Schnubbelchen20
Hallöchen... Ist zwar kein aktuelles Thema, aber ich hoffe hier kann mir trotzdem helfen. Wir suchen schon längere Zeit nach einem Häuschen. Nun hätten wir evtl. etwas bezahlbares gefunden. Allerdings sind wir auf dem Gebiet Hausbau bzw. Renovierung noch absolute Neulinge und wissen vielleicht noch nicht wie manch anderer auf was man so achten sollte. Also es ist eine Doppelhaushälfte von 1925. Sieht von außen sehr ordentlich aus. Wohnfläche sind 85 qm. Der Spitzboden ist ausgebaut, also ein weiteres Zimmer, somit sind es insgesamt 3 Schlafzimmer. Das Bad ist vor 10 Jahren erst angebaut worden. Die Elektrik wurde wohl vor 5 Jahren erneuert. Gesamtgrundstücksfläche sind 307 qm. Das Dach allerdings ist noch immer das erste was draufkam. Die Verkäufer haben es wohl prüfen lassen und der Dachdecker hätte gesagt, es hält noch ein paar Jahre. Das Haus ist voll unterkellert. Beheizt wird durch einen Koks-Ofen, welcher im Keller steht. Warmwasser gibt es auch darüber und im Sommer wenn die Heizung aus ist, kann man Warmwasser über einen Durchlauferhitzer bekommen. Alles in allem sieht es sehr gepflegt aus, aber wir haben wahrscheinlich auch nicht das fachmännische Auge. Kaufpreis beträgt 110.000 €. Wir möchten eigentlich nicht mehr als 140.000 € aufnehmen. Meint ihr damit kommt man hin? Eine Maklercourtage brauchen wir nicht bezahlen. Also "nur" die normalen Kaufnebenkosten und Renovierung. Renovierung heißt Erdgeschoss fliesen, Obergeschoss Laminat legen. Komplett tapezieren und Deckenvertäfelung durch Rigips ersetzen. Gedanken mach ich mir über die Koks-Heizung. Vielleicht wäre es sinnvoller eine andere einzubauen? Aber was? Gas? Hoffe ich bekomme ein paar Antworten von euch... LG Katrin
Öh, wo liegt denn das Häuschen? Ich finde, dass der Preis für diese Grundstücksfläche und Wohnfläche/ Alter des Hauses noch ein ganzes Stück geringer sein sollte- es sei denn ihr wohnt bei München, da wäre es ein Schnäppchen... Vielleicht solltet ihr euch einen Sachverständigen nehmen und noch eine Besichtigung machen. Wir haben auch gerade ein Haus gekauft (mein Jahrgang) und haben für die wichtigsten Arbeiten auch 30.000 € angesetzt- wir müssen allerdings ein Bad neu machen, dafür geht die Heizung noch ein paar Jahre. Heizung würde ich auf jeden Fall erneuern, vielleicht eine Kombination von Holzheizung und ??? Hat das Haus einen Energieausweis (grins- jetzt Pflicht beim Hausverkauf, aber alle wollen sparen...).
Mit neuer Heizung wirst Du mit dem Geld sicher nicht hinkommen. Eine Heizung kostet schätzungsweise so 15.000 Euro...dann hast Du aber noch nicht einen Meter Kupferrohr verlegt und auch noch keinen Heizkörper an der Wand....Somit kannste das schon knicken... Ich würde niemals ein so altes Haus kaufen, wer weiß was da bei einer "kleinen Renovierung" alles zum Vorschein kommt und wenn Du dann noch so ein geringes Kapital zur Verfügung hast, dann stürzt Du Dich in Gott weiß was rein. Nebenbei kosten so Dinge wie Notar und ggf. der Markler auch nochmal ein paar Euro... Mit so knappen Mitteln: never!
Hallo, ob der Preis ok ist, kann man natürlich so aus der Ferne nicht sagen. Wenn ihr sicher gehen wollt, solltet ihr einen Gutachter dazuziehen. Die Heizung hört sich nicht sehr wirtschaftlich an, die sollte vermutlich zumindest mittelfristig ausgetauscht werden. Was für eine neue Heizung ihr nehmt, hängt von den Umständen ab (gibt es die Möglichkeit für Fernwärme? Alternativ Platz für einen Gas- oder Öltank oder auch für ein Pelletlager?) Das ist so ohne weiteres nicht zu beantworten. Also das Dach ist von 1925? Wie sieht die Dämmung aus? Dass es noch "ein paar Jahre" hält, ist eine etwas schwammige Aussage. Oder geben die euch das schriftlich? Dach ist - wenns fällig ist - direkt ein Riesenbatzen. Je nach Dachfläche/Gauben etc. könnt ihr inklusive neuer Dämmung 25.000 EUR aufwärts dafür einplanen (vorausgesetzt der Dachstuhl ist noch in Ordnung - wenn nicht, wirds richtig teuer). Und in welchen Zustand sind die Fenster? Bei einem so alten Haus mit uralt-Heizung und fragwürdigem Dach habt ihr vermutlich etwas knapp geplant. Da müsst ihr auf koststpielige Überraschungen gefasst sein. Viele Grüße Susanne
Mal was ganz anderes: wie viel Eigenkapital könnt ihr denn einbringen? Wenn du schreibst, dass das Haus 110.000 kosten soll und ihr nicht mehr als 140.000 aufnehmen wollt, hört sich das für mich nach 0€ Eigenkapital an?! Habt ihr schon mal mit der Bank gesprochen? So ganz ohne Eigenkapital glaube ich nicht, dass euch eine seriöse Bank einen Kredit gibt.
kommst du mit 30000€ hin - nieeemals...
Allein die Heizung ca. 15000€, das Dach - keine Ahnung best. nochmal 10000€, und wo ist die Dämmung, die Fenster, der Aus- oder Umbau, Bäder und und und.....
Bei Öl Heizung musst du halt Bedenken, ihr braucht im Keller einen extra Raum dafür, immer ans betanken denken etc. ....wenn ihr die Möglichkeit habt, dann würde ich Gas nehmen - sparst dir ne Menge Platz, musst nicht ans Auftanken denken und und und.....
Also wenn ihr nicht begeisterte Hobbyhandwerker seid, die unbedingt auf alte Häuser stehen, dann würde ich euch davon abraten.....
Übrigens die Immobilienfritzen rechnen ein Haus mit 80Jahren aufm Buckel nur noch mit 0€, du zahlst quasi nur den Grund....
Alte Häuser muss man liiiiiiiieeeeben
- denn die Arbeit hört nie auf.
Niemals! Neues Dach, neue Dämmung, neue Heizung, allgemeine Reonvierungsarbeiten - da rechne schonmal locker mit 50.000 Euro... Ich liebe alte Häuser, aber in diesem Fall empfinde ich Wohnfläche und Grunstück als viel zu gering, um dort viel Geld reinzutecken... Ein zehn Jahre altes Bad geht eher langsam dem Ende entgegen als dass ich es mit "erst" bezeichnen würde... Eure "Renovierungskosten" sind "Verschönerungskosten". Und die sind erheblich niedriger als die wirklichen Renovierungskosten, die auf euch zukommen würden. Allerdings auch von mir die Frage: Wo ist das Haus?
Nun ja... ich habe so ein altes Haus
Wir besitzen einen Bauernhof, zu dem ein 80 Jahre altes Bauernhaus gehört. Insgesamt haben wir 360 qm Wohnfläche.
Und wir bauen grade um... deshalb kenn ich mich ein bischen aus. Und mit den geplanten 30.000 Euro kommst du nicht aus, leider.
Wir sind derzeit dabei ca. 100 qm von unserem Haus zu renovieren...
Als erstes haben wir in Küche und Flur (50 qm) die Fliesen rausgehauen... dann Isolierung und Estrich rein und neue Fliesen drauf.
Dann haben wir 17 Fenster austauschen lassen. Dazu haben wir noch die Wangen an den Fensternischen mit Dämmmaterial verkleidet.
Wir bekommen eine neue Haustür.
Eine neue Treppe haben wir schon eingeschalt, als Belag kommt Holz drauf.
Dann haben wir einen neuen Kamineinsatz einbauen lassen und diesen zusammen mit 2 Pufferspeichern (insges. 1600 l) an die vorhandene (aber 20 Jahre alte) Ölheizung angeschlossen. Allein dafür war der Klempner 1 Woche bei uns!!
Dann haben wir noch neue Zimmertüren bekommen.
Neue Wandfliesen im Hauswirtschaftsraum und im Gäste-WC sind auch angebracht worden.
Und dann musste noch (ganz spontan) ein neuer Schaltkasten für die Elektrik gemacht werden... das war vorher nicht geplant.
Alles in allem wird uns dieser Umbau 110.000 Euro kosten. Aber ich muss dazu erwähnen, dass da auch 2 Küchen (eine bekommen meine Eltern in der Altenteiler-Wohnung) für insgesamt 25.000 Euro mit drin sind. Und dann wird noch unser komplettes Haus tapeziert. Wobei wir das zu 90% selber machen und somit nur das Material kaufen müssen... aber da kommt auch ne Menge zusammen! Wir haben z.B. Zimmerdecken in 3 m Höhe... so bekommt man aus einer Rolle Tapete nur 3 Bahnen raus... also braucht man schonmal mehr Material, als wenn man eine normale Deckenhöhe hätte!
Wenn du Fliesen erneuern möchtest, dann solltest du bei einem so alten HAus den kompletten Fußboden raushauen und von unten vernünftig isolieren.
Dann sind Fenster bei alten Häusern immer ein Knackpunkt... unsere waren 30 Jahre alt und es wurde dringend Zeit, sie zu erneuern... die alten waren aus Holz und z.T. waren sie richtig kaputt.
Was die Heizung betrifft... die würde ich auf alle Fälle austauschen... ein Heizungsofen ist nicht soooo teuer... mit ca. 8000 Euro bist du dabei. Was dann aber richtig teuer wird, sind die Rohre und die Heizkörper.
Bei uns musste das alles nicht ausgetauscht werden. Aber allein für die paar Meter Kupferrohr, die wir für die Pufferspeicher und den Kamineinsatz brauchten und dazu noch die vielen Montagestunden habe ich insgesamt knapp 11.000 Euro überwiesen... der Kamineinsatz kommt noch oben drauf.
Dann das Dach... da möchte ich mal behaupten, dass so ein altes Dach dringend erneuert werden muss. Die Aussage von dem "Fachmann" find ich schon ziemlich wage.
Ich find 110.000 Euro für dieses Alter schon recht viel... wobei ich ja nicht weiß, wo du wohnst und wie die Preise bei euch so sind.
Wenn ich bedenke, was wir bis jetzt gemacht haben und was das alles schon gekostet hat... da wäre es mir zu heikel ein so altes Haus zu kaufen, wenn das GEsamtbudget verhältnismäßig klein ist!
Freunde von uns hatten das 100 Jahre alte Haus von der Oma geerbt... erst wollten sie es renovieren und umbauen... dann haben wie es abgerissen und ein neues Haus gebaut. Das war genauso teuer und sie waren vor unvorhergesehenen Überraschungen sicher!
Sprecht mit einem unabhängigen Fachmann und geht mit ihm durch das Haus... ohne so eine unabhängige Aussage könnte der Kauf ein Fass ohne Boden werden...
LG, ANdrea
Schnappt euch unbedingt einen Gutachter. Macht überhaupt keinen Sinn, wenn ihr so gar keine Ahnung habt. Das, was der euch kostet, spart hier hinterher doppelt und dreifach, wenn er euch von vornherein auf Sachen aufmerksam macht, die ihr im Leben nicht gesehen hättet.
Du schreibst, dass es eine Doppelhaushälfte ist. Ist die andere DHH bewohnt? Seit wann wohnen die Leute dort? Wohnen sie dort erst kurze Zeit und können euch beraten (erzählen sie die Wahrheit oder verschönern sie alles)? Der Verkäufer "eurer" DHH: Wie lange wohnte er dort (will er dort jetzt vor den drohenden Renovierungskosten flüchten)? Tja, wie schon die anderen fragten: Wo ist das? Hier würde ich für ein solches Haus maximal 30.000 Euro bezahlen. Und das auch nur, wenn das Wohngebiet brauchbar ist.
der so überarbeitungsbedüftig ist, sind 110.000 euronen selbst in münchen oder frankfurt/main viel zu viel! das klingt nach einem klapprigen wohnklo... finger weg! diese "bezahlbarkeit" rächt sich später...
...ahhhhhhh....hab da was anderes in Erinnerung
achsooo...hatte überlesen von wem das Posting war...sorry.... ![]()
haus mit 3 schlafzimmern, wovon eines nur aus dachschrägen besteht...
haste wieder zuviel am lachgas geschnüffelt? ![]()
iss ja gut...... ![]()
denke, das dritte Schlafzimmer ist zusätzlich. Und wenn nicht, wenn sie kein oder nur ein Kind haben, sollte es ausreichen. Der Preis ist sensationell günstig, allerdings kommen enorme Kosten auf die Käufer zu - ich würde nicht in einem Haus ohne " richtige " Heizung wohnen wollen.... Wenn man sich eine von-Grund-auf-Sanierung leisten kann, warum nicht, wenn man aber nur wenig Geld zur Verfügung hat, dann eher nicht. Wobei es sicher auch Geschmacksache ist, ob man lieber frei und alleine in einem langsam verfallenden Häuschen wohnen möchte oder, umgeben von Nachbarn, in einer Wohnung. Das ist wohl eine Sache der persönlichen Preferenzen und de Lebensstils.
Ich denke auch, dass das eine Typfrage ist. Aber man muss natürlich auch überblicken, was da auf einen zukommen kann. Mit einem schicken oliv-braunen 70er-Jahre-Bad kann man eine Weile leben, bis man die Kohle für eine Renovierung zusammenhat. Wenn aber sowas wie Heizung oder das Dach akut fällig ist, wirds eng. Wenn es blöd läuft (und meistens ist das so), geht beides gleichzeitig kaputt und sie haben auf einen Schlag 30 TEUR oder mehr am Backen. Das geht eben nicht, wenn man mit der Finanzierung schon bis an die Schallgrenze gegangen ist. Das ist das Problem - wenns kaputt geht, muss es gemacht werden, um größere Schäden zu vermeiden, da führt kein Weg dran vorbei. Grundsätzlich kein Problem, man sollte dafür aber über entsprechende Reserven verfügen.
... würde allein schon das Grundstück in dieser Größe in den unterdurchschnittlichen Lagen der Stadt mehr als 110.000 Euro kosten, insofern wäre das ein Schnäppchen. Die Immobilienpreise in Frankfurt sind übrigens nicht mit denen in München, Stuttgart, Dü'dorf zu vergleichen, das nur mal so am Rande. Und dahinter kommen gleich Kleinstädte wie Freiburg, Heidelberg... LG Nicole
70er-jahre-bau von 130 qm auf 1000 qm grundstück... was dort beschrieben wird, dürfte günstiger im abriss und neuaufbau sein... ein zeitgemäßes energiekonzept mit dämmung und passender lüftungs- und heizanlage dürfte bei 85 qm sicherlich nicht unter 150.000 euronen kosten. da auch ein keller ziemlich sicher noch isoliert werden muss, ist die tendenz wohl eher nach oben anzusetzen. ergo: ein schnäppchen ist das nur, wenn die grundstücke in dem bereich exorbitant teuer sind. ach so: ich würde bei einem altbau mal auf asbest überprüfen lassen...
So ein altes Haus ist ein Loch ohne Boden. Oben steckst Du das Geld rein, unten... Dach erneuern, neue Heizung, neue Böden, Wände renovieren, neue Fenster, neue Dämmung. Das alles für 30000. Ist nicht Dein Ernst. Kann schnell in den Ruin führen. Wenn die finanziellen Mittel so knapp bemessen sind. Und wenn man blauäugig an die SAche rangeht.
nein NICHT kaufen. Ich seh zuviele Leute die meinen sie kaufen sich Schnäppchenhäuser und sind kreuzunglücklich damit. Du bekommst das ja falls was schiefgegehen sollte ja auch nie mehr zu DEM Preis verkauft. Ausserdem 1925......da gehört wahrscheinlich ALLES gemacht was gehört um auf einen aktuellen Wohnstandard zu kommen du kannst gut nochmal 50 bis 70 000 rechnen..und das übersteitgt ja euer Budget bei weitem. Wir beschäftigen uns schon lange damit ein Haus zu kaufen nie war das richtige dabei bis jetzt. Wartet lieber noch...das ist KEIN Schnäppchen sondern kann sich als echte Last rausstellen.
Ich denke es kommt drauf an, wo das Häuschen liegt. Ich würde mir auch mal die Nachbarschaft anschauen. Das Bad und die Elektrik sind recht neu. Da wird ja dann auch kein k..braunes 70er Jahre Bad drin sein, sondern ein modernes. Wenn die ganzen Kabel, Schalter usw. neu unter Putz verlegt wurden, dann ist das auch in Ordnung. Schaut aber mal, wieviele Steckdosen ihr habt. Früher hat man nicht so viele gebraucht... Rechnungen sollte es davon ja auch noch geben. Das Dach wird wohl demnächst fällig sein. Ist der Spitzboden und das Haus gedämmt? Wir haben auch ein altes Haus übernommen (aus der Familie). Da gibt es eigentlich immer etwas zu tun. Wir haben mittlerweile auch angebaut, da unser Haus nur 75 qm hatte. Günstiger wird es, wenn man selbst handwerkliches Geschick besitzt und viel selbst machen kann. Von der Ferne kann man Dir schlecht Ratschläge geben. Ich würde das Geld für einen Gutachter eher ausgeben, als später feststellen zu müssen, dass man doch viel mehr machen muss als gedacht.
Also ich würde das Haus kaufen. Unser Haus wurde 1826 gebaut und wir haben es 2000gekauft. Es sind immer noch die alten Leitungen drin. Und mein heißgeliebtes Bad von 1950 Unser Dach wurde in den 50er gemacht. Das einzigste was wir gemacht haben war die Heizung 2010 haben wir die Fenster machen lassen (älteste war von 1955 und den Aussenanstrich Es kommt drauf an was man alles erneuern will man kann auch mit Sachen warten bis man Geld hat. Ein altes Haus ist also nicht immer ein Fass ohne Boden. Wir haben 100qm Julia
;-))
Wir haben 55 000 für 230 qm Wohnfläche bezahlt, und dann nochmals 60 000 reingesteckt. Dach, Fenster Dämmung neu. Zumal muss man ja neuerdings bei alten Häusern eine Dämmung anbringen
Heizung und Elektronik wurden auch neu gemacht. Das haus ist aus den 50 Jahren.
Wo wohnst Du? Hier in Südhessen würdest Du so ein großes Haus nicht für den Preis bekommen. Es sei denn, es fällt fast auseinander. Ich sage ja, die Lage spielt eine große Rolle.
Hohenlohe Kreis , baden. Württemberg. Wir mussten schon viel neu machen, aber allein das Grundstück war es wert. Es ist alles schon bewachsen, mit einer rießigen Linde vorm Haus. Einfach ein Traum. Wir wollten eben alles neu haben. Denke es kommt auch drauf an, inwieweit man warten kann, und ob man alles sofort neu haben möchte.
gerade in der letzten zeit habe ich von eingen fällen gehört, in denen die nachträglich angebrachte außendämmung zu schlimmen schimmelpilzproblemen geführt hat... "nach und nach" zu sanieren ist scheinbar ein stück weit roulette. wir haben uns auch einige häuser angesehen und dann rechnen lassen, was dämmung mit neuem heizkonzept etc. kosten würde... das alleine hat in den meisten fällen locker den eigentlich angesetzten kaufpreis übertroffen. die entscheidung, neu zu bauen, entstand also aus der reinen wirtschaftlichkeitsüberlegung heraus... alte häuser sind nicht selten fässer ohne böden. wenn du heute ein darlehen für den hauskauf und die nötigsten sanierungsgeschichten aufnimmst, dann kannst du in wenigen jahren ein neues darlehen bspw. für das dach einplanen... und die konditionen dafür werden nicht unbedingt besser. ich kenne inzwischen doch die eine oder andere familie, die eine solche flickschusterei nicht lange ausgehalten hat... d.h. die eltern haben sich getrennt und der "stein des anstoßes" ist längst an die nächsten heimwerker verkauft worden. ein tiefbau-unternehmer aus dem bekanntenkreis sagte letztens, sanieren von alten häusern zur eigennutzung lohnte nur, wenn man erbte und dann von grund auf gründlich zu werke ginge... alles andere wäre "selbstbeschiss" und hätte schon "so manchem idealisten wirtschaftlich das genick gebrochen".
wir haben mit den 55000 den reinen Grundstückspreis bezahlt, das Haus das darauf stand, gab es so gesehen umsonst dazu. Und mit weiteren 60 000 konnten wir komplett alles sanieren. Wir haben aber so ziemlich alles selbst gemacht, da mein Mann gelernter maurer ist. in der familie und Freundeskreis gab es dann Elektriker Fließenleger und Stukateur. Außer Dach und Heizung wurde alles von uns selbst gemacht. Sonst hätten diese 60 000 niemals gereicht
Naja, dass Bauunternehmer lieber zum Neubau raten, sollte nicht überraschen. Ob man neu baut oder aus welchen Gründen auch immer was "Gebrauchtes" nimmt bleibt ja wohl jedem selbst überlassen - für diese Entscheidung gibt es die unterschiedlichsten Ursachen. Was man aber nicht tun sollte, ist zu glauben, ein altes Haus sei billiger, nur weil die Anschaffungskosten vielleicht nicht ganz so hoch sind. Das ist nämlich der Trugschluss, dem die meisten aufsitzen. Sie übernehmen sich nicht, weil sie ein altes Haus gekauft haben, sondern weil sie dachten, mit dem Kaufpreis und ein paar neuen Fliesen wäre alles erledigt. Gruß Susanne mit Haus Baujahr 1706
Genau, ich hätte nämlich um einiges lieber ein schnuckeliges, altes Haus mit Charakter (vielleicht so Jahrhundertwende bis 30er Jahre) gekauft, als ganz neu zu bauen - aber weil die hiesigen Grundstückspreise so horrend sind, hätten wir die Sanierungskosten für so ein Objekt niemals tragen können (zumal meinem Mann der ökologische Aspekt extrem wichtig war, sofortige Erneuerung von Heizung und Komplettisolierung also für ihn ein Muss waren. Bei den Objekten, die wir uns so angesehen haben, lagen die Gesamtkosten dann zwischen 650.000 und 1 Mio. - weil wir relativ schnell tilgen wollten, war für uns ein Preis über 500.000 aber out of discussion... LG Nicole
zwischen "haus mit charakter" und schlechter energiebilanz oder neubau mit zeitgemäßer energieeffizienz. das erste objekt, welches wir uns angesehen haben, wurde 1905 gebaut - schon der keller war eine katastrophe...
von der idee "bauernhaus oder resthof" haben wir uns sehr schnell verabschiedet. wer will schon sklave seines hauses werden...