Zzina
Meuterei ?!?! Überwachung der Feldpost und verschwinden von selbiger, sowie nun ein angeblicher Unfall, kein Unfall gewesen sein soll. Sondern beim hantieren mit den Waffen ein Soldat den anderen erschossen haben soll ??? Gestern war ein Ansatz in den Tagesthemen das die Post vielleicht deswegen geöffnet wurde, falls die Soldaten von dem Vorfall geschrieben haben, die Post dann wegkam..... Auch wenn der Gutenberg nun sagt, da ist jetzt erst mal die Statsanwaltschaft für zuständig, irgentwie hat es einen so schalen Geschmack. Ich weiß niemand hat ne Glaskugel, aber möglich wäre das !!?? Und wenn es so war, dann sind da einige involviert. Was für eine Belastung bei diesen Vorfällen für die Soldaten dort vor Ort, nicht nur im "Kriegsgeschehen" sondern nun auch noch das Gefühl, von "denen" oben kontrolliert und in der Privatsphäre so geschnitten. Denn auch wenn ich dem Staat diene, habe ich doch Recht auf das Postgeheimnis.
Komisch nur, daß die Beschwerde über die geöffnete Post schon bereits VOR dem Vorfall mit dem erschossenen Soldaten auftrat. zu "Meuterei": Wenn Offz-Anwärter nicht ihren Pflichten nachkommen, dann taugen sie nichts als Offiziere und gehören aus dem Dienst entfernt!
okay, das wußte ich nicht das die Beschwerde schon voher auftrat. Habe auch eben gelesen, das die Info das es ein anderer Soldat war noch nicht der Öffentlichkeit gesagt wurde um den Menschen zu schützen. Zu der Meuterei finde ja schon das Wort in der heutigen Zeit sehr ungewöhnlich, man würde jetzt eher viele Jahre zurückdenken. Weiß nicht genau inwieweit Offiziere bzw. Anwärter in die Takelage müssen oder mußten. Fakt ist wohl wenn man nun sagt die Frau war mit 1,59 m zu klein um dort reinzuklettern, ist die Frage ob sie dann für den Dienst dort tauglich war. (gab es nicht auch solche Musterungen bzgl. des Fliegens und U-Boot und so weiter) und dann die Aussage man wollte nicht direkt danach wieder zum normalen Tagesgeschehen übergehen, menschlich verständlich. Aber ich denke ja auch, die sind von der Marine dort zur Ausbildung....im Kriegsgeschehen auf einer Fregatte oder an Land, können sie nach einem Todesfall auch nicht sagen, ne wir machen ein paar Tage Pause. Schlimm wäre es und ich denke das ist nun das wichtigste zu Untersuchen, ob an den Vorwüfen gegenüber dem Kapitän oder Ausbilder und da gegebenfalls Konsequenzen zu ziehen.
Ich bin fast sicher das die "Vorwürfe" gegen den Kommandanten und die Ausbilder stimmen. Sie werden wohl die Offz.Anwärter angewiesen haben weiterhin in die Takelage zu gehen und jedem der sich geweigert hat mitgeteilt haben, daß dies das Ende der Karriere bedeuten wird. Die Arbeiten in der Takelage sind auf diesem Schiff für alle Mannschaften (dazu gehören auch die OA und UA) obligatorisch. Zum Einen weil es Teil der Ausbildung ist und zum Anderen weil dies für die Arbeitsfähigkeit eines Segelschiffs einfach mal notwendig ist. Ich kann mir ja vorstellen, daß ein solcher Tod einer Kameradin belastend ist aber wir müssen auch mal ganz klar feststellen, daß besagte Offiziersanwärter in Zukunft auch Leute im Gefecht führen sollen. Daß heißt also während eventuell Untergebene fallen und man selber auch bedroht ist als Beispiel vorangehen. Wenn sie jetzt also noch nicht mal in einem solchen Fall in der Lage sind Basismaßnahmen zu erfüllen ist es vielleicht besser sie ins Zivilleben zu schicken. Also letztendlich reden wir hier nicht von reellen Vorwürfen sondern vielmehr von kleinkindlichem Rumgeheule.
Genau diese Antwort bekam ich auch gestern, als ich das hier zuHause thematisiert habe. Und es ist ja auch ganz logisch: Dass Kameraden durch einen tödlichen Unfall traumatisiert sind, ist nicht nachzuvollziehen und der daraus resultierende Ungehorsam eine zu bestrafende Befehlsverweigerung. Dass Kameraden in Afghanistan vor lauter Langeweile, Lagerkoller, Überschätzung oder was auch immer anfangen, Cowboy und Indianer zu spielen, DAS widerrum kann passieren. Da wird Verständnis und Empathie aber schwer ungleich verteilt. Ich kann durchaus verstehen, dass man durch einen tödlichen Unfall irritiert ist, dass man aber irritiert ist und einen tödlichen Unfall verursacht, DAS finde ich weitaus schlimmer. Aber so wie hgmeier urteilen eben nur durch die Bundswehrmaschinerie verstrahlte Exwehrdienstler, die für die Offizierskarriere zu schissig oder zu doof waren und der "gloreichen Zeit beim Bund" hinterhertrauern...
@KlaraElfer Deine Beleidigungen solltest du dir ersparen. Ich habe nie behauptet, daß eine Traumatisierung nicht nachvollziehbar ist. Dennoch MUSS der Seebetrieb weitergehen. Davon hängen nämlich mitunter auch Leben ab. Alles stehen und liegen zu lassen geht auf einem Schiff nicht. Die Aktion mit der Waffe muß natürlich geprüft und sauber ermittelt werden. Unfälle können geschehen, doch muß man die Umstände klären um in Zukunft mögliche weitere Unfälle zu vermeiden und sollte es kein Unfall sein sondern leichtsinniger Umgang mit Waffen oder gar Absicht, dann müssen auf die Ermittlungen hin strafen für die Verursacher folgen. Dies ist aber nicht originäre Aufgabe der Bundeswehr sondern der Justiz.
hast du schon mal die deutschstunde gelesen ???
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nee, ne? hgmeier muss salutieren, da kommt man nicht zum Lesen
selber denken.
>hast du schon mal die deutschstunde gelesen ??? Vorvielen Jahren. Doch hat das Buch nichts mit der derzeitigen Problematik auf der GF zu tun. Man kann einfach auf einem Schiff nicht einfach mal aufhören zu arbeiten. Bei einem Einzelnen mag das vielleicht keine Auswirkungen haben, fallen aber etwa 70% der Mannschaften ist jeglicher Betrieb unmöglich. Nochmal zu Verdeutlichung: Ich gestehe jedem zu, daß er nach so einem Ereignis traumatisiert sein kann. Dennoch gibt es Situationen oder Umfelde in denen man nicht einfach aufhören kann seine Tätigkeit auszuführen. Hinzu kommt die hohe Zahl der angeblich Traumatisierten. Diese hohe Zahl widerspricht der im Allgemeinen und insbesondere bei der Zielgruppe zu erwartenden Taumatisierungfälle. Jedenfalls nach aktueller PSNV-Lehrmeinung. Ob da schlicht und ergreifend Leute dabei sind, die Schiß haben?