Elternforum Aktuell

bitte kurz durchlesen, was würdet ihr tun?

bitte kurz durchlesen, was würdet ihr tun?

tomsmum

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meine Bekannte ist private Musiklehrerin bei der meine Tochter einmal in der Woche Unterricht nimmt, der im Monat 180 Euro kostet. Nun ist sie letztes Jahr leider an Krebs erkrankt und der Unterricht ist ein halbes Jahr lang ausgefallen (Chemo, Bestrahlung, das volle Programm eben). Sie hat uns Eltern (14 an der Zahl) damals gebeten nicht gleich zu kündigen und sie weiterhin finanziell zu unterstützen, sie versprach uns, die Stunden wenn sie wieder gesund ist, nachzuholen. Wir waren alle einverstanden, klar die Diagnose war erstmal ein Schock für uns. Wir haben ihr also weiterhin das Geld pünktlich überwiesen. Heute geht es ihr wieder gut und sie arbeitet sehr fleißig dadran die versäumten Stunden bei den Schüler zu erstatten, was sich allerdings als sehr schwierig erweist, weil die Kinder, alle zwischen 6 und 12, es wegen Schule, Hausaufgaben, Arbeiten, Krankheite etc. einfach nicht schaffen, öfters als 1x in der Woche und das ist der reguläre Unterricht, zu ihr zu kommen. Um er kurz zu machen: Sie schuldet jedem von uns 24 Stunden bzw. rund 1000 Euro. Manche Eltern sahen, daß es mit dem "Nachholen" einfach nicht klappt und haben im Nachhinein mit Verlust doch gekündigt, manche haben gesagt, wir schenken ihnen das Geld, vergessen sie's einfach. Was würdet ihr machen? Man muß dazu sagen, daß sie selbst der sparsamste (um das Wort "Geiz" zu umgehen) Mensch auf diesem Planeten ist und nicht zu den Armen gehört. Also sie würde keinem was schenken. Bin auf eure Antworten gespannt! Liebe Grüße, Julia


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von tomsmum

na wenn deine Tochter weitermachen möchte, dann würde ich die 24 Stunden einfach vor mir her schieben. irgendwann z.B ferien kann man ja immer mal ein paar aufholen. Schenken würde ich ihr die jetzt auch nicht, aber kündigen deswegen ergibt für mich auch keinen sinn wenn das Kind gut betreut ist und sie Willen zeigt. Da kann sie ja nichts dafür, dass die Kids nicht öfter können. lg reni


veralynn

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

die jetzigen stunden nicht, weil sie das geld ja schon bekommen hat. v.


veralynn

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Antwort auf Beitrag von tomsmum

hi krankheit hin od. her. stunden entweder nachholen od. das geld zurück geben lassen. ihr eltern seid doch nicht ihre sponsoren. lg v.


KlaraElfer

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Antwort auf Beitrag von tomsmum

Das kommt darauf an, ob ich wollen würde, das meine Tochter weiter Musikunterricht nimmt. Wenn ich und das Kind dafür sind, dann würde ich die Stunden nachhalten und aufzuholen versuchen. Wenn eh viele gekündigt haben sind ja bald Kapazitäten frei. Wobei ich es ganz ehrlich gesagt komisch fände wenn jemand mit so einer Bitte an mich heranträte. Nicht zu kündigen ist ja eins, aber weiter zu bezahlen wenn nichts stattfindet find ich... naja. Ist sie denn als Privatmusiklehrrin nicht abgesichert oder darf man hier am Staat vorbeigeführte Einnahmen vermuten? Dann würd ich mir nämlich an deiner Stelle überlegen, diesen thread löschen zu lassen, sonst nutzte der ganze Gefallen, das Geld weiter zu überweisen, eventuell am Ende gar nichts. Aber das nur mal so im Vorbeigehen...


Sakra

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Antwort auf Beitrag von KlaraElfer

würde die zahlung auch solange aussetzen, bis die fehlstunden aufgearbeitet sind.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von KlaraElfer

ich denke, die dame ist selbstständig und brauchte das geld auch während ihrer krankheit....vll keine absicherung vor dem 42.krankheitstag? lg heute weichgespült und an all das gute glaubend!


KlaraElfer

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"lg heute weichgespült und an all das gute glaubend!" Baby, ich mach mir Sorgen. Große Sorgen! ;o) LG, alex (heute alles und jeden in Frage ziehend und etwas wachgerüttelt) (der einzige, auf den man sich verlassen kann, zu dem hab ich Kontaktsperre, es ist ein Kreuz!) (Fredmißbrauch, entschuldigänse)


Alexa1978

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Antwort auf Beitrag von tomsmum

Eine Stunde kostet ca. 45 EUR? Ich würde versuchen, den Stundenpreis für ca. die nächsten 4 Monate auf 2/3 zu reduzieren.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von tomsmum

das nicht nachholen Können liegt ja an euch. Ich würde um ein Intensiv-Wochenende bitten und es damit gut sein lassen. Du weißt doch gar nicht, ob die Frau nicht auch großzügig sein kann. Tsssss... Fredda


Flirrengel

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Ohje - das wird schwer. Also, zum einen würd ich die Nachholstunden in die Ferien legen, aber 24 bekommt man da so schnell auch nicht rein. Ein Intensivwochenende würde auch mal Sinn machen (aber da kannste höchstens 4 - 6 Einheiten reinquetschen, sonst machts fürs Kind keinen Sinn). Und vielleicht dieses Horrorbuget um die Hälfte in Monat mal kürzen - dann sind auch schon mal zwei Stunden abbezahlt. Herschenken würde ich nicht alle Stunden. Aber im allgemeinen scheint mir die Dame sehr überteuert zu arbeiten - 180 Euro im Monat für 4 Einheiten?


deischuhzu

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Antwort auf Beitrag von tomsmum

Ich würde die regulären Stunden in Anspruch nehmen und nicht weiter bezahlen, bis der Rückstand aufgebraucht ist. Die Dame muss ja vorher schon volles Programm gehabt haben, wie soll das machbar sein?


bobfahrer

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Antwort auf Beitrag von tomsmum

ICh hätte im Vorfeld schon keinen Musikunterricht für 180 Coken gebucht! Ansonsten würd ich den Unterricht nachholen und die Stunden ins Plus bringen, und dann kündigen. Also solange nicht zaheln bis die Stunden auf Null sind.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von tomsmum

als Künstlerin ist sie über die Künstlersozialversicherung versichert, dort bekommt sie (es gibt auch Ausnahmen) spätestens ab der 7. Woche Krankengeld. Warum also lässt sie sich monatelang weiterbezahlen? 7 Wochen a 45 Euro würde ich ja noch verstehen. aber 6 Monate? hätte ich nicht bezahlt


Seansmama

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Okay, Krebs ist schlimm, aber 180 Euro für nichts zu zahlen ist heftig, Man ist doch durch Krankenkasse usw. abgesichert, alles andere ist völlig unsinnig. Mein Bauchgefühl sagt mir, das stimmt was nicht. Ich würde sie es jetzt abarbeiten lassen, guck mal, wie sie sich da anstellt!


Püminsky

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Antwort auf Beitrag von tomsmum

Mein Mann ist auch Musiklehrer. Wenn er mal ausfällt wg Krankheit, ist das üblich, das regulär weitergezahlt wird und er die Stunden dann in den Ferien nachholt. Aber: bei einer doch so andauernd langen Ausfallzeit hätte er das nie und nimmer angeboten, denn da häuft sich ein Arbeitspensum, das realistisch doch gar nicht mehr zu schaffen ist. Das müsste doch beiden Seiten klar gewesen sein? Ein Teil kann also nun in den Ferien nachgeholt werden, so wie es üblicherweise gehandhabt wird. Und der Rest sollte von den jetztigen Stunden abgehen, also die nächsten Stunden nehmen aber nicht mehr zahlen. Wie schon von andren erwähnt gibt es ja ein Krankengeld nach gewisser Zeit. EIn so schweres Schicksal berechtigt ja noch lange nicht zu meines Erachtens überzogenen Vorschüssen.