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Kommt ja in der momentanen Diskussion immer wieder mal als Argument. Aber mal im Ernst - glaubt ihr wirklich, dass wir in 20, 30, 40 Jahren noch eine Rente kriegen für unsere einbezahlten Beiträge, von der es sich menschenwürdig leben lässt? Jetzt sogar mal unabhängig von der momentan eventuell anlaufenden Inflation? Ich zweifle stark.....
Also, die gesetzliche Rente wird nicht reichen, ich hoffe, das ich geschickt finanziert mit Betriebsrente, Zusatzrente und Kapitalerträge zumindest ein paar glückliche Jahre haben werde.
quatsch...die frage war jetzt aber nicht ernst gemeint, oder?
Woher sollten die das denn nehmen????? ![]()
Steuern???
klar....von den 1,4 Kindern die hier die Durchschnittsfamilie hat..oder von den 3 Mio Arbeitslosen ??? Die werden in 30 jahren bestimmt jede menge Steuern einzahlen...
Zumal die Steuern ja auch an anderen Ecken dringend gebraucht werden.. Was nutzt das Investieren von Steuern in die Rente wenn die Bildung vor die Hunde geht weil kein Geld dafür da ist und niemand mehr ausreichend ausgebildet ist um Unternehmen zu gründen und Arbeitsplätze zu bieten oder auch nur zu arbeiten und Steuern zu zahlen. Um das Ganze mal etwas überzeichnet darzustellen...
das frage ich mich auch....
hier haben wohl wieder die das nachsehen welche sich kaputt gerackert haben und mit abgenutzten Knochen ins Rentenalter starten...die haben ganz bestimmt nicht mehr als die Faulenzer welche nie was getan haben und frisch und gesund die Rente bekommen für die die arbeitende Bevölkerung gezahlt hat...ist aber so ...leider... ![]()
Ich glaube nicht an die Rente und an ein menschenwürdiges Leben im Alter. Ich glaube eher dran, irgendwann in einem Seniorenheim vor mich hin zu vegetieren, dessen Kosten vom Sozialamt getragen werden und wenn ich ganz viel Glück habe, komm ich noch um die Gummibuchse drum herum, die ich erst vollständig einschietern muß, bevor jemand wechseln kommt.
ehrlich. Ich hoffe es wird reichen , allerdings nicht die gesetzul. Rente sondern Betriebsrende, Riester, und diverse Versicherungen und die gesetzl. Rente. Allerdings werden wir sowieso unseren jetzigen Lebensstandart nicht halten können. Wir witzeln schon auf Arbeit ( obwohl es einen nicht zum lachen sein kann) wir werden bis 70 arbeiten und kommen dann mit unserem Gehwagen auf Arbeit und versogren als 70 jährige die 100 jährigen .....grins... ( Ich arbeite auf ITS)
auf meine Beamtenpension, zahle aber genügend in eine private Rente.
ich glaube, daß die summe reichen wird, ja. ob das dann rente heißen wird, oder grundsicherung, ist mir wurscht.
Ich glaube an Harz 4 für alle- also, dass aus der "Rente" eine Grundsicherung wird- welchen schicken Namen man diesem Umstand dann aucvh immer geben wird. Und ich finde es eigentlich auch o.k. so. Hab da wenig Selbstmitleid.
ich zweifle auch stark an dem bisherigem rentensystem. ich hoffe, dass ich mein haus bis dahin halten kann, meine kinder nicht zu weit wegziehen und darauf ziemlich fit mit spätestens 82 von 0 auf 100 das leben zu verlassen.
also von der staatl. Rente laesst es sich sicherlich nicht wirklich leben - wird so Hartz4-Niveau sein. Aber da ich das jetzt schon weiss, wird gut vorgesorgt. Und dann gehts mir im Alter gut. Ich hoffe auch, nie bis zum gesetzl. Rentenalter arbeiten zu müssen. Ich möchte meine "letzten"Jahre noch geniessen können. Aber für die Rentenkasse wäre ein schnelles Ableben ja das rentabelste. LG Ines
Wir haben uns auch zusätzlich abgesichert, trotzdem habe ich damit manchmal schon einen bitteren Geschmack im Mund. Ist es doch nur Panikmache? Wieso werden bestimmte Zusatzrentenprodukte so massiv angepriesen (und wieso steht da im Kleingedruckten, das sehr viel für alle möglichen Serviceleistungen wieder angezogen werden)?. Ist es vielleicht doch der Versuch, uns Zwischengeneration unsere Renten kaputt zu reden? Ich habe mich wie gesagt, auch nch ein, zwei mal doppelt abgesichert, trotzdem bin ich da sehr sehr skeptisch.
Ich gehe davon aus, dass ich mit der staatlichen Rente die Fixkosten (Versicherungen, Gas, Strom, Telekommunikationskosten) bezahlen kann. Miete fällt weg, da wir bis dahin das Haus abbezahlt haben. Die Mieteinkünfte von zwei Eigentumswohnungen werden für das restliche Leben genommen und die Einkünfte aus Riester und privater Rentenversicherung als Rücklage und "Spaßbudget". Ich glaube ich bin ganz gut ausgestattet im Alter. Aber nur dank eigener Vorsorge. Nix staatliche Rente...
Ich bin ja jetzt fies... Meinst Du, es wird in 30 oder 40 Jahren noch genug Mieter geben für all die Immobilien, die für die Altersversorge angeschafft wurden? Bei uns in den Dörfern siehts jetzt schon mau aus. Das Haus ist da, die überlebende alte Frau muss ins Pflegeheim, das Haus muss verkauft werden für die Pflegekosten, doch niemand möchte dafür das, was ursprünglich gedacht und gesagt wurde, für das haus bezahlen, so daß es dann unterm Wert über "die Wupper" geht...
was in den nächsten jahrzehnten hier noch alles passieren wird, kann keiner vorhersagen, deshalb finde ich die aussage z.b. von ines recht *naja*.(mir fehlen grade die richtigen worte). man sollte sich nie zu sicher sein, vielleicht kommt ja auch noch mal ne grosse inflation, dann ist alles weg. verhungern lassen können sie uns schliesslich nicht, irgendwas wird es wohl geben. meine version der zukünftigen rentnerverwahrstationen sieht schlafsäle mit bis zu 10 leuten vor, die im akkord abgefüttert und gewickelt werden. mal ehrlich, die wenigesten können sich doch buetzutage noch ne grosse private vorsorge leisten, ich werde froh sein, wenn men haus bis dahin abgezahlt ist und wir uns ev. noch über den garten selbst etwas versorgen können. grosse illussionen mache ich mir schon lange nimmer.
@Steffi528: Die Wohnungen sind beide 2-Zimmer Wohnungen in einem Ballungsgebiet. Beide sind sowohl von der qm-Zahl als auch von der Miethöhe her für Hartz IV Empfänger machbar. Auf dem Dorf mag das anders aussehen, aber im Ballungsgebiet sehe ich für kleine, günstige Wohnungen kein Problem. Wenn sie dauerhaft leerstehen würden hätte ich halt kein Spaßbudget mehr... Wer ein Haus verkaufen "muss" hat schon immer unter Wert verkauft. Gruß Corinna
Okay, in den Städten wird es wohl gehen, ich hoffe es für Dich. Bei uns ist das so "üblich"; die Kinder wollen eigene Häuser und ziehen aus. Die Alten leben in ihren Häusern bis es nicht mehr geht. Tja und dann muss verkauft werden. Hier bekommst Du Zweifamilienhäuser mit ausreichender Ausstattung für 80.000 € und manchmal sogar weniger, Garten ist selbstverständlich dabei. Wir sind nicht im Osten... Infrastruktur ist auch kaum da, so daß bei uns die Landflucht im Gange ist. Grüße
welche Aussage von mir findest Du recht *naja*? Das ich mir Dank privater Vorsorge nicht die gr. Gedanken um mein Rentendasein mache? Aber genau das ist es doch, lieber jetzt alles verprassen und sich als armer Rentner vom Staat aushalten lassen und meckern über das geringe Rentenniveau?! Es könnte der gr. Knall kommen..... Ne, da sorge ich lieber vor. Und was soll bei einer Inflation alles weg sein, meine Wohnung, meine Betriebsrente ...... Es wird doch schon jahrelang davor gewarnt, dass die staatl. Rente allein später nicht aussreicht und privat Vorsorge betrieben werden soll. LG Ines
wennschon private Vorsorge dann will ich ganz private Vorsorge und nichts in die Rentenkasse einzahlen.
Unser Haus ist 2006 komplett saniert worden, ist in der Stadtmitte in Laufnähe (auch für Ältere) Einkaufmöglichkeiten, Bushaltestelle und S-Bahn... Mein Sohn wirds irgendwann mal erben. Was er dann damit macht? Seine Sache. Abbezahlt ist es bis dahin und er muss es nicht verkaufen, sondern kann es notfalls über Jahre "stehen" lassen, vermieten oder sonst was....