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Geschrieben von Kuschelmops am 02.03.2004, 9:43 Uhr

Krippe

Hallo!!!
Ich habe eine ganz wichtige Frage zu klären.Mein kleiner,er ist jetzt 1Jahr und 2Monate,geht seit 3Monaten in die Krippe.In diesen 3Monaten arbeite ich bis jetzt halbtags.Eine Woche früh und eine Woche mittag.Er geht von 7.30-14.30Uhr dort hin und ist in einer Gruppe mit 6Kindern und 1Erzieherin.Essen und schlafen ist kein Probelm nur das morgendliche bringen ist die Hölle.Er schreit,weint,klammert sich an mich und will nicht rein.nun habe ich die Möglichkeit wieder Ganztags zu arbeiten,ab dem 23.März und ich habe das Gefühl,das Felix das nicht packt-von der Ablösung her.Er müsste dann 1Woche von 7.30-14.30 Uhr und die andere Woche von 7.30-16.45Uhr in die Krippe gehen.Da ich mich noch diese Woche entscheiden muss,wäre ich für einen guten Rat echt dankbar-das Geld könnten wir sehr gut gebrauchen,da wir gerade bauen.Unser Papa kann leider unseren kleinen auch nicht eher abholen,da er Schichten arbeitet und die Omas kein Auto haben.Hat jemand eine Idee für mich?

 
6 Antworten:

Re: Krippe

Antwort von marit am 02.03.2004, 12:37 Uhr

Hallo,

hm also ich würde die Erzieher(innen) in die Frage miteinbeziehen. Wenn sie dir glaubhaft versichern, daß das Problem nur morgens beim Hinbringen besteht, daß er aber, wenn er erst mal da ist zufrieden spielt, ißt und schläft, dann würde ich die Stelle nehmen. Denn das Hinbring Problem tritt ja so oder so auf, egal wie lange er dann letztlich bleibt.

Ich finde aber, wenn du vollzeit arbeitest mußt du die Verantwortung mit deinem Mann anders aufteilen und solltest mit deinem sohn vielleicht einen Pakt abschließen. Wenn er länger in der Krippe bleiben muß, solltest du dann am späten Nachmittag bis zum Schlafengehen auch nur für ihn dasein und ihm deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit gönnen. Wenn du dann auch noch die Hausarbeit erledigst oder einkaufen mußt, wäre das wirklich unfair, dem Kleinen und auch dir selbst gegenüber. Wenn du dich schon alleine um Krippehinbringen und -abholen kümmerst, dann solltet ihr euch von dem Mehrverdienst nicht alles ins Haus stecken, sondern auch eine Haushaltshilfe einmal die Woche leisten und dein Mann sollte alle Einkäufe etc. übernehmen.Wenn er Schichten arbeitet, heißt das doch auch, daß er sehr gut einen Teil der täglichen Erledigungen übernehmen kann, oder? Wenn das mit der Haushaltshilfe nicht geht, dann soll er das eben mitübernehmen oder ihr macht zu dritt einen Großputz am Wochenende.

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Re: Krippe

Antwort von maiglöckchen am 02.03.2004, 13:16 Uhr

Hallo!
Mein Sohn (19 Monate) geht auch seit 1 Monat in die Krippe und er weint und klammert sehr beim Abschied. Mir blutet das Herz, aber die Erzieher sind sehr lieb und kümmern sich dann besonders um ihn. Ich höre auch selber, daß er weniger schreit, sobald ich aus dem Sichtfeld verschwunden bin.
Ab April werde ich dann für 30 Stunden in 3 Schichten arbeiten gehen. Das heißt bei uns, daß ich zwar 8 Stunden/Tag gehe, aber dann weniger Tage (also nicht nur 6 Stunden). Mein Sohn muß dann meist (Frühdienst) von 6-15.30 Uhr in die Krippe und ich hoffe, daß er das schafft.
Ich denke auch, du solltest auf jeden Fall mit den Erziehern reden und hören, wie es läuft, wenn du weg bist. Erst dann würde ich mich entscheiden. Die Idee mit der kompletten Aufmerksamkeit nachmittags hatte ich auch schon, werde das mit meinem Sohn auf jeden Fall auch so handhaben.
Viel Glück!
Beate

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Re: Krippe

Antwort von krissie am 03.03.2004, 9:12 Uhr

Ich würde es eher nicht machen oder eben nur, wenn stattdessen der Papa seine Arbeitszeiten reduzieren oder ändern kann. Persönlich finde ich, dass gut neun Stunden Krippe für ein Kleinkind ziemlich lang sind. Wenn es jetzt schon nicht einfach ist mit dem Abschied, wird es mit der längeren Trennung auf jeden Fall nicht leichter. Daneben wird der Stress für die ganze Familie sicher zunehmen (und der Hausbau frisst wahrscheinlich ja nicht nur Geld sondern zusätzlich auch noch Zeit?).
Schließe mich aber den anderen an, das ganze mal mit der Erzieherin zu besprechen.

Viel Glück bei der Entscheidung,
LG Kristina

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Re: Krippe

Antwort von tinai am 03.03.2004, 12:04 Uhr

schließe mich Krissie an. Ich finde 9 Stunden auch sehr lang - auch für ältere Kinder. Ich arbeite selbst Vollzeit (im Moment das erste mal reduziert, deswegen kann ich grade nach Herzenslust surfen) und habe immer zusätzlich zur Kita (die aber auch erst ab 18 Monaten) ein Au Pair gehabt, weil ich finde, dass die Kinder auch einmal "Einzelbetreuung" brauchen, manche mehr manche weniger - meine sind da schon ganz verschieden.
Ich mache aber in der Kita regelmäßige Spätdienste (Elternpflicht) und merke immer, dass die Kinder die früh da sind und bis zum Schluss bleiben müssen wirklich erschlagen sind - auch wenn sie schon seit Jahren dorthin gehen und schon 3 oder fast 4 sind.
Da er ohnehin die Ablöseprobleme hat, die Ihr auch unbedingt ernst nehmen müsst, würde ich Dir wohl auch eher abraten. Vollzeitstellen bekommt man immer leichter als Teilzeit und bestimmt gibt es später mal noch eine Möglichkeit.
Auf jeden Fall sollten Dein Mann und die Erzieherin auch unbedingt miteinbezogen werden.
Gruß Tina
PS: Erzieher neigen aber dazu, Probleme runter zu spielen, so zumindest meine erfahrungen - auch wenn sie supernett sind und sich sehr gut um die Kinder kümmern.

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Re: Krippe

Antwort von marit am 03.03.2004, 14:34 Uhr

Hallo,

ich muß tinai dahingehend recht geben, daß 9 Stunden sehr lang sind. allerdings ist das, was du als Halbtagsplatz geschildert hast (bis 14.30) ja auch schon fast ein ganztagsplatz! Der Unterschied beträgt "bloß" 2 Stunden. Klar ist das für ein Kind viel Zeit. Andererseits müßtest du auf ein halbes Einkommen verzichten, nur weil du einen um 2 Stunden längeren Platz nehmen müßtest. Das finde ich irgendwie auch unverhältnismäßig...

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noch eine Idee

Antwort von marit am 03.03.2004, 14:40 Uhr

Also was ich damit sagen wollte: im Grunde hast du mit deinen 7 Stunden jetzt schon das als Halbtagsplatz, was andere einen Ganztagsplatz nennen. Daher frage ich mich, ob ihr das nicht doch anders organisieren könnt, daß z.B. dein Mann, wenn er Spätdienst hat, euren Sohn später hinbringt (und du ihn dann abholst). Oder daß du ihn hinbringst und dein Mann ihn, wenn er Frühdienst hat, früher abholt.

Dieses "Schicht" Arbeiten höre ich immer mal wieder als Ausrede dafür, daß der Vater quasi gar nix tun kann, in Wirklichkeit aber bringt es doch auch sehr viele Vorteile, wie z.B. Tagesfreizeit, in der man auch was erledigen kann. Ich muß mich, wenn ich um 18 Uhr von der Arbeit komme an eine ewiglange Supermarktkasse stellen, morgens um 11 hätte man dieselben Einkäufe in einem Drittel der Zeit erledigt...

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