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Geschrieben von Ulli am 19.09.2004, 12:06 Uhr

Welchen Kuchen für Kindergeburtstag im Kiga?

Hallo ihr,
mein Chef hat mir vorgeschlagen, am Nachwuchsführungskräfteprogramm teilzunehmen. Ist ne große Ehre, vor allem weil ich "nur" 20 Wochenstunden arbeite.
Aber die Bedingungen sind mir ein bisschen happig. Die Trainigs (3xTage pro Jahr) finden freitags und samstags statt,
Üblich bei uns ist bei Fortbildungen HÄLFE Freizeit, HÄLFTE Arbeitszeit.
Weil ich nun Teilzeitkraft bin und freitags frei habe, möchte mein Chef, dass ich hier 100% Freizeit einbringe. Da hab ich geschluckt aber ok, drei Mal im Jahr ist das für mich machbar.
Alle Teilnehmer müssen Mehrarbeit erbringen, um Projekt bezogen zu arbeiten.
Bisher habe ich meine Projekte immer in den Vordergrund gestellt und auch mal eine Woche 30 oder 40 Stunden gearbeitet. Dafür habe ich zwar Freizeitausgleich bekommen, aber höchsten 70-80 Prozent der tatsächlich geleisteten Zeit.
SO und nun zum PROBLEM: Künftig soll ich diese Mehrarbeit ohne Freizeitausgleich erbringen, sozusagen als mein Einsatz, damit ich auch als Teilzeitkraft an dem Nachwuchsführungskräfte Training teilnehmen darf. Im Jahr sind das etwa weitere 7-10 Tage.
Ich finde das zu viel, wenn ich so viel Zeit über hätte, hätte ich mir doch keinen 20Stunden-Job gesucht. Ich bezahle für Nachmittags-Betreuung auch noch eine Kinderfrau (bisher auch vormittags, aber Nr. 2 kommt in den KiGa).
Was würdet ihr machen? Wie würdet ihr Eurem Chef schonend beibringen, dass ihr der Firma keine 15 Tage im Jahr schenkt. (Da es der Firma schlecht geht, wurden im letzten Jahr auch nur 30Prozent der Jahresprämie ausgezahlt, dieses Jahr sollen es 70 Prozent werden, Gehaltserhöhungen sind keinesfalls möglich.)
Bin ich zu pingelig? Würdet ihr euch da reinhängen, die Freizeit, die Familiensamstage etc. opfern?
Freue mich über eure Gedanken dazu.
Viele Grüße
Ulli

 
3 Antworten:

Re: Wie viel Mehraufwand für interne Fortbildung? (lang geworden)

Antwort von nicol am 19.09.2004, 22:01 Uhr

Hallo Uli,
also die drei Tage pro Jahr für diese Fortbildung würde ich schon machen.
Aber was hat das den mit Deiner normalen Projektarbeit zu tun?
Das hört sich mich doch schwer nach einem Köder an um an billige Arbeitskraft zu kommen (zumindest, wenn es nur in Kombination geht und nicht unabhängig von einander).
Ich würde das auch ganz klar so formulieren. Du hast einen 20-Stunden Job weil es familiär nicht anders geht.
Mehr Arbeit würde ich nur gegen mehr Stunden und dem verbundenen mehr Geld leisten. Aber wie ich Dich verstanden habe, geht es ja gar nicht darum!

Gruß
Nicol

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Re: Wie viel Mehraufwand für interne Fortbildung? (lang geworden)

Antwort von luchs am 20.09.2004, 9:08 Uhr

Hi Ulli!
Schwierige Entscheidung- nur was möchtest Du? Willst Du in dieses Traineeprogramm als langfristige Perspektive im Job, eben ein bißchen mehr als nur Teilzeitkraft? Oder bist Du mit Deinem jetzigen Job zufrieden und ausgelastet?
Lohnt sich dieses Programm für Dich langfristig? Wirst Du auch außerhalb Deiner Firma davon profitieren können? Kannst Du irgendwann etwas vergleichbares machen?
Du hast leider nichts über die Gesammtlaufzeit des Programms gesagt, ist Dein Mehraufwand für länger als ein Jahr nötig? Und was für eine Perspektive bietet sich nach Abschluß für Dich? Bist Du dann besser im alten Job- ist Dein Job dann sicherer?
Versuch fünf Jahre weiter zu denken...
Wenn Du mit dieser Fortbildung für Dich eine langfristige Perspektive aufmachst, dann greif zu! Versuch die Mehrarbeit fortbildungsbezogen vorher zu vereinbaren- etwa 20% mehr pro Woche, dann fangen aber reguläre Überstunden an. Das Alles Schriftlich fixiert.... Wenn das dann so funktioniert, ist Deine Mehrarbeit nur ein Bezahlen der Fobi in Naturalien...
Vielleicht keine große Hilfe, aber ein Denkanstoß.
LG Sabine

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Die Frage ist: was willst du?

Antwort von KH am 20.09.2004, 16:09 Uhr

Willst du irgendwann mal Karriere machen in der Firma? Dann könnte der Zug nämlich abgefahren sein für dich, wenn du jetzt nein sagst.
Willst du alles so lassen, wie es ist, dann brauchst du der Firma nichts zu schenken.
Könnte natürlich auch passieren, wenn du ablehnst, dass sich die Arbeitsbedingungen für dich verschlechtern. Wie gesagt, die Frage ist: Was willst du selber, wann?
Ich kann dazu nur sagen, dass ich momentan 13 Tage, davon 10 Samstage in diesem Jahr + Kosten + Fahrtkosten in eine Fortbildung investiere, von meinem Arbeitgeber erhlate ich lediglich die Freitage davor frei. Es handelt sich hierbei aber um eine freiwillige Fortbildung, die ICH mir ausgesucht habe, weil ich sie für mich als wichtig ansehe.
Bei der heutigen Arbetismarktsituation muss man eben immer auch noch die Folgen einer Absage bedenken. Vielleicht bekommst du die 15 Arbeitstage ja auch in Form einer Beförderung "zurück". Also stellt sich doch die Frage, was dir die Fortbildung betriebsintern tatsächich bringt - und danch für dich entscheiden, was du willst.

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