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Mal was Praktisches - Ladesäulen...

Mal was Praktisches - Ladesäulen...

Nurmalsoeben

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Die ZEIT hat in einem Beitrag von heute Morgen ein Tool veröffentlicht, mit dem man unter Eingabe der eigenen Postleitzahl oder Adresse herausfinden kann, wie gut die eigene Nachbarschaft (und wo genau) mit E-Auto-Ladesäulen versorgt ist. Hier der Verschenklink: https://www.zeit.de/mobilitaet/2026-08/ladesaeulen-e-autos-infrastruktur-bedarf-ueberversorgung?freebie=82b00e3d


Caot

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Für was und für wen ist das nützlich? Ein sinnloser Tool. Nichtssagend. Zumindest für mich. Das Verhältnis sagt mir jetzt was? Ich komme ins grübeln. Denn unser Anschluss ist nicht öffentlich. So gibt es gar keinen öffentlichen Anschluss hier in unserer Gegend. Was hat jetzt mein Nachbar davon, dass ich einen Snschluss habe, er aber nicht. Viel wichtiger wäre doch für ihn, wo er schnell einen zur Verfügung hätte. Und da wäre es interessant ob eben eine Unter-oder Überversorgung an öffentlichen Stationen vorliegt. Und da ich mich zumindest hier sehr gut auskenne, komme ich, anders als die Zeit, zu dem Ergebnis, dass definitiv keine Überversorgung aktuell vorliegt. Denn alle privaten Ladesäulen kann mein Nachbar nunmal nicht nutzen. Die Zeit zeigt aber bei mir überversorgt an. Das sollte ich wohl mal meinen Nachbarn erklären. Eine öffentliche Ladesäule gibt es hier nicht. Die nächste in 2km Entfernung. Na das spornt dann zum Umstieg natürlich an. 😁


Nurmalsoeben

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Antwort auf Beitrag von Caot

Ich könnte jetzt wieder in die Defensive gehen, aber wozu: Ich habe das Tool nicht erstellt. Wenn es für deine Region nicht passt, wende dich bitte an die Zeit oder die Autoren, die es eingestellt haben, das steht ja zum Glück dabei.


Silvia3

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Antwort auf Beitrag von Caot

Es macht doch Sinn, dass zum Beispiel im Sommer ungenutzter Strom aus einer privaten PV-Anlage an E-Auto-Fahrer verkauft wird, die gerade in der Nachbarschaft bei jemanden zu Besuch sind, der keine Wallbox hat. Statt umständlich zur nächsten Ladesäule zu fahren und dort für 50 bis 80 Cent/kWh zu laden, kann man das Auto beim Nachbarn anhängen und zahlt dann vielleicht nur 35 Cent/kWh.  Ein Freund von uns wohnt in einem Kuhdorf jwd. Dort gibt es weit und breit keine Ladesäule. Er hat eine völlig überdimensionierte PV-Anlage, insbesondere im Sommer. Daher stellt er seinen überschüssigen Strom auch anderen E-Auto-Besitzern zur Verfügung. Das Angebot wird recht gut angenommen. Meist von Leuten, die im Dorf zu Besuch sind und keine Zeit haben, über die Haushaltssteckdose beim Gastgeber zu laden (ganz zu schweigen von der Bezahlung in so einer Situation). Oder nicht zur 10 km entfernten nächsten Ladesäule fahren möchten. Nennt sich Wallbox-Sharing. Nur, weil du es nicht nutzt, heißt es nicht, dass es niemand nutzt.


Caot

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Antwort auf Beitrag von Silvia3

Das kannst Du natürlich tun @Silvia, nur ist das nie so einfach, wie man denkt. Ja, ich könnte einen Dritten hier laden lassen. Aber wie rechne ich ab? Komme ich dann noch mit meinem Auto raus? Wie lange steht der da?  Hab ich dagegen einen großen Hof, ein Bezahlsystem was separat abrechnet (abhängig auch von der Erzeugung der PV-Anlage) unabhängig von mir, dann kann ich das tun. Wieviele haben das? Und wo geht das? Wer investiert in diese Kosten? Weißt Du, vor wievielen Ladesäulen ich schon stand, in deiner guten Theorie und der Besitzer war nicht da? 


Caot

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Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

"Ich könnte jetzt wieder in die Defensive gehen, aber wozu: Ich habe das Tool nicht erstellt. Wenn es für deine Region nicht passt, wende dich bitte an die Zeit oder die Autoren, die es eingestellt haben, das steht ja zum Glück dabei." Du hast den Link doch hier hineingesetzt. Da hast Du Dir doch was dabei gedacht, nehme ich an. Du wolltest uns etwas zeigen. Was? Der Tool ist ungeeignet um uns das zu zeigen was suggeriert wird. Es zeigt nicht die Realität der Lademöglichkeiten.  Vielleicht verstehe ich die Logik des Tools aber auch nicht. 


Nurmalsoeben

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Antwort auf Beitrag von Caot

"Du hast den Link doch hier hineingesetzt. Da hast Du Dir doch was dabei gedacht, nehme ich an. Du wolltest uns etwas zeigen. Was?" Don't shoot the messenger. Den Artikel hat - wie ich in meinem letzten Posting schon schrieb - ein Bekannter auf Linkedin verlinkt und mich mit markiert, ich habe ihn hier lediglich weiter geteilt. Inhaltlich bin ich aus dem Thema völlig raus, ich besitze kein Auto, weder eine rollende Heizung noch ein elektrisches. Ich habe noch nie eins besessen und werde das voraussichtlich auch nie. Wenn es sich dabei lediglich, wie du unten schreibst, nur um die Auswertung von Abfragen bei der Bundesnetzagentur handelt, die alle Daten für Deutschland zusammenträgt, hat es praktisch natürlich kaum einen Nutzen, sondern trägt allenfalls statistische Daten zusammen.  Leider kann ich die Überschrift "Mal was Praktisches" nicht nachträglich ändern. Aber immerhin schön zu sehen, dass hier über E-Mobilität diskutiert wird. Was mich interessieren würde - weil ich es anhand der Daten im Tool für meinen Wohnort nicht nachvollziehen konnte - wie ist es denn mit privat betriebenen Ladestationen, also Supermarktparkplätzen oder CarSharing-Parkplätzen - sind die bei euch mit erfasst in dem Tool?


Muts

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Antwort auf Beitrag von Caot

Solange unsere Nachbarn sich absprechen müssen, wer wann sein Auto an seiner eigenen Station zuhause  aufladen kann, damit das Netz nicht zusammenbricht, bringt so ein Tool wenig.   Ich nutze im Sommer mein Auto ( aktuell Benziner ) weniger,  fahre lieber Rad und müsste somit wenig Strom tanken und würde den Strom vom Dach einspeisen, wenn der Speicher voll ist, wie bisher auch. Im Winter müsste ich den meisten Strom aus dem Netz holen statt vom eigenen Dach.  Hier ist das Stromnetz noch nicht wirklich stabil genug für die Energiewende. Die Gemeinde genehmigt keine privaten Wallboxen mehr. 


Caot

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Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

".....wie ist es denn mit privat betriebenen Ladestationen, also Supermarktparkplätzen oder CarSharing-Parkplätzen - sind die bei euch mit erfasst in dem Tool?" Ladestationen auf Supermärkten sind öffentlich. Sie stehen nur auf privatem Grund und Boden. Auch ich könnte meine Ladestation öffentlich machen. Das ist aber nur eine Theorie. Die Praxis ist, wie so oft, nie so einfach wie die Theorie. CarSharing-Ladestationen .... da kenne ich mich nicht aus.  Was jetzt nun konkret und detailliert im hier verlinkten Tool erfasst wurde, keine Ahnung. Fakt ist: die nächste Ladestation, die keine auf privatem Grund ist, liegt bei uns in der Kernstadt.  In meiner Netzanbieter-App kann ich zudem alle öffentlich gemeldeten Ladestationen in Europa sehen. 


Caot

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Antwort auf Beitrag von Muts

"Die Gemeinde genehmigt keine privaten Wallboxen mehr. " Die Gemeinde? Noch nie gehört. Hier stellst Du den Antrag beim Netzbetreiber und in BaWü ist das Netze-BW. Mit Starkstromanschluss sind genehmigungspflichtig, alle anderen auch, dürfen jedoch nicht abgelehnt werden. Für andere BL kenne ich mich aber nicht aus. 


Birgit22

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Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Keine Ahnung wie die Zeit zu diesen Zahlen kommt. In meiner Straße sind wir angeblich mit 85% gut versorgt. Das ist unmöglich, denn hier stehen ausnahmslos Mehrfamilienhäuser mit nur sehr wenigen privater Parkfläche auf den Grundstücken. Die Gemeinde gab auch nach Anfrage zur Auskunft, dass es für uns hier keine Möglichkeit gibt private Ladestationen zu installieren. Es gibt in meiner Straße auch kein einziges E-Auto. Die 3 Ladestationen die es im Ort gibt sind alle zu weit weg, davon will ich nicht abhängig sein. Ich verstehe auch den Sinn dieses Tools nicht. Wem soll das nutzen wenn nichtmal die Zahlen stimmen. Dass Frau Müller 800 Meter weiter ihr Auto laden kann hilft mir nicht weiter.


Caot

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Antwort auf Beitrag von Birgit22

"Keine Ahnung wie die Zeit zu diesen Zahlen kommt. " Das kann ich Dir sagen. Die Zahlen sind öffentlich. Kann man beim Netzbetreiber abfragen. 😁 Wallboxen muss man anmelden. Jede. Boxen unter oder bis 11 kWh (ich hoffe das stimmt jetzt so- jedenfalls die kleinen) dürfen nicht verboten werden, darüber hinaus schon.  Zeit nimmt jetzt also diese Daten und errechnet eine Unter-und Überdeckung.  Soweit komme ich noch mit. Wo ich auf dem Schlauch stehe, ist, wozu das jetzt, mal vom Netzbetreiber abgesehen, mir sagt? Wie hilft mir das weiter? Was kann ich damit anfangen? 


Birgit22

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Antwort auf Beitrag von Caot

An den Zahlen kann etwas nicht stimmen. Wir haben ca. 4100 Einwohner. Und hier sollen fast im gesamten Ort der Bedarf zu 85 %gedeckt sein. An einigen Stellen sogar mehr als 92 %. Wo sind die denn alle. In meiner Straße kann das unmöglich sein weil wir die Möglichkeiten nicht haben. Lt. Bürgermeister können wir für uns privat keine Walbox auf öffentlichen Grund stellen, was auch nachvollziehbar ist. Aber es gibt hier nur ein paar Häuser mit privater Stellfläche. 85 % sind utopisch. Oder ich verstehe hier was nicht. Und der Grund für dieses Tool erschließt sich mir ebenfalls nicht. Entweder habe ich meine eigene Walbox und kann zuverlässig laden wenn ich das brauche, oder eben nicht. Ich will mich nicht abhängig machen von meinem Nachbarn oder den 3 Ladestationen die es hier gibt.


Leena

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Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Bei uns zu Hause meldet die Seite "kein öffentlicher Ladebedarf, keine Ladesäulen", bei meiner Arbeit heißt es "keine Daten". Na ja, vielleicht ist das Tool noch nicht ganz ausgereift. Ich finde es jedenfalls auffällig, dass in Island viel mehr Leute ganz selbstverständlich mit E-Autos oder Hybrid-Fahrzeugen unterwegs sind als in meinem Umfeld in Deutschland. Klappt da irgendwie besser...