Über die niemand wirklich spricht! Das war VOR allen Konflikten Palästina Israel - VOR der Gründung des Staates Israel! Aus allen arabischen Ländern wurden in den 30er und 40er Jahren Juden zu zigtausend vertrieben - regelrechte Progrome, die nie erwähnt werden! Im Summe auch mehr, als die palästinensichen Flüchtlinge zu Beginn (wenn der Flüchtlingsstatus vererbt wird, sind es post-Naqba natürlich sehr viel mehr geworden)! Mit einem entscheidenden Unterschied - die Palästinensischen Flüchtlinge wurden nie gleichberechtigt von ihren arabischen Nachbarn aufgenommen-sie werden oft noch immer wie Menschen zweiter Klasse behandelt.
Heißt? Die Ermordung palästinensicher Zivilisten ist jetzt gerechtfertigt? Dann dürften Juden in Zukunft auch Deutschland angreifen oder wie? Oder was willst du aussagen?
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Wer ermordet? Und wer warnt vor Angriffen?
So ein schwachsinn. Also wenn ich dich erst warnen und dir dann eine knallen würde wäre es in Ordnung? Du wärst ja immer noch unschuldig, aber ich hab dich ja gewarnt…
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Die 1300 unbewaffneten israelischen Zivilisten wurden nicht gewarnt!
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Die warnen Dich und knallen der Hamas eine? Unterschied erkannt? Und wo kommen seit 2 Wochen die Raketen für den Dauerbeschuss her, aber für Strom, Wasser und Medikamente reichts leider, leider nicht (außer in den Tunnelsystemen). Und Deine Helden ermorden kleine Mädchen und ihre Omas und vergewaltigen Frauen und filmen das Ganze noch.
Helden? Gehts noch? Wieso muss man Menschen gleich einer Seite zuweisen? Du sagst warnen und dann morden ist in Ordnung. Als wären die Raketen so programmiert, dass sie nur Hammas treffen.
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Einen Terroristen auszuschalten ist kein morden. Und Du hast für heute genug Propaganda verbreitet.
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Heißt nix, außer der Darstellung der Tatsache. Auf was für abstruse Ideen Du kommst…
Antwort auf Beitrag von kirshinka
Wie gut ginge es wohl den Erdbewohnern, wenn keiner mehr an irgendwelche imaginären Götter, Schöpfer und Hirten glauben würde? Oder fehlte dann doch zu vielen der Sinn und die Berechtigung des eigenen Lebens und es würde noch mehr Mord und Totschlag vorherrschen?
Mach mal ein neues Thema daraus, könnte interessant werden ![]()
Antwort auf Beitrag von Miamo
Es gibt ja schon seit langem Stimmen, auch unter Psychologen, die sagen, es wäre besser, wenn es keine Religionen gäbe. Weil der Schaden größer sei als der Nutzen. (Das heißt nicht, dass man nicht an Gott glauben sollte. Es heißt nur, man solle den ganzen theoretischen Überbau, die Organisation und das Glaubenssystem weglassen). Aber ich glaube, es ist leider umgekehrt: Der Hass, die Gier, der Wille zu herrschen und um jeden Preis recht zu haben, schafft sich immer seine Berechtigung. Wenn er nicht die Religion als Vorwand nehmen kann, dann konstruiert er irgendeine menschenverachtende Ideologie. So wie die Nazis den Faschismus. Das ist dann die neue Religion. Oder er missbraucht eine an sich nicht schlechte Idee (Kommunismus) und verwandelt sie in ein Mittel, um erneut selbstgerecht Macht und Gewalt auszuüben. Der Mensch schafft sich seine Hölle selbst, sie kommt nicht von der Religion. Traumatologen glauben, dass Menschen, die in der Kindheit zu viel Gewalt und zu wenig Wertschätzung, Ermutigung und Liebe bekommen haben, IMMER traumatisiert sind. Und das Trauma schafft sich seine eigene, ewige Wiederholung. Diese Menschen müssen zwanghaft andere kleinhalten, Zuneigung mit Gewalt zu erzwingen versuchen, ihre Minderwertigkeitsgefühle durch Demütigung anderer lindern usw. Fast alle Potentaten fallen in diese Kategorie, egal ob Assad, Trump, Hitler oder die ganzen neuen rechten Nationalisten in Süd- und Osteuropa oder auch die deutsche AFD-Vorsitzende, aber natürlich auch die Köpfe des IS usw. Und diese Menschen ziehen andere traumatisierte Menschen an, die sich klein und hilflos fühlen. Und die sich hier erstmals wichtig und stark fühlen können, indem sie die Machthaber unterstützen und deren Hass-Maschine fleißig in Gang halten. Im Fall der Palästinenser kommt natürlich auch das Gefühl hinzu, ungerecht behandelt zu werden, was nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Israel ist momentan sehr rechts und nationalistisch eingestellt und kommt den Palästinensern kaum entgegen. LG
Antwort auf Beitrag von Lillimax
Sehr interessant. Danke dafür. LG zurück
Antwort auf Beitrag von Miamo
Hier teile ich Mal zur Abwechslung deine Gedanken.
Antwort auf Beitrag von Miamo
Dazu haben sich viele Philosophen schon die Köpfe zerbrochen. Die radikalisierten und fanatisierten sind das Problem! Ich denke es ist total gefährlich, wenn der Mensch selbst sein eigener richtungsweisender Kompass wird. Was da passiert sehen wir in Ansätzen.
Antwort auf Beitrag von kirshinka
Ich finde ja eher, die (u.U. fehlinterpretierte) Religion wird zum richtungsweisenden Kompass.
Antwort auf Beitrag von Lillimax
"Fast alle Potentaten fallen in diese Kategorie, egal ob Assad, Trump, Hitler oder die ganzen neuen rechten Nationalisten in Süd- und Osteuropa oder auch die deutsche AFD-Vorsitzende" Was ist denn das für ne gequirlte Kacke?
Antwort auf Beitrag von kirshinka
Wo wir schon so schön geschichtlich werden: Das Pikante ist auch, dass die heutigen Palästinenser zu einem Großteil die Nachfahren der Juden sind, die früher in Palästina (Kanaan) gelebt haben. Sie wurden im Mittelalter islamisiert. Die heutigen Israelis dagegen stammen überwiegend aus West- und vor allem aus Osteuropa und sind Nachfahren von zum Judentum übergetretenen Menschen. Die eigentlichen „Zuwanderer“ und „Fremden“ sind also die heutigen Israelis… Trotzdem: Natürlich kann man verstehen, dass die Juden nach Jahrhunderten der Verfolgung einen eigenen Staat wollten. Man kann aber auch verstehen, dass die ortsansässigen Palästinenser nach der Unterdrückung durch die Osmanen (Türken) und der darauf folgenden britischen Herrschaft nicht Geduldete zweiter Klasse in ihrer angestammten Heimat sein wollen… Schwieriges Thema, bei dem es die Guten und die Bösen nicht gibt, auch wenn wir das gern hätten, weil es so schön einfach wäre. LG
Antwort auf Beitrag von Jorinde17
"Die heutigen Israelis dagegen stammen überwiegend aus West- und vor allem aus Osteuropa und sind Nachfahren von zum Judentum übergetretenen Menschen. Die eigentlichen „Zuwanderer“ und „Fremden“ sind also die heutigen Israelis…" Hast du dafür eine Quelle? Das Judentum missioniert nicht im Gegensatz zu den Muslimen und Christen. Das lese ich echt zum ersten Mal!
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
Du willst eine Quelle dafür, dass die heute in Israel lebenden Menschen zum Großteil von Menschen aus Europa abstammen? Zweiter Weltkrieg als Stichwort vielleicht...?! Und mal sehen, ob Du die Transferleitung hinbekommst...
Antwort auf Beitrag von DecafLofat
Ohhh jetzt musste ich prustend lachen..Transferleitung. Thx for that Deca..
Antwort auf Beitrag von DecafLofat
Tja, wenn’s da stehen würde - steht da eben leider nicht - da steht das Menschen zum judentum übergetreten sind und diese nun die Hauptbevölkerung Israels ausmachen - was inhaltlich einfach der größte Mist überhaupt ist! Aber da sieht man es mal wieder - so schlau und dann … naja
Antwort auf Beitrag von Sommerzeit2010
LOL. War keine Absicht.
TransferleiStung natürlich.
Übertritte gibt und gab es tatsächlich: https://www.deutschlandfunk.de/konversion-zum-judentum-wenn-aus-martin-mosche-wird-100.html Aber ob es jemals viele waren?
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Natürlich nicht - dass es einen großen Anteil europäischer bzw osteuropäischer Juden durch Einwanderung nach dem holocaust bzw währenddessen gab, streite ich doch nicht ab - das wäre ja Quatsch. Aber dass nun all diese Juden, alle konvertiert sind ist nun absoluter mumpitz und verzehrt ja nun auch alles!
Antwort auf Beitrag von Jorinde17
Nicht die arabischen Juden, die vertrieben wurden, und deren Nachkommen - das sind Araber. Es ist schwierig.
Antwort auf Beitrag von kirshinka
- das sind die Tatsachen m.E. super zusammengefasst (auch das was du schreibst, Kirshinka)... https://www.youtube.com/watch?v=XNf40sBcvKk
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