Schokolina
Mein Mann hat mir gerade so nebenbei erzählt, dass er heute ein Mädchen aus der Klasse meiner Tochter mit dem Auto mitgenommen hat. Er wollte gerade unsere Tochter in die Schule fahren, als das Mädchen vorbeikam und mitfahren wollte. Meine Tochter kennt sie schon aus dem Kindergarten, die Eltern kennen aber meinen Mann nicht. Nur ICH kenne die Mutter vom sehen. Meine Tochter (8) hat heute früh dann erklärt, wer das Mädchen ist und auch darum gebeten, dass sie mitgenommen wird. Der Weg zur Schule ist nicht weit, ein Kindersitz war vorhanden. Puh.......ich mache mir Sorgen, dass da noch etwas von den Eltern kommt. Ich musste meinem Mann soeben erst erklären, dass das nicht geht. Er war richtig überrascht, hat meine Argumente dann aber eingesehen. Er hat sich eben in diesem Moment nichts dabei gedacht. Wie würdet Ihr reagieren, wäre es Eure Tochter gewesen?
Habe ich was überlesen? Erklär mir mal kurz warum da noch was kommen soll und warum sowas überhaupt nicht geht.....?
obwohl ich die eltern nicht kenne...wieso sollte ich nicht?
wie sollte ich reagieren? die nachbarn unserer siedlung nehmen auch ständig meine kinder mit wenn sie sie am anfang des berges sehen, und die kenne ich auch zum teil nur vom grüßen.... aja, ich reagiere mit "danke" darauf ;-)
Ich hätte mich bedankt. Aber: mit meinem Kind hätte ich nochmal darüber gesprochen, dass man nicht bei Fremden etc. ins Auto steigen darf etc.. Eure Situation sehe ich da aber gelassen, habe auch schonmal ein Mädchen aus der Klasse (Erstklässler) mitgenommen, weil sie fälschlicherweise dachte, sie würde abgeholt werden, und als ihr einfiel, dass sie doch mit dem Bus fahren müsse, war ihre "Laufgruppe" mit dem Bus schon weg.
Die Kinder lernen, bei niemandem mitzufahren... Wir haben 3 Eltern bei denen sie ohne Anruf mitfahren dürfen. Freunde, die wir mitnehmen, rufen vorher die Eltern an (außer ich weiß, dass sie bei uns mitfahren dürfen) und fragen nach. Eigentlich ist nichts dabei, aber ich denke, man bringt die Kinder in eine schwierige Situation. Bsp. Eine Person, die sich wochenlang vor der Schule "herumdrückt" wird auch schon von kindern als bekannt empfunden. Miriam
und ich fand es nicht sonderlich prickelnd.... Die Eltern gehen davon aus, dass das Kind zur Schule LÄUFT und man weiß nicht ob sie es gutheißen, dass es letztlich dann doch irgendwo mitfährt. Im Grunde könnte und würde ich täglich irgendwelche Kinder mitnehmen. Aber ich bin da auch lieber vorsichtig, zumindest wenn ich Eltern und Kinder nicht (gut) kenne. Ich mache es nur, wenn ich entweder weiß ODER aus Erfahrung davon ausgehen darf, dass ich sie mitnehmen kann. Ich glaube, Du musst Dir da jetzt keine großen Sorgen machen. Mir ginge es noch am ehesten um das Mädel, das da so völlig sorgenfrei zu einem unbekannten(?) Mann ins Auto steigt. Ok, Deine Tochter war dabei...., aber trotzdem.... Eine gewisse Hemmschwelle wäre an dieser Stelle grundsätzlich nicht verkehrt, glaub ich!!!!
Bei usn war es mal andersherum: Auf dme Weg von der Arbeit fahre ich, wenn es zeitlich hinkommt, direkt an der Schule vorbei und hole Töchterchen (damals 6, jetzt gearde 7 geworden) von der Schule ab. Sie war aber nicht mehr in der Schule. Ich fahre ihren üblichen weg entlang nach Hause, um sie unterwegs einzuholen - sie ist nirgends. Zuhause war sie auch noch nicht. Bei der Nachabrin auch nicht. Da hab ich mir große Sorgen gemacht. Sie war auch zu einer mir gut bekannten Mutter einer ihre Schulfreundinnen ins Auto gestiegen. Normalerweise kein Problem, die Mutter ist sogar Polizistin, ich kenne sie gut und so weiter. Nur dass es nicht abgesprochen war und ich sie zufällig gesucht hab wie blöd und mir auch im ersten Schuljahr noch mehr Sorgen gemacht hab, was jetzt langsam etwas nachlässt. Viele liebe Grüße Jule aus 9B
Bei usn war es mal andersherum: Auf dme Weg von der Arbeit fahre ich, wenn es zeitlich hinkommt, direkt an der Schule vorbei und hole Töchterchen (damals 6, jetzt gearde 7 geworden) von der Schule ab. Sie war aber nicht mehr in der Schule. Ich fahre ihren üblichen weg entlang nach Hause, um sie unterwegs einzuholen - sie ist nirgends. Zuhause war sie auch noch nicht. Bei der Nachabrin auch nicht. Da hab ich mir große Sorgen gemacht. Sie war auch zu einer mir gut bekannten Mutter einer ihre Schulfreundinnen ins Auto gestiegen. Normalerweise kein Problem, die Mutter ist sogar Polizistin, ich kenne sie gut und so weiter. Nur dass es nicht abgesprochen war und ich sie zufällig gesucht hab wie blöd und mir auch im ersten Schuljahr noch mehr Sorgen gemacht hab, was jetzt langsam etwas nachlässt. Viele liebe Grüße Jule aus 9B
Hej allesammen! Immer wieder denke ich: Schade, daß gute Absichten aberkannt werden! schade, daß soviel Mißtrauen unter den Eltern herrscht! Schade, daß Eltern weder sich, ihren Kindern och anderen vertrauen! Vorsicht ist gut, aber Mißtrauen vergiftet. Und Mit Selbstbewußtsein und vertrauen ist Kindheit besser zu schaffen als mit soviel negativen Ängsten, wie hier immer wieder geäußert werden! (Auf welcher Basis eigentlich - bei den herrschenden Ängsten mäßte man glauben, jede Minute wird mindestens 1 Kind bei solchen oder ähnlichen Aktionen entführt, belästigt oder gar umgebracht.) SO möchte ichals Mutter nicht leben. DAS möchte ich meinen Kindern auch nicht mitgeben. Gruß Ursel, DK
Da muss ich mal wieder ein rotes Kreuz in den Kalender machen und mich ursel anschließen.
Sehe ich das auch.
Ich bin, wie gewöhnlich, kravallies und Freddas Meinung (und Ursels ;-)). Man kann es mit der Aufpasserei und Angstmacherei auch übertreiben. Der Mann war nicht alleine unterwegs und hat nicht irgendwo ein unbekanntes Kind aufgegabelt. Die Tochter (=langjährige Freundin des Mädels) war dabei, er ist den direkten Schulweg gefahren. Mein Gott! In dem Alter gehen die Kinder ständig zu irgendwelchen Freunden, deren Eltern man nicht schon Jahrzehnte kennt (und selbst dann würde man den Kinderschänder nicht erkennen). Zumindest macht meine Tochter das (zum Glück, hat lange genug gedauert, bis sie dazu bereit war). Ich würde die Mutter anrufen und ihr erzählen, dass ihre Tochter in eurem Auto mitgefahren ist, und für die Zukunft mal anfragen, ob das so in Ordnung geht. Nicht dass die da wirklich strikt dagegen ist. Mir tun die Männer ehrlich leid. Kein Wunder, dass sie sich unwohl fühlen, wenn sie Erziehungsarbeit (beruflich oder privat) leisten. Wie soll man denn den Unterschied erklären zwischen "Du darfst X alleine besuchen (= den Leuten kann man vertrauen)" und "Du darfst nicht mit X und ihren Eltern im Auto mitfahren (= wer weiß, was die mit dir anstellen könnten)"? Sind die Leute denn nun fremd oder vertrauenswürdig? Sorry, der letzte Teil hatte nix mit deiner Frage zu tun, ich weiß.
Und ich schließe mich Jule an! Wenn gewisse Umstände zutreffen, ist es sicher ok. Dazu gehört aber zB, dass man die Eltern erreichen kann, um ihnen Bescheid zu geben. Ein Kind auf dem Heimweg einzusammeln und es dann NICHT nach Hause zu bringen, sondern es zum spielen einzuladen, geht gar nicht. Gute Absicht....natürlich! Aber Priorität sollte sein, die Eltern zu verständigen - vorher oder währenddessen! Nicht erst, wenn gesucht wird.... Ich traf neulich auch eine andere Mutter vor der Schule, die ich nur vom Sehen kenne. Sie hatte Tränen in den Augen, weil sie ihren Sohn (3. Klasse) nicht fand. Wenn Dein Grundschulkind plötzlich nicht nach Hause kommt, Ursel, dann denkst Du nach diversen Telefonaten mit irgendwelchen Eltern nicht mehr an gute Absichten, sondern hast die blanke Angst! Naja...., ich zumindest!
Das hat jetzt natürlich nichts mit dem Fall der AP zu tun. Das finde ich nun auch nicht schlimm, kann aber ihre Sorgen verstehen. Sie kennt die Eltern nicht und weiß insofern auch nicht, ob es ihnen recht gewesen wäre.
o.T.
o.T.
Wo wohnt Ihr? Großstadt, Kleinstadt, Dorf? Wie kennt man sich da?
Ohne Umfeldinformationen läßt sich das nicht einschätzen.
Wie, Du sorgst Dich, dass noch was von den Eltern kommt? Dann bibber nicht wie ein Kind, dass sich vor anderen Eltern fürchtet, sondern ruf diese Eltern an und frag sie. Dann weisst Du bescheid. Gaaaanz einfach.
Wenn die Eltern allerdings drauf sind wie eine Verwandte von mir, wirst Du Dir eine Standpauke anhören müssen. Die, mir eh ständig Ratschläge erteilend über die Gefahrenabwehr meines ständig bedrohten Kindes, rief mich just gestern an und sagte, ich müsse unbedingt meinem Sohn (Teenie) so ein neues Teil fürs Handgelenk kaufen, das Lärm macht, wenn er in Gefahr ist ![]()
Danke euch allen. Zu den Umfeldinformationen kann ich sagen, dass wir in einer Großstadt wohnen. Das Mädchen ist keine jahrelange Freundin, wie von Häsle interpretiert. Meine Tochter kennt sie zwar schon aus dem Kindergarten, aber sie haben in der Freizeit nie zusammen gespielt und wir kennen die Eltern auch nicht. Nur vom sehen beim Kinder abholen. Anrufen kann ich sie auch nicht, da ich keine Telefonnummer der Familie habe und ihren Nachnamen nicht weiß. Es kam bisher nichts und wird wahrscheinlich auch nicht. Bibbern tu ich deshalb nicht, aber ich finde eben nicht gut, dass mein Mann das gemacht hat. Und ich könnte nachvollziehen, wenn die Eltern es nicht rasend toll fänden.
Wenn die Schule nicht weit weg ist warum laufen die Mädels nicht gemeinsam?? Zur Sache an sich:Männer denken nicht so weit um die Ecke-ist halt jetzt so gewesen.ICH würde anstatt zu"befürchten" dass von den Eltern noch was kommt eher die Eltern ansprechen dass sie mal grundlegend mit IHRER Tocjter klären das diese nicht in andere Autos steigen sollte!
Puh, gute Frage! Ich versuche mir das gerade von beiden Seiten vorzustellen: ich bringe MEINEN Sohn zur Schule und er möchte dass ich jemanden mitnehme - und ich stelle mir vor, mein Sohn soll zur Schule laufen und wird dann mitgenommen. Da es sich hier um Schulkameraden handelt und das andere Kind dabei ist, würde ich es vermutlich verstehen. Was anderes wäre jetzt, wenn mein Kind nachmittags durch den Ort nach Hause laufen würde und ein anderer Vater hält ALLEINE an und bietet an, ihn mitzunehmen. Tja, was würde ich dazu sagen?????? Ehrlich? Ich weiß es nicht. Vielleicht muss man erst in so eine Situation kommen. Wenn´s gut gegangen ist findet man es vermutlich okay. Wenn was passieren würde, würde man sich Vorwürfe machen. Ich selber würde allerdings auch kein Kind im Auto mitnehmen, welches ICH nicht kenne - auch wenn mein Sohn es kennt. LG, Pocoyo.
Hej nochmal! Merken wir eigentlich,daß wior uns eigentlich einen Kopf zerbrechen, der gar nicht unserer ist? Der Mann hat das Kind aufgesammelt. Gut.Damit wäre für mich die Sache (hoffentlich) erledigt. Wenndie Eltern des Kindes damit Probleme haben, müssen sie mit dem Kind, unsere Telefonnummer ausfindig machen und mit uns (hoffentlich ordentlich!) darüber reden etc. Aber sich den Kopf dieser Eltern zerbrechen: Was könnten die denken, wie könnten die drauf sein, was könnte für uns da noch kommen? ist doch wohl wirklich schon um etliche Ecken gedacht!!! Vielleicht (schon wieder hoffentlich) sind das eben Eltern,die das wie ich sehen und die Sache auf sich beruhen lassen, während die AP sich noch schlaflose Nächte bereitet. Na toll, was ist denn was für einen (eventuellen) Angstgesellschaft, die sich sogar die Ängste anderer nach Hause nimmt? Schönes Wpochenende trotzdem - Ursel, DK, deren Jüngste jetzt zu einer Schulfreundin kennt, die ich wegen Schulwechsels meiner Tochter wie so gut wie alle anderen Klassenkameraden absolut nicht kenne, von deren Eltern ganz zu schweigen. Und sie darf dort sogar nächtigen! (Und an die Ängstliche provokant gefragt: Wie erkennt Ihr im Freundes- und Familienkreis denn einen Pädophilen und Kinderschänder? Immerhin passieren dort laut Statistik die meisten Übergriffe!!!)
Ich mache mir keine schlaflosen Nächte. Ich wollte meinem Mann nur begreiflich machen dass es sicher auch Eltern gibt, die das nicht so toll finden würden. Sich fremde Köpfe zu zerbrechen, nennt man mitunter auch Respekt. Natürlich kann ich auch durch die Welt laufen und denken "find ich nicht schlimm, mach ich also!". Es geht aber in diesem Fall nicht darum, was ich denke, weil es nicht mein Kind ist! Es ist das Kind anderer Leute und ich muss mich mit ihnen absprechen, wenn ich ihr Kind irgenwo aufsammle. Denn ich ziehe in Erwägung, dass sie anders denken. Was auch ihr gutes Recht wäre. Was das Übernachten Deiner Tochter betrifft, so wäre das nun auch kein Problem für mich. Ich weiß wo mein Kind ist und bin in der Lage, die Eltern zu erreichen. Genau wie umgekehrt, falls etwas mit meinem Kind wäre. Ich vermute keineswegs hinter jeder Ecke einen Kinderschänder. Ich finds aber nicht gut, wenn ein Mädchen völlig unbekümmert zu einem fremden Mann ins Auto steigt. Zumindest würde mir das bei meiner Tochter nicht gefallen.
Also wir wohnen ja auf einem Ortsteil, der etwas außerhalb der Stadt liegt. Da kommt man ohne Bus/Auto gar nicht hin, Laufen ist zu weit von der Schule (3 Km oder mehr...?). Na jedenfalls wäre es für uns selbstverständlich ein Kind mitzunehmen, das bei uns dort draußen wohnt. Auch wenn es mit dem Bus fahren könnte, der aber viel langsamer ist weil er überall anhält. Ich gehe nicht davon aus, das irgendjemand auch nur etwas sagen würde. In unserem Ortsteil (200 Leute) kennt sowieso jeden jeden, schon alleine vom jährlichen Nachbarschaftsfest. Mir als Mutter wäre nur wichtig, das mein Kind ordnungsgemäß angeschnallt ist und einen Kindersitz hat. Würde das Kind allerdings noch zum Spielen bei diesen Nachbarn bleiben, würde ich einen kurzen Anruf erwarten damit ich mich daheim nicht wundere weil das Kind nirgends auftaucht. Aber das war früher, als ich ein Kind war, auch so üblich. Mama kurz anrufen (vom Festnetztelefon der Gastgeber, gabs noch keine Handys) und Bescheid geben!
Wenn es bei Euch so läuft und die Erfahrung gezeigt hat, dass es erlaubt und erwünscht ist, dann ist es ja ok. Wir wohnen aber mitten in einer großen Stadt. Hier kennt lange nicht jeder jeden! Da ist das nochmal ein wenig anders zu beurteilen.
Nein, Respekt hat nichts damit zu tun, daß ich mit den Kopf anderer Leute zerbreche. Denn ICH kann überhaupt nicht wissen, wie es in deren Kopf und Leben abgeht. Respekt ist, darauf Rücksicht zunehmen,d a0ß andere Menschen etwas anderes wollen, denken, meinen als ich. Das muß ich aber gesagt bekommen - es ist kein Zeichen von Respekt, daß ich mir das Spektrum der Möglichkeiten zusammensammele und vorstelle. Abgesehen davon,daß ich das nicht kann (weil ich die eltern, das kind, deren Lebensumstände nicht kenne), komme ich dann auch kaum dazu, meine eigenen Gedanken und Gefühle, mein Leben zu leben. Respekt ist also, den Eltern, wenn sie sich bei mir melden, nicht zu sagen, daß sie spinnen, sondern daß ich zwar anders darüber denke, in Zukunft aber ihre Regel beachte und das Kind nichtm ehrmitnehme. Übetreiben wiederum: Nun, immerhin zerbrechen wir alle uns inzwischen Kopf anderer Leute (auch mea culpa). Mag sein, Du hast gut geschlafen, aber es war wohl doch ein bißchen mehr als nur ein kleiner Gedanke, wnen Du sogar ein Postiung dafür aufmachst. Dein Mann hat das vielleicht zumindest erstmal anders gesehen, er hat seirne Meinung geäußert, Ihr hatte einen Austausch darüber, der immerhin wohl dazu geführt hat, daß wir nun hier schreiben. Übertreiben??? Bei mir wäre das keine Minute gewesen. Erst wenn die Eltern sich melden, wird mehr daraus. Und besonders, wenn die sich nicht respektvoll melden,sondern mir bzw. dem Mann Böses unterstellen, wird mehr daraus. Das aber ist doch alles Konjunktiv, und wie hieß es neulich irgendwo: Das Leben findet nicht im Konjunktiv statt. Mir den Kopf zerbrechen über etwas, was noch gar nicht eingetreten ist und gar nicht so eintreten muß,wie ich mir das ausmale, ist zwar manchmal auch mein Fehler, aber hier könnte ich durchaus Abstand nehmen. Übertreibven? Nun ja, manchmal ist die Übetreibung eben ein geeignetes Mittel um zu merken, daß man überreagiert. Und ich finde, hier wird maßlos überreagiert -- und Mißtzrauen gesät, wo Vertrauen und Freude über Hilsbereitschaft angebracht wären. Einerseits über die kalte Gesellschaft jammern (das werfe ich nun nicht Dir konkret vor), und andererseits auf Hilfsangebote so reagieren widerspricht sich doch - wie sol ldenn das gehen ohne Vertrauen?? Und vor allem widerspricht es ja auch allen kriminalistischen Stastitiken, ist also eigentlich doch reacht unrealistisch. Es sei denn, ich lassen mein Kind auch nicht mehr auf Bäume klettern,weil Kinder dabei zu Schaden kommen (können/gekommen sind), ich lasse sie nicht mehr in den Verkehr, weil sie dort ... ich lasse sie nicht mehr in die Schule, weil es dort schon Amokläufe gab, ich lasse ... Es ist viel wichtiger, unsere Kinder stark uz machen als sie dauernd zu verinsichern inihren Beziehungen zu anderen Menschen! Schönes Wochenende - Ursel, DK (mit 2 Töchtern und durchaus nicht immer unbesorgt)
... rennt man sich ja auch nicht mehr tglich die BUde ein und kennt jeden. DFiue Leute ziehen auf´s Dorf, wei ldie Wohnungen/Häuser in der Stadt zu teuer sind. Die Schulen sind sehr oft gaaaaanz woanders, was die Transparenz ("ich kenne alle Klassenkameraden und deren Eltern") ab einem Alter und mit jedem Schulwechsel auch deutlich vermindert - wie erwäjhnt kenne ich bis auf die beste freundin keinen der übrigen Jugendlichen und deren Eltern -- das war schon bei meiner Großen bei deren Schulwechsel so. Und auch auf dem Dorf passieren schlimme Dinge - hört doch mal auf, diese Idylle von vor 100 Jahren aufrecht zu erhalten! Leben ist gefährlich, darauf müssen wir unsere Kinder auch vorbereiten - aber eben richtig. Gruß Ursel, DK
Naja, aber der fremde Mann war ja der Vater eines Kindes, das sie schon ewig kennt (auch wenn sie nicht eng befreundet sind). Und dieses ihr bekannte Kind war ja auch mit im Fahrzeug und hat wohl nicht den Eindruck gemacht, dass es gerade vom bösen fremden Mann entführt wird. Wenn ein Kind sich einen neuen Spielgefährten aus der Schule oder von sonstwo nach Hause holt, dann kennt dieses Kind die Eltern ja auch noch nicht. Trotzdem wird es, im Normfall, doch einfach dort abgesetzt oder hingeschickt. Klar, dass ein Kind den Unterschied nicht sofort erkennt. Meine Tochter geht heute auch wieder zu einer neuen Schulfreundin, deren Eltern ich nur vom Abholen kenne (seit ein paar Wochen). Ist ein Haus nicht noch gefährlicher als ein Auto? Alleine zu fremden Menschen ins Auto steigen finde ich auch nicht gut. Aber eure Situation war ja ganz anders. Finde ich jedenfalls.
Aber das Mädel kennt doch Deine Tochter? Und die Kinder sind 9, nicht 3. Bei einem 9jährigen Kind würde ich davon ausgehen, daß es den Unterschied zwischen "kenne ich, weil bei mir in der Klasse" und "kenne ich, weil der immer vor der Schule herumlungert" erkennen kann. Was ich mich frage: Wie soll man Kindern denn beibringen, anderen Leuten zu helfen, wenn man eigentlich keine Hilfe haben und geben möchte? Wie soll ich meinem Kind erklären, daß man einer (fremden!!!) alten Dame über die Straße hilft, wenn Papa der (bekannten!!!!) Freundin nicht hilft, wenn sie zur Schule gebracht werden möchte? Weil ich kein Auto habe, werden meine Kinder immer mal wieder von mehr oder weniger unbekannten Menschen mitgenommen. In der Großstadt. Solange das Eltern von Klassenkameraden, Vereinskollegen oder ähnlichem sind, ist das für mich okay - auch wenn ich diese Eltern nicht persönlich kenne. Denn: Ob sie bei den Eltern im Auto sitzen oder zu Hause - das ist ja nun nicht wirklich der supergroße Unterschied.
Meine Schwiegereltern denken auch, hier in Hamburg könne man seine Kinder keine Minute alleine im Park spielen lassen, ohne dass etwas passiert. Bei ihnen im Dorf natürlich nie. Und wenn ich denen sagen, dass die meisten Übergriffe in der Heiligen Familie bzw. Umfeld passieren, wird auf Durchzug geschaltet. Ja, ja das böse Hamburg. Jede Minute wird ein Kind gemopst. Und wenn ich denen noch erzähle, dass meine Große alleine zum Supermarkt geht, bekommen sie gleich einen Herzanfall... Gruß maxikid
Hab ich auch schon gemacht, wurde mit meinem Sohn schon so gemacht, in meiner Kindheit wurde das praktiziert..., mei man kann es auch übertreiben.
Danke!
Gruß Ursel, DK -- die es gerade beim näheren Nachdenken witzig finde, daß MIR von AP vorgeworfen wird, ICH übertreibe ![]()
Man hat mir mal auf dem Sportplatz ein 6 Jähriges Polizistenkind ins Auto gesetzt, sie wohne doch zwei Sraßen weiter und ich möge sie mitnehmen. Die Kinder kannten sich, waren aber weder befreundet noch in der selben Klasse oder Kindergartengruppe. Ich weiß bis heute nicht wer der Vater ist, und die Mutter hab ich durch Zufall kennengelernt, also vor nem Jahr oder so.... Die coolsten und lockersten die ich bisher kennengelernt hab was alleine laufen auch im dunkeln und schon in der 2 oder 3. Klasse betrifft war im Übrigen das örtliche Pfarrersehepaar...., die sind da schmerzfrei und haben noch ein nat. Gottvertrauen! Und leben sehr entspannt.
Muss ich dir ja doch mal zustimmen, Bobfahrer. Finde das Getue, das teilw. gemacht wird und die damit einhergehende Vorverurteilung v.a. von Männer schrecklich. Und ich finde, man kann nicht erwarten, dass Männer ständig dieses Spiel mitspielen. Mein Mann btw macht konsequent was er für richtig und vertretbar hält. Er fragt Kinder nach dem Weg und er würde auch Freundinnen meiner Tochter mitnehmen, wenn sie dabei ist, vmtl. sogar, wenn sie nicht dabei ist. Bislang hat sich noch niemand bei ihm oder mir beklagt. Kinder sollten wissen, wie sie sich schützen können, aber sie sollen und müssen nicht mit Misstrauen gegen jeden aufwachsen. Wenn ein Kind zu einer Freundin ins Auto steigt, dass von deren Vater gefahren wird, dann ist es IMHO zu keinem Zeitpunkt in Gefahr u. ich finde, das sollte es auch wissen.
eigendlich ist das was ganz normales,aber heutzutage wird alles anders beäugelt...schlimm diese Entwicklung. Heute getraun sich Väter nichtmal mit ihren Töchtern zusammen im Badezimmer zu sein...was ist nur aus dieser Welt geworden...
ZItat: "Er wollte gerade unsere Tochter in die Schule fahren, als das Mädchen vorbeikam und mitfahren wollte." Das Mädchen wollte mitfahren. Möglicherweise hat sie von ihren Eltern auch schon mal zu hören bekommen, dass man nicht zu Fremden ins Auto steigt. Aber da sie euer Kind im Auto sah, fühlte sie sich sicher. Dein Mann hat sie ja nicht angelockt und überreden müssen. Also wird auch nichts nachkommen.