Baby und Job

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Geschrieben von Peanut1 am 16.03.2003, 8:08 Uhr

Wie würdet Ihr das machen?

Ich bin jetzt bald 30 Jahre alt, unser Sohn wird im August 2 Jahre.
Seit er elf Wochen alt ist, gehe ich weider Vollzeit arbeiten. Mein Mann (US-Amerikaner) hat erst letztes Jahr im März eine Arbeitsstelle gefunden und steigt dort langsam zu "gutem" Geld auf. Nächstes Jahr um diese Zeit wird er wohl so um den Dreh rum das Brutto verdienen, was aich zur Zeit auch habe...nicht super viel, aber auch nicht super wenig.
Da wir aus unserer "schlechten" Zeit noch ein paar Schulden zu begleichen haben, werde ich auch noch denke ich eine Weile weiterarbeiten...zur Zeit klappt die Betreuung durch die Oma, die nebenher auch noch Tagesmutter ist, sehr gut. Joshua geht gerne hin, er hat dort andere Kinder, meine Mutter leitet zudem auch noch Mutter-und-Kind-Turnkurse, so daß er auch dort mit anderen Kinder Kontakt hat...rundum es klappt in der Beziehung alles wunderbar.

Ich gehe zwar nicht gerne arbeiten, aber es muß halt sein. Mir tut es oft im Herz weh, wenn ich mir klar mache, wie wenig Zeit ich mit Joshua habe. Aber es ist jetzt nun halt so und viel ändern kann ich auch nicht.
Der Kleine war an sich nicht geplant, aber er ist entstanden und wir stehen auch dazu.

In mir regt sich ab und an vom gefühl her der Wunsch nach einem zweiten Baby, damit die Spanne zwischen zwei Kindern nicht so groß ist. Aber mein Verstand sagt, daß das im Moment nicht drin ist.

Ab wann wäre die Zeit denn für ein zweites Kind da?
Wenn Joshua zur Schule geht? So daß ich dann die ersten jahre zu Hause bleiben kann? Diese Idee ist bei mir momentan der Favorit...so sind dann die zwei Kinder aber sehr weit auseinander (vom Alter her).
Hat jemand hier schon Erfahrung mit Kindern, die fünf Jahre oder auch sechs Jahre auseinander sind?

Ein andere Sache beschäftigt mich dann auch noch.
Ab wann sollte Joshua denn in den Kiga?
Der Antrag ist für ab 3 Jahre gestellt. Er muß auch nicht unbedingt in eine Ganztagesbetreuung, weil meine Mutter ihn voraussichtlich mittags aus dem Kiga abholen könnte...aber was ist, wenn das irgendwie nicht mehr geht (okay, meien Mutter ist erst 53 Jahre alt, aber es kann ja immer mal etwas passieren)?
Geht Joshua mit 3 Jahren in den Kiga dann könnte es ja sein, daß er bis zur Schule 4 Jahre lang im Kindergarten ist. Ich weiß ja nicht, ob er mit sechs oder sieben eingeschult wird.

Deswegen hätte ich gerne mal ein paar "unabhängige" Tips und ratschläge.
Wie würdet Ihr das machen?

Zur Zeit bin ich auch mal weider in der Phase, daß ein Kind völlig reicht und wir nicht unbedingt ein zweites haben müssen, aber ich weiß ja gar nicht, wie das ist, wenn ich mitsamt Kind einfach nur mal hausfrau und mutter sein darf...jetzt bin ich Hausfrau, Mutter, Arbeitstätige und zeitmanager in einem und das ist manchmal verdammt viel und sehr anstrengend.

Tippfehler bitte ich zu entschuldigen! *ggg*

LG
Ilka

 
11 Antworten:

Jetzt oder nie !

Antwort von Ulli am 16.03.2003, 13:34 Uhr

Also ehrlich gesagt finde ich, dass man nicht ewig mit dem zweiten Kind warten sollte. "Passen" tut es ja nie. die meisten leute, die ich kenne, die warten wollten, bei denen blieb es dann beim Einzelkind.
Außerdem würde ich nicht bis Mitte 30 warten, da steigt das Risiko auf Gendefekte enorm an.
Irgendwie kriegt man das doch immer hin, wenn die Partnerschaft stimmt. (mein erstes Kind kam kurz vorm Examen an der Uni, das zweite, nach meinem ersten Jahr im Job)

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Re: Jetzt oder nie !

Antwort von Peanut1 am 16.03.2003, 19:09 Uhr

Klar, von meinem Alter her und vom ALtersabstand her würde ich sagen, daß jetzt der richtige Zeitpunkt ist, aber das hieße auch, daß ich beim zweiten Kind ebenfalls nicht länger als ein halbes Jahr zu HAuse bleiben könnte...das geht bei uns zur Zeit finanziell noch nicht...gehen würde es wahrscheinlich in zwei Jahren, aber dann ist der Kleine ja auch schon wieder vier Jahre alt!

Schwierige Sache! Ich werde auf jeden fall hier nochmal mit meinem mann reden...vielleicht finden wir ja eine Lösung!

LG
Ilka

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Re: Jetzt oder nie !

Antwort von Mima am 16.03.2003, 19:15 Uhr

Hallo,
zum Thema Altersabstand: das kann man nicht verallgemeinern! Mir war schon immer klar, dass ich definitiv einen Abstand von MINDESTENS drei bis vier Jahren haben möchte, ich wäre dann auch schon 37. Das ist heute völlig normal. Eine Freundin hat Kids im Alter von sechs Jahren Abstand, das ist ganz toll, gerade als die Große in die Schule kam, hat sie im Job wg. Schwagnerschaft/Geburt pausiert und ist nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen. Ich denke, wenn beide Vollzeit arbeiten, ist dieser Abstand ziemlich gut. Strebe ich evtl. auch an.
Dann kommt ja gerne das Argument, dass die Kids dann nicht miteinander spielen können. Ich kenne sooo viele Freundinnen, die zwei Jahre Abstand hatten und die haben sich mit ihren Geschwistern nur gezofft. (Kleinkindalter kann man nicht nur sehen, man muß auch die Zeit später sehen und da kann ein 12 und 14jähriger mehr Probleme miteinander haben als ein 10 und 17 jähriger).
Also, ich sehe in dem grossen Abstand eigentlich nur Vorteile. Für mich wäre es grauenvoll, schon wieder ein Baby zu haben, wenn das Grosse erst zwei Jahre alt ist.
Liebe Grüße, mima

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Re: Jetzt oder nie !

Antwort von fusel am 16.03.2003, 21:34 Uhr

Hi,

also ich finde einen Altersabstand von 4 Jahren auch nicht so schlimm, ganz im Gegenteil. Wenn ihr beide sowieso noch ein bissel wegen der Schulden arbeiten müßt, kannst du so mit Sicherheit in Ruhe schwanger sein ohne dir finanzielle Sorgen zu machen.
Bei mir und meinen Geschwistern ist der Altersabstand 13 und 16 Jahre - das ist viel (o:

Meine Geschwister haben im Kleinkindalter miteinander gespielt (und sich gegenseitig unerlaubt die Haare geschnitten). Aber wenn ich jetzt meine Familie besuche fliegen auch nur die "Buschgorilla"-Beschimpfungen durch die Gegend und jeder paßt auf das der andere bloß nicht mehr bekommt oder weniger im Haushalt macht - schön stressig.

Hat also alles seine Vor- und Nachteile.

grüße

fusel

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Wollte auch zum Altersunterschied was beitragen..

Antwort von mamamittochter am 16.03.2003, 21:47 Uhr

hallo zusammen,

ich hab noch zwei Schwestern, eine 3 Jahre jünger eine 11 und mit der "Kleinen" versteh ich mir viel besser als mit der , die 3 Jahre jünger ist. Wir haben uns auch schon als Kinder nicht besonders gut verstanden, liegt es am Altersunterschied oder vielleicht doch an Person? Ich denke, dass Altersunterschied absolut keine Rolle spielt eher, ob man charakterisch zu einander passt! Selber bin 30 und habe paar Freundinen die schon um die 50 sind, da spielt der Altersunterschied auch keine Rolle, eben die Pesönlichkeit und Interessen sollten stimmen!

LG Tanja

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Re: Wie würdet Ihr das machen?

Antwort von RenateK am 17.03.2003, 9:11 Uhr

Hallo,
zu zwei Sachen. Ich finde einen Altersunterschied von 4 oder 5 Jahren auch nicht schlimm, kenne viele, wo das so ist udn es eher gut läuft. Bei mir wird es bei einem Kind bleiben, einmal weil ich schon über 40 bin (das ist aber nicht das wichtigste), und zum zweiten, weil ich eben denke, dass es mit einem Kind alles gut zu machen ist, ich viel besser zurecht komme, seitdem Urs etwas älter ist (ist jetzt 4), noch mal ein Baby möchte ich einfach nicht, bin froh, dass die Zeit vorbei ist.
4 Jahre Kindergarten ist sicher nicht zu lang, warum auch? Unser Sohn wird 5 Jahre lang hingehen (ganztags), er ist jetzt im vierten Jahr und von Langeweile keine Spur. Ich würde an Deiner Stelle auch einen Ganztagsplatz suchen, dann bist Du nicht auf Deine Mutter angewiesen, für die Kinder ist es auch schön, den ganzen Tag mit anderen Kindern zusammen zu sein.
Gruß, Renate

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Re: Wie würdet Ihr das machen?

Antwort von paulita am 17.03.2003, 13:05 Uhr

liebe ilka

wollte auch nur sagen, dass man generell zum thema altersunterschied nichts sagen kann: meine schwester ist knapp ein jahr jünger als ich, und wir waren uns früher überwiegend fremd. das hat sich erst geändert, seit wir beide erwachsen sind. dafür haben wir heute eine sehr innige und gute beziehung. als wir aber kleiner waren, haben wir uns nur gestritten (meine mutter war mega-genervt) oder ignoriert, weil wir zwei TOTAL unterschiedliche typen sind.

alles gute
paula

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Re: Wie würdet Ihr - nachtrag/gendeffekte

Antwort von paulita am 17.03.2003, 13:11 Uhr

liebe ulli u.a.

eine freundin, die vor 18 jahren ihr kind mit 29 bekam, zählte damals als risikoschwangere! dieses kleine beispiel soll nur andeuten, dass die mär von den 'gendeffekten' ab mitte 30 ziemlicher unfug ist. in keinem land der welt - außer den usa - wird soviel davon erzählt, wird soviel sono und soviel fruchtwasseruntersuchung gemacht wie hierzulande.
zur gesundheit von mutter+kind ist so unendlich vieles wichtiger als das bloße alter: rauchen, ernährung, stress, materielle bedingungen, uswusf.
bei so vielen 'älteren' mamas geht alles prima, nur hört man davon viel weniger als von den einigen riskanten fällen.
das dazu
lg

paula

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Sorry aber das ist Quatsch.

Antwort von Ulli am 17.03.2003, 14:28 Uhr

Ab einem gewissen Alter steigt das Risiko von Gendefekten an. Das ist Fakt, schau Dir die Statistiken einfach an. (Und komm bloß nicht mit dem billigen Spruch "Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.") Im Spiegel gabs im Januar 2002 auch eine prima Analyse zu dem Thema.
Ich will keinem Reinreden, jeder muss das für sich entscheiden, aber wenn es sich um ein vermeidbares Risiko handelt ... Wenn man kann vermindert man doch die Risiken (denk mal an die Babyernährung).
Definitiv ist das Risiko für z.B. Trisomie21 bei einer 35 jährigen Erstgebärenden 4mal so hoch wie bei einer 25jährigen. Natürlich sind die Fallzahlen immer noch gering, aber die Wahrscheinlichkeit steigt nunmal, dass kann man nicht wegreden.

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Die Statistiken sind nicht weg zu denken, dafür sind die ja auch da...aber

Antwort von mamamittochter am 17.03.2003, 14:40 Uhr

Es kommt nicht auf die Statistik an , sondern auf die Frau selbst, ist sie gesund, raucht und trinkt nicht, hat eine "saubere" Gen-Vergangenheit d.h in der Familie(Mutter, Vater, Oma, Opa ect beder Seits) keine Fälle vorgekommen, warum soll da die Satistik ansteigen? Es kann genau so bei einer jüngeren(rauchen, trinken, stress, Vorgeschichte von krankheiten) passieren, dass das Kind "vorbelastet" ist und auch tatsächlich mit einem Gendefekt oder andere zur Welt kommt. Auch die Umwelt spielt eine große Rolle, Luftverschmutzung, Wasserunreinheiten ect. belastete Lebensmittel und viele andere Faktoren.
Das ist die wirkliche Statistik, auf die es ankommt, aber nicht aufs Alter! Es ist bekannt dass je älter man wird um so mehr oder weniger kann der Körper solche gifftige/krebserregende ect. Stoffe , die sich im Laufe der Lebens-Jahre ansammeln, abbauen. Achtet man drauf, dann bleibt man eher gesund um zum Beispiel ein gesundes Kind zur Welt zu bringen...
Also ran an Gemüse und Vitamine, viel Bewegung , rauchen aufhören und nie oder nur selten Alkohol zu sich nehmen und da werden sich die Statistiken rasch ändern, zu positiv!!

LG Tanja

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Re: Die Statistiken sind nicht weg zu denken, dafür sind die ja auch da...aber

Antwort von nicol am 19.03.2003, 13:15 Uhr

Also ich glaube wohl kaum, dass sich die Statstiken ändern werden, nur weil man aus Rauchen verzichtet und mehr Vitamine zu sich nimmt.
Die Gendefekte, wie z.B. bei Trisomie 21 haben eindeutig was mit dem Alter der Eizellen zu tun und die sind nunmal so alt wie die Frau selbst ist.
Trotzdem würde ich persönlich meine Lebensplanung von Statistiken abhänig machen. Ich höre ja auch nicht mit dem Autofahren auf, weil das das unsicherste Verkehrsmittel ist.

Gruß

nicol

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