Sakra
hi mädels, dank dem FCB bin ich mal wieder mit junior alleine und meine gedanken drehen sich unentwegt im kreis um meinen grossen. ich wollte ihn heute besuchen( hatte gestern die OP), aber er hat jeglichen besuch abgelehnt. er sagt er hat schmerzen und ist müde, aber diesen tonfall von ihm kenne ich nur, wenn er in seinen depressiven phasen steckt. ich könnte nur heulen, aber der ring um´s herz bleibt trotzdem und es tut so weh. ich kann mit dieser hilflosigkeit nicht umgehen............ ist das nach so ner OP normal ?mach ich mich grade eben selber verrückt? werde jetzt erstmal ne runde mit junior spielen, viell. lenkt das ja ab. LG
ist der große dein großer sohn (wie alt) oder dein mann? was für eine op?
Liebe Sakra, eine Narkose ist nicht zu unterschätzen, mein Kleiner mußte vor drei Wochen operiert werden und die Narkose war tief und lang, für die Relation zum Eingriff. Er regte sich nach über drei Stunden das erste mal selbstständig wieder. Leider hat sie ihm auch total zugesetzt, so das er im Nachhinein sehr weiß nicht wie ich es beschreiben soll, sage mal unsortiert und hibbelig war. ICh habe unser Heilpraktkerin hinzugezogen, die ihm dann etwas gab, aber auch noch mal klar sagte Narkosen machen im Gehirn auch ganz viel aus, auch danach noch eine Zeit. Das Medikament braucht auch noch seine Zeit um im Körper abgebaut zu werden. Kann mir vorstellen wie Du da mit dem Ring um die Brust stehst. Warte noch ein zwei Tage ab, gib ihm noch Zeit es ist eine Menge passiert, der Schock das ihm das überhaupt passiert ist. Dann der Eingriff ansich lass ihn sich gesund zu schlafen und sonst auf jeden Fall noch den Arzt drauf hinweisen, was für eine Befürchtung Du bezüglich der Depressionen hast. Alles Gute für Euch
Hi, während einer OP wird man mit Narkosemitteln vollgepumpt, vorher erlebt man Stress und hinterher wartet die Dröhnung mit Schmerzmitteln. Außerdem macht sich Dein Sohn natürlich auch seine Gedanken, fühlt sich hilflos, gedemütigt und wahrscheinlich sogar verängstigt. Das muss ein Körper alles wegstecken und das muss die Psyche bewältigen können. Insofern ist seine Reaktion völlig nachvolziehbar und normal. Säße er jetzt quietschvergnügt in seinem Bett, dann müßte man sich in die andere Richtung Gedanken machen. Kannst Du nicht nachher nochmal in die Klinik fahren? Selbst wenn er nicht reden mag im Moment, so streichelt es doch die Seele, wenn Mama am Bett sitzt und einfach nur da ist. Hat sich inzwischen etwas ergeben? Wurden die Schuldigen ausfindig gemacht? Wie ist die OP an sich verlaufen? LG Fiammetta
Oh Gott, Sakra, ich kann Deine Sorgen so gut nachvollziehen. Leider kann ich Dir aus fachlicher Sicht nicht weiter helfen. Aber, in Gedanken bin ich bei Euch. Ganz liebe Grüße Ebba
danke ihr lieben, jetzt bin ich beruhigter.
ich glaube ich bekomme erst jetzt *im hohen alter* das berühmte müttergen.
und grade an solchen tagen erreiche ich niemanden , mit dem ich reden könnte und ich bin froh, hier übers forum meinen kummer loszuwerden .
die OP ist gut verlaufen, aber leider ist immer noch nichts weiter bei der polizei herausgekommen und ich glaube auch nicht, dass die den schuldigen ermitteln werden, setze daher meine hoffnung auf *hören-sagen*.
die klinik ist 50km weg und den junior möchte ich auch nicht mehr mitnehmen, der war letzte woche relativ geschockt, dass hat sich in der schule bei proben gezeigt(lehrerin hatte uns angerufen, weil er anders als sonst war), hier hat er sich nichts anmerken lassen.
jetzt ist erstmal der stein etwas kleiner geworden.
danke euch! ![]()
Also, ich hatte mal eine OP, da waren mir sogar meine Kinder völlig egal danach! Kaum vorstellbar, aber ich glaube auch, dass der Körper einfach in einem Schockzustand ist. Erst die Schlägerei, dann einen Eingriff in Vollnarkose, das ist schon heftig.
Ist halt blöd, wenn du so weit fahren musst und ihn dann nicht sehen kannst.
Aber das wird sicher besser werden.
Was sagen denn die Ärzte, wann er wieder in Mutters Arme übergeben wird?
Da kümmert man sich jahrelang und die Sorge wird einfach nicht kleiner, gell!
Machs gut!