Nun ist mit diesem letzten Vertreter seiner Art der Einsame überraschend eingegangen. Er war erst um die einhundert Jahre alt und hätte sogar noch einmal so viele Jahre leben können. http://www.wwf.de/2012/juni/einsamer-george-gestorben/bl/1/listid/12937/backpid/186/ Sicherlich gibt es für Viele wichtigere Dinge im Leben als sich mit dem Ableben einer Riesenschildkröte zu befassen, aber ich denke, er war nicht nur irgendeine Schildkröte. Ich persönlich verfolge schon seit Jahren die Berichte über diesen armen Kerl. Sämtliche Versuche, ihn mit genetisch nah verwandten Schildkrötendamen anzupassen, blieben ohne Erfolg. Der Tod und somit das Aussterben seiner Art stehen nicht nur symbolisch für das Ende einer besonderen Symbolfigur der Galagos-Inseln, sondern auch stellvertretend für die vielen Arten, die jeden Tag auf der Erde für immer verschwinden.
Antwort auf Beitrag von Schildkroete12
Ach je, da kommen Erinnerungen auf.... Ich hatte waehrend meines Studiums der Umweltnaturwissenschaften versucht, eine Praktikumsstelle bei den Riesenschildkroeten auf Galapagos zu bekommen. Hat leider nicht geklappt. Ich habe dann eine Praktikumsstelle im Regenwald von Ecuador gefunden und so konnte ich lonesome Georg wenigstens als Touristin besuchen. Die Galapagos-Inselgruppe ist ein faszinierendes Oekosystem - oder muss man schon bald sagen - "war"? Mensch, jetzt hast du mich ins Gruebeln gebracht....
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