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...nochmal wegen Mobbing an der Schule

...nochmal wegen Mobbing an der Schule

Maximum

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Frage...warum sollte man nachdem man alles greifbare ausgeschöppft hat nicht zur Polizei oder Schulamt oder Jugendamt gehen? Wenn das greifbare nix nützt und das Spielchen so weiter gespielt wird? Ich für meinen Teil habe entschieden das mein nächster Schritt Jugendamt und Polizei ist sollte sowas auch nur noch einmal vorkommen. Die Kinder vestehen ja die Welt nicht mehr...wehren sollen sie sich nicht,weil Gewalt beantwortet man nicht mit Gegengewalt.aber wenn einem immerzu weh getan wird muß man sich einfach wehren.Und wenn mein Kind das nicht kann,bin ich dafür da.Ich kann mir die Kinder nicht greifen,die kennen sehr wohl unsere Gesetzte,also muß ich andere Schritte gehen.Und ich als Mutter würde schonmal wachgerüttelt wenn Jugendamt und Polizei bei mir klingelt,spätestens dann muß denen bewußt werden was da schief läuft. Wie gesagt,zur Zeit ist ruhe,aber gnade Gott wenn sowas wieder passiert...


Zwillingsmama04

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Antwort auf Beitrag von Maximum

wäre für mich auch ganz klar der weg. allerdings muss ich auch saegn, ich war immer gegen gewalt. ich habe meine kindern immer gesagt, wir schlagen nicht. ich habe darüber meine meinung geändert. sie wurden im ersten kigajahr, täglich von einem jungen geschlagen, getreten usw. der kiga hat nicht wirklich was gemacht. sie haben gesagt sie stehen mit dem eltern in kontakt. irgendwann holte ich meine kinder ab und sah wir der junge an dem ohr meines sohnes riss. er weinte und das blut lief. mitten drin eine völlig überforderte erzieherin. es gab noch ein gespräch mit der leiterin und dem kirchenvorstand und damit war es unser letzter tag dort. von da an habe ich ihnen gesagt, doch sie müssen sich wehren. sie mussten es lernen , aber heute wird einmal gesagt lass das und beim nächsten mal gibts das gleiche zurück. aööerdings geht keine gewalt von uns aus. heute würde ich es auch nicht mehr so still hinnehmen. jugendamt und polizei wäre da auch mein weg. eigentlich traurig das man über sowas reden muss.


FrauFrosch

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ich sehe das auch so. Meinen Sohn geht es in seiner neuen Klasse auch nicht gut. Einer mag ihn nicht und wiegelt die anderen gegen ihn auf. Von einer Mama habe ich erfahren das der Junge das schon in der GS so gemacht hat. Alle kuschen vor ihn nur um nicht selbst das Opfer zu sein. Hier gibt es zwei GS. Mein Sohn und ein anderer kamen als einzige nun in diese 5. Klasse. Er hatte voher nie Probleme in der Schule oder mit seinen Klassenkameraden. Nun wurde er fast täglich schikaniert und geprügelt. Ihm wurde das Wort "Opfer" auf die Stirn geschrieben und so musste er dann in der Pause rum laufen. Mein Sohn hatte nie nie Angst vor der Schule oder vor dem nächsten Tag. Hat jemand einen Ahnung wie es ist wenn sein Kind mit 11 Jahren sagt, er wäre am liebsten Tod? Wie weh es tut sein Kind so leiden zu sehen? Wir waren desöfteren beim Lehrer und der Schulleitung. Uns wurde Angeboten das unser Sohn zur Schulpsychologin gehen sollte. Warum unser Kind?? Hat er was falsch gemacht? Er tut niemanden weh. Vergreift sich an keinen anderen weil er Gewalt nicht mag. Das war schon immer so. Es wurde erst eingriffen als mein mann so wütend wurde, dass er sagte wenn sie sich nicht um dieses Problem kümmern dann macht er das. Er würde sich den Juingen dann selbst zu Brust nehmen oder die Presse einschalten ( wir haben hier ein kleine Zeitung die solcher Sachen gerne annimmt). Erst da fand ein Gespräch mit den Eltern und dem Jungen statt. Zur Zeit ist Ruhe. Aber sollte nochmal was vorkommen schlaten auch wir das JA und die Polizei ein. Mein Sohn ist nun bei einer Kinderpsychologin. Er hat sich durch das ganze Starkt verändert. Ist zurück gezogen, meidet den Kontakt zu anderen und hat auch angefangen sich selbst zu verletzt ( er schlug solange mit den Kopf aufs Waschbecken bis seine Strin blutig war. Beiste sich die Haut von den Fingern bis sie bluten) Es tut so weh sein Kind so zu erleben. Voher war es ein fröhlicher Junge der gerne zur Schule ging. Er ist halt sensibel. Das war er schon als Kleinkind. Er mag keinen Streit und würde es am liebsten haben wenn alle gut Freund sind. Da wird hier von einigen den Opfer nahe gelegt die Klasse oder Schule zu wechseln? Warum den Opfern? Warum nicht den Tätern? Und was tun wenn die nächste Schule 50 KM weiter weg ist? Soll ich meinen Kind zumuten jeden Tag diese Strecke zu fahren? Warum soll man das nicht dem Täter zumuten? Ich hab es so satt.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von FrauFrosch

natürlich fände ich es auch besser, wenn der aktive wechselt, aber das ist halt schwerer durchzusetzen. ich glaube, einige über- oder unterschätzen das jugendamt, außerdem finde ich es vermessen, immer gleich anzunehmen, daß böse kind kommt aus einer problemfamilie. nur weil sich eltern trennen, ist das noch lange keine problemfamilie, verstehst du, was ich meine? und dann ist das jugendamt einfach falsch. oder die polizei. geh mal zur polizei und sag denen, ein 6jähriger bedroht dein kind..... mein großes kind ist kein opferkind, weil sie schon immer die größte in der klasse war, mein kleines kind schon eher, da immer unter den kleinen. was ich aber durchaus auch beobachten konnte, ist eine gewisse koketterie mit dem was die bösen buben machen ( mädchenfänger etc ). ich war schon 2x bei der lehrerin und habe ihr vom würgen erzählt und natürlich versuche ich mein kind zu beschützen und zu verteidigen. ich glaube aber, daß manche da in ihren vorstellungen ein bißchen über das ziel hinausschießen. und wie bei reni würde ich auch sagen: natürlich ZURÜCKschlagen.


Charlie+Lola

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das bringt genau das was gefordert ist: "weniger Gewalt an der Schule" Es muß der schauen der vor Ort ist.........und zur Not mit Elternpausenaufsicht, Polizei, Psychologen und was noch so grad passt. Es kann nicht sein das ich mein Kind zum schläger erziehen muß.............das wurde mir in den 80 ern schon von den Eltern empfholen. Es soll doch eine Weiterntwicklung stattfinden, oder nicht? Die erste Wahl ist die Polizei bestimmt nicht, die Presse auch nicht. Aber wenn mein Kind sich blutig beißt und leidet und die Schule nix macht dann wäre es meine erste Wahl.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

hast du das gelesen, was reni geschrieben hat??? man muß das kind doch nicht zum schläger erziehen, wenn man es darauf hinweist, daß es nicht stillhalten muß. häsle da? würd mich mal interessieren, was die polizei macht, wenn eltern dort zur anzeige aufkreuzen....


Charlie+Lola

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der übrigens total gegen Gewalt ist. Ein Junge hat auch immer von seinen Eltern gesagt bekommen er soll sich wehren, soll zurückschlagen..........jetzt haben sie den Salat, keiner krieg ihn in den Griff, er haut zum Teil wahllos drauf. Er denkt er ist der Chef im Kiga und hat sogar schon Stellvertreter. Da wäre es wohl besser gewesen mal zu sehen wie es in dem Kind vorgeht, mit ihm drüber zu reden...........Gewalt sollte immer die letzte Lösung sein. Im Kiga wird gesagt das laut geschrien wird, im Kiga klappt das gut. Meine kommt da mittlerweile mit gut zurecht. Kann auch mal gegensetzen ohne zu schlagen, obwohl sie das wohl auch schon gemacht hat. (nur soviel zu dem Thema "mein Kind würde das nie machen", macht jedes*g*) Das Problem ist nur, bei uns im Kiga ist ein sehr gutes Konzept zum sozialen Mitteinander. Das trifft auf die anderen 3 Kigas hier im Umkreis leider nicht zu. Da hoffe ich mal das mein Kind dann in der ersten Klasse gut brüllt das es erst gar nicht soweit kommt. Aber weißt was ich meine? Die Ansätze könnten entzerrt werden, es kann daran gearbeitet werden das es erst gar nicht soweit kommt. Das die Realität anders ausschaut, und das die Eltern (siehe oben der Junge) nicht immer mitarbeiten ist mir auch klar. Und ich möchte auch nicht ausschließen das ich meinem Kind nicht auch mal sage "Hau zurück" Aber ich möchte gerne vorher andere Möglichkeiten haben. lg, B.


FrauFrosch

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zurück schlagen habe ich zu allen meinen auch dreien gesagt. NUR Anfangen dürfen sie damit nicht. Die anderen beiden wehren sich auch. Seine Schwester legt sich sogar mit Jungs an die älter sind als sie, wenn ihr einer weh tut. ABER er macht das einfach nicht. Wie gesagt er hasste es schon als Kleinkind wenn es lauter zuging oder es irgendwo streit gab. Was soll man da machen??? Mein Mann sagt ja auch dauernd er soll zurück hauen. Ich hab ihn gesagt ( er meinte das der Junge ja so dick sei und er deshalb mehr Kraft hat als er) dass er ihm halt seinen Schulranzen mal um die Ohren jagen soll. Aber er macht es nicht. Der Junge kommt aus keiner Problemfam. Seine Familie ist recht hoch angesehen hier. Es ist nun auch ruhig. Aber das nächstemal werden wir nicht mehr über die Schule gehen.


Charlie+Lola

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Antwort auf Beitrag von FrauFrosch

"Aber er macht es nicht." und wahrscheinlich fühlt er sich dann noch schlechter weil die Eltern ihn zu etwas animieren was er nicht kann. Eben das ist das Problem, es gibt so viele unterschiedliche Persönlichkeiten das die alleinige Aussage "dann hau doch zurück" nicht bei allen passt. Und auch nicht bei allen gut geht. Ich hoffe das ihr das hin kriegt.......................lg, B.


Caipiranha

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Der KiGa "ist gegen Gewalt" und kriegt sowas nicht in den Griff? Gibt es Kindergärten, außerhalb des Irans, die FÜR Gewalt sind? Ich habe festgestellt, daß es hilft, den Kindern ein funktionierendes Mundwerk zu verpassen. Zurückschlagen bringt weniger, als die Schläger vor versammelter Mannschaft lächerlich zu machen. Bei Zurückschlagen suchen sie sich neue Opfer, bei ZurückREDEN sind sie für alle Zeit geheilt.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von FrauFrosch

mir tut das auch brutal leid, wenn ein kind so leidet. eine ehemalige kollegin erzählte mir vor jahren, daß so ein mobbingfall ihr kind den übertritt aufs gymnasium gekostet hat, weil sie abgesackt ist in der schule. erst als der junge in einer anderen klasse war, ging es aufwärts. es stimmt schon, die kinder sind so unterschiedlich, ich weiß auch nicht ob meine laus zurückhauen würde, wenn angegriffen, ich weiß auch nicht, wie das würgen tatsächlich aussieht in unserem fall.... es gibt ja dann unter mädels das "ausschlußmobbing", aktuell in einer 2.klasse passierend, das ist für die kinder auch sehr belastend, obwohl es ohne körperliche gewalt stattfindet. lehrerin ist offenbar ratlos, hat auch schon vom sport ausgeschlossen. wie gesagt, ich vertraue und hoffe auf die schule, mitsamt psychologischem und pädagogischem background. man muß ja nicht immer die ganz großen geschütze auffahren. aber das ist theorie, da noch nicht erlebt. im gym meiner großen haben sie auch mediationsangebote. ich glaube, das wird sehr positiv bewertet und genutzt.


kieselchen

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Zu Deinem Beispiel, das ja die 2. Klasse meiner betrifft: Jetzt ist grad alles wieder eitel Sonnenschein und ich bin froh, dass sich hier die Eltern nicht eingemischt haben. Wie auch schon gesagt wurde, es gibt auch immer zwei Seiten der Geschichten. In unserem Fall hatte das Auschließen auch einen Grund. Und für das ausgeschlossene Mädchen ist es sicher lehrreich, dass ihr Verhalten eine Reaktion auslöst. Es ist schwierig, generell eine Meinung zu haben, jeder Fall ist anders, jede Gruppendynamik eine andere. Beliebte Kinder, die gewürgt werden, unbeliebte, die die ganze Klasse im Griff haben. Wenn allerdings körperliche Gewalt im Spiel ist, finde ich es schwierig, das so laufen zu lassen und es die Kinder allein austragen zu lassen. Jetzt auf den Würger Deiner Tochter bezogen ;-)


Reni+Lena

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Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber es ist wirklich erschreckend welche Ausmaße dieses "mein Kind ist friedliebend" inzwischen angenommen hat. Manche merken gar nicht, wie sehr sie ihren Kindern mit dieser Peace-Einstellung schaden. Ich habe meinen kids von vorneherein gesagt...es wird nicht gehauen, getreten oder geschubst wenn euch etwas nicht passt. Aber wenn euch einer angreift, dann wehrt euch..und zwar ordentlich sonst merkt er, dass er es mit euch machen kann und ihr bekommt keine Ruhe mehr. Und genauso machen es meine Kinder. Es kommt sehr, sehr selten vor, dass mal eine erzählt sie wurde gegängelt etc. Die in Frage kommenden Kinder wissen einfach, dass sie es mit meinen Kids nicht machen können, dass die nicht heulend in der Ecke stehen, sondern dass sie sich wehren und deshalb ist es für sie uninteressant. Dieses:" Ich bin gegen gewalt- Getue " macht Kindern zu Opfern. Fragt mal euere männer was die sagen wenn der Sohnemann angegriffen wird. ich WETTE, dass 95 prozent dazu raten würden ordentlich zurückzuschlagen damit Ruhe ist und der Angreifer weiß: mit mir nicht!!! Hat doch früher auch funktioniert. da hat man die Kids halt mal raufen lassen und danach war wieder friede. da waren die regeln auch noch klar..niemals hätte einer auf einen am boden liegenden eigetreten. die haben sich gekloppt und sind danach zum Fußball-spielen. heute wird da ein faß aufgemacht und kein Kind kann mehr damit umgehen wenn es schief angeschaut wird. ich kann sowas absolut nicht nachvollziehen..sorry Lg reni


Charlie+Lola

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

"heute wird da ein faß aufgemacht und kein Kind kann mehr damit umgehen wenn es schief angeschaut wird." Das heute ein Faß aufgemacht wird wegen jedem Pups das kann ich bestätigen. Aber der zweite Teil war damals auch schon so, Kinder konnten damals auch schon nicht damit umgehen. Ich finde das eine Umstruckturierung stattfinden muß, es sollte eben nicht mehr so sein wie es "früher" war. Gelitten haben die Kinder trotzdem, es hat nur keiner drüber geredet. In der heutigen Zeit hat doch jeder nen Blog und sonstwas. Da wird das Thema verzerrt und breitgelatscht. Das ist das Schwierige daran, den Blick nicht vom wesehentlichen zu lenken. Ich stände bestimmt nicht auf der Matte wenn mal ein Kind meines beschimpft, das muß sie lernen. Wenn sie geschubst wird, keine Frage. Damit muß sie lernen umzugehen. Aber wenn ein Kind seinen Kopf gegen das Waschbecken haut weil es mit der Gewalt die ihm da entgegen kommt nicht umgehen kann ist es wohl der falsche Weg zu sagen das die Mutter des geschlagenen Schuld hat. Oder?


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Ich kenne jetzt die geschichte deines Kindes nicht, aber irgendwo muss da ja auch ein Anfang gewesen sein damit dein kind zum Opfer wurde. An unserem Kindergarten gab es ein "Raufprojekt". Die Erzieherinnen haben festgestellt, dass besonders die Jungs immer agressiver miteinander umgegangen sind. Sie hatten einfach das bedürfniss sich aneinander zu messen, ihre körperlichen Energieen in Kämpfen abzubauen. Von den allermeisten mütter wurde aber wie hier dann auch gepredigt, dass man sich nicht prügelt, man müsse alles ausreden usw. 5,6 jährige Jungs haben aber nunmal das bedürfniss sich auch körperlich zu messen und wenn das so vehement unterbunden wird, dann explodieren die irgendwann und dann kommen so pöbelnde agressive Schläger raus wie in euren beispielen. (Wobei schlimme Verhälnisse da natürlich auch noch reinspielen). Im kiga wurden dann 2,3 mal die Woche matten ausgelegt, ein Ring gebildet, Schiedsrichter usw. und die Jungs durften sich körperlich messen. Es gab klare regeln, No-gos...und die Jungs waren glücklich. viel gelassener im Umgang miteinander, viel enspannter und sie haben gemerkt wann man aufhören muss, wann es kein Spaß mehr ist, wann etwas weh tut, was man lassen sollte, wer stärker ist...und haben auch gelernt ihre eigenen Kräfte einzuschätzen. Wie soll denn ein Kind das wissen und lernen wann etwas weh tut, wenn es das nie machen darf. schon kleine zwerge balgen sich gerne mit dem papa..und wenn sie dann im kiga oder der grundschule sind, dann darf man das plötzlich nicht mehr mit seinen freunden? Klar, dann sucht man nach anderen Wegen um Aufgestautes loszuwerden. Und..warum sollte ich meinen Kindern nicht lernen ´sich zu wehren? Weil es unsozial ist? ich kann daran nichts unsoziales finden. Weil es nicht zur problemlösung beuträgt? nen, das tut es nicht, aber das problem hat das andere kind und nicht meins..und wenn ich die "peace-schiene" fahre, dann hat bald MEIN Kind ein Problem, wie man hier ja öft genug liest. Fürs spätere leben istes auch unnütz... Was macht ihr denn wenn euch im Bus jemand angeht, schubst und versucht die Tasche zu entreisen? Steht ihr da und redet mit dem??? Sorry, aber von mir bekommt der eine ordentlichen Tritt, dahin wos wehtut und ich werde versuchen mich zu wehren um meine tasche zu behalten!!! Lg reni


Caipiranha

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

...meine Vermutung ist wissenschaftlich nicht erwiesen und basiert ausschließlich auf Erfahrungswerten, aber "komischer"weise ist es wirklich so, daß es oft hilft, wenn der VATER mal Tacheles redet. Männer haben da offensichtlich oft eine besondere Ansagekraft, was nicht wundert, wenn man bedenkt, daß Jungs mehr als früher in einer reinen Frauenwelt aufwachsen, auch durch Trennungen. Meist sind Mutter, Oma, Tante präsent, Männer sehen sie "ab und zu" mal, erziehungspräsente Männer gibt es zu oft nicht. Da will sich Junge durch "Machtgehabe" emanzipieren, benimmt sich wie ein Affe (was durchaus als sehr männliches Verhalten gewertet werden kann) und wenn er dann auf einen Artgenossen trifft, dann ist Ruhe im Karton. Auch übrigens ein Verhalten, das man von Hunden kennt. Rüden kloppen sich gern... Bis sie mal auf den Richtigen treffen. Einmal auf's Brett gekriegt, hört die Prollerei nicht selten auf. Die brauchen das, damit sie wissen, wo sie "stehen". Damit will ich nicht sagen, daß ein Vater ein rabiates Kind vermöbeln soll, sicher nicht. Aber eine klare Ansage (dazu sind Frauen in der Regel nicht fähig) von "Mann zu Mann" wirkt oft Wunder. Hysterische Weiber/Mütter haben die Jungs selbst zu Hause, daß man die nicht Ernst nehmen kann/muß wissen sie nicht selten seit dem Tag ihrer Geburt. :-)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Caipiranha

Grüße millefleurs


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Raufen an sich ist übrigens wirklich nicht asozial. Ganz im Gegenteil. Kinder brauchen diese Möglichkeit! Asozial wird es, wenn die Kinder nicht in der Lage sind zu erkennen wann es genug ist. Grüße millefleurs


Leewja

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allerdings nur für die "Nachmittagskinder" und auch erst ab 4. Das hat auch einen namen- und es gibt so "Schläger" aus weichem schaumstoff. Und man darf jemanden auffordern, zu kämpfen, der darf aber ablehnen . wenn er zustimmt, wird 2 min "gekämpft", dabei gilt: nicht auf Kopf, Hals, Genitalien schlagen und wenn einer Stopp sagt, ist auch stopp. sonst wird eben nach 2 min aufgehört, dann sprechen die kinder drüber, ob sie sich jetzt besser fühlen, was gut getan ghat, was schlecht war, ob man jetzt über das eigentliche Problem noch mal reden mag usw. ich finde es gut, meine Ex-TaMu war völligst erschüttert, dass die kinder dazu angehalten werden "Gewalt als lösung zus sehen"---genau das ist es ja nicht, es geht um kontrollierte, faire, "Sportliche" körperliche auseinandersetzung mit Regeln und "Nachbereitung"


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Caipiranha

Langsam wäre ein Deeskalationsmanager hier nötig, lach. Der Hundedame hier zum Glück hab ich grad null Zeit, was auf den Vergleich Mensch und Hund und kloppende Rüden zu antworten. Da macht man grad EIN Mail auf. Und Bingooooooooooooooo. Mitten rein in die Hundesch............. Wuff. ich geh gassi.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Caipiranha

gehört eindeutig in den latrinenbereich... wie schön... wenn die persönlichen verhaltensphysiologischen beobachtungen von hunden auf kinder übertragen werden, ist das schon mehr als schräg.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Caipiranha

wird das einzelne nicht richtiger und brauchbarer. Das ist doch Kappes, Caipiranha - ich weiß ja nicht, wo du lebst, aber hier sind die meisten Väter durchaus "erziehungspräsent", und zwar nicht nur als "Machtwortsprecher", wenn nichts anderes mehr geht. Ich kenne allerdings auch nicht nur "hysterische" Mütter... LG Nicole


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Löblich! Balgerei muss sein. Schade aber, dass es bei euch nur für Jungs ist...!? Ich hab mich damals mit Vorliebe mit den Jungs "geprügelt" und wäre echt sauer gewesen, wenn man mich auf Grund meines Geschlechts wieder einmal in die rosa Schublade steckt. Als Kind hat mich das so sehr genervt, dass ich auch Jungs-Unterwäsche (die Teile mit Eingriff *g*) getragen hab... oh, und ich hab mit meinem Kumpel damals sogar mal (fast erfolgreich) an die Hauswand gepinkelt *haha*. So, wie es auch Mädels mit Raufbedürfnis gibt, so gibt es auch Jungs ohne. Im Kindergartenalter sind da körperlich auch noch keine Nachteile bei den Mädchen zu sehen. Ich weiß selber, wovon ich rede. Selbst in der Grundschulzeit hatten die meisten Jungs kaum Chancen gegen mich. Schwierig ist das Thema bei meinem Mann und meiner SchwieMu, die sind nämlich so gewaltfrei, dass mein Sohn nach deren Vorstellung auch nicht mit Pistolen "Cowboy" oder "Polizist" spielen dürfte. SchwieMu war sogar recht konsterniert, als ich ihr sagte dass Sohni nun total auf Ritter abfährt und er was von Playmobil hier hat... auweia. Hab ihr dann etwas "Geschichtsunterricht" erteilt und die Aufgaben der Ritter etwas näher erklärt. Mein Mann durfte auch nie mit Pistolen spielen oder sich raufen. Er ist aber auch - entgegengesetzt der hier ausgesprochenen These - nicht zu einem Schläger geworden. Liegt vielelicht daran, das er auch kein Bedürfnis in der Richtung hatte. Ich beobachte das gespannt bei meinem Sohn und frage mich, ob er da nach seinem Papa oder seiner Mama kommt... derzeit eher Mama-unlike: er hat ne Puppe, die er liebt ;)


User-1741002961

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Antwort auf Beitrag von Maximum

Das ist sehr heikel.... oft werden eben NICHT alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft! Es steht und fällt m.M.n. mit den engagierten Lehrern/Erziehern. An der Schule meiner beiden Großen wird Mediation groß geschrieben, die Einhaltung der Regeln (1. es gilt die "aufhören"-Regel...usw., wurde von den Kindern selbst beschlossen) wird von allen "bewacht". Hier können solche Situationen schlicht gar nicht erst soweit ausarten! Aber das bedeutet wesentlich mehr Arbeit für die Pädagogen. Ich hatte es schon einige Male geschrieben, der Ablauf ist folgender: 1. Es wird mit den Beteiligten geredet und versucht, zu vermitteln. Davon bekommen wir Eltern oft kaum bis nichts mit. Die Probleme bleiben in der Schule, da sie ja geklärt sind, die Kinder leiden nicht so darunter. Natürlich gibt es auch mal daheim Tränen, aber selten... 2. Fruchtet das nichts und das Ärgern geht weiter (egal ob körperlich oder verbal!), werden die Eltern informiert und das Kind steht eine Woche unter "verschärfter" Beobachtung. das bedeutet, derjenige hat sich in der Nähe der Aufsichtsperson aufzuhalten. Meist ist das den Kindern so langweilig, dass sie mit ärgern aufhören, einfach um mal wieder "ihr Ding" machen zu können. 3. Ist nach einer Woche immer noch keine Ruhe, muss das Kind 3 Tage zu Hause bleiben. Das wird nat. mit den Eltern abgestimmt und den ganzen Tag vorm PC o.ä. fällt da natürlich flach. In jedem Schuljahr sind es so 2-3 Kinder, die mal Zwangspause machen "dürfen". Meine Tochter wurde vor den Ferien richtig grob an den Haaren gezogen, ein ganzes Büschel war weg... Die anderen Kinder griffen gleich ein, der "Bösewicht" musste im Lehrerzimmer auf seine Eltern warten, die ihn dann mit nach Hause nehmen mussten (weil es so heftig war, dass Stufe 2 übersprungen wurde!). Was kann man also tun? Mediationskurse (bei uns ab Kl.3) anregen. Klar, wenn alles nichts hilft, weitere Instanzen dazuholen. Generell halte ich nichts davon, Kinder im Grundschulalter zu kriminalisieren! Da ist doch die Schublade schon fertig...das finde ich traurig.


Maximum

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Antwort auf Beitrag von User-1741002961

mußte grad bissl schmunzeln...mein kleiner würde sich freuen wenn er drei Tage Zwangspause machen dürfte...nur um nicht in die Schule zu müssen...lach..


User-1741002961

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Antwort auf Beitrag von Maximum

Naja, man muss es auch richtig "verkaufen". Und glaub mir, die vorherigen Schritte reichen hier i.d.R. aus. Es gab schon Kandidaten, die das ausgereizt haben, aber die Lehrer sind ja nicht blöd! LG Jana


Caipiranha

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Antwort auf Beitrag von Maximum

Weil man auch nicht zum Metzger geht, wenn man ein Brötchen kaufen will. Die Polizei ist nicht zuständig und das Jugendamt in diesem Fall meines Erachtens nur, wenn die Eltern des "Täter"-Kindes um Familien- und/oder Erziehungshilfe bitten. Das Jugendamt wäre für mich allerdings vor dem Hintergrund ein Ansprechpartner um MIR Ratschläge zu holen, was ich für MEIN Kind tun kann, wenn es von der ersten Instanz, also der Schule, verlassen bleibt. Mein erster Gang danach wäre zum Anwalt, um mit ihm zu klären, inwieweit ich Lehrer und Schulleiter persönlich Belangen/in die Pflicht nehmen kann und wie ich dafür Sorgen kann, ggf. mit einstweiliger Verfügung, daß das Kind sich meinem Kind nicht mehr nähern darf. Ich ziehe es vor, gern den "Buhmann" zu spielen, statt mich hinter der Staatsmacht zu verstecken und gehe davon aus, daß meinem Kind damit eher geholfen wäre, da es lernt, wie man eigeninitiativ so etwas lösen kann, ohne nach der "Hannibal geh' du voran"-Methode das Problem auf Leute abzuwälzen, die damit a) nichts zu tun haben und b) wichtigeres zu tun haben. Den Anwalt muß ich dafür bezahlen, Polizei und Jugendamt müssen das "für lau" machen und es raubt ihnen Zeit.


Maximum

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Antwort auf Beitrag von Caipiranha

ich weiß nicht was die Polizei machen würde,aber vieleicht mindestens bei der Familie anrufen bestimmt.Das hätte dann zumindest den AHA Effekt das die Eltern sich das Kind mal zur Seite nehmen.Selber mit den Kindern reden ist manchmal so erschreckend...eh alter...was willste von mir verpiss dich blos ...sowas sagen die einen die respektlosen verzogenen Gören...wo soll das denn hinführen wenn man die einfach lässt. Die Lehrer machen gerne gekonnt die Augen zu und sind am ende froh um jeden Schultag der irgendwie vorbei ist.Richtig resolute Lehrer findet man ja kaum noch.


Caipiranha

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Antwort auf Beitrag von Maximum

Anrufen? Warum? Du weißt schon, wofür die Polizei zuständig ist, oder? Da wäre ein Anzeige beim Weihnachtsmann sinnvoller. Richtig resolute Eltern findet man übrigens ebenso wenig. Es geht nicht um "einfach lassen", sondern darum, sich nicht lächerlich zu machen, indem man "zur Polizei" geht, sondern sich SELBST bemüht. Dein "Idee" hat für mich nämlich wirklich was von Eltern, die für ihre Kinder den Nikolaus kommen lassen, damit DER ihnen sagt, daß sie durchschlafen sollen.


Maximum

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Antwort auf Beitrag von Caipiranha

wie jüngst wieder passiert als ein 12jähriger fast ins Koma geprügelt wurde...glaubst du da guckt die Polizei zu? Ich denke schon das die da eingeschaltet wurden,wenn auch keine strafrechtliche Verfolgung in frage kommt,so sind die Kinder schonmal "vermerkt"...manche lernen es so einfach nicht.Und ich will echt mal sehen wenn ein Kind wochenlang fertig gemacht wird von 3 oder 4 größeren ob es sich traut denen was mit Worten ins Gesicht zu sagen...dann gibt es nämlich gleich Backpfeifen von denen...theorie ist ganz gut,jedoch sieht es in der Praxis bissl anders aus.


Caipiranha

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Antwort auf Beitrag von Maximum

Grundschüler werden "vermerkt"??? Lebst Du in Amerika? Die Polizei hat da keinen Handlungsspielraum bei Mobbing, außer vielleicht Toto und Harry, aber, Obacht, die sind gestellt. Dann doch eher die Russen-Mafia. Die hatten wir bisher noch nicht als Helferlein. Die "vermerken" auch besser.


User-1741002961

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Antwort auf Beitrag von Maximum

Ich denke, wenn die Eltern bzw. das Umfeld bis hier versagt haben, und das haben sie offensichtlich bei Kindern, die andere drangsalieren, dann sollten diese Kinder solche Dinge spätestens in der Schule LERNEN! Lernt man durch Strafe oder durch Einsicht besser?! Natürlich rege ich mich auch auf, wenn solche Dinge passieren! Aber generell finde ich eben besser, dem Täter eine angemessene Art und Weise des zwischenmenschlichen Umgangs nahe zu bringen anstatt ihn für die Versäumnisse seiner Eltern zu strafen. Selbstverständlich schliesst dies die jeweiligen Konsequenzen mit ein! Aber das Problem dabei ist eben, dass Lehrer hinschauen müssen, sich einbringen müssen usw. Ich denke wirklich, dass ein Kind nicht so sein will, da läuft was schief. Vielleicht trifft es ja Erwachsene, die an es glauben und ihn lehren, wie man sich zu benehmen hat. Wenn nicht, hangelt es sich von Strafe zu Strafe und hat seienn Stempel für die nächsten Jahre weg. Gibt es an der Schule fähige Pädagogen, müssen auch die Eltern nicht Sturm laufen, weil das schlicht nicht nötig ist! Wie bei uns!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von User-1741002961

das ist "bauernblind". um nachhaltig etwas zu ändern, müssen ursachen ergründet und bearbeitet werden. hier wird doch mit der brechstange oben drauf gekloppt und sich hinterher gewundert, wenn das eigentliche problem komplett unkontrollierbar ausufert. anderer leute kinder werden scheinbar nur noch akzeptiert, wenn sie die eigene brut nicht behelligen... gibt es konflikte, werden diese nicht bewältigt, sondern vorzugsweise brachial unterbunden. das ist nicht zielführend, weil so angegangene konflikte IMMER (unterschwellig) weiter schwelen und irgendwann möglicherweise sogar eruptiv ausbrechen. dass der schaden bzw. die daraus resultierenden verletzungen für beide seiten erheblich größer ist, will scheinbar niemand wahrhaben. vielleicht sollte es parallel zur einschulung einen pflichtlurs "konfliktbewältigung" für eltern geben, damit so bescheuerte und rabiate ansichten, wie sie hier zu hauf lesen sind, aus den elternköpfen verschwinden. nebeneffekt wäre wohl, dass auch die kinder weniger konflikte untereinander hätten. btw: besonders erschreckend ist doch wohl, dass eltern von vermeintlichen "opferkindern" meinen, sie müssten mit ihren kindern an nichts arbeiten. zu konflikten gehören immer zwei seiten... und auch die sog. opfer tragen ihren teil zum konflikt bei. im PF ist es scheinbar völlig normal, wenn von "machern und machenlassern" gesprochen wird... bei kindern gilt das nicht? und ob...


Reni+Lena

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"anderer leute kinder werden scheinbar nur noch akzeptiert, wenn sie die eigene brut nicht behelligen... gibt es konflikte, werden diese nicht bewältigt, sondern vorzugsweise brachial unterbunden" Bin ICH für die Erziehung der anderen zuständig? Ne sorry, aber mir reichen meine 3. Sollte eine´s meiner kinder irgendwann in eine "opferrolle" fallen, dann ist da sicher auch bei MIR was schief gelaufen, aber so lange meine Kids selbstbewußt genug sind sich nichts gefallen zu lassen und sich wehren wenn so ein Raubauke meint er könne sie körperlich angehen, werde ich den teufel tun an MEINEN kindern etwas zu ändern´. Was in dem kopf des Raubauken vorgeht ist mir erstmal egal und nicht meine baustelle solange meine kinder damit kein Problem haben. Konfliktlösung ist ja ein nettes Wort, aber man muss nicht alles psychologisch durchkauen sondern kann auch einfach mal akzeptieren wenn zwei Kinder sich streiten.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

wer sich so äußert "Bin ICH für die Erziehung der anderen zuständig? Ne sorry, aber mir reichen meine 3. " hat entweder selber zu viele kinder bekommen oder zu wenig soziales verständnis gelernt. von den vorteilen einer solidargemeinschaft profitieren gerne alle... von den nachteilen eher nicht, ne? bist du so sicher, dass deine mädchen keine "rabauken" sind? ganz sicher? und da du nichts ändern willst, wenn deine kinder "opfer" sind, änderst du bestimmt auch nichts, wenn sie täter sind. die eigenen ableger sind selbstverständlich über jeden zweifel erhaben und die eigenen erziehungsmethoden natürlich ebenfalls... wer lieber die"rabauken" entfernen lässt als die schwachen gleichwohl zu stärken, wird noch eine geraume zeit damit zubringen, etliche weitere "täter" von dem "opfer" entfernt zu halten... nicht geraten opfer immer wieder in die opferrolle, wenn sie nicht lernen, diesen teufelskreis zu durchbrechen und ihr verhalten zu ändern. ich würde meinen kindern das nicht wünschen und auf jeden fall an ihnen arbeiten.


Zwillingsmama04

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ist doch schön wenn man dann allen geholfen hat;-)


Reni+Lena

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kapierst du eigentlich was die liest???? "bist du so sicher, dass deine mädchen keine "rabauken" sind? ganz sicher? und da du nichts ändern willst, wenn deine kinder "opfer" sind, änderst du bestimmt auch nichts, wenn sie täter sind. " hab ich oben nicht geschrieben, dass bestimmt auch bei MIR was schief gelaufen ist wenn sie zu Opfern werden...???? ist doch klar, dass ich dann was ändern würde... Achja...ja ich bin absolut sicher, dass sie keine rabauken sind..hab ich heute wieder 3 fach schwarz auf weiß bestätigt bekommen. Allerdings brauch ich das nicht von Pädagogen bestätigt, das weiß ich selber. Außerdem verdrehst du die Tatsachen... ich habe nirgends geschrieben, dass ich die Rabauken entfernen lasse wenn meine Kinder Opfer sind (was sie ja nicht sind) sondern dass ich meinen Kindern gelernt und eingetrichtert habe, dass sie sich wehren dürfen wenn sie jemand angreift um so gar nicht erst zum Opfer zu werden. und das funktioniert bisher wunderbar. Das ist nämlich der Punkt. Sie wehren sich und werden deshalb von rabauken gar nicht erst als Opfer ausgesucht weil sie nicht heulend in der ecke stehen und sich alles gefallen lassen sondern zur Not auch mal ordentlich zurücktreten. Dazu habe ich geschrieben, dass es mir dann wurscht ist wenn der rabauke ein problem hat weil sein Konflikt nicht gelöst iwrd, solange er nur mein Kind in Ruhe lässt. Einen Täter einfach zu entfernen wenn er sein Opfer behelligt , da stimme ich dir zu, bringt zwar Ruhe..aber ein Kind das einmal in einer Opferrolle war läuft schnell gefahr beim nächsten deppen wieder als opfer herhalten zu müssen. Da muss etwas geran werden und es ist nicht genug einfach die "unbequemen" zu entfernen. das Opferkind hat irgendwo ein Defizit das es ebenso zu beheben gilt wie das beim rabauken. Aber was deine Solidargemeinschaft angeht kann ich dir nicht beipflichten. ich versuche mein möglichstes um aus meinen Kinder verantwortungsbewußte, soziale menschen zu machen..bisher ist mir das sehr gut gelungen. Für die psychologischen, familiären Probleme andere kinder sehe ich mich nicht verantwortlich. Wenn mich jemand um Hilfe bitte (z.B ein auffälliges Kind einladen damit es integriert wird) kein Thema, aber ansonsten habe ich da keine Ambitionen mich einzumischen und Therapeut zu spielen. lg reni


Maximum

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

mein Kind kommt in die Schule...wird von diesem bestimmten Kind begrüßt...immerhin wird er begrüßt...würg...mit den Worten Guten morgen Luca,na hast du deine Mutter wieder die ganze Nacht gefickt...schlimm wenn man sowas schreiben muß... Ich war bei der direktorin die sagte mir das sie schon mit den Eltern gesprochen hat weil es da noch mehr solcher Sachen gibt. Wenn ein Kind aufmuckt gibts eins auf die Fresse,also sind sie still und krämen sich.Unser hat versucht sich gegen den zu wehren und hat gesagt er solle seine große Klappe halten...es gab blaue Schienbeine und der Ranzen wurde auf dem Pausenhof ausgekippt. Was in gottes Namen soll man da machen,zugucken,mein Kind in jeder Pause bewachen? Zur Zeit ist ja Ruhe,ich hoffe das es so bleibt. Nein,auch meine Jungs sind keine Engel,die kloppen sich auch,aber alles hat seine Grenzen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

mein beiträge bezogen nicht nur ausschließlich auf deine statements... oder pflegst du inzwischen den pluralis maiestatis? du bist unendlich davon überzeugt, dass es richtig ist, deinen kindern beizubringen, dass gewalt mit gegengewalt einzudämmen sein könnte. das ist und bleibt ein irrglaube und bestätigt genau meine aussage: so wird nur oberflächlich ein symptom "bearbeitet" und der konflikt ist keinesfalls beigelegt. ich wünsche deinen kindern alles gute und viel glück, wenn die "zurückgetretenen" dann richtig zuschlagen... ob wir es wollen oder nicht: wir haben als solidargemeinschaft die pflicht, auch verantwortung für andere mitglieder der gesellschaft zu übernehmen... und das hört nicht beim zahlen von steuern und sozialabgaben auf. wer ein kind auf die gleiche stufe stellt wie einen kriminellen erwachsenen, weil das eigene kind mit diesem aneinander geraten ist, hat das maß deutlich verloren. leider ist das symptomatisch für die zunehmende "eislaufmuttimetalität"...


Reni+Lena

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Wenn es nur verbale Angriffe sind würde ich gar nichts machen... dein Sohn soll ein gelangweiltes gesicht machen, sich umdrehen, Jaja sagen und weggehen. klar, wenn er sich drüber aufregt hat der andere sein Ziel erreicht und macht weiter. Reagiert dein Kind aber gelassen und gelangweilt hat der Angreifer keinen Spaß und sucht sich ein anderes opfer. Wird er denn auch körperlich angegriffen wenn er auf die verbalen Äußerungen nicht reagiert ???? Lg reni


Mitglied inaktiv

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das ist es, was ich vorsichtigst sagen wollte, gerade wenn es darum geht, daß zweigeschlechtlich gemobbt wird. ich konnte schon eine gewisse koketterie bei meiner tochter erkennen, ich schrieb es bereits oben, auch suka hat sich den pausenhof gestellt und ähnliches beobachtet, nachdem ihrem sohn von einer mädchenmutter unterstellt wurde, er wär der größte rabauke in der klasse. man muß sowas schon zweiseitig angehen. trotzdem würde ich mein kind, dazu anhalten, sich sowohl verbal als auch körperlich zu wehren und nicht stillzuhalten. und das mit den männern habe ich schon auch beobachten können, also daß die allein mit stimmgewalt mehr erreichen, als eine frau....( ja ja, ich duck mich ja schon....!)


Reni+Lena

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Wenn du auf MEIN Post antwortest, MICH zitierst und dann auch noch auf MEIN zitat eingest, dann darf ich ja wohl annehmen dass du mich angesprochen hast, oder???? ja, ich bin davon überzeugt, dass durch "Wehren" in welcher form auch immer die Gewalt anzudämmen ist. Zumindest an der gerade angegriffenen Person. Dass sich der Täter dann ein anderes Opfer sucht ist klar solange bei ihm was nicht stimmt. Das wiederum ist aber nicht MEIN Problem. Problem sind meine Kinder, die ich gerne in Ruhe und Frieden und Zufriedenheit durch die Schulzeit bringen möchte. Dass in dem fall Wehren besser ist als Stillhalten und heulen wird mir jeden zweiten Tag hier bestätigt wenn ich die 20 Mobbing-Posts lese. Solche Probleme hatten meine Kinder noch nie. Lg reni


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ist schlicht asozial... und geht von völlig falschen zusammenhängen aus. wenn du denkst, dass ein täter, der mehr oder minder bewusst dein kind traktiert hat, sich "einfach" ein anderes opfer sucht, stimmt in den wenigsten fällen. das habe ich schon versucht, dir deutlich zu machen, reni. dass du aber äußerst, es wäre nicht mehr dein problem, wenn gegen ein kind - es darf also nur nicht deines sein - gewalt gerichtig wird, lässt mich schaudern... btw: deine kinder werden auch dann keine ruhe und zufriedenheit in der schule haben, wenn die probleme des aus dem rahmen fallenden kindes nicht ansatzweise gelöst werden... sie leben nämlich auch in der schule nicht in einem kokon.


Mitglied inaktiv

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tja wenn ich die ganzen beiträge so lese wundert es mich nicht das wie so oft den tätern geholfen werden soll und die opfer schauen können wie sie über die runden kommen es ist mir auf gut deutsch gesagt wurscht was ihr über den beitrag denkt schreibt oder was auch immer - aber was meiner durchmacht - möchte jetzt im einzelnen nicht näher drauf eingehen aber schlimmer kann die hölle nicht sein und malwinchen wenn du ein kind hier sitzen hast das davon spricht warum er auf der welt ist und einiges anderes dann versuche ich nicht dem TÄTER zu helfen sondern meinem kind dem OPFER - wenn bei einigen anderen etwas schief läuft in der erziehung usw. bin ich nicht dafür verantwortlich - nee bei mir ist das ende der fahnenstange erreicht wünsche euch allen einen schönen abend den ich seit wochen nicht mehr hatte mma


Mitglied inaktiv

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und das mit gutem grund. ob ein angegriffener eine schlag durch eine geschulte bewegung abwehrt und den schlagenden anschließend in einen haltegriff nimmt oder ob ebenfalls brutal zurück geschlagen wird, ist völlig unterschiedlich zu bewerten. es gibt spezielle gewaltpräventionskurse, die hier in kindergärten und schulen durchgeführt werden. vallie... in bayern scheint da wohl wirklich noch das gute, alte patriarchat vorzuherrschen, wenn sich dort männer noch mit stimmgewalt durchsetzen.


Reni+Lena

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Aber ICH bin weder Lehrer, noch Psychologe, noch Familientherapeut noch Schulberater, noch Polizist, Anwalt, Jugendamt noch sonst was in der Richtung. Und es ist NICHT meine Aufgabe ein randalierendes, psychisch krankes Kind samt Familie zu heilen das meine Kids attakiert. Sobald das Kind meine 3 in Ruhe lässt ist der Käse gegessen und um den Rest sollen sich bitte Leute kümmern denen sowas Spaß macht und die dafür bezahlt werden. "wenn du denkst, dass ein täter, der mehr oder minder bewusst dein kind traktiert hat, sich "einfach" ein anderes opfer sucht, stimmt in den wenigsten fällen." Kann ich so nicht bestätigen. Wir hatten es bisher 2 mal dass meine Kinder bewußt angegangen wurden. Einmal im kiga als neuling (frisch hergezogen), das zweitemal im Schulbus als neuling (5te Klasse, schulwechsel). beide male hat sich wehren genützt und es war sofort ruhe. was ich übrigens besonders erschreckend finde ist die tatsache, dass es Jungs sind, die gegen mädels handgreiflich werden. Es war ja früher angeblich alles besser..blabla...aber DAS gabs damls echt kaum. Da hatten die jungs wenigstens noch soviel ehre nicht eggen kleinere und Schwächere und schon gar nicht gegen kleinere mädcghen vorzugehen. lg reni


Reni+Lena

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Aber ICH bin weder Lehrer, noch Psychologe, noch Familientherapeut noch Schulberater, noch Polizist, Anwalt, Jugendamt noch sonst was in der Richtung. Und es ist NICHT meine Aufgabe ein randalierendes, psychisch krankes Kind samt Familie zu heilen das meine Kids attakiert. Sobald das Kind meine 3 in Ruhe lässt ist der Käse gegessen und um den Rest sollen sich bitte Leute kümmern denen sowas Spaß macht und die dafür bezahlt werden. "wenn du denkst, dass ein täter, der mehr oder minder bewusst dein kind traktiert hat, sich "einfach" ein anderes opfer sucht, stimmt in den wenigsten fällen." Kann ich so nicht bestätigen. Wir hatten es bisher 2 mal dass meine Kinder bewußt angegangen wurden. Einmal im kiga als neuling (frisch hergezogen), das zweitemal im Schulbus als neuling (5te Klasse, schulwechsel). beide male hat sich wehren genützt und es war sofort ruhe. was ich übrigens besonders erschreckend finde ist die tatsache, dass es Jungs sind, die gegen mädels handgreiflich werden. Es war ja früher angeblich alles besser..blabla...aber DAS gabs damls echt kaum. Da hatten die jungs wenigstens noch soviel ehre nicht eggen kleinere und Schwächere und schon gar nicht gegen kleinere mädcghen vorzugehen. lg reni


Mitglied inaktiv

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du, da schaugst aber. mein mann ist ja nun wirklich nicht von furchteinflößender statur, aber wenn der was sagt, dann guits! bejammert im übrigen auch unser kind. klar ist das unterschiedlich zu bewerten und ich habe meiner tochter auch nicht gesagt, wenn sie der knirps würgt, sie soll zurückwürgen, aber stillhalten lehre ich ihr nicht ( oder sie??)


Caipiranha

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Reni, Du mußt einfach eine andere Einstellung haben. Nicht das Wohl Deiner Kinder über das anderer stellen. Das ist uncool. Cool ist, wir fassen uns alle an den Hände, machen die Räucherstäbchen an, singen fröhliche Lieder vom Frieden und finden es spitze, wenn das eigene Kind sich nicht mehr in die Schule traut, weil es damit einem anderen Kind die Möglichkeit gibt, seine emotionalen Defizite auszugleichen. Ich meine, wir sind eine Gemeinschaft, da teilt man alles. Und wenn ein anderer einen Punching-Ball braucht, dann gibt man sein Kind gern. Und wenn Annika03s Tochter dann in ein paar Jahren mal auf einen anderen Jungen trifft, der sie halt lieber ungefragt poppt als schlägt, dann weiß sie ja schon aus ihrer frühesten Kindheit, daß man da halt dann auch einfach mal durch muß. Ist halt ein armer Junge. Und der hat halt auch schon in frühester Kindheit gelernt, daß er maximal Laberrunden zu befürchten hat.... Weil die Polizei nicht geklingelt hat. Ommmmmmmmmmm. "Küchenpsychologie"... Ich lache jetzt noch... Wo doch einige gundsätzlich nie in der Küche, sondern immer auf der Dachterrasse der Weisheit sitzen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Caipiranha

die begriffsstutzigen werden nicht weniger... leider hast du nicht begriffen, warum ein einstmals gewalttätiges kind zu einem gewalttägigen erwachsenen wird... noch einmal erkläre ich das nicht. warum werden eigentlich menschen, die sich für andere als "haudraufmethoden" aussprechen gerne automatisch und als beleidigung angedeutet in die bastlatschen und räucherstäbchenschublade gesteckt?


wauwi

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Opferkinder tragen nichts zu ihrer Opferrolle bei. Sie sind völlig zufällig Opfer, weil sie gerade dann zugegen sind, wenn Täter ein Opfer braucht. Ist es nicht der dicke Junge, ist es halt das kleine Mädchen mit der Brille. Ein Täter findet an JEDEM Kind etwas, das dieses als mögliches Opfer erscheinen lässt, wenn er es so möchte. Das Opfer trägt eindeutig KEINE Verantwortung. Oft ist es sogar so, dass, wenn ein Opferkind aus einer Klasse herausgenommen wird, der Täter schnellstens ein neues Opfer findet..... Das Problem ist IMMER der Täter nie das Opfer.....


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von wauwi

opfer! wo hast du bloß solche merkwürdigen behauptungen her? mobbing ist IMMER interaktion...


Reni+Lena

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"leider hast du nicht begriffen, warum ein einstmals gewalttätiges kind zu einem gewalttägigen erwachsenen wird.." das mag ja gut sein..ich kenne keine Statistiken dazu und auch nicht, ob das kind eher "normal" wird wenn es Grenzen in Form von "Wehren" gesteckt bekommt, oder ob es eher hilft wenn es belabert wird. Aber was ich sicher weiß ist, dass es nicht MEINE Aufgabe als Mutter eines drangsalierten kindes ist, den Täter zu "heilen" und erst recht nicht die Aufgabe meiner Kinder. Ich bin froh und glücklich, wenn ´meine Kinder da nicht mehr involviert sind und in Ruhe weiterleben können. Und da die meisten dieser Kinder nunmal am ehesten die Sprache der Fäuste verstehen, habe ich auch keine Scheu davor, wenn meine Kinder diese Sprache auch anwenden damit der Heini kapiert was Sache ist. Ob sich durch diesen Gewaltakt nun noch eine weitere Schraube bei dem Bengel löst geht mir ehrlicherweise sonstwo vorbei!!!! Lg reni


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von wauwi

Das ist nur teilweise richtig was du schreibts. Klar, das Opfer ist zufällig, aber der charakter des Opfers und das verhalten spielt eine entscheidende Rolle ob es auch zukünftiges opfer bleibt, oder ob es eine einmalige sache ist. Wird das kind angepöbelt. rumgeschubst und lässt sich das heulend gefallen hat es gute Chance auch das nächste mal dran zu sein. Wehr es sich aber überraschend und selbstbewußt oder lässt sich gar nicht auf pöbeleiien etc ein, sucht sich der täter ein neues opfer, weil ihm das verhalten des opfers nicht befriedigt. lg reni


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

dann bleibt nur zu hoffen, dass eine deiner töchter nicht einmal ein opfer eines täters wird, der durch einstellungen wie deine in seiner gewaltbereitschaft immer weiter hoch geschraubt wurde... wäre dir dann der egoismus der anderen menschen, die dazu beigetragen haben, ein "monster" zu formen, auch egal? wenn deine kinder betroffen wären, wahrscheinlich nicht, oder?


Reni+Lena

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Also ich weiß echt nicht was heute mit dir los ist....ich kann echt nicht glauben dass du wirklich so denkst...willst provozieren, oder? dir ist langweilig??? Für den fall, dass du es tatsächlich ernst meinst... Was soll denn eine 6 jährige bitte machen wenn sie von einem jungen ihres Alters drangsaliert wird. er zieht sie ständig schmerzhaft an den haaren und hört nicht auf obwohl sie schon mehrfach deutlichst gesagt hat, dass er aufhören soll. ist im kiga passiert....nicht meine Tochter aber nachbarskind.. Deine lösung? ich sag dir dann wie es weitrgegangen ist...


Püminsky

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Es gibt doch unbestreitbare Signale, die Menschen aussenden, und die lauten "mit mir kann mans machen" oder eben "mit mir nicht!" - demnach werden auch die Opfer selektiert. Der Umkehrschluss kann und soll natürlich nicht heissen: Das Opfer ist selbst schuld. Aber mit dieser Erkenntnis kann man mögliche Opfer stärken und zu wehrhaften Menschen machen statt sie in pseudo-pazifistischer Passivität zu halten.


wauwi

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ein wenig mit dem Thema und ihr werdet merken, dass schon Menschen zu Mobbingopfern geworden sind, von denen weder sie selbst noch ihre Umwelt das gedacht hätten. Erinnert mich jetzt irgendwie an eine-Frau-mit-kurzem-Rock-Vergewaltigungsdiskussion....... Natürlich gibt es Leute, die als Opfer prädestiniert zu sein scheinen, aber weder werden diese alle zu Opfern, noch werden ausschließlich diese dazu. Die Verantwortung liegt ausschließlich bei den Tätern!


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von wauwi

Die Verantwortung liegt ohne Zweifel bei den Tätern. Trotzdem kann man Verhaltensregeln erlernen, die einen nicht so leicht zum Opfer machen. Da gibt auch die Kripo gern mal Auskunft. Wo du gerade das Thema "Vergewaltigung" ansprichst: Es sind eben NICHT die mit dem Mini. DIe zeigen in der Regel zu viel Selbstbewusstsein für den Täter. Der nimmt lieber das graue Mäuschen, dass garantiert die Klappe hält. Darüber führt die Kripo auch seit Jahrzehnten Statistiken. DIe beste Strategie ist übrigens unerwartetes Verhalten. Täter haben einen Film im Kopf. Sie scannen die Gegend nach Hauptdarstellern, da gibt es schon eine gewisse Erwartungshaltung.


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von wauwi

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-verden/achim/opfersignale-vermeiden-422205.html Oder einfach mal "Opfersignale" googeln. Man darf aber insgesamt nie vergessen, dass verschiedene Konfliktsituationen verscheidene Täter auf den Plan ruft und aus ganz unterschiedlichen Motivationen heraus geschieht. So passt das "typische" Opfermuster nicht mehr, wenn es um Mobbingfälle zB am Arbeitsplatz geht. Hier kann es gerade erfolgreiche, selbstbewusste Menschen treffen, wenn sie neu in der Firma sind und die Existenz oder das Selbstwertgefühlö der bestehenden Kollegen "bedrohen". Man muss unterscheiden ob es Einzeltäter gibt (da leidet idR der "Schwächere" nicht wehrhafte) oder ob es eine tätliche Gruppe gibt (da ist auch ein "Starker" Mensch allein "schwach"). Mobbing ist meist gruppenmotiviert, Gewaltakte/Vergewaltigung meist Einzeltäterorientiert.


Caipiranha

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Gegenfrage: Warum ist bei Dir automatisch jeder, der nicht Deiner Meinung ist dumm o.ä.? Aber ich verstehe Dein Verständnis: so aggressiv und beleidigend, wie Du permanent bist, ist es für Dich von besonders hoher Bedeutung Gewalttätern Toleranz entgegenzubringen. Zum Glück für Dich lassen Dich viele Dich nach Lust und Laune austoben, Deine sprachliche Gewalt ausleben, vermutlich nicht selten, weil sie Dich als Gegner bzw. sich als Opfer scheuen. Wenn Du das also für Dein Ego brauchst, nur zu, ich bin da "solidarisch"... O.k. und amüsiert.