürlich versuche ich auch, sie zu stärken (obwohl mir diese Formulierung eigentlich zu ungenau ist, aber ich weiß, was Du meinst!). Das ist aber ein Prozess, ein Weg, eine zukunftsorientierte Angelegenheit. So etwas funktioniert nicht von heute auf morgen und schon gar nicht während eines akuten Problems, das auch akut belastet und schwächt. Hier muss einfach geholfen werden! Und jedes Kind hat das Recht auf spontane Hilfe in einer solch belastenden Situation....


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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

manches geht eben nicht. natürlich ist jedem das eigene kind am nächsten, aber das bedeutet nicht, dass zu seinen gunsten maßnahmen ergriffen werden dürfen, die möglicherweise andere kinder schädigen können. zu behaupten, dass durch die ansprache durch eine fremde erwachsene ein kind keinen schaden genommen hätte, finde ich mehr als vermessen - genau so wenig, wie ich deine tochter kenne, kannst du du die auswirkung deiner maßnahme auf den jungen beurteilen, oder? das er hinterher dein kind in ruhe gelassen hat, zeigt mindestens, dass er gehörigen respekt vor dir hatte - und das hat ihn nicht nachhaltig beeinflusst?


Butterflocke

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Wenn Du zusiehst, wie Dein Kind monatelang leidet und NICHTS geschieht, dann darf ein anderes Kind gerne mal von mir "beeindruckt" sein! Dieses Recht habe ich(!) und dieses Recht auf Unversehrtheit hat mein Kind! Die Eltern hätten LANGE die Chance gehabt, etwas zu unternehmen. Die Erziherinnen NOCH länger. Nein malwinchen. Ich kenne Deine Meinung. Und ich bin schlichtweg anderer Ansicht, und zwar komplett! Ich spreche tagtäglich aus irgendwelchen Gründen mit anderen Besucherkindern bei uns. Und auch in diesem Rahmen und aus diesen (anderen) Gründen war ein vernünftiges Gespräch, das keinen Schaden verursachte, durchaus möglich. Vielleicht wärst Du nicht dazu in der Lage und kannst es Dir daher schwer vor stellen. Du solltest generell lernen, Deine persönliche Meinung als das zu akzeptieren, was sie ist: DEINE Meinung! Nicht mehr und nicht weniger! Danach handelst Du...., sehr schön! Ich ebenfalls! LG


Caipiranha

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Du machst das schon richtig, Flocke!