http://www.zeit.de/2012/40/Martenstein Martenstein hat meine diffusen Gedanken zu den planlosen Jungs in meiner unmittelbaren Umgebung auf den Punkt gebracht. Ich bin scheinbar umgeben von hochmotivierten, erfolgreichen Mädchen in Nachbarschaft und Familie, die alle sehr zielstrebig ihren Weg gehen. Die Jungs hängen dagegen wie nasse Lappen in der Ecke - ohne Antrieb und Plan und die Eltern wissen nicht, was sie tun sollen. Es helfen weder Hilfsangebote, Bitten&Betteln noch massiver Druck oder Entzug geglicher Unterstützung. Die Jungs, die ich kenne, sind so genügsam, dass sie auch mit geringsten Mitteln, die ihnen kurzfristig ein nervtötender Job einbringt, auskommen. Dabei haben die Jungs aber durchweg Abitur und kommen aus Akademikerfamilien - also nix mit bildungsferne Schicht oder so. Ist das nur Zufall oder schon ein Trend und was macht Ihr, um Eure lethargischen Jungs in Schwung zu bringen? Gibt es Rettung?
Antwort auf Beitrag von Kleine Fee
Kann dieses Phänomen bei meinem Sohn bzw in dessen Freundeskreis nicht feststellen.
Antwort auf Beitrag von KlaraElfer
kann auch ich nicht feststellen - im Gegenteil sämtliche Jungs die im Moment das Abi machen bzw. gemacht haben gehen in den Leistungssport mit täglich 3 Stunden training und schaffen trotzdem ein 1er bzw 2er Abi bzw. haben super Noten. Und die die Ihr abi in der Tasche haben sind auch schon am studieren. Gruß Putzi
Antwort auf Beitrag von Putzteufel
Bei uns gibts hier und da schon ein paar faule Versager (z.B mein Cousin), aber das ist nicht die große Masse. Im Gegenteil. Kenne viele, die nach ihrer Ausbildung noch das Abi nachgemacht haben und jetzt sogar noch studieren, den Techniker machen usw. Dafür kenne ich einige Mädchen, die nur studieren damit sie etwas zu tun haben und nicht wissen, was sie sonst machen sollen.
Antwort auf Beitrag von Putzteufel
Wenn man bedenkt, dass unsere Abiturienten ein Jahr früher fertig sind und noch nichtmal die 1,5 Jahre Zivizeit zum chillen und orientieren haben ist das doch nicht verwunderlich. Schneller Aktionismus nach dem Abi heisst noch gar nichts, Sich selbst zu finden und seinen eigenen Weg zu gehen ist für mich wichtiger. Das kann auch mal ne Auszeit oder Umorientierung bedeuten, wo ist das Problem ?
Antwort auf Beitrag von Kleine Fee
meines ( mittleren) Sohnes, als ich ihm vor ein paar Tagen diesen Artikel verlinkte, seht ihr im Bild.
Ich kenn das irgendwie schon etwas... mein Ältester hat Abi gemacht im Frühjahr, macht jetzt ein FSJ in England und hat danach einen Studienplatz. Aaaaaber...... was haben wir reden müssen, damit er das alles in Angriff nimmt.
Bei seinen Freunden ist es auch nicht arg viel anders - von den Eltern hört man meist dasselbe.
Woran es liegt? Vielleicht sind Jungs doch auch in diesem Alter noch nicht so reif wie die Mädels - G8 tut da sicher das seinige dazu.
Aber ich denke / hoffe / glaube, dass auch unsere Jungs noch in die Püschen kommen.......
Antwort auf Beitrag von like
Echt cool und soo richtig was Dein Sohnemann da plakativ dargestellt hat. Manchmal braucht es das um neue Prioritäten zu setzen. Servus Laufente
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