TinaDA35
Gestern habe ich es den Kinder erzählt, dass der Opa (mein Vater) am Freitag eingeschlafen ist. Die Große weinte leise (10 Jahre) und die Kleine (7 Jahre) ist völlig "zusammengebrochen". Sie weinte und weinte und sagte: "Erst der Opa Willi (Uropa - vor 2 Jahre mit 91 J. gestorben) und dann der Opa Werner, jetzt habe ich nur noch den Opa Klaus..." Es war total schrecklich... Später, als sie sich etwas beruhigt hatte, fragte sie mich, ob die Oma Viki (meine Mutter) Schuld am Tod des Opas wäre, weil sie immer geraucht hat... (er war Nichtraucher, meine Mutter raucht sehr viel). Ich habe ihr erklärt, dass das Rauchen zwar sehr schädlich ist, aber es viele Auslöser für Lungenerkrankungen gibt und das sie niemals jemanden die Schuld an Opas Tod geben darf. Ich muss schon sagen, dass ich von ihrer Frage etwas "geschockt" bin. Woher hat sie bloß dieses Wissen, das Rauchen Lungenkrebs verursachen kann...??? Gesprochen haben wir nie darüber. Ich hatte vorher nicht die Kraft es vorher den Kindern zu sagen. Freitag ist er gestorben und am Samstag hatte ich Geburtstag. Das ganze Wochenende war der Horror...
Hej! Das klingt doch,als o bihr das erste Gespräch dazu gut hinbekommen habt. Gut, daß Du es so schnellwie möglich gemacht hast - auch wennes zeitverzögert war. Kommen die Kinder mit zur Beerdigung? Denk bitte daran,daß Kidner anders trauern als wir - sie leben sehr im Augenblick und spielen --- denken dann plötzlich irgendwie an den versorbenen, werden traurig, dann werden sie doch wieder von was bagelenkt und man denkt, sie seien drüber weg --- aber es arbeitet weiter. Und: Wir wir Großen auch reagieren sie unterschiedlich. Manche weien, manche grübeln, andere werden aggressiv oder verschlossen. Es hilft, über Eure Trauer zu reden, gemeinsam z trauern. versteckt Euch nicht voreinander. Und redet ü+ber den Großvater, erinnert Euch an die vielen schönen Erlebnisse, die Ihr hattet. Lacht zusammen, weint zusammen - dann kommt Ihr durch! Aber laßt Euch nicht allein, glaubt nicht, Ihr müßtet stark für die a
Hallo Tina, erst einmal möchte ich Dir mein Beileid aussprechen. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst, Meine Tochter (5) hat bei der Nachricht vom Tod ihres Opas auch erst einmal sehr geweint. Wir haben in einem Haus gelebt. Dann hat sie überlegt und gemeint, dass Oma nun keine Arbeit mehr mit Opa hat und auch mehr Zeit für sich hätte. (Er hatte Parkinson und war die letzten Jahre sehr demenz). Nun ist Opa im Himmel bei Oma Rita und Opa Peter. Sie verarbeitet es eben so. Sie ist auch manchmal traurig und weint, weil sie meine Eltern nie sehen konnte. Es sind immer nur kurze Momente, aber Kinder kommen damit wohl sehr gut klar. Zumindest besser als wir. Alles Liebe Tina