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Soll ich mich da angesprochen fühlen?

Soll ich mich da angesprochen fühlen?

Reni+Lena

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Hatte gestern einen heftige Diskussion mit meiner 10 jährigen was den Saustall in ihrem Zimmer brtrifft. ich bin da inziwschen soieso ziemlich locker, aber wenigstens einmal die Woche würde ich gerne satubsaugen bzw soll sie es machen, wenn der Boden voll gemüllt ist. naja...ist ein langes thema. jedenfalls hat es gestern wieder gescheppert und ich habe gesagt, dass sie bis heute abend aufräumen soll, sonst lasse ich die putzfra rein und ziehe ihr die bezahlung vom Taschengeld ab. Aufgeräumt hat sie gestern abend nicht mehr..hat sich schmolen dzurückgezogen und eben finde ich an ihrer Zimmertüre folgenden Spruch: Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen. ich muss zugeben..ich bin sprachlos....und das passiert mir selten. Was tun???? Lg reni


Sakra

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Antwort auf Beitrag von Marge.S

ja, da spricht zehnjährige lebenserfahrung.;-)) ich habe als junges mädchen die sachen alle in die schränke gestopft und man durfte das nur nie aufmachen, dann kam es entgegengeflogen. bis es meiner mutter zu bunt wurde und sie alles aus dem fenster in den garten geschmissen hat. ab da waren die schränke ordentlich. über den spruch würde ich hinwegsehen, aber ihr was androhen ,was du auch halten kannst. taschengeldverlust würde ich jetzt nciht so gravierend ansehen, schlimmer ist, wenn du die sachen in blaue säcke steckst und wegtust. das tut weh;-))


DK-Ursel

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Hej reni! Schmunzel --- kluges Töchterlein, da bekommst Du schon die Vorwehen der Pubertät mit. Im Orignal ist der Spruch übrigens vn der klugen Marie von Ebner-Eschenbach: Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. bei uns ist es so geregelt, daß es Taschengeld sowieso nicht mal eben so gibt (wo gibt es denn Geld ohne Einsatz???), eine der 3 Aufgaben bei uns ist das Zimmeraufräumen --- nicht perfekt, das schaffe ich hier unten auc nicht, aberso, daß saubergemacht und betretenwerden kann. Die eine Tochter schafft es relativ gut, die andere nicht. Also Punkt- = Geldabzug, ein Drittel, da bei und nur 3 Aufgaben zum Tragen kommen. ich kenne enine Familie, die das Zimmer auch als Taschengeldkriterium hat, daneben dann andere Pflichten. Gar nicht diskutieren, abziehen und sehen, wie die Wirkung ist. (Einigt Euch, welches Niveau das Zimmer habensoll - daß man staubsaugen kann ist ja schon ein Kriterium!) Gruß Ursel, DK -


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

habe pauls zimmer letztlich auch alleine entwest. am ende war es so, dass er lesend im bett lag, während ich auf knien sein zimmer wischte. ich fragte ihn ob ich noch ein kopftuch tragen sollte. er meinte, nein nicht nötig. als ich fertig war, hing ein schild an der zimmertür "regierungsbezirk paul,mein wort hat hier gesetz" zimmer ist selbstverständlich abgesperrt.....


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

ich find das auch gut gekontert. würde es gepflegt ignorieren und deine drohung wahrmachen. danach wird sie gerne nachgeben.


mamaj

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.....mitteilen, das du dich daran halten wirst. Und da du ja die Klügere bist, wirst du nun konsequent sein und sie bitten, die Putzfrau zu bezahlen. Ich würde nicht die Putzfrau für mein Kind spielen, wenn solche Sprüche kommen würden... LG mamaj


aunda

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Antwort auf Beitrag von mamaj

wie sieht den ein zugemültet zimmer in einem "normalen" haushalt aus? ich kenne das gar nciht, klar meine tochter aht hier und da auch mal was liegen, aber ich denke das ist noch im rahmen. kommt zeigt mir doch mal bilder


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Häng einen Zettel an die Tür auf dem steht: "Und genau deshalb habe ich nicht nachgegeben, sondern meine Drohung wahr gemacht." Putzfrau rein, Taschengeld kürzen und alle aufgeklaubten Sachen in Müllsäcke und gut verstecken.


Leena

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

In dem Fall würde ich auch ganz spontan mit strahlendem Gesicht und einem "eben, und weil ich dies Mal NICHT will, dass das geschieht, was die Dummen wollen, werde ich jetzt NICHT nachgeben!" reagieren. :-) Ansonsten drohe ich in solchen Fälle immer an, wenn das Zimmer nicht bis zu dem-und-dem Tag in einem einigermaßen anständigen Zustand ist, schmeiße ich alles, was dann noch rumliegt, in große blaue Säcke und entsorge sie. Das funktioniert dann - wenigstens kurzfristig. *seufz* Das Taschengeld und die Putzfrau täte meiner Tochter nicht weh (wobei die Putzfrau kaum fürs "Entmüllen" und Aufräumen zuständig sein dürfte), der Verlust ihrer Sachen aber schon...


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Deine Tochter fordert Dich auf, sich mit ihr auf ich sag mal anspruchsvollerer geistiger Ebene auseinanderzusetzen. Nimm den Ball an. Ironie und wohlmeinenden Sarkasmus verstehen Kinder in dem Alter schon. Ich würde ihr einen Zettel darunter pinnen: "Beratungsgutschein: Wenn Du in 20 Jahren mal Mutter und DIE DUMME bist, darfst Du mich jederzeit gerne um Rat fragen." Frage sie auch, ob Du Dich in ihrem Freundeskreis jetzt immer mit "Hallooo, ich bin die dumme Mutter von Anna (oder wie immer sie heisst)" vorstellen sollst.


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

meine Rache:) Hab ihren ganzen Saustall (Bücher, Mikroskop, Spiele, Lieblingsklamotten usw)..in 2 große Kartons gepackt und erstmal auf den Speicher gestellt. Dazu habe ich ihr unter ihren Spruch folgendes geschrieben: Klug ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat. Mal schauen was sie dazu sagt!!!! Lg Reni


deischuhzu

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

wie kindisch, diese Machtspielchen. Den Spruch hätte ich mir als Mutter erspart. Die Kisten auf den Dachboden bringen, Gute Idee!


streepie

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Meine Mutter hat bei solchen Zustaenden kurzerhand alles was rumlag auf unser Bett gehaeuft, gesaugt, und wir konnten sehen, wie wir das Zeug abends wieder vom Bett runterhatten ;-) Und jetzt sei mal ehrlich - hast du mit 10 ein ordentlich aufgeraeumtes Zimmer gehabt, in dem deine Mutter jederzeit saugen konnte??? Aber trotzdem - Putzfrau rein, Sachen in Muelltueten und Putzfrau vom Taschengeld abziehen (mit dem Spruch - wir wollen ja nicht, dass die Dummen hier regieren). Und in Zukunft hat fuer den Tag, an dem geputzt wird, der Boden frei zu sein. Wo sie den Kram hinraeumt, ist ihre Sache. (meine Schwester und ich waren in dem Alter mit in den Hausputz mit einbezogen - staubwischen war das mindeste). LG Connie


fiammetta

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Hi, ich hätte darüber gelacht, mich über die Schlagfertigkeit gefreut und Ende. Das, was Du machst, ist, ihr beizubringen, dass es Menschen gibt, die anderen den Dreck wegmachen. Gut, Dein Bier. Mir wäre das peinlich, d.h. ich hätte ihr eben beigebracht, dass man seinen Dreck selbst wegmachen kann. Dazu könnte man die lieben Kleinen aber schon recht früh mit Aufgaben betrauen und eben z.B. so lange keinen hineinlassen, wie`s schmutzig ist. Bei uns wirkt außerdem die Drohung mit den Spinnen, die sich dann im Dreck und unter dem Müll entwickeln noch recht gut. LG Fiammetta