Baby und Job

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Geschrieben von Jasmin-Markus-Konrad am 30.03.2004, 11:09 Uhr

Fh und Sohnemann

Hallo Leute!

Mein Sohn ist jetzt 8 Monate alt und ich gehe 2 mal die Woche für ein paar Stunden zur Fachhochschule um eine Vorlesung zu hören.

Inzwischen passen Oma und Opa auf.

Da die 2 aber auch berufstätig sind haben sie nicht immer Zeit.
Bis jetzt war es aber immer möglich, dass sich einer die paar Stunden frei genommen hat. (DANKE!)

Dieses Semester wir das auch so weitergehen.
Ich habe mich auch dazu entschlossen noch ein weiteres Jahr zu karrenzieren.

Da kann ich dann wieder ein paar Vorlesungen besuchen.

Mein Problem beginnt dann erst, wenn der kleine 2 Jahre und 2 Monate alt ist.

Dann müsste ich drei Tage die Woch an der Fh sein, und ich müsste den Kleinen in eine Krabbelstube geben.

Meine Mutter meint, dass ich auf jedenfall zu Hause bleiben soll, bis er 3 ist und in den Kindergarten geht.

Wir möchten aber gerne ein 2. Baby haben und wenn ich dann ach noch mal 3 Jahre zu Hause bleibe studiere ich insgesamt fast 10 Jahre !!!!!!

Was würdet ihr tun?
Weiterstudieren, 3 Jahre warten, oder doch eine Arbeit suchen?

Da meine Mutter mit Kinder arbeitet ´kennt sie sich in dier Hinsicht sicher aus!
Sie meint auch, dass Kinder bis 3 sehr viel Zuwendung der Mutter brauchen und damit sehr viel Zeit.
Angeblich sind die Kinder aus Krabbelstuben unruhige Geister in der Schule und weit nicht so ausgeglichen wie bei kindern deren Mütter daheim geblieben sind.
Sagt sie zumindest und sie ist jeden Tag in der Schule und arbeitet mit den Kindern.

Was denkt ihr?

Jasmin

 
5 Antworten:

Re: Fh und Sohnemann

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 30.03.2004, 11:29 Uhr

Hallo Jasmin,

das ist Blödsinn.

Zum einen wäre er ja nur drei Tage die Woche in der Krippe, zum anderen habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Fumi kam mit 15 Monaten ganztags, 5 Tage die Woche in die Krippe, Temi kam mit 6 Monaten ebenfalls 5 Tage die Woche ganztags in die Krippe. Beide sind sehr ruhige, ausgeglichene Kinder. als Temi von der Krippe in den KiGa wechselte, hat die Erzieherin gesagt, daß man sofort merkt, daß er schon in der Krippe war. Er kann sich besser in die Gruppe einfügen, er hat gewisse Grundregeln der Gemeinschaft schon gelernt und die Trennung war bei ihm auch nicht so schwierig. Bei Fumi war es damals das gleiche. Fumi ist inzwischen in der Schule und ist ein eher ruhiges Kind (sie hat ADS - die Träumer-Variante, aber das hat nichts mit der Krippe zu tun, das ist vererbt). Ich bekomme von verschiedenen Seiten immer wieder bestätigt, daß meine Kinder ruhig und ausgeglichen sind und man merkt, daß sie in sich ruhen. Was will ich mehr?

Meines Erachtens viel entscheidender als Krippe oder nicht ist, mit welcher Einstellung DU darangehst. Wenn Du Dich von Deiner Mutter verunsichern läßt merkt das Dein Sohn, und dann wird er unruhig werden, garantiert. Wenn Du aber hinter der Entscheidung stehst wird er es auch merken, und dann wird er sich auch damit wohlfühlen.

Ohne irgendwem etwas unterstellen zu wollen: Achte darauf, daß Deine Mutter ihm nicht einredet, daß Du ihn "abschieben" willst. Das muß sie gar nicht bewußt machen, das kann auch unbewußt geschehen.

Alles Gute, wie auch immer Du Dich entscheidest,
Elisabeth.

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Re: Fh und Sohnemann

Antwort von paulita am 30.03.2004, 12:27 Uhr

liebe jasmin

auch ich sage: alles quatsch!
wir führen hier und in anderen foren IMMER WIEDER diese absolut überflüssige diskussion, ob man kids unter 3 "fremdbetreuen" lassen darf oder nicht. selbstverständlich kann man. und selbstverständlich gibt es auch andere situationen/persönlichkeiten, wo es eben nicht gut ist. wenn dein kind aufgeschlossen und stabil ist, dann dürfte das kein problem sein. und wenn ihr daheim dahinter steht, es als bereicherung und nicht als schlimmes opfer des kindes auffasst, dass er in den kiga geht - dann klappt es sicher. das mit den unruhigen geistern ist absoluter blödsinn! es gibt milliarden von fällen, wo das nicht der fall ist. weltweit werden kinder von omas/opas, tamus, tanten, erzieherinnen,etc. betreut und werden ganz normale menschen. manchmal auch nicht. aber das muss keinesfalls an der betreuung durch andere als die mami liegen.
lasst euch nicht kirre machen!
alles gute
paula

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Re: Fh und Sohnemann

Antwort von astrid67 am 30.03.2004, 19:41 Uhr

Hallo,

ich muss Elisabeth voll und ganz zustimmen.

Ich habe es ähnlich gemacht wie Du, meine Tochter wurde geboren als ich noch zur FH ging. Sie ging recht früh zu TaMu, bzw. Kita.

Bei der Einschulung haben die Lehrer gesagt, dass sie mit Kita-Kindern durchweg gute Erfahrungen gemacht haben, weil die über eine ausgesprochene soziale Reife verfügen, sich gut an Regeln halten und in Gruppen einfügen können.

Ich denke aber auch, Du solltest die Entscheidung treffen und nicht ungefiltert die Meinung Deiner
Mutter übernehmen.

Liebe Grüße, Astrid

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Re: Fh und Sohnemann

Antwort von irmel am 30.03.2004, 21:28 Uhr

Hallo,
das wichtigste ist wirklich, dass Du hinter Deiner Entscheidung stehst. Und ich kann Dir versichern, dass Du es später ganz genau merken wirst, ob die "Fremdbetreuung" Deinem Kind gut tut oder nicht. Du wirst auch merken, wo die Schwierigkeiten liegen falls es welche gibt und kannst dann gezielt dort ansetzen diese aus dem Weg zu räumen und brauchst Dich ganz bestimmt nicht jetzt schon von einem totalen Pauschalurteil leiten zu lassen. Jedes Kind ist anders! Gruss Irmel

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Re: Fh und Sohnemann

Antwort von RenateK am 31.03.2004, 14:32 Uhr

Hallo,
ich kann Elisabeth und anderen nur zustimmen. Das ist für die Kinder völlig ok. Unser Sohn kam mit 13 Monaten ganztags in eine Kita (altersgemischte Gruppe, 15 Kinder von 6 Monaten bis 6 Jahre). Besseres kann für ein Kind in meinen Augen nicht geben, er hatte Kontakt zu anderen Kindern, hat unglaublich viel gelernt, sowohl von Älteren als auch später den Umgang mit jüngeren. Zu Hause kann man so was gar nicht bieten.
Ich persönlich würde ein Kind nie länger als ein Jahr zu Hause lassen.
Gruß, Renate

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