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probleme am anfang partnerschaft

probleme am anfang partnerschaft

Mitglied inaktiv

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ich wende mich jetzt hier her weil ich mir kein wirkliches bild mehr machen kann. bin seit erst 1 monat in einer neuen partnerschaft.von den gefühlen her stimmt alles beidseits auch haben wir die selbe einstellung zu beziehung.doch wir haben wirklich ein problem, sobald man nur versuch über ein thema zu diskutieren ( was mich zum beispiel stört) ist er tieftraurig und meint wir streiten ( obwohl wir nicht streiten meiner meinung nach) und das war jetzt schon 2 mal der fall.ich trau mich gar nichts mehr zu sagen, wenn ich etwas nicht so gut fand weil ich angst habe das er es gleich wieder für hoch dramatisch alles ansieht und wieder tieftraurig ist. (seit 4 monaten ist er in behandlung wegen leichten depressionen, aber er hat es wohl überstanden als die therapei geht noch bis anfang märz ) weiß nicht glaubt ihr die beziehung hat eine chance oder denkt ihr wenn am anfang schon solcher schwierigkeiten auftreten sollte man es besser sein lassen ? von den gefühlen her bin ich wahnsinnig in ihn verliebt und er wohl auch in mich, daran soll es nicht liegen, nur diese probleme...... das er wenn ich was sage gleich tieftraurig ist und man mit ihm nicht wirklich dann mehr richtig reden kann weil er anfängt zu weinen und dann ich schuldgefühle habe... ich sagte ihm das ich das geefühl habe das ich ihn unglücklich mache ( kam ja jetzt schon 2 mal vor so ne situation innerhalb 1 monats ) er sagte ich soll mir nicht soviel gedanken machen...... naja aber ich weiß grad nicht was richtig ist oder ob es besser wäre aufzugeben ? was denkt ihr darüber ?


Kikilotta

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Antwort auf diesen Beitrag

Hm...ich bin zwar kein besonders "alter erfahrener Beziehungshase", aber.... Ich weiss nicht, wie du bist, aber ich hätte damit wahnsinnig Mühe, da ich sehr ehrlich bin, mich schwer verstellen kann und vielleicht manchmal nicht ganz jedes Wort auf die Goldwaage lege. Versuche dir vielleicht zu überlegen: Wie ist es dir sonst ergangen mit Menschen, die so verletzlich und harmonie"süchtig" sind? Gab es ähnliche Begegnungen/ Freundschaften und wie sind die herausgekommen...ärgerst du dich mehr oder hat es sich "geebnet"? Für eine Beziehungsbasis ist es äusserst wichtig ,dass man Diskutieren kann bzw. Streiten...v.a. im alltäglichen Leben kommt man ja kaum darum herum...da gibts so vieles zu klären und zu besprechen. Du darfst auf keinen Fall alles in dich hineinfressen, wenn etwas Negatives geschieht, denn ansonsten kannst du einfach irgendwann nicht mehr! Ich finds aber super von dir, dass du es trotz der Depressionen versuchen willst - das ist nämlich bestimmt nicht einfach als Partner! Ist dein Freund denn nur jetzt aufgrund dieser Umstände so sensibel oder war er es schon immer? Noch zwei Sachen zum Schluss: 1. Mach dir ja nicht zu viele Gedanken. Das ist irgendwie eine "Frauenkrankheit"...wir Frauen denken und interpretieren einfach immer viel zu viel, Männer sind da etwas anders veranlagt... 2. Wenn du ein negatives Gefühl hast, keine Zukunft siehst, dann sage ihm das doch umgehend. V.a. bei depressiv gefährdeten Menschen ist es teilweise schwierig (habe ich aus meinem eigenem Umfeld erlebt), eine Beziehung zu beenden, weil sie dann in ein Loch stürzen. Also künstlich herauszögern bringt wirklich nichts, ausser nur noch mehr Schmerzen... Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und hoffe, dass du dich dein Bauchgefühl vertraust.. LG Kikilotta