Elternforum Aktuell

was ICH mich frage...

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jaspermari

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Ich habe heute von der Schule meine Referendarin mitgenommen und die hat dann auch Jasper mit abgeholt. Wir waren um 16 Uhr am KIGA und es waren noch 4 Kinder da von 80. Das ist doch echt wenig oder ? Wann arbeiten denn die anderen Mütter ??? Also meine Ref war total überrascht, sie ist Mitte 20 und hört nur von zu wenig Betreuungsplätzen und dann DAS. Ich hab dann aus Spaß gesagt, gibt halt nicht so viele Rabeneltern hier im Viertel...komisch komm ich mir schon vor.


desire

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

naja das wird sich halt aufteilen in Teilzeit und Hausfrau. Ist doch jedem seins sag ich mal......Und ehrlich gesagt find ich es auch gut dass nicht soviele Kinder so spät noch im Kindergarten sind.


desire

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

na du bist ja auch froh wenn du nach einem langen Arbeitstag nachhause kannst oder? Für die Kinder ist Kindergarten zwar Spiel und Spass aber eben auch anstrengend.


jaspermari

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Auf das Wichtige konzentrieren... Ich könnte es mir auch toll "leisten" zu Hause zu bleiben.... aber ich GÖNNE mir meine Arbeit. Und habe heute 3 Rosen von Schülern zum Valentinstag geschenkt bekommen


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

frau dein schlimmster feind ist die frau gehe den nächsten krimi lesen - hätte nie gedacht das diese richtung mich auch mal fesseln könnte mfg mma d.h. jetzt aber nicht das ich den hohen norden nicht immer noch liebe


jaspermari

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Reicht doch, wenn dein Mann liest


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

echt ? super warum hat mir das keiner früher gesagt ?? da hätte ich mir ein haufen geld sparen können !! ach,ja warum gehe ich arbeiten ???


jaspermari

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kannst, zu Hause zu bleiben; so ist das. Falscher Mann, du ARME


desire

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Ich les gerne......lasst ihr lesen? Was für ein Luxus.....


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von desire

nennt sich Hörbuch...ist ne neumodische erscheinung für gestresste Karrierefrauen:)))))))


desire

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

aha.... na ich hab gemischt....Hörbuch und normales gebundenes....


Spellbound

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

und ich bin gern zu Haus bei den Kindern. Nun gehen sie alle zur Schule und ich warte mittags mit dem Essen auf die "Kleinen". Warum findest Du es besser wenn sie so lange im KIGA sind ? Hörte sich für mich so an. Sorry ! An den Threaderöffner...


desire

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Antwort auf Beitrag von Spellbound

ach..noch so ein Suppenhuhn.....lol....


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

fragst du dich jetzt? Wann die mütter arbeiten? Ob du eine rabenmutter bist? Ob die anderen glucken oder faule Schweine sind? Ob euer viertel eine Ausnahme darstellt? Ob die 5 Kinder wenig oder doch zu viel sind? Ob du dir zurecht komisch vorkommst? Was willste denn hören? Dass du recht hast und die anderen 75 doof sind?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

sind wir nicht alle ein bischen bluna bzw. frauen ??? reni nett streiten - schnapp dir einen alpenkrimi u. schokolade mfg so bin etz aber weg


jaspermari

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

stand doch deutlich drin, Reni !


jaspermari

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

so eine Schlange mit nem Punkt drunter dahinter...


Reni+Lena

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ne....ich mag gar nicht streite, mich nervt das Thema. Schoki mag ich auch keine..mein Hintern kneift in der 38....


Leena

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Wieso fragt man sich eigentlich automatisch, wann die anderen Mütter arbeiten, und nicht, wann eigentlich die Väter arbeiten? Da ist noch verflixt viel Potential für Gleichberechtigung, Gender-Theorien, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie etc. Solange die "Vereinbarkeit" da automatisch Frauensache sein soll, wird es nie funktionieren! Ansonsten - meine Kinder freuen sich auch, wenn mein Mann sie um halb fünf abholt, und nicht erst um fünf. Sie sind aber auch regelmäßig mit die letzten Kinder, die abgeholt werden. So die Größenordnung "5 von 80" könnte ich also auch bestätigen, bei uns wäre es eher noch "4 von 120" oder so. Allerdings arbeite ich aber auch nur Teilzeit. (Und im Moment bin ich, ehrlich gesagt, damit schon ziemlich am Limit. *seufz*) Die meisten Mütter, die ich aus dem Kindergarten kenne, arbeiten allerdings auch "nur" auf 400-Euro-Basis, wenn überhaupt. Oder die Mutter arbeitet Vollzeit und der Mann bleibt zu Hause, das gibt's auch. :-)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

schon geht sie wieder los, die beliebte Diskussion.... Die arbeitenden Mütter klopfen sich auf die Schulter, weil sie alles so gut hinbekommen, die nicht-arbeiteneden ebenso. Die einen halten die Hausfrauen für strunzdoof und faul die anderen die Multitaksking-Mums für egozentrische Tussen. Warum juckt einen der Kommentar von einer Lehrerin ? Oder von sonstwem ? Warum muss ich irgendjemand Rechenschaft ablegen, weil ich es so mache wie ich es mache ? Ist doch nicht soo schlimm, wenn jemand, der vielleicht nur 1 Kind hat, sich eben schwer vorstellen kann, dass man mit 4 Kindern trotzdem alles locker wuppt. Und sicher auch nicht bös gemeint. Mein Gott, nicht immer alles auf die Goldwaage legen. Und Jaspermari: was juckt es dich, wenn nicht alle Kinder bis um 16 Uhr im Kindergarten sind ? Mach doch dein Ding und lass die anderen ihres machen. Nicht immer nur sagen: ich bin tolerant. MACHEN !


Schnuffelentchen

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

wie lange hat denn der kiga auf ?? und wann holst du sonst ab um welche zeit ?? also unserer hat bis 16.30 offen und da ist es normal dass nur noch wenig kinder da sind die letzten ca. 30 min. und momentan geht richtig viel rum dass auch sehr viele kids krank sind.... also schon früh nur ca 15 von 25 aus der gruppe da sind... lg schnuffelentchen


Schnecke71

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Der Großteil meine Bekannten hat es geregelt, dass die Mutter halbtags bzw reduziert arbeitet, damit das Kind nicht bis zum Schluss im Kiga oder in der Schulnachmittagsbetreuung bleiben muss. Dann gibt es noch die Eltern, die sich eine Tagesmutter leisten, weil sie das Kind so besser versorgt glauben und jene, die Großeltern haben, die das Kind abholen können. Wir sind eine Kombination aus reduziert arbeiten und Großeltern. Also gearbeitet wird, nur anders geregelt


iriselle

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

hier werden mittags nur noch 12 kinder von 60 abgeholt- alle anderen bleiben über mittag, viele bis 16.30 uhr. dabei sind kinder, deren eltern BEIDE zu hause sind... ich hole meine tochter mittags ab, ich arbeite nicht außerhalb. vg,iris mit 8 kids


BarbaraBlocksberg

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Meine Kinder sind alle in der gleichen Institution (Krippe und Nachschul-, bzw. Nachkindergartenbetreuung). Öffnungszeiten sind von 7 h bis 19 h. Mittagessen gibt es um 12/12.30 h. Die kleinen Kinder werden danach hingelegt. Ab ca. 13.30 h gehen alle Gruppe noch einmal spazieren oder in den Garten. Um 16 h essen alle Kinder den Nachmittagssnack und spielen oder basteln dann noch. Die übliche Abholzeit ist da 17.30 - 18.30 h. Danach sind dann nur noch wenige da. Ich bin auch in der Regel zwischen 17.30 h und 18.15 h da um alle abzuholen. Wenn ich früher komme, werde ich angemeckert. Meine sind furchtbar gerne dort (die werden dort auch schön bespasst, können tolle Sachen basteln, haben ihre Freund dort). Hausaufgaben werden in der Betreuung erledigt, somit ist dann zu Hause nur noch Kuschel- und Spasszeit. 16 h Abholzeit wäre weder bei mir noch bei den berufstätigen Müttern die ich kenne gar nicht möglich (es sei denn, sie haben eine Nanny oder Au-Pair). Sind in Deinem Hort vielleicht Alles Lehrer? :-D


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von BarbaraBlocksberg

Unser KiGa macht auch ab 16.30 dicht, Freitags sogar um 14 Uhr. Bei bestimmten Tagen wie Rosenmontag ist um 12.30 Schluss und zum Jahreswechsel ist bis zum 10 Januar (!) geschlossen. Müsste oder wollte ich vollzeit arbeiten, wäre ich aufgeschmissen. Das Wort "Ganztagesplatz" ist da echt ein Witz. Ich bin selbstständig und kann mir die Arbeitszeiten relativ gut einteilen. Trotzdem hantiere ich hier mit zusätzlichen Babysittern, die bei Bedarf 2-3x die Woche für je 2 Std einspringen. Optimal ist was anderes... ;)


jori

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Antwort auf Beitrag von Püminsky

Mann, habt ihr das gut. Unsere Kindergärten schließen um halb 4!!!!! Das reicht mir auch in Teilzeit nicht, da Nachmittagsarbeitszeiten - wir müssen IMMER basteln. Und das verstehe ich auch nicht, wieso das anscheinend "alle anderen" hinkriegen.... Naja, mir fallen schon welche ein, die auch immer improvisieren müssen und nicht - zuhause sind - nur stundenweise vormittags jobben - Großeltern vor Ort haben etc. Also freut euch über eure GUUUTEN Betreuungszeiten! An den Tagen, an denen ich wegen der Teilzeit kürzer arbeite, hole ich mein Kind auch früher. Das sind immer die schönsten :-) Das kleine ist noch in der Krippe, da "darf" man die Kinder erst nachm. holen. Aber später werde ich es auch so machen. Kurz: Wer KANN, holt sein Kind doch so früh wie möglich, oder? Grundsatzdiskussionen über Arbeiten/Nicht Arbeiten sind doch recht müßig. Würde ich nicht arbeiten, hätten wir nicht in ein Haus umziehen können. Punkt 1. Würde ich nicht arbeiten, würde mir ne Menge an "Ausgleich" fehlen. Punkt 2. Der glücklichste Moment ist jeden Tag der, die Kinder abzuholen. (Immer halt so früh wie möglich) Aufeinander freuen ist was Tolles. Punkt 3 Gute NAcht!


desire

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Antwort auf Beitrag von jori

in unserem Kindergarten gibt es KEINE Nachmittagsbetreuung. Da ist um 13.30 Schicht im Schacht.


jaspermari

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Antwort auf Beitrag von jori

und DAS war das, was mich beschäftigt hat. nun ja, andere haben vielleicht auch Großeltern vor Ort.


like

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Warum wird eigentlich nur die bezahlte Arbeit außerhalb in irgendeinem Betrieb als Arbeit angesehen? Ich muss sagen, ich arbeite zu Hause schon ziemlich viel - krieg nur leider kein Geld dafür. Dafür finde ich den Job als "Familienmanagerin" recht abwechslungsreich und anspruchsvoll. Und warum glauben die ganzen priviligierten Mütter hier, die interessante Jobs nach langjähriger Ausbildung haben ( da gehört meiner sicher auch dazu, in den ich in Kürze wieder verstärkt einsteige), dass jede bezahlte Arbeit (am Fließband, hinter der Wursttheke....) für jede Frau die Erfüllung sein muss? HALLO - wir sind eine Minderheit!! Die meisten Jobs auf dieser Welt sind scheiße, anstrengend, gesundheitsschädlich, schlechte bezahlt und werden nur gemacht, damit zu Hause ein paar hungrige Mäuler gestopft werden können. Warum gönnt ihr es den Müttern nicht, diese Jobs schon zur Mittagszeit zu beenden damit sie eben auch noch ihrer Arbeit zu Hause (für die sie sich sicher keine Putzfrau etc. leisten können und die eben sicher selbstbestimmter ist als der bezahlte Job) nachgehen können?


desire

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Reni+Lena

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ist doch ganz einfach.... es gibt eben viele Mütter:) die nur das Können was sie gelernt haben. Meinereiner ist vielschichtig begabt...ich decke sowohl die Nachmittagsbetreuueng als auch die Nachhilfen, die Pädagogik, die Bespaßung, die Kantine, den Putzdienst den Psychologen, den Erzieher usw. ab. Wer das nicht kann...muss eben arbeiten ,deligieren und dafür bezahlen:)))) Pech für Peter


DecafLofat

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was würden diese mütter schimpfen wenn die lehrerin zur sprechstunde am nachmittag nicht da wären weil sie schon um 13 uhr feierabend gemacht haben um ihr kind aus der betreuung zu holen (die lehrerin mein ich mit kind abgeholt...) laß krachen, jasper. schietegal. ich war auch eins der sogenannten ganztagskinder und hab mich manchmal am klo versteckt weil ich am liebsten nachts im kindergarten schlafen wollte um mal ganz alleine mit allem spielen zu können. v a mit dem kopierer in helgas büro (leiterin). manchmal hab ich mich aber auch schon die stunde vor abholzeit auf das klettergerüst gestellt und sehnsüchtig gewartet, dass mcih jemand holt. mein sohn kommt ab herbst diesen jahres auch in den genuss einer 35h woche. er ist dann dreieinhalb und ich kann das prima mit meinem gewissen vereinbaren. wir leben in einer arbeitsteiligen gesellschaft, es gibt leute die von berufswegen gelernt haben kinder zu betreuuen, warum das also gegen schnöden mammon nicht in anspruch nehmen? und arbeiten werde ich erst mal 20 - 25 h, zum einstieg. mit dem festen ziel das NICHT zu erhöhen bis die kinder in der schule sind. ich gönne mir die längere betreuung. was bringt es meinem kind wenn ich hetzte, von hier nach da, gestresst bin und daheim keine zeit mit ihm verbringen kann weil noch so viel anderes zu tun ist (haushalt etc)? brot backt doch auch keiner von euch selber obwohl wir alle nen ofen daheim haben... und immer die frauen... warum sind wir eigentlich die muttertiere? meinem mann würde es nicht mal einfallen sich darüber gedanken zu machen. wie sagte lisa ortgies am freitag abend so schön bei der schöneberger in der talkshow: jaja, neue väter, hör mir auf. die lesen zwar bücher vor, gehen auf den fußballplatz, aber am ende des tages, wer beruhigt die kleinen nachts, WER BITTESCHÖN SCHNEIDET DIE FUSSNÄGEL? wie recht sie hat. und wie sehr ich lachen musste als mein mann gestern als er noah gebadet hat die nägel schneiden wollte und kläglich scheiterte.


like

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

ist es sicher nicht verkehrt, viel mit anderen Kindern in einer Betreuungseinrichtung zusammen zu sein. Übrigens: ich hab schon öfters Brot gebacken!!!


yellow_sky

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unterschreib....


Püminsky

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also mir macht meine Arbeit Spaß und mein Kind auch. Daher bin ich froh, dass ich beides hab. Ganz einfach. Ich persönlich verurteile niemanden, mir ist es auch egal, wann wer wie oft sein Kind in die KiTa gibt oder abholt. Da wird sich jeder für seine Situation hinreichend Gedanken gemacht haben, nehme ich an. Habe Jespermaries Post aber auch nicht so verstanden - vermutlich weil ich da nicht ganz so angekratzt bin. Du klingst so, als musstest Du dich schon öfter "rechtfertigen" für die Entscheidung zu Hause zu bleiben.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

...weil Männer keine Mütter sind? Jaja, ich weiß, wie man es lesen soll. Aber beim ersten Lesen hatte ich es tatsächlich mit der Betonung auf "wir" gelesen und musste so lachen. Kann aber auch an der Uhrzeit liegen. Bin vielleicht auch nicht mehr voll zurechnungsfähig, entschuldige. In der Tat ist es eines der nervigsten Themen, wenn berufstätige Mütter und ausschließliche Hausfrauen meinen, sich wechselseitig überzeugen zu müssen, warum ihr Lebensmodell das richtige ist. Gibt kein richtig oder falsch, jeder muss gucken, für sich bzw. seine Familie das richtige zu finden. Da kann man durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Geht hier aber doch sehr brav zu für das Thema, bei dem Frauen zu Hyänen werden. Wollte aber DecafLofat zustimmen zum Thema Hetzerei. Die ist furchtbar. Hatten wir lange genug. Morgens Kind gehetzt, um rechtzeitig fertig zu werden. Zum Kindergarten gehetzt, von da zur Arbeit, von da wieder zum Kindergarten, Kind fast immer als eines der letzten abgeholt, oft genug als letzten, von da dann noch zu Sport oder Musikschule (nicht immer, aber oft genug), dann nach Hause und gehetzt, dass Kind rechtzeitig ins Bett kommt, um am nächsten Tag eine Chance zu haben, die Hetzerei "erfolgreich" zu gestalten. Ein mehrere Jahre dauernder Alptraum, nur unterbrochen von den Wochenenden. Ich habe schließlich den Umfang meiner Erwerbstätigkeit außer Haus radikal reduziert. Weil es für meine Familie so der bestmögliche Weg ist. Wir haben alle diese Hetzerei nicht mehr ertragen. Ich habe einmal einen Kassierer an der Tankstelle angeschrien, weil der meinte, mir einen Vortrag halten zu müssen über sein Unverständnis über die Eile, die alle seiner Meinung nach völlig unnötigerweise an den Tag legen. Ich hab' den armen Kerl so angepflaumt, ob ich ihm jetzt meinen Arbeitsvertrag mit ausgewiesener Stundenzahl und die Öffnungszeiten des Kindergartens sowie einen Nachweis über die Entfernung vorlegen müsste, um mein Wechselgeld in einem Zeitrahmen zu erhalten, der es mir ermöglicht, den Kindergarten vor seiner Schließung zu erreichen, dass der arme Kerl ganz verdattert sich aufwendig entschuldigt hat (was mich weitere kostbare vielleicht 20 Sekunden, aber gefühlt mindestens 5 Min. gekostet hat). Nee, das wollte ich irgendwann nicht mehr. Dazu kam die Erkenntnis, nicht jeder, der das Kinderbetreuen gelernt hat, macht es deswegen auch gut. Gibt in allen Berufen bessere und schlechtere. Mir war die Betreuung in dem Kindergarten, in dem wir einen Platz bekommen hatten, schlicht nicht gut genug. Vielleicht hatten wir nur Pech, aber die Kinder wurden weniger betreut als vielmehr notdürftig beaufsichtigt. Ich weiß nicht mehr in welchem Unterforum, aber grad' gestern abend war hier irgendwo von einer WII im Kindergarten die Rede - unabhängig von Gebrauchsumfang nicht mein Fall. Habe auch schon von einem Kindergarten gehört, wo die Kinder täglich (!) vor einen Disneyfilm gesetzt werden (im übrigen der einzige Kindergarten in diesem kleinen Örtchen). Hat dazu geführt, dass eine Bekannte die Wiederaufnahme ihrer Erwerbstätigkeit bis zum Schuleintritt ihres Kindes aufgeschoben hat. Außerdem hatte der Stress durch den ewigen Zeitdruck, verbunden mit unregelmäßigen Mahlzeiten und no time for sports dazu geführt, dass ich in die Breite gewachsen war. Heute mit weniger Stress, Zeit für z.B. regelmäßige Mahlzeiten und Sport, hat sich die Lebensqualität von uns allen sooo verbessert. Ich möchte nicht mehr tauschen. Vielleicht ende ich als unprofitables Suppenhuhn, wie Dinkel es so treffend formuliert hat. Und ich ahne durchaus, wie das sein könnte, da ich oft genug in Altenheimen war. Aber ich riskiere es. Ich sehe meine Chance, das Rentenalter überhaupt zu erreichen, als verbessert an. Und egal, ob Huhnwerdung oder doch Herzinfarkt, ich habe mein Leben zu einem größeren Teil gelebt, statt nur müde und gestresst durch mein Leben zu jagen. Es gibt den zugegebenermaßen etwas kitschigen Spruch "eine schöne Kindheit gibt Wärme für ein ganzes Leben". Ich hoffe, mir persönlich gibt eine schöne Elternzeit genug fröhliche Erinnerung für ein ganzes Hühnerleben. Und öhhm btw: seit ich mehr Zeit zu Hause habe, backe ich Brot selber. Kindesvater kann Kind die Nägel schneiden - letzte Woche erst praktiziert - braucht er aber eigentlich nicht mehr, weil ich jetzt Zeit genug für so was habe. Er kann sich, wenn er möchte, derzeit weitgehend auf den schönen Teil der Vaterschaft beschränken, was er glaube ich auch nicht schlecht findet. Und mit dem ganzen möchte ich keiner Mutter zu nahe treten, die umfangreicher erwerbstätig ist. Egal, ob aus Notwendigkeit, aus Freude am Beruf, oder als Ausgleich zum sie nicht ausfüllenden Staubwedeln.


like

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Antwort auf Beitrag von Püminsky

muss ich mich eigentlich nicht. Bin aber auch nicht "klassisch" zu Hause sondern hab in den ganzen Jahren den Kontakt gehalten, indem ich jedes Jahr als Dozentin für die neuen Auszubildenden tätig war. Aber ich frage mich schon, ob die hier schreibenden priviliegierten berufstätigen Frauen eigentlich wissen, was das Gros der arbeitenden Frauen in ihrer Arbeitszeit eigentlich so zu tun hat und welchen Stundenlohn sie dafür einstreichen kann. Und dann frage ich mich auch, wie die Einzelkindmamas in der Mietswohnung beurteilen wollen, welche Arbeit in einer Familie anfällt, wenn man 3 Kinder, ein 250 qm-Haus, diverse Haustiere und keine Putz-und Haushaltshilfe hat. Und wie sie das ohne vernünfige Betreuungsangebote oder Ganztagsschule im hiesigen Westen auf dem platten Land wuppen würden, das alles noch mit einer Vollzeitbeschäftigung unter einen Hut zu kriegen. Deshalb kommt mir die Frage so strange vor, warum um 16 Uhr nur noch so wenige Kinder in der KiTa sind - denn sie läuft doch darauf hinaus, warum um Gottes Willen eigentlich nicht alle Mütter nebenher noch Vollzeit berufstätig sein können bzw. wollen.


Layama

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Besser hätte ich es nicht schreiben können. Danke für diesen Beitrag! LG Suppenhuhn


stella_die_erste

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Antwort auf Beitrag von like

Ich finde es eher strange, daß genau diese "privilegierten" Mütter, die ihre Kinder gerne bis 16.00 und länger fremderziehen lassen, hier TÄGLICH und zu fast allen Uhrzeiten in diesem Forum herumhängen (mit Ausnahme einiger weniger, die hier nur noch sehr selten schreiben und sich dazu geäußert haben-ein bis zwei dieser Personen kaufe ich die Berufstätigkeit tatsächlich ab). Paßt irgendwie nicht so ganz zusammen. Ansonsten sollen sie doch alle machen, was sie wollen. Ist sowieso wie in der Muppet Show hier. Ich finde es panne, Kinder in die Welt zu setzen, um sie dann bis abends abzuschieben. Heute wie gestern.


DecafLofat

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Antwort auf Beitrag von like

kann ich nicht nachvollziehen. zumal hier seit april 2010 ein zweiter kurzer mit am start ist.


like

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

ich hab das jetzt nicht speziell auf dich bezogen. Aus deinem Posting kam es aber schon so raus. Aber mal ne Frage: was machst du dann mit dem "Kurzen", wenn dein "Großer" demnächst ne 35 h-Woche hat? Aber ich stelle schon immer wieder fest: was man selber als Kind erlebt hat - an Positivem oder Negativem - das gibt man auch an seine Kinder weiter. Deshalb ist die Diskussion, was denn nun positiv oder negativ ist, eigentlich müsig - denn sie bleibt im Subjektiven stecken. (Kennst ja den Spruch: Ich hab als Kind auch den Arsch versohlt bekommen und es ist ein ordentlicher Mensch aus mir geworden....)


Gaby J.

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Denn ich arbeite ausschließlich abends wenn mein Mann zu Hause ist und an manchen Tagern sind die kleinen mit die letzten im KiGa. Einfach um mal was mit den großen zu machen und sei es nur in ruhe bei den HA helfen, einen Döner essen gehen (den die kleinen eh nicht mögen) Oder ich einfach auffe Couch mit BUch :)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Gaby J.

Die Neo-Mütter übersehen eins: Das Muttersein hat immer weniger Anteil am Gesamtleben einer Frau, die es bald auf rund 90 Lebensjahre im Durchschnitt bringt (unsere jetzigen Kinder weden mal spielend 100 werden). Davon nehmen sie dann sagen wir 2 Kinderlein insgesamt schätze ich mal 15 jahre durchgehend in Anspruch. Und die restlichen 75 Jahre? Betteln gehen à la: gebts mir was, i hobb Kinder geboan, i bünn a Muatta? Früher würde der Mensch 30. Die Frau gebar, was das Zeug hielt und die Ernte hergab. 10 bis 15 Kinderlein, um dann ausgelaugt wie eine Legehenne im jenseitigen Suppentopf zu landen. Praktisch. Kein Rentenproblem; Verbeamtung/Pensionsanspruch versprach die Kirche allerhöchstens fürs Jenseits (ohne Gewähr). Und die Staubfeudel hier können wedeln, bis die Sahara clean und staubfrei ist: Es gibt nun mal für innerhäusige Arbeiten nullkommanull Stundenlohn. So isses. So wirds bleiben. Pech jehabt, meine Damen. Auf ziemlich unabsehbare Zeit. Bis das Grundgehalt für alle (was ich durchaus befürworte) auch von der FPD abgenickt wird, höchstens nach der Zustimmung zum Mindestlohn. Und da es diesen aber auch nie geben wird.....also wohl nie. Frau, die ganz sichergehen will, nicht im Armenhaus oder in der Sozialhilfe oder in der ausweglosen Abhängigkeit des jovialen Gatten zu landen, muss ihren Arsch selber bewegen. Direkt, indirekt, wie auch immer. Mag nicht jede. Schon klar. Aber da hält sich mein Mitleid dann im Abstiegsfalle leicht in Grenzen. Manche hier sollten mal in Altenheime gehen, wo Scharen armer Frauen der letzte Dreck sind. Weil sie arm sind. Verlassen. Unprofitable Suppenhühner. Dann werden hier manche vielleicht etwas demütiger gegenüber dem berechtigten Anspruch der Frau, genau wie der Mann sich rechtzeitig ihren Anteil an der Welt unter den gleichen Bedingungen zu holen; vom infantil herumzulabern kommt nichts rum bei.


desire

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Ich hätte dir jetzt grade so einen schönen Beitrag geschrieben...leider war mein PC nicht wilig den auch abzuschicken...ev. können Suppenhühner auch nicht mit PCs umgehen.... lass das Dialekt schreiben...du kannst es nicht.


schneggal

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hast du die amen alten Suppenhühner in den Altenheimen mal gefragt, was sie in ihrem Leben gemacht haben? Nein? Dann lass dich nicht so über sie aus. Ich kenne viele Leute im Alter meiner Mutter, die 40 Jahre lang immer gearbeitet haben, die meisten, wie meine Mutter eben auch, selbst während der Kinderzeit halbtags...ja, auch damals gab es das schon. Und heute? Da bekommen sie eine Rente, die knapp über dem Existenzminimum schrammt und nur zum Leben reicht, für mehr definitiv nicht! Achja...meine Mutter war keinesfalls eine kleine Angestellte, sie war Therapeutin! Wer hätte vor 2 Jahren gedacht, dass am Schluss wirklich so wenig dabei raus kommt!!!! Also...erstmal nachdenken, dann soviel meckern.... lg schneggal


yellow_sky

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Vielleicht arbeiten viele Mütter nur Teilzeit oder sind Hausfrauen? und zu "zu wenig Betreuungsplätzen" -> leider nimmt ja schon ein halbzeit-kind einen ganzen platz weg, wenn man das aufteilen könnte würde es hier sicher auch anders aussehen.... lg


User-1741002961

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Antwort auf Beitrag von yellow_sky

Ich hätte im städtischen KiGa keinen Platz fürs Krümel bekommen. Hier fehlen also wirklich Plätze. Ab September gehe ich wieder TZ arbeiten, vor 15:30 kann ich den Kleinsten dann auch nicht abholen. Oft ist es auch so, dass die Kids schon von Oma/Opa abgeholt wurden, weil die Eltern lange arbeiten. Und es ist doch nicht immer so, dass alle 16 Uhr weg sind, oder? Unsere KiTa hat bis 16:30 auf. LG Jana


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Unser Kindergarten macht um 13 Uhr zu. Ich würde gern länger arbeiten gehen, so zwischen 25 und 30 Stunden. ich muss so oder so nachmittags oder auch mal am Wochenende arbeiten. dafür muss entweder mein mann sich frei nehmen oder ich muss "mir etwas anderes ausdenken". Ach ja, wenn ich so gegen 12:45 12:50 Uhr meine Kinder abhole, sind auch schon die meisten anderen Kinder abgeholt


jaspermari

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

, weil sie zu Hause bleiben. Und ich hab auch nicht deren Arbeit abgewertet. Ich mache halt nur die Erfahrung, dass ich manchmal, obwohl ich Teilzeit arbeite mit diesen 16.30 Uhr Öffnungszeiten nicht besonders flexibel bin. Denn ich arbeite an einer Ganztagsschule und wenn ich Konferenz habe, geht das bis 18 Uhr.Und nein, ich mache NICHT Karriere ... Dann nimmt C. sich halt Urlaub.Hmmmm... Übrigens hat auch eine "Hausfrau" das Recht, ihr Kind bis 16.30 oder länger betreuen zu lassen. Warum auch nicht ???


Dreierbande

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, daß ich bei unserer Konstellation (die nicht alltäglich ist) zu Hause sein kann (ich glaube, 4 Wochen würd ichs durchhalten neben all dem hier zu Hause noch außer Haus arbeiten zu gehn und dann wärs das). Problem ist natürlich das Geld, Hartz4 soll ja sozusagen nur zur Überbrückung sein bis zum nächsten Job, nur, wenn eine Situation vorhanden ist, die ein Arbeiten nicht mehr möglich macht, ist das natürlich ziemlich blöd, die nächsten Jahrzehnte auf Hartz4-Niveau leben zu müssen. Ich selber weiß für mich, was ich hier zu Hause leiste, für andere bin ich warscheinlich nur die Mutter, die nicht arbeitet und sich den Hintern platt sitzt (ja, würd ich gerne mal) und hab nach langer Zeit die Situation akzeptiert. Mittlerweile kriegen Menschen, die meinen, mich abwerten zu müssen nur noch zur Antwort: Pflege du solange meine beiden Kleinen während ich arbeiten gehe und du weißt, was Arbeit ist! Pflegende Angehörige sind leider die Billigkräfte der Nation.


Dreierbande

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Antwort auf Beitrag von Dreierbande

Mist, war zu schnell abgeschickt. Für behinderte Kinder gibts hier leider kaum bis gar keine Ferienbetreuung und oftmals auch nicht über 12 Uhr hinaus, nur die festen Zeiten der Fördereinrichtungen und seit Jahren gibts genau 0 Tagesmütter hier, die auch behinderte Kinder betreuen, und wenn man dann noch gleich 2 auf einmal hat, dann läuft nix mehr mit Betreuung.


deischuhzu

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

ist bei uns auch so. Nur eine handvoll Kinder nach 16.00 h im Kiga. ich kann mich noch an meine Kindergartenzeit erinnern. Ich kam mir so vergessen vor, wenn ich mal wieder als letzte abgeholt wurde. Kein schönes Gefühl war das.


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Antwort auf Beitrag von deischuhzu

als Simon noch in den Kindergarten ging war das ähnlich. Der schloss 17 Uhr, wenn man um Vier aber hinkam, waren noch fünf Kinder da. Ab vier Kindern hätten sie schließen müssen/dürfen, also versuchte man die restlichen fünf Mütter zu bewegen (jede einzeln), doch das Kind für nachmittags abzumelden. GEHTS NOCH?! In einem Punkt stimme ich nicht mit Dir überein: ich sehe es NICHT so, dass eine Hausfrau !!!! das Recht hat, ein Kind bis 16.30 Uhr betreuen zu lassen. Dafür mag man mich steinigen, aber wer daheim ist, DEN GANZEN TAG, der kann sich auch ab einer bestimmten Zeit ums Kind kümmern. Für mich ist das Belegen von Hort- oder Betreuungsplätzen generell, obwohl die Notwendigkeit gar nicht da ist.


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Antwort auf Beitrag von jaspermari

dass die Eltern ihre Kinder nur solange wie nötig dort lassen. Leider gibt es ja genug Kindergärten, die eben nicht optimal betreuen und fördern (es schon häufig aufgrund des Personalschlüssels gar nicht können). Meine Kinder waren z.B. immer froh, wenn sie nicht zu lange in unserem stockkonservativen katholischen Kindergarten bleiben, immergleiche Lieder singen und in der Vorschule Blümchen ausmalen mussten. Dass auch die Förderung nicht optimal war, hab ich besonders daran gemerkt, welche Entwicklungssprünge besonders mein sprachlich durch seine zig Paukenergüsse benachteiligter Mittlerer in den Kindergartenferien plötzlich immer gemacht hat.