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Geschrieben von paulita am 28.02.2003, 11:14 Uhr

trennungsprobleme - wer noch?

liebe arbeitende mamis

ich wende mich mit folgendem problem an euch und bin auf erfahrungsbericht gespannt:

unser sohn, fast 2, geht zu einer super-tagesmutti, seit er 6 monate alt ist. ich arbeite seitdem voll, muß auch regelmäßig über nacht wegbleiben, weil ich in einer andere stadt arbeite. so bin ich öfter ein oder zwei nächte (und tage) nicht daheim. mein mann ist immer da.
der zwer liebt die tagesmutter, und ist da wirklich gut aufgehoben. allerdings hat er vor einigen monaten 'trennungsprobleme' gekriegt - er weint, wenn ich ihn dort abgebe (auch wenn mein mann ihn abgibt) und ist überhaupt SEHR klettig! kennt ihr das auch? er entfernt sich seit einiger zeit keinen meter von mir bzw. meinem mann oder auch der tagesmutter. das war früher ganz anders.
zudem, und das ist momentan ziemlich krass, kann er kaum noch alleine einschlafen. ich muß bei ihm bleiben bzw. er will in unser bett. seit 2 monaten geht das nun so, und inzwischen können wir alle nicht mehr bzw. ich bin ziemlich verzweifelt.

habt ihr auch solche erfahrungen? liegt diese 'klettigkeit' daran, dass ich arbeite und er sich so verunsichert fühlt? oder mache ich mir 'falsche' vorwürfe und es ist halt das übliche in dem alter?

bin gespannt, entschuldigt die länge
lg
paula

 
6 Antworten:

Re: trennungsprobleme - wer noch?

Antwort von michelle_&_jeremy am 28.02.2003, 12:26 Uhr

hallo paula,

was du da schilderst kenne ich überhaupt nicht. ich gebe beide kinder in die einrichtungen. der eine krippe die andere kindergarten. beide gehen dort gern hin. was mir nur auffällt das mein junge ewig anfängt zu brüllen wenn er neue menschen sieht. das ist echt ätzend. auch nach mehrmaligen sehen fängt er immer wieder an zu weinen.

bei meiner tochter war es damal nicht so mit dem fremdeln nur:
es gab zwischen meinem mann und mir uneinigkeiten die ich in form von einer trennung lösen wollte. die michelle war da n bissel über 2 jahre. seit dem fragt sie ständig wenn ich weg fahre (sie wird 6) ob ich auch wieder komm. sie hat angst das ich nicht wieder komm und fängt manchmal auch an zu weinen. dabei habe ich sie nie allein gelassen. als wir ausgezogen sind kam sie selbstverständlich mit. naja, es gab auch noch viel anderen ärger der ihr mit zugesetzt wurde. ich wollte es auch nur kurz erläutern :o)

kann es sein dein sonnenschein auch nur verlustangst hat? wenn du manchmal 2 lange tage unterwegs bist ist das für ein kind das 3 fache von der zeit. bei kindern vergeht die zeit noch viel langsamer als bei erwachsenen.

lieben gruß von mandy

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Vorsicht sehr lang! lool

Antwort von mamamittochter am 28.02.2003, 12:32 Uhr

Hallo Paula, das was du beschreibst, ist völlig normal, ich kenn das zu genüge. Als meine Tochter 6 Monate wurde, haben wir sie immer zur meine Mutter gebracht, allerdings nur am Wochenende. Es gab keine Probleme. Dann als sie größer wurde ca. 1 Jahr und sie anfing zu verstehen, was ihr geschieht, da hat s angefangen. Gebrülle, Geschreie, „Nein“ Nein .“ Mami“ , „ Mami“ Kletteräffchen gespielt und so weiter . Und jetzt ist sie ein MAMAKIND. Voll auf Mama bezogen, obwohl sie den Vater auch sehr liebt. Z.B wenn die Mama nur Wäsche aufhängen geht, und 10 weg ist, sucht sie Mama ohne gleichen. Bei der Tagesmutter ist genau das gleiche. Sie geht ständig zu Ihr und fragt „ Mami da?“ Obwohl ich ja täglich nur 5,5 Stunden weg bin, will sie auf Mama nicht verzichten. Desöfteren weint sie sehr viel. Letzte zwei Wochen war es wieder so schlimm. Sie hat nur geheult und dann wenn ich sie abgeholt habe , klammerte sie am mir wie ein Kletteräffchen. Und ich dürfte nicht einmal das Zimmer ohne sie verlassen. Ich wusste gar nicht wie ich das schaffen sollte, ich konnte im Haushalt nichts machen, ohne dass das kleine Äffchen ständig am meinen Bein klebte. Unseres Heim sah aus wie eine Bombe hineingeworfen und meine Wäsche stapeln sich bis zur Decke. Und ich war mit Nerven am Ende. Ich hab mir nachhinein überlegt, ich hätte sie vielleicht doch etwas anders behandeln müssen, in der Woche wo es angefangen hat. Hätte vielleicht ein wenig mehr Zuneigung zeigen müssen, aber es hat mich dermaßen genervt, dass ich sie bestrafft habe(ich stecke sie immer ins Gitter-Bett, wenn ihre Zornanfälle bekommt). Jetzt ist sie wieder normal, gestern z. B sagte die Tagesmutter, sie war ein Traumkind. Aber nur weil ich mich zusammengerissen hab und spiele viel mit ihr und lass sie gar nicht alleine. Nicht einmal 5 Minuten. Klar ist es bei Dir nicht einfach. Aber vielleicht am WE hast Du ja Zeit Dich intensive um Deinen Sohn zu kümmern. Ich stelle immer wieder fest, dass es weiter hilft.

Mit zwei Jahren verstehen die Kinder schon sehr wohl dass Mama nicht da ist und öfters nicht nach Hause kommt. Aber ich denke, es geht halt nicht anders und da muß man durch. Mich hat man mit einem Jahr in die Krippe gesteckt und meine Elter (beide) Vollzeit gearbeitet. Und ich denke, es hat bei mir keine späteren Folgen hinterlassen. Man hat halt früher gelernt , sich selber zu beschäftigen. Und ich denke, ich kann für meine Familie genauso gut „da sein“ wie die Kinder , deren Mütter zu r Hause saßen. Mach Dir keine Gedanken. Es sind bestimmt die falschen J)).
Es wird sich schon legen, ganz sicher. Und die Kinder haben so Ihre Phasen. Da können wir nichts machen, als Eltern. Ich hab viele Bekanntschaften gemacht , bei denen auch die Kinder in dem Alter sind wie meine, und nach der Erzählungen beruhige mich immer, weil ich dann merke , aha, ich stehe nicht alleine da, viele machen so ähnliche Situationen durch. Eine früher , anderer später. Und wenn man den Kindern das Gefühl gegeben wird, von beiden Elternteile geliebt zu sein, denke ich dass da nichts schief laufen kann.

Und wie gesagt, vielleicht am Wochenende oder jede freie Minute die noch übrig bleibt , deinen Sohn schenken. Und hoffen dass der Mann ein wenig Verständnis hat...J)) Sich mit ihm intensiv beschäftigen, ob zu hause spielen oder Tiere kucken gehen oder jemand besuchen, nur halt damit er seine Bestätigung bekommt, ja, Mama liebt mich und sie kommt immer wieder. Und öfters mal drücken, schadet bestimmt net! Und warten! Ich weiß es ist leichter gesagt als getan, aber wir machen alle so etwas durch wie Du . Du stehst nicht alleine da!!!


LG Tanja

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Re: Vorsicht sehr lang! lool

Antwort von paulita am 28.02.2003, 20:48 Uhr

liebe tanja

danke, bin erleichtert, dass es anderen auch so geht.
was du mir rätst, das tue ich sowieso sehr viel, auch der papa. wir sind nachmittags immer mit ihm zusammen, lassen uns viel auf ihn ein, schmusen sehr viel, gehen raus, zu anderen oder aufm spielplatz oder so. und ja, das finde ich auch sehr wichtig: ihm immer, immer wieder zeigen, dass ich ihn liebe und dass ich nie weggehe, ohne, dass er es weiß und dass ich immer, immer wiederkomme.

kann jedenfalls heute mit freude vermelden, dass der zwerg tatsächlich alleine eingeschlafen ist. zwar mit geschrei, aber nur 10 minuten lang. JUBEL!

lg

paula

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Gratulationen!

Antwort von mamamittochter am 28.02.2003, 22:01 Uhr

Hallo Paula,

Das ist wohl das einzige was man in dem Fall machen kann, viel Liebe , Zuneigung zeigen. Ich mach s bei meiner Tochter auch so wie Du. Mit schlafen haben wir keine Probleme in Anführungszeichen. Wir haben es so mit dem Schlaf geregelt, dass etweder mein Mann oder meistens ich , die Kleine ins Bet bringen. D.h ich nehme sie auf den Arm und so schläft sie ein(haben extra ein gemütlichen Sofa bei ihr im Zimmer, wo ich im sitzen sie halkten kann). Und dabei "winsele" ich noch was nebenbei. :-)) So schläft sie ein und dann die ganze Nacht durch. Ohne Aufzuwachen. Genau so am Tag. Vieleicht solltet ihr das mal auch einführen, das macht zwar Mühe aber es lohnt sich. So will unsere Tochter nicht bei uns im Bett schlafen bzw. einschlafen, da wenn ich sie ins Bett lege , schläft sie schon ja, übrigens noch nie getan. Sie schläft mit mir oder meinen Mann ein und morgens tappt sie zu uns rüber ins Bett und kuschelt noch zusätlich als Entschädigung für die einsame Nacht. :-))

Vielleicht hilft es Euch auch. Probiert s mal einfach.

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Re: Gratulationen!

Antwort von paulita am 01.03.2003, 23:18 Uhr

liebe tanja

nein, ich denke nicht, dass leo auf meinem/unserem arm einschlafen + dann in seinem bett durchschlafen würde. a) mag ich das selbst nicht, weil ich dann arbeiten, fernsehen oder sonstwas erwachsenenartiges machen möchte bzw. muß. b) haben wir das schon ein paar mal gemacht und er ist trotzdem nachts aufgewacht. es dauert auch unter umständen ewig.

irgendwie hat es - so mein eindruck - mit einer momentanen phase zu tun. es fällt ihm offensichtlich schwer, loszulassen, sich zu trennen. da müssen wir durch - und zwar am liebsten so, dass er lernt, dass alleine schlafen keine einsamkeit sein muss. wir ziehen jetzt seit ein paar tagen das 'harte' schlafprogramm durch und es klappt leidlich. könnte besser, aber es wird schon.

danke jedenfalls für den beistand
lg

paula

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Re: es geht auch anders

Antwort von kathrin75 am 03.03.2003, 11:58 Uhr

hi,
meine Name ist Kathrin und mein Sohn h
heißt Justin-er wird im April 3 Jahre.
Wir hatten die Probleme auch mit dem sclafen bei uns im Bett,aber er kam erst nachts immer zu uns und ehrlich ich war zu faul nachts aufzustehen und Justin wieder in sein Bett zubringen.
Nun nach ca.2Monaten löste sich das Problem von selbst und er blieb in seinem Bett die ganze Nacht.Ich denke das unsere Zwerge da mal so ne Phase haben und sich das im größten Teil dann von alleine löst.Ich habe Justin auch stets vorm Bett gehen gesagt das er ein eignes Bett hatt und Mama u.Papa auch.Vielleicht sehen die Kidis auch nicht ein das sie alleine im bett schlafen und die Eltern zusammen in einem.Das ganze war vor einem halben Jahr und es klappt immer noch super.Am Wochenende leg ich mich mit meinem Sohn zum Mittagschlaf meist mit hin und da schlafen wir im großem Bett-wie er zu pflegen sagt.
So,das wars.
Es ist einfach so zur Info-wie wir das geregelt haben.
Wünsch noch nen supi Tag!

Bye

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