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9922775
Na, geht doch.
Antwort auf Beitrag von Rayden
Naja, wie das bei Neugeborenen abgeht, finde ich schon heftig, ohne Narkose und so - das sollte nicht erlaubt sein
Antwort auf Beitrag von taram
Supi, na geht doch. Alles andere wäre ein Rückschritt gewesen! Auch bei älteren Kindern wird keine Vollnarkose gemacht, da es den Kreislauf zu sehr belastet. Der Penis wird betäubt. Das Kind spürt keine Schmerzen.
Antwort auf Beitrag von arzule
Ich bin absolut dagegen. Das ist ein körperlich unnötiger Eingriff (Religion hin oder her). Die Jungs sollen halt mit 18 selber entscheiden ob sie sich beschneiden lassen wollen. Vorher sollte das verboten sein. In der heutigen Zeit muss man auch nicht mehr auf hygienische Umstände rumreiten. Jeder kann sich vernünftig waschen. Die Bundesregierung sollte endlich mal standhaft bleiben. Kaum regen sich irgendwelche Gruppen auf, rudern die zurück. Peinlich sowas. Lieben Gruss Pinky (für ein Recht auf körperliche Unversertheit bei Kindern)
Antwort auf Beitrag von Pinky2
In jedem anderen zivilisierten Land wäre die Denke sicher anders. Dass in den Ländern, in denen die entsprechenden Glaubensgruppen zu Hause sind, wenig zimperlich mit anderen Religionsgemeinschaften und deren Bräuchen umgegangen wird, ist auch bekannt. Aber der Holocaust wirkt hier halt immer noch nach.....
Antwort auf Beitrag von like
Genau! Deswegen ist die Beschneidung von Kindern aus anderen als medizinischen Gründen überall verboten! In USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Dänemark, Schweden, Norwegen, den Niederlanden..... Wie? Ist sie nicht? Ach, dann sind das sicher alles keine zivilisierten Länder, oder?
Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen
Ach na klasse... Beschneidung Minderjähriger ohne medizinischen Grund gehört verboten, fertig aus. Das ist und bleibt Körperverletzung. Was die Religion dazu sagt ist schei..egal. Religion ist für mich persönlich Privatsache und hat sich dem geltenden Gesetz zu beugen. Vielleicht sollte man die Religionsfreiheit in Hinsicht auf körperliche Unversehrtheit doch mal einschränken. LG Jessi
Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen
einem Kind aus religiösen Gründen ein Körperteil zu entfernen, ist "zivilisiert".
Antwort auf Beitrag von arzule
du redest von rückschritt? vllt sollten die beschneidungs-befürworter mal einen schritt nach VORN machen...... ?!
Antwort auf Beitrag von Petra28
Bei der Beschneidungsdiskussion mache ich nicht mit, weil da viel zu viele Ebenen vermischt werden. Das ist mir zu doof - auf beiden Seiten. Da wird munter von der Rechtsebene zur Religionsebene zur Gute-Mütter-Ebene und zurück zur Gesellschaftsebene gewechselt - jeder sucht sich zusammenhanglos die Ebene, auf der er auf der er maximal auf den anderen Dreinhauen kann - sinnlos. Eine wirkliche Diskussion, die die verschiedenen Standpunkte (be)achtet und gegeneinander abwägt findet hier nicht statt - wahrscheinlich der falsche Rahmen. Aber jetzt wieder diese blöden und relativierenden Stammtischsprüche zur deutschen Geschichte reinzubringen - DAS geht zu weit und ist außerdem totaler Schwachfug. Sonst hätten andere Länder nicht die gleiche Diskussion am Hals.
Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen
Nach der Definition gibt es übrigens kein einziges zivilisiertes Land auf der Erde.
Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen
mir ging es nun mehr um den Vorgang, dass zuerst ein Gericht die Sache als strafbar erkennt ( da mit unserem Grundgesetzt nicht zu vereinbaren) und anschließend die Politik wieder munter zurückrudert - DAS ist Ausfluss unserer Geschichte. Nur um Gottes willen DIESE Bevölkerungsgruppen nicht verärgern - es KÖNNTEN ja Assiziationen entstehen.. Warum nur ist Deutschland auch so zurückhaltend bei Meinungsäußerungen zur Siedlungspolitik Israels.... Btw.: Wenn du USA als erstes nennst: ein Land mit Todesstrafe ist in meinen Augen auch noch nicht wirklich zivilisiert.
Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen
dass es weltweit erlaubt ist, einem Kind aus religiösen Gründen einen Körperteil zu entfernen. Wenn ich heute Nacht Stimmen höre, die mir befehlen, die Botschaft in die Welt zu tragen - wie lange muss ich warten, bis ich (oder in meinem Namen) ungestraft chirurgische Eingriffe...?
Antwort auf Beitrag von Osterhase246
Ich verstehe nicht warum man sich über das Thema so aufregt. In den USA ist die Beschneidung nach der Entbindung z.B. standard. Ein absolutes Verbot in Deutschland auszusprechen hat die Folge, dass irgendwelche Möchtegern-Chirurgen aus dem Hinterhof zu den Jungs nach Hause kommt und unter evtl. Unhygienischen Gegebenheiten die Vorhaut entfernt wird. Was glaubt ihr was das für Folgen haben kann! Und glaubt mir, hier gibt es reichlich Kulturkreise die darauf bestehen, dass der Sohn beschnitten wird, komme was wolle. Hier lautet die Devise leben und leben lassen. Beschneidungen werden schon seit Menschengedenken vollzogen, Religion hin oder her. Das heißt nicht, dass ich es bei meinem Sohn durchführen lassen würde. Achso und noch was, die Beschneidung im Erwachsenenalter ist viel schlimmer als wenn man es vor der Pubertät durchführen lässt.
Antwort auf Beitrag von like
Die Diskussion findet in Holocaust-freien Ländern sehr ähnlich statt.
Antwort auf Beitrag von Bloodymary308
wir reden hier aber nicht von einem gebetsgruß, sondern von körperverletzung (so simple seh ich das) und nur, weil das seit jeher so gehandhabt wird, heißt das doch noch lange nicht, dass das RICHTIG ist. "Ein absolutes Verbot in Deutschland auszusprechen hat die Folge, dass irgendwelche Möchtegern-Chirurgen aus dem Hinterhof zu den Jungs nach Hause kommt und unter evtl. Unhygienischen Gegebenheiten die Vorhaut entfernt wird. Was glaubt ihr was das für Folgen haben kann! Und glaubt mir, hier gibt es reichlich Kulturkreise die darauf bestehen, dass der Sohn beschnitten wird, komme was wolle." das sind dann in meinen augen dumme menschen. der arzt, die eltern und der ganze rest, der das toleriert.
Antwort auf Beitrag von Bloodymary308
Ziemlich oberflächliche Devise, denn dann würden plötzlich wieder alle im rechtsfreien Raum leben - ab in die Steinzeit! Das ist und bleibt etwas, rechtlich eingeordnet werden muss...
Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen
Die Konferenz fuehrender europaeischer Rabbiner hat das angepeilte Verbot der Beschneidung als groessten angriff auf juedisches Leben seit dem Holocaust bezeichnet.
Antwort auf Beitrag von anbin39
Man streiche das Wort fuehrender
Antwort auf Beitrag von like
:)
Antwort auf Beitrag von Pinky2
Ich finde es sehr gut wenn es erlaubt wird. Jeder der sein Kind aus rel Gründen beschneiden lassen will wird es machen. Auch wenn es verboten ist. Und dann wird es unter zwielichtigen unhygienischen bedingungen ablaufen. Oder sie packen den zwerg ins flugzeug und machen es dann eben im heimatland..ebenfalls unter schlechten bedingungen. Nein, dann leiber legalisiert in einem Krankenhaus. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Es sollte sogar von den Karnaenkassen bezahlt werden. Sonst weichen wieder einige auf Laienschnippler aus die nur ein paar Euro verlangen. Das ist für mich eher Kinderschutz als das ganze abzulehnen und die Kinder der willkür ihrer Eltern zu überlassen. Lg reni
Antwort auf Beitrag von Osterhase246
Tjaaa, machen wa aber nicht. Und nun?
Antwort auf Beitrag von arzule
Unsere VHS bietet Deutschkurse für Einwanderer an.
Antwort auf Beitrag von like
sonst wird's zu verwirrend für dich.
Antwort auf Beitrag von like
Na ich hoffe, dass se auch nen Deutschkurs für Deutsche anbieten:) Da kannste noch wat lernen.
Antwort auf Beitrag von arzule
Nach "na" kommt ein Komma und ansonsten müsste es in geschriebenem Deutsch heißen: "Na, ich hoffe, dass sie einen Deutschkurs für Deutsche anbieten. Da kannst du noch was lernen."
Antwort auf Beitrag von like
Sie ist nicht eingewandert, sie ist hier geboren. So eine Bemerkung geht unter die Gürtellinie, man sieht deutlich die rechte Schlagseite, die dein Schiff einnimmt, like. Wenn man sich nun die katastrophale Rechtschreibung vieler Deutscher ansieht, wäre ein allgemeiner Deutschkurs eher hier einzusetzen, als bei den "Einwanderern".
Antwort auf Beitrag von Rayden
und PN
Antwort auf Beitrag von like
zwei PN´s zurück.
Antwort auf Beitrag von Rayden
Ich finde Beschneidung ohne med. Indikation ist Koerperverletzung. Auch wenn es aus religioesen Gruenden geschieht. Die Betroffenen sollten selber darueber entscheiden duerfen ob es bei ihnen gemacht werden soll.
Antwort auf Beitrag von Rayden
Glaubensfreiheit über das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu setzen. Ich persönlich empfinde das als bedenkliche Entwicklung... bleibt also einmal abzuwarten, ob diese rein politisch-populistische Geschichte das Verfassungsgericht passieren kann.
Antwort auf Beitrag von Schildkroete12
Ist ebenso Körperverletzung, oder nicht? LG FM
Antwort auf Beitrag von Frau Maus
Jede Mutter schreit Pfui wenn eine andere Mutter ihrer Kleinkindtochter Ohrringe verpassen will. Eine Beschneidung birgt wesentlich mehr Risiken als Ohrlochstechen. Hier handelt es sich um einen operativen Eingriff in eine sensible erogene Zone.
Antwort auf Beitrag von anbin39
Das Abschneiden der weiblichen Geschlechtsorgane - zugegeben, nicht vergleichbar mit der scheinbar harmlosen männlichen Beschneidung - ist ja auch religiöser Natur - ist das jetzt dann auch wieder erlaubt, weil das in bestimmten Kulturkreisen eben schon immer so war? Dann muss es doch gut und richtig sein, oder?
Ich bin gegen Beschneidung. Leuchtet mir nicht ein, warum die Vorhaut nicht zum Menschen bzw. Manne dazugehören soll? Vielleicht sollte man
stattdessen mal Hygieneschulungen machen?
Und wenn das Gesetz sagt, es ist nicht recht wie kann die Politik dann sagen, das darf man aber trotzdem, weil wir es uns nämlich nicht mit den vielen Juden und Moslems verderben wollen???? Das finde ich völlig verwirrend.
Suse
Antwort auf Beitrag von *Suse*
wenn ein mädchen beschnitten wird, wird es oft so traumatisiert sein, dass es fügsam ist. da geht es um macht! es hat auch, bei aller bedeutung der diskussion um das vorhaut-thema, etwas lustiges zu lesen, was für eine bedeutung einer männlichen vorhaut zukommt. warum soll die beschneidung eigentlich die verbindung zu gott herstellen?
Antwort auf Beitrag von Schildkroete12
Natürlich steht die Religionsfreiheit über dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, wie auch über vielen anderen, uns wichtigen Rechten, zB Gleichberechtigung von Mann und Frau, Gleichbehandlung Andersgläubiger, Demokratie, Toleranz, Freiheit und such dir was auch immer aus, was du für prägend hältst in unserem Land. Sonst wäre es schließlich keine Religionsfreiheit. Die bedeutet nämlich gerade, dass man den Gesetzen seiner Religion folgen darf, auch wenn die Staat und Gesellschaft mehrheitlich andere Werte vertreten.
Antwort auf Beitrag von Saltimbocca
Lies mal das Grundgesetz.
Antwort auf Beitrag von Saltimbocca
"Der Mensch macht die Religion, nicht die Religion macht den Menschen." Karl Marx Also: der Mensch steht über der Religion...
Antwort auf Beitrag von Schildkroete12
So kann man das nicht sehen. Religiöse Werte stehen oft neben oder gegen gesellschaftliche Werte und es ist für eine freie Gesellschaft wichtig, das zuzulassen, solange nicht die ganz grundlegenden Wertentscheidungen betroffen sind. Und das ist hier doch wohl nicht der Fall.
Antwort auf Beitrag von Saltimbocca
körperliche unversehrtheit ist nicht grundlegend?
Antwort auf Beitrag von Rayden
Beschneidung ist Verstümmelung, nichts weniger. Auch wenn es nur ein kleiner Teil des Körpers und vielleicht sogar schmerzfrei ist. Wenn Eltern dies mitmachen (auch welchen Gründen auch immer), dann stimmt doch was nicht. Und wenn Eltern mit dem Kind zu einem Hinterhofmetzger gehen oder ins "Heimatland" deswegen fahren wo es unter unhygienischen Bedingungen gemacht wird und damit die Gesundheit des Kindes lieber aufs Spiel setzen als den Mist zu unterlassen, sprich sich merkwürdiger verstümmelnder Praktiken ihrer Religion zu beugen....dann gehört denen bei Bekanntwerden der "Tat" das Kind weggenommen. LG Kügelchen
Antwort auf Beitrag von Rayden
... gibt die Regierung klein bei und ändert Gesetze...
Recht auf Unversehrtheit des Körpers? Pah, wozu? Hauptsache der ZR ist ruhig und zufrieden.
Danke Oma, danke Opa... *ironieoff*
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