Elternforum Aktuell

Mein Großer und die Schule...

Mein Großer und die Schule...

Mitglied inaktiv

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Ich hab bei 10 - 13 gerade was geschrieben. Was ich zusätzlich nicht verstehe ist, dass wenn vereinbart ist, dass die Lehrer seinen Hausaufgabeneintrag in der Schule gegenzeichnen (er schreibt manchmal nicht alles auf oder versteht es falsch, drum diese Regelung) und wir die Hausaufgaben, die er gemacht hat, warum wartet seine Deutschreferendarin dann wieder, bis er ein paarmal was nicht hatte (s. 10 - 13) und wir stehen dumm da? Ich glaube dann doch, es ist alles ok, wenn ich schon jeden Tag dürberschaue und abzeichne. Das stresst mich wie sonst kaum was, dass dieses tolle Kind immer so an den Regeln der Schulsystems aneckt. (Und ich erkenne mich so arg wieder, nur hatte ich das Glück, von den Noten her unangreifbar zu sein, dann kann man sich viel erlauben...) Frustgruß Fredda


fiammetta

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Hi, Du unterschätzt eines: Die meisten Lehrer haben den Beruf nicht aus Berufung, Liebe zum Lehren und Liebe zu den Kindern ergriffen, sondern weil der Job verbeamtet wird, die Pension hoch ist, man sich bis vor einigen Jahren bei nahezu gleichen Bezügen mit haarsträubenden Diagnosen dauerhaft krankmelden konnte und drei Monate Urlaub jedes Jahr bei nicht allzu schlechter Bezahlung winken. Ich weiß, wovon ich spreche. Während des Studiums hatte ich zahlreiche erbitterte Diskussionen mit meinen lieben Kommilitonen, die ins normale Schulwesen gehen wollten. Ich habe auch eine Zeitlang am Gym unterrichtet und die wenigsten Lehrer machten ihren Job aus Passion. Das heißt nicht, dass der Beruf nicht hart und respektabel wäre, aber die Gründe, warum er ergriffen wird liegen nicht im persönlichen Altruismus. Du erwartest nun eine deutlich bessere Kooperation zwischen der Lehrerin und Dir zugunsten Deines Kindes. Der Lehrerin ist aber letztlich Dein Kind wurschd, d.h. natürlich kennt sie ihn, mag ihn irgendwie, aber es geht nicht um ihren Kopf, wenn diese Kooperation nicht funktioniert, sondern um den Deines Sohnes. Sie bekommt auch eine neue Klasse, wenn er nicht mehr dabei wäre und an ihrem Gehalt ändert sich auch nichts. Warum sollte sie sich also auf das Problem Deines Sprößlings einlassen? Natürlich hat eine Referendarin mehr Stress als ein altgedienter Lehrer, denn sie untersteht Unterrichtskontrollen, verfügt noch nicht über die entsprechende Unterrichtserfahrung und muss jede Stunde penibel vorbereiten. Das kostet sie mehr Zeit als 40 Stunden die Woche und die entsprechenden Nerven. Somit sieht sie ihr Problem, aber das Deines Sohnes läuft für sie eher unter zusätzliche Belastung für sie. Dir wird nichts anderes übrig bleiben als ein weiteres Gespräch mit ihr zu führen, allerdings nicht als unterwürfige Bittstellerin. Sie ist eine Dienstleisterin, die u.a. von Deinen Steuergeldern bezahlt wird - dann soll sie sich auch danach richten, berufliche Vorzüge hat sie genug. Ansonsten winkt die freie Wirtschaft und in der könnten sich die wenigsten Lehrer behaupten. Abgesehen davon hast Du in ihrer aktuellen Position das Druckmittel des Gangs zum Schulleiter. Laß Dich nicht für dumm verkaufen, es geht um die Chancen Deines Kindes und um die darfst Du ohnes weiteres kämpfen. LG Fiammetta ***die die GS-Lehrerin mit aller Gewalt auf die HS schicken wollte und die heute zwei Uni-Abschlüsse hat***


Minimonster

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Ich nutze das Ganze jetzt _nicht_ zum Generalangriff auf die bösen, bösen, unfähigen, egoistischen Lehrer, die nur ihre finanziellen Vorteile im Blick haben, nicht aber die Schüler.... (meine Güte, fiammetta, hättest du mich nicht vorwarnen können mit einer markanten Überschrift, z.B. "Achtung, Frustposting! Lehrerhass!"), sondern antworte nur mal so: Es ist ätzend und blöd, wenn so eine Regelung mit den Lehrern abgesprochen wird und dann nicht einghehalten wird, das finde ich auch - und ich würde mich an deiner Stelle auch wirklich darüber beschweren. Das _muss_ besser laufen. Die einzige Verteidigung, die ich anzubringen habe, ist: Es ist die Referendarin, eine Berufsanfängerin. Für diese ist es wirklich oft noch sehr schwer, alles im Blick zu behalten, was im Rahmen des Unterrichts neben dem Unterrichten noch erledigt werden soll/muss. Ich bin mir sicher, dass das der Ref. sehr unangenehm sein wird, wenn sie darauf hingewiesen wird, und sie versuchen wird, das nun zu ändern. Dafür musst du sicher nicht gleich zur Schulleitung rennen und "Druck machen", den hat die Gute sowieso schon, das kann man ihr selbst und dem Klassenlehrer sagen, denke ich. Ich drück die Daumen, dass es wieder besser klappt. LG, M.


fiammetta

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Hi, ich bin selbst Erwachsenenpädagogin, unterrichte und habe am Gym unterrichtet. Mit Lehrerhass hat das nichts zu tun, sondern mit einem Nicht-Verklären des sich angeblich aufopfernden Lehrers, der de facto ein Dienstleister ist. Lustigerweise wollen aber weder Lehrer noch Ärzte noch Pfarrer damit konfrontiert werden, dass sie eine Dienstleistung erbringen... Den Job ergreift selten jemand aus Altruismus und folglich macht es keines Sinn, selbigen zu erwarten. LG Fiammetta


Mitglied inaktiv

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Zur Schulleitung wollte ich deswegen jetzt nicht. Ich will nur vermeiden, dass das Verschusseln eine Absprache unter Erwachsenen meinem Kind Negativbewertunge in der Schule einbringt. Nur wird Herr Fredda die Ref. anrufen müssen, weil mir in solchen Situationen die Sprache wegbleibt. Komisch, sonst kann ich quasseln ohne Ende, auch in mündlichen Prüfungen, aber wenn jemand über meine Kinder "urteilt", geht es nicht. Und Herr Fredda hat grad Erkältungsschädel und sagt, heute kann er nicht. Am heiligen Samstag anrufen? Lg Fredda


Minimonster

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Hm, ich fand dein "Nícht-Verklären" schon etwas heftig und - vielleicht unterschwellig - ziemlich emotional... als hättest du einen "Auftrag" aufzuklären über die wahren Beweggründe 'der' Lehrer... Naja, da bin ich wohl zu betroffen ;-) Dass Lehrer nicht altruistisch sind, ist doch eigentlich klar, oder?! Wenn das Eltern erwarten, werden sie enttäuscht, das ist auch klar. Erheben Lehrer selbst den Anspruch? Sicher auch nicht. Ich sehe das wie du, es ist ihr Job, mein Job. Der viele Vorteile hat, aber auch jede Menge Nervereien, Stress, etc. mit sich bringt. In dem man seine Aufgaben pflichtgemäß erfüllen muss (Dienstleister), sich aber auch ggf. abgrenzen muss von falschen Erwartungen (Altruismus). Wie in jedem Job. Das Schwierige ist hier eben nur, dass es um das Wichtigste und Liebste geht, was die Menschen haben: Ihre Kinder.... Da sind auf beiden Seiten unheimlich viele Emotionen bei der Arbeit/beim In-Anspruch-nehmen der Dienstleistung im Spiel... Und: Ich habe den Beruf durchaus AUCH gewählt, weil ich es für eine sinnvolle, erfüllende, wichtige Aufgabe halte, Kinder auf ihrem Weg zu bgeleiten, sie zu lehren, zu bilden, zu erziehen. Und weil es mir Spaß macht, mich um sie - im Rahmen meiner Zeit und meiner Möglichkeiten - auch zu kümmern. Weil ich sie als Menschen sehe, nicht nur als Kunden meiner Dienstleistung "Unterrichten". Vielleicht sehen das Kollegen aus anderen Klassenstufen anders, aber ich kenne viele, viele Kollegen, für die das auch wichtig ist. Natürlich sind für mich auch die anderen Dinge wichtig: Sicherheit des Arbeitplatzes usw., aber das ist _jetzt_ wichtiger als früher, als ich mich für den Beruf entschieden habe. Sind Abiturienten heute so anders? Glaubst du das, weißt du das? Hättest du dich für ein Lehramtsstudium entschieden, wenn du nicht hättest unterrichten wollen? Bin ich noch beim Thema? Hm. Ich muss jetzt sowieso wieder dringend... arbeiten. Meine Kunden warten - auf die Zeugnisse! :-) LG, M.


Minimonster

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Ich würde lieber heute noch anrufen, wenn ihr's telefonisch machen wollt, wie oben gehört/gelesen: Lehrer sind _nicht altruistisch_... *zwinker* Aber reicht nicht auch ein kurzer Brief am Montag für den Klassenlehrer und die Referendarin? Oder erst am Montag anrufen (in der Pause?)? LG, M.


fiammetta

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Hi, aus Gründen des Anstandes eigentlich eher nicht. Wenn ich mir aber ansehe, wie oft ich haarsträubende Anrufe sogar am Samstag Abend (schreibt man das heute groß oder klein?) um 23.00 Uhr bekommen habe, um mir mitzuteilen, dass das Haustier erkrankt ist, das huhuhuch sooo schlimm wäre und man nun ausgerechnet meinen Rat bräuchte (bin ich die Telefonseelsorge?) oder man mich sonntags damit belästigt, um zu fragen, welchen Kurs das liebe Töchterlein besuchen soll, dann sage ich "Ja, tu`s". Es geht hier um mehr als um irgendwelchen Stuss, Du arbeitest, Dein Mann arbeitet und wenn Eure Zeiten mit denen der Lehrerin nicht kompatibel sind (die wöchentlichen Sprechstunden sind grundsätzlich nur hausfrauenkompatibel...), dann bleibt Euch nur der schriftliche Weg bzw. sie am Nachmittag oder - wenn Du meinst, es sei unaufschiebbar dringlich - am Samstag zu einer moderaten Zeit anzurufen. LG Fiammetta


fiammetta

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Hi, ich weiß nicht, ob Abiturienten heute wirklich anders sind als früher. Ich bin aber auch der Meinung, dass sich der Mensch, seitdem er in Höhlen beim gemütlichen Lagerfeuer saß und gelegentlich Mammuts jagte, absolut nicht verändert hat. Im übrigen finde ich es schön, dass Du meine Meinung der Dienstleistung teilst - frag Dich `mal durch`s Lehrerzimmer, wer das noch so sieht UND auch tatsächlich umsetzt... LG Fiammetta


Morla72

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Antwort auf Beitrag von fiammetta

Du wirst von Schülern samstags angerufen, weil das Haustier gestorben ist und man Rat von dir braucht? Wow.. was es alles gibt.


fiammetta

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Hi, ja und auch ich empfinde es als aufdringlich, wenn es eigentlich um nichts geht. Handelt es sich um echte Notfälle, dann stehe ich natürlich zur Verfügung. Irgendwann wußte ich mir anders zu helfen als meine offizielle Telefonnummer ausschließlich und immer mit der Mailbox zu besetzen. Seit jeder sich hier nun antwortsfrei totlabern kann und ich fast nur noch (s.o.) unter der Woche zurückrufe, ist diese Anrufe deutlich zurückgegangen. LG Fiammetta


Morla72

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Sinnvolle Maßnahme, hätte ich auch so gemacht. Aber ich komme noch nicht darüber hinweg, was wollte der jenige mit dem toten Haustier denn von dir hören?? Dass er/sie am Montag nicht wegen Trauer zum Unterricht kommen muss? Oder wie man das Tier jetzt bestattet?


fiammetta

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Antwort auf Beitrag von Morla72

Hi, ich denke, es geht bei solchen Anrufen oft nicht um die Sache selbst, sondern darum, dass derjenige einsam ist. Es passiert etwas, das er glaubt, nicht selbst lösen zu können und dann wendet er sich an jemanden, den er für eine Autoritätsperson und damit für kompetent für eh` alles hält, den er für halbwegs sympathisch erachtet und mit dem er deshalb einfach reden will. Viele Menschen sind mehr alleine als man glaubt und die meisten können auch nicht zuhören. Das ist in bestimmten Krisensituationen unerläßlich. Letztlich ist es tragisch, aber ich nachdem ich gemerkt habe, dass es Stress für mich bedeutet und ich demjenigen ja nicht wirklich helfen kann, versuche ich mich aus solchen Dingen auszuklinken. LG Fiammetta


Morla72

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Antwort auf Beitrag von fiammetta

Das ist auf jeden Fall gesünder, für dich. Ok, vielleicht kann ich mich da nicht wirklich reindenken, weil ich immer Freunde und Familie hatte... aber tragisch ist es, auf jeden Fall. Aber es stimmt schon, ich habe ja vor vielen Jahren mal im Einzelhandel gearbeitet (Optiker), da gibt es schon, vor allem ältere Leute, die offenbar niemanden haben und eben noch von ihrer Brille reden, und fünf Minuten später erfährst du die tragische Geschichte, wie die Frau gestorben ist und in welcher Klinik welcher Arzt da was (angeblich) verpfuscht hat... noch schwieriger, damit umzugehen, wenn der jenige direkt vor dir sitzt und ein Kunde ist.


Schnuffelentchen

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handreich genau so geht es uns auch !!!! lehrerin will hausaufgaben abhaken damit ich weiss es stimmt was drin steht... über tage kein eintrag von junior im heft. okay nix auf... von wegen ja sie hat es vergessen... bla bla bla nach 2 wochen bekam ich nen lieben brief der rektorin was denn bei uns zu hause los sei... hausaufgaben lückenhaft.. ja ne ist klar... nu hält sie sich dran.. diese woche genau einen tag !!! toll.. und bei uns hat jedes kind andere hausaufgaben kannst nicht mal wen anrufen uns fragen !!! lg schnuffelencthen, die deswegen schon am rande des wahnsinns stand...


like

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Was du da schreibst, ist doch der normale Schulalltag in weiterführenden Schulen. Hab auch zwei Buskinder im Gym, Klasse 11 und 8, und es läuft ständig irgendetwas schief. Es sind so im Schnitt 30 Kinder in den Klassen, die Lehrer können sich nicht um einzelne und deren mit dem Schulsystem nicht 100 % kompatiblen Charakter und Verhalten kümmern, geschweige denn um Buslinien, und so "wurschelt" man sich durch mit vergessenen Hausaufgaben, falsch verstandenen Arbeitsanweisungen, verpassten Bussen, Nachsitzen, weil schon wieder das Mathebuch nicht dabei war, Klassenarbeiten, die dann angesagt wurden, als das Kind zufällig nicht anwesend war wegen Busverspätung.... Vergessene Hausaufgaben werden bei uns teilweise extrem harsch geahndet, teilweise wiederum gar nicht, so dass man erst durch KA-Noten erfährt, dass wohl deutliche Lücken im Stoff vorhanden waren (die aber teilweise wiederum auch gar nicht von den Kindern zu verantworten sind) Natürlich erreichen wir auch immer wieder was, wenn wir ausdrücklich bei den Lehrern am Elternsprechtag oder Elternabend auf bestimmte Schwierigkeiten hinweisen. Das hält dann vielleicht mal ein Jahr, dann kommt ein neuer Lehrer und man darf den Kampf von neuem beginnen. Mit dem Busunternehmen zu verhandeln, Buslinien so zu legen, dass die Kinder weniger als eine Stunde unterwegs sind, habe ich auch schon zeitaufwendig und leider vergeblich versucht. In der Pubertät kommen noch andere Schwieirgkeiten hinzu - da ist das alles vielen Kindern - besonders Jungs - nämlich ziemlich egal oder zumindest unwichtig. Was Fiammetta schreibt, kommt noch dazu. Das ist Schule in Deutschland. Heute lese ich in der Zeitung, dass mein G8-Abiturient wohl doch deutlich benachteiligt ist gegenüber seinen G9-Konkurrenten - habe es schon vermutet (http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/G8-Schueler-benachteiligt-;art4306,797685). Aber was sollen wir machen? Manchmal denke ich, Augen zu und durch - die Kinder werden es schon irgendwie schaffen und Gott sei Dank besteht das Leben ja nicht NUR aus Schule.


Mitglied inaktiv

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Danke. Menche Dinge erreichen einen einfach so, als wäre das eigene Kind das einzige Kind, bei dem dem Lehrer so etwas "Schreckliches" auffällt...


Schlaflos

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Hallo Fredda! Hast Du vielleicht eine Mailadresse von der Referendarin? Bislang kommuniziere ich mit den Lehrern überwiegend per Mail (bisherige und aktuelle Klassenlehrer meiner Kinder), allerdings noch alle in der Grundschule. Das finde ich super optimal. Da spielen Aufgeregtheit und Erkältungen keine Rolle mehr. Ggf. um Mailadresse bitten. Oder ein kurzes Schreiben mit Schilderung des Sachverhalts und Bitte um Rücksprache (pers., telefonisch oder eben per Mail) verfassen. Ja, ich glaube, ich würde das so machen. Den Brief am Montag mitgeben, dann könnt Ihr Euch noch ein wenig sortieren bzw. gesunden. Ich würde jetzt nichts übers Knie abbrechen, denn so dringend und lebensnotwendig ist es ja nicht, auch wenn ich Dich natürlich verstehen kann, dass Du die Sache gelöst haben möchtest. Wenn Dein Mann jetzt keinen klaren Kopf hat bzw. die Lehrerin auf dem falschen Fuss erwischt wird, sind das auch keine guten Voraussetzungen für ein Gespräch. Wie heißt es so schön: "Gut Ding will Weile haben". LG Schlaflos, die Deine Sorgen bestens versteht. Bin gespannt, wie mein Sohn das mal macht. Deine Schilderung erinnert mich stark an ihn, während Kind 1 auch eher in die Kategorie Selbstläufer fällt.


MM

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Antwort auf Beitrag von Schlaflos

... ich kommuniziere so mit Lehrerin wie auch Schulleitung (Lehrerin hat ihre Mailadresse gleich am Anfang den Eltern gegeben, die der Schulleitung ist auf der Website der Schule). Klappt gut :-)! Man kann alles in Ruhe formulieren, die andere Seite kann es in Ruhe lesen, wenn sie Zeit hat, die Antwort hat man dann schwarz auf weiss. Und - mein Mitgefühl! Es hört sich wirklich nicht gut an, wie das da anscheinend läuft. UNd wenn hier jetzt noch oben jemand schreibt, es sei in Dtl. normal, dann "danke auch"... :-/


Schreckschraube

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Im Unterricht ist halt immer so einiges los und es gibt nicht nur den einen Schüler und die eine Absprache... Ich möchte jetzt nicht unbedingt die Referendarin in Schutz nehmen, sie hat da was verbockt. Meiner Ansicht nach reicht es, wenn du ihr eine Nachricht schreibst, dass du deinen Teil der Abmachung nur einhalten kann, wenn sie ihren Teil auch beiträgt. Die Ausbildung ist so heftig, dass man vielleicht auch mal was anderes im Kopf hat, auch wenn man das aus altruistischen Gründen nicht dürfte *örgs*. Finde es total klasse, wenn du so altruistisch bist, Fiametta, wir sollten uns vielleicht alle ein Beispiel an dir nehmen. Mal ein kleiner Link, der ganz schön realistisch wiedergibt, wie es manchmal so zugeht http://www.youtube.com/watch?v=kNViCt1Ihk8


fiammetta

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Antwort auf Beitrag von Schreckschraube

Hi, ich habe nie behauptet, ich sei altruistisch. Du kannst Dir also Deine Ironie sparen. Ich weiß aber sehr wohl, wovon ich spreche. Im übrigen ist Dein Satz "Die Ausbildung ist so heftig, dass man vielleicht auch mal was anderes im Kopf hat, auch wenn man das aus altruistischen Gründen nicht dürfte" ein gewaltiger Stuss. Andere Menschen müssen auch sehr viel leisten und wenn sie Fehler begehen, dann haften sie oft sogar mit ihrem Vermögen dafür. Ein Lehrer steht für seine Fehler aber keineswegs gerade. Ich finde, man kann durchaus von ihm/ihr erwarten, sich an bestimmte Abmachungen, die einen Zeitrahmen von max. zwei Minuten ausmachen halten, auch als Referendarin, auch unter Stress. Halte Dich in der freien Wirtschaft als Freiberufler nicht an Deine Abmachungen und Du packst ganz schnell ein. LG Fiammetta


Schreckschraube

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Antwort auf Beitrag von fiammetta

Lehrer sind alle faul, stehen nie zu ihren Fehlern, würden in der freien Wirtschaft alle gnadenlos sofort gefeuert... ...undsoweiterundsofort. Es langweilt mich. Blablabla.


Sabet

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Ich habe jetzt nur das Ausgangsposting gelesen, aber an alle Nicht-Lehrer: Ihr habt KEINE Ahnung, was neben dem reinen Unterrichten an Verwaltungskram anfällt, der ZEIT kostet. In den Freistunden, vor Unterrichtsbeginn, nach Unterrichtsende, unmittelbar zu Stundenbeginn, am Stundenende. Und da sollen wir für einen 10-13 Jährigen sein Hausaufgabenheft überprüfen? Diese Regelung mit den Eltern würde ich von vornherein nicht akzeptieren (Klar, dieses eine Kind ist besonders, dieses eine Kind braucht die Hilfe unbedingt...) - weil es ZEITLICH UNMÖGLICH wäre, für andere Kindere auch dies am Stundenende zu leisten. Und deshalb ungerecht. Zudem ist der Schüler mehr als alt genug, sein Hausaufgabenheft zu führen. Gruß, Sabet