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Geschrieben von Michael am 26.08.2004, 12:27 Uhr

Trennungsangst

Hallo,

ich bin seit unsere Tochter 6 Monate alt ist wieder in Teilzeit berufstätig. Die Betreuung hat der Opa übernommen und die beiden sind ein Herz und eine Seele. Manche Tage ist es sogar so, dass Tränen fliesen, wenn der Opa geht.
Katharina ist jetzt 22 Monate alt und nun musste ich außerplanmäßig auch mal in den Nachmittag hinein arbeiten, sodass der Opa sie zum Mittagsschlaf hinlegen musste. Wir hatten das auch im Vorfeld probiert und das hat problemlos geklappt. Aber wie das dann so ist, hat unsere Tochter dann nicht geschlafen, sondern 1,5 Stunden gebrüllt und nach mir gerufen und sie war dann fix und alle, als ich im 15.00 Uhr nach Hause kam. Am Abend dann wollte sie nicht ins Bett. Ebenfalls nach 1,5 Stunden Theater und Gebrüll bis sie sich fast übergeben hat, habe ich mich dann mit ihr in mein Bett gelegt. Die ganze Nacht war sie dann in Habachtstellung, dass ich auch ja nicht weggehe. Natürlich bin ich dann am nächsten Tag mit megaschlechtem Gewissen zur Arbeit gegangen. Am folgenden Tag kam ich extra früher von der Arbeit nach Hause, um sie hinzulegen. Sie war so fertig dass sie dann auch geschlafen hat. Aber abends weint sie sich seitdem in den Schlaf und kommt dann die Nacht auch ins Bett. Wenn morgens jetzt der Wecker klingelt, ist sie "hallo wach" und schläft nicht mehr weiter bis 8.00 Uhr, sondern tanzt dann schon um 6.30 Uhr in der Küche herum und hängt an mir, wie ein Rockzipfelbaby. Was kann ich tun, um meinem Kind die Trennungsangst zu nehmen? Unter der Woche bin ich auch schon öfters abends mal weg gewesen, wo der Papa sie problemlos ins Bett gebracht hat. Natürlich frägt sie auch nach mir, aber das war immer ok. Und sonst schläft sie auch immer in ihrem eigenen Bett.

Über Tipps würde ich mich sehr freuen.

Grüße
von einer mit den Nerven blank liegenden Mutti Lucia

 
1 Antwort:

Re: Trennungsangst

Antwort von biohuschel am 26.08.2004, 22:31 Uhr

Ich kann es dir nachfühlen... Aber nimm dir erst einmal selbst das schlechte Gewissen. Du gehtst nur arbeiten du machst nichts schlimmes!!! Ich glaub das liegt auch einfach am Alter. Mein Sohn (20 Monate) merkt jetzt auch immer mehr wenn ich gehe. Frauen die nicht arbeiten gehen sind auch nicht immer mit ihren Kindern zusammen!!! Die ich kenne haben Babysitter, Omas, Kinderbetreuung im Fitnesscenter usw.
Ich finde es immer wichtig, wenn du deinem Kind sagst, dass du arbeiten gehst und bald wieder kommst, auch wenn es später wird ist es gut ihr es vorher zu erklären.
Sie kann nur lernen in dem sie merkt, dass du immer wieder kömmst. Irgendwann müssen alle Kinder ihre Eltern und umgekehrt gehen lassen.
Vielleicht hast du ja eine Freundin die mit ihrem Kind mal vorbeikommen würde wenn du nicht da bist, dann hat dein Kind einen Spielkameraden. Oder wenn du mal wieder Mittags arbeiten musst hilft es ja vielleicht wenn der Opa mit ihr raus geht und sie im Wagen schläft oder im Auto.
Ich drück dir die Daumen das es vorbei geht...
LG Chrissi

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