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Schweres Zugunglück in Sachsen-Anhalt.....

Schweres Zugunglück in Sachsen-Anhalt.....

Anjaunddavid

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Beim Zusammenstoß eines Güter- und eines Personenzugs auf der Strecke zwischen Magdeburg und Halberstadt sind am späten Samstagabend mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Polizei korrigierte die Zahl der Verletzten nach unten: Nach neuen Erkenntnissen seien 23 Menschen verletzt worden, die meisten von ihnen schwer, sagte der Einsatzleiter der Bundespolizei, Ralph Krüger, in Hordorf. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) äußerte bei einem Besuch am Unfallort die Vermutung, dass das Überfahren eines Haltesignals die Kollision verursacht haben könnte. Der Nahverkehrszug HarzElbeExpress war mit rund 50 Fahrgästen an Bord auf dem Weg von Magdeburg nach Halberstadt, als er gegen 22.30 Uhr kurz vor der Haltestelle Hordorf in einen mit Containern beladenen Güterzug raste. Die Wucht des Zusammenstoßes habe den Personenzug von den Gleisen geschleudert, sagte Polizeisprecher Joachim Albrecht. Unter den zehn Toten seien "überwiegend" Männer, sagte Albrecht. Der Einsatzleitstelle in Haldensleben zufolge sind 125 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk an der Unglückstelle im Einsatz. Außerdem sind rund 40 Polizisten vor Ort. "Es muss wahrscheinlich ein Haltesignal überfahren worden sein, denn dass zwei Züge aufeinanderfahren, geht aus den normalen Fahrplänen nicht hervor", sagte Böhmer. Böhmer zeigte sich betroffen von dem Anblick der zerstörten Zugwaggons: "Das geht einem schon unter die Haut." Der Einsatzleiter der Bundespolizei, Ralph Krüger, sagte vor Journalisten in Hordorf, es werde untersucht, ob technisches Versagen an Halteanlagen, den Zügen oder auch menschliches Versagen in Frage kämen. "Wir hoffen, dass wir zügig Ergebnisse präsentieren können." Die Verletzten werden den Angaben zufolge in Krankenhäusern in der Umgebung behandelt. Von den Toten sind bislang nur zwei identifiziert. Der Lokführer des Güterzuges ist demnach nur leicht verletzt, er steht aber unter Schock und ist nach Polizeiangaben bislang nicht vernehmbar. Die HEX-Geschäftsleitung sei "geschockt" über das Unglück, sagte Jörg Puchmüller, Regionalsprecher Nordost beim Veolia-Konzern, der Betreiberin der Nahverkehrsverbindung HarzElbeExpress (HEX). Der HEX-Triebwagen hatte Puchmüllers Angaben zufolge ein Fassungsvermögen von etwa hundert Fahrgästen. Der Güterzug war der Polizei zufolge für eine Transportfirma aus Peine bei Salzgitter unterwegs und hatte Kalk geladen. Die gesamte Strecke Magdeburg-Halberstadt ist nach Angaben der HEX eingleisig.


justin+tomsmama

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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

Ich bin so froh, daß ich dieses WE keinen Dienst hatte, sonst wäre ich gestern abend dort gewesen. Es ist so schlimm!! Ich wohne ca. 20 km vom Unglücksort entfernt..


Mama Fabian

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Antwort auf Beitrag von justin+tomsmama

Für mich ist das schon ein beklemmendes Gefühl heute Mittag wieder in die HEX zu steigen - wie muss er erst für Kollegen und Familie sein. Mein aufrichtiges Beileid!!! Mama Fabian