Baby und Job

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Geschrieben von Anja4 am 29.09.2004, 22:17 Uhr

Facharbeit Stillen - Stillen am Arbeitsplatz

Hallo, ich bin gerade in der Aus-/Weiterbildung zur Still- und Laktationsberaterin und muß eine Facharbeit schreiben, ich dachte an "Stillen am Arbeitsplatz". Stillt jemand von euch am Arbeitsplatz? ODer pummpt ihr ab? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Danke für eure Hilfe.
LG ANJA

 
31 Antworten:

Re: Ich will Dir keine Illusionen rauben,

Antwort von Benedikte am 29.09.2004, 22:27 Uhr

aber viele Frauen machen das nicht/ können das nicht. Diemeisten arbeiten noch nicht wieder während der Stillzeit. Dann gibt es auch weniger stillende Mütter als allgmeinhin vermutet, weil viele doch früher auftsecken, es aber nicht so sagem weil man ja immer zum Stillen aufgefordert wird ( bei mir bspw. so).Dann sind viele Arbeitsplätze weit weg und man hat nicht immer jemand, der das Kind bringt. Die meisten Babies werden auch nicht zu festgesetzten zeitpunkten hungrig.Viele Jobs sind auch nicht so, dass man immer dann, wenns einem gerade passt, Pasue machen kann. Und abpumpen am Arbeitsplatz würde ich auch nicht: Man müsste das Büro- man muss natürlich ein eigenes haben und darf nicht als Friseuese, Klofrau, Ve4rkäufern, Busfahrerein oder so tätig sein- abschließen- man kann ja nicht im Publikumsverkehr Milch abpumpen, müsste die Milch bis abends im gemeinschaftskühlschrank bunkern etc.pp.
Also mein beitrag dazu : Ich wollte immer gerne im Büro stillen bzw. abpumpen ( alleine die Idee, meine etwa 7 kg schwere Medela immer mitzuschlesppen), habe jedoch aus Praktikabiltätsgründen stets davon abgesehen.

Mal schauen, ob es wirklich Frauen gibt, die das nicht nur planen, sondern auch durchziehen.

benedikte

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Re: Ich will Dir keine Illusionen rauben,

Antwort von Anja4 am 29.09.2004, 22:51 Uhr

Hallo, laut Mutterschutzgesetz ist der Chef übrigends dazu verpflichtet, dir vorgeschriebene Zeit (weiß gerade nicht wieviel) zum Stillen oder Abpumpen zu geben, und auch muß er dir einen Raum zur Verfügung stellen.
Aber meist ist leider auch der Job wichtiger, als auf sein Recht zu bestehen, so ist leider die heutige Zeit.
LG ANJA

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Re: Ich will Dir keine Illusionen rauben,

Antwort von Leonore am 29.09.2004, 23:05 Uhr

Ich hab das gemacht, halbtags, meine Tochter wurde voll gestillt in der Zeit. Klar musste ich was dafür tun, aber es ging ziemlich gut. Kenne auch andere Frauen, die das gemacht haben und die kinder lang gestillt haben.

Vielleicht stellst du deine Frage außerdem im Stillforum von www.rabeneltern.org ?

Liebe Grüße
Leo

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Re: Facharbeit Stillen - Stillen am Arbeitsplatz

Antwort von RenateK am 30.09.2004, 8:49 Uhr

Hallo,
also ich habe das auch gemacht, nach den 8 Wochen Mutterschutz habe ich ganztags wieder angefangen und im Büro abgepumpt. Allerdings habe ich zu der Zeit nicht mehr voll gestillt. Ich habe morgends vor der Arbeit gestillt, bei der Arbeit was abgepumpt, was mein Mann am nächsten Tag verfüttert hat, abends gab es schon seit der 3. Woche Babynahrung aus Fläschchen. Du kannst gerne nachfragen.
Gruß, Renate

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Dann bin ich wohl eine dieser "Ausnahmen"!!!

Antwort von Jada04 am 30.09.2004, 8:55 Uhr

Ich habe am 27.10.2003 meine Tochter Jada entbunden und am 01.02.2004 wieder angefangen zu arbeiten.
Da ich keine Elternzeit (aus finanziellen Gründen) in Anspruch nehmen konnte, hat mir mein Arbeitgeber ein Mutter-Kind-Büro eingerichet (mit Kinderbett, Wickeltisch, Spiel- und Krabbeldecke). Ich arbeite bei einer Berufsgenossenschaft im öffentlichen Dienst und habe keinen "wirklichen" Puplikumsverkehr. Das Stillen meiner Tochter war nie ein Problem. Wenn ich habe ein Schild an die Bürotür gehängt, so dass meine Kollegen/innen Bescheid wussten, wann sie anzuklopfen hatten. Bis heute habe ich meine Tochter sie wird jetzt nächsten Monat 1 Jahr dabei (rennt gerade hier um mich rum). Da sie seit 2 Monaten schon läuft, haben wir uns dazu entschieden, sie ab Oktober von einem AuPair-Mädchen betreuen zu lassen und freuen uns schon auf unsere Marie-Louise aus Kamerun. Alles in allem kann ich nur sagen, ich bin sehr dankbar über einen solch "kinderfreundlichen" Arbeitgeber und hätte es mir nicht schöner, besser oder anders vorstellen können. Ich durfte arbeiten und mein Kind gleichzeitig selbst versorgen. Es war eine absolut geniale Erfahrung die ich nicht missen möchte.

Liebe Grüße

Silke

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Re: Facharbeit Stillen - Stillen am Arbeitsplatz

Antwort von sun1024 am 30.09.2004, 10:14 Uhr

Liebe Anja,

ich habe folgende Erfahrungen gemacht:

Eine Woche nach meiner ersten Geburt habe ich eine 4-stündige Examensklausur mitgeschrieben. Beim Staatlichen Prüfungsamt habe ich deswegen vorher wegen einer Stillpause angefragt. Diese wurde mir verwehrt mit der Begründung, dann müsste man ja extra eine zusätzliche Aufsicht für mich besorgen, die mich a) beim Stillen beaufsichtigt (da ich das ja nicht dort im Klausurraum tun könne) und b) dann nach der Klausur beaufsichtigt, da ich ja dann länger schreiben müsse - und das ginge nicht.

Eine Klage hätte ich sicherlich gewonnen, mein Examen dann aber um mindestens ein Jahr verschieben müssen. Ich habe dann vor der Klausur gestillt, habe die Klausur nur 3 Stunden lang geschrieben und bin dann gegangen und habe wieder gestillt.
>:-(


Nach der Geburt meines zweiten Kindes bin ich wieder arbeiten gegangen (als Referendarin), während mein Mann zuhause auf die Kinder aufgepasst hat. Ich habe 6 Monate lang voll gestillt. Ich habe an einer Sonderschule gearbeitet und in den beiden großen Pausen mich auf's Klo verzogen und abgepumpt. Leider war das Lehrerklo zu weit weg (ein paar Gebäude weiter), so dass ich nur auf dem Schülerklo, was sich nicht verriegeln ließ, abpumpen konnte. Außerdem war die Zeit in der Pause immer knapp zum Abpumpen - oft gibt es eigentlich auch eher noch was zu besprechen. Pausen für mich hatte ich dann gar keine mehr.
Immerhin gab es einen Kühlschrank im gleichen Stockwerk.

Stillen am Arbeitsplatz kam nicht in Frage, da a) mein Arbeitsplatz 20 km entfernt war und b) mein Mann ja nicht nur das Baby, sondern auch noch die Einjährige zu versorgen hatte und dann vor lauter Kinder ein- und auspacken zu gar nichts mehr gekommen wäre.


Mein drittes Kind ist für nächstes Jahr "geplant", da studiere ich (Zweitstudium) noch. Da würde ich mein Kind gerne mal ab und zu mitnehmen und dann auch vor Ort stillen.

Stillen finde ich viiiiiiiiel praktischer als Abpumpen ...


Liebe Grüße,

sun

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@Anja: Bin auch so eine Ausnahme und @Silke wegen Au - Pair

Antwort von tinai am 30.09.2004, 10:56 Uhr

Hallo Anja,
bei wem machst Du die Ausbildung beim VELB/IBCLC?
Also: Ich habe voll gestillt einmal 6 Monate und einmal 9 Monate, Kinder waren im ersten Lebensjahr immer in meiner Nähe und wurden aber von Au Pair betreut, so dass ich immer zum Stillen ging. Wenn Du mehr wissen willst, mail mich an.

@Silke: Wegen Au Pair aus Kamerun. Du musst bitte unbedingt mal Deine Erfahrungen schrieben. Habe mich bisher nie getraut, ein Mädchen aus Afrika zu nehmen, weil die Bewerbungsunterlagen immer etwas seltsam waren.

Gruß Tina

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Jetzt muß ich aber mal nachfragen!

Antwort von Murmeline am 30.09.2004, 12:17 Uhr

Bin ja auch Beamtin, und das schon 17 Jahre - aber das hatte ich noch nie gehört - das Kind mit an den Arbeitsplatz mitnehmen? Ist das erlaubt? Steht das der Mutter sogar zu? Dann mache ich das beim nächsten Kind auch;-) Bitte klärt mich auf! Danke!

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Re: Jetzt muß ich aber mal nachfragen!

Antwort von RenateK am 30.09.2004, 12:32 Uhr

Hallo,
nein, das steht Dir sicher nicht zu, manche Arbeitgeber lassen das halt zu, was aber die Landesunfallkasse oder Berufsgenossenschaft dazu sagen würde, weiß ich ja nun nicht. Ich find es auch total ungünstig, sowohl für die Mutter (ich wäre da sicher nicht zum arbeiten gekommen, meiner hat tagsüber kaum geschlafen) noch für das Kind, dem eine vernünftige Betreuung meiner Meinung nach zusteht.
Was Dir zusteht sind Stllzeiten, entweder zum Abpumpen oder wenn dann das Kind von jemanden vorbeigebracht wird.
Gruß, Renate

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Re: Jetzt muß ich aber mal nachfragen!

Antwort von Jada04 am 30.09.2004, 12:33 Uhr

Hhmm,

also erst einmal muss ich wohl klarstellen, dass ich "keine Beamtin" bin. Ich arbeite zwar im öffentlichen Dienst (Berufsgenossenschaft) bin aber im Angestelltenverhältnis. Das es für diese Vereinbarung eine Rechtsgrundlage gibt, wage ich mal ganz stark anzuzweifeln. Es handelte sich hier wohl eher um so etwas wie ein "Pilotprojekt". Bevor ich in Mutterschutz gegangen bin, hat man mich gefragt, ob ich Elternzeit nehmen möchte und wie lange. Da dies aus finanziellen Gründen nicht möglich war, habe ich mich dafür entschieden, die gesetzlich verankerte "Stillzeit" in Anspruch zu nehmen. Da sich unsere Wohnung nur ein paar Minuten von meiner Arbeitsstelle weg befindet, hatte ich eigentlich vor, zum Stillen heimzugehen und danach wieder auf die ARbeit. Wir wollten schon im Februar ein Aupair kommen lassen, was wir aber nach dem Angebot der Geschäftsführung erst einmal auf Eis gelegt haben. 9 Monate hat alles völlig problemlos geklappt. Ich konnte meine Arbeit erledigen und mich dabei um mein Kind kümmern. Unsere Gleichstellungs-/Frauenbeauftrage hat jetzt ein Eltern-Kind-Büro (für Notfälle, falls mal die Betreuung ausfällt) in Angriff genommen. In unserer BV arbeiten sehr viele junge Frauen mit kleinen Kindern. Ich denke dies ist endlich mal ein Schritt in die "richtige" Richtung. Wer kann es sich heutzutage denn noch wirklich leisten mit Baby zu Hause zu bleiben und das am besten für drei oder mehr Jahre. Wir leider nicht! Wäre aber doch schön wenn dieses Beispiel Schule machen würde , oder?

Liebe Grüße

Silke

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@RenateK

Antwort von Jada04 am 30.09.2004, 12:41 Uhr

Was die Berufsgenossenschaft dazu sagen würde............... Ich arbeite ja schließlich bei einer. Von daher hat sich diese Frage wohl erledigt. Wie es unfallversicherungstechnisch ausgesehen hätte, tja das ist ein anderer Punkt.
Aber wieso bitte ist es schlecht , wenn eine Mutter ihr Kind mit auf die Arbeit nimmt.
Meine Tochter war und ist es auch bis heute noch nicht, keines dieser Schreikinder. Sie war absolut pflegeleicht. Ich habe morgens um 6:30 Uhr (nachdem sie wach war) sie fertig gemacht und mit ins Büro genommen. Dort hat sie friedlich in ihrem Bettchen gelegen und gespielt oder geschlafen (das ist ja das meiste was Babies in den ersten Monaten tun, oder irre ich mich da?). Während sie schlief konnte ich wunderbar meine Arbeit erledigen.
Sie hat nie genörgelt und viele meiner Kollegen/Innen haben täglich nach ihr geschaut und sie unterhalten. Also was bitte ist daran jetzt so "kinderunfreundlich"?

Ich fand es toll und ich glaube viele, würden, wenn es ihr Job (Tätigkeit) zulassen würde, auch ein solches Angebot wahrnehmen. Dass eine Metzgereifachverkäuferin, Friseurin etc. ihr Kind nicht mitnehmen kann steht ja wohl außer Frage. Aber wo es möglich ist. Warum nicht?

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Re: @RenateK

Antwort von RenateK am 30.09.2004, 12:46 Uhr

Hallo Jada,
das sollte kein Angriff gegen Dich persönlich sein - ich finde sowas aber überhaupt keine gute Lösung.
Erstens möchte ich bei der Arbeit kein Kind dabei habe (arbeite auch im Büro, von der Arbeitssituation vergleichbar mit Dir), weil nach meiner Erfahrung Babys auch in den ersten Monaten halt nicht im Bett liegen und für sich spielen wollen. Mein Sohn war auch nie ein Schreikind, hat von Anfang durchgeschlafen, aber tagsüber wollte er Zuwendung und Beschäftigung, da hätte ich nicht arbeiten können geschweige denn Telefongespräche führen und es hätte es bestimmt auch nicht gewollt. Und genau aus dem Grund finde ich das auach ein kleines Kind in einer guten Kita (unsere Kita nimmt Kinder ab 4 Monate, unser Sohn hat mit 13 Monaten dort angefangen) oder auch bei einer Tagesmutter besser aufgehoben sind. Das Kind gehört eben nicht unbedingt zur Mutter, sondern zu einer Bezugsperson, die sich wirklich um es kümmern kann (und das muss eben nicht die Mutter sein).
Gruß, Renate

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@tinai

Antwort von Jada04 am 30.09.2004, 12:51 Uhr

Hi,
was möchtest Du den gerne genau wissen?

Du kannst mir gerne mal ne Mail schreiben, dann erzähl ich Dir was Du wissen möchtest. Hier würde das wohl etwas ausarten!

Gruß Silke

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Re: Jetzt muß ich aber mal nachfragen!

Antwort von Murmeline am 30.09.2004, 12:57 Uhr

Danke für Eure Antworten! Ja, das wäre mehr als wünschenswert, wenn solche Beispiele Schule machen! Oder wenn sich Behörden und Firmen, die zu klein für eigene Betriebskindergärten sind, zu Verbünden zusammenschließen, die so etwas anbieten!
Kind an den Arbeitsplatz bringen lassen - das geht aber auch nur dann, wenn der Mann zuhause ist, denke ich:-(
LG Murmeline

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Re: @RenateK

Antwort von Jada04 am 30.09.2004, 13:02 Uhr

Und da gehen die Meinungen halt auseinander..............

Ich wollte mich lieber selber um meinen kleinen Schatz kümmern als die Betreuung einer "fremden" Person zu überlassen. Jada , so heißt übrigens meine Kleine, war immer beschäftigt und wurde nie sich selbst überlassen. Ich konnte meine Arbeit so einteilen, dass ich diese in der ZEit erledigt habe, in der sie schlief. Oder eine meiner netten Kolleginnen sich mit ihr beschäftigten. Außer dass sie die Telefonschnur angesabbert hat, war auch das Telefonieren nie wirklich ein Problem.
Für mich war es schön, dass ich sie zumindest in ihrem erstes Lebensjahr so ausgiebig genießen und betüddeln konnte. Jetzt, ist die Zeit ja auch vorbei und unser AuPair kommt.

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Re: @ sun

Antwort von marit am 30.09.2004, 13:07 Uhr

Alle Achtung, daß du so kurz nach der Geburt eine Klausur mitgeschrieben hast.

Aber: warum hast du das Problem denn nicht einfach durch vorher abpumpen gelöst?

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Stillen und abpumpen

Antwort von Tuppertante am 30.09.2004, 15:24 Uhr

ich habe beides gemacht... als mein Sohn 6 Monate alt war, startete ich eine Weiterbildung, er war tagsüber in der Kita. Ich habe immer Milch abgepumpt uns sie im Kühlschrank aufbewahrt oder sogar eingefroren. Nach Kitaschluß kam er die ersten zwei Monate lang während der Weiterbildung zu mir ins Büro und ich habe ihn auch dort gestillt. Die nächsten fünf Monate während der Schulphase habe ich in den Kaffeepausen abgepumpt. Es gab einige erstaunte Gesichter bei den anderen, wenn sie davon hörten oder mich in der Küche verschwinden sahen. Es war nicht immer einfach, aber ich würde es immer wieder machen. Ich habe meinen Sohn gestillt bis er 2,4 Jahre alt war, zum Schluß nur noch nachts.

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Re: @tinai

Antwort von tinai am 30.09.2004, 15:42 Uhr

Ein Missverständnis. Ich will gar nichts wissen. Ich könnte Anja wenn sie will einen Erfahrungsbericht geben, weil ich bei beiden Kindern bereits nach 8 Wochen vollzeit gearbeitet habe und beide trotzdem mind. 6 Monate voll gestillt (weitgehend ohnen abpumpen)
Gruß Tina

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Re: @marit

Antwort von sun1024 am 30.09.2004, 18:12 Uhr

Ich habe für die Klausur zwar was abgepumpt. Aber
a) es war mein erstes Kind, und nach einer Woche war ich einfach noch etwas unsicher, wie wir was hinkriegen;
b) ich hatte bei diesem Kind gar nicht vor, abzupumpen, sondern einfach zuhause zu sein und voll zu stillen und wollte darum
c) das Baby gar nicht an die Flasche gewöhnen;
d) war ich mir nicht sicher, ob sie die Flasche überhaupt annehmen würde, da sie die erste Woche nur Brust gekriegt hatte;
e) war es eine Klausur in einem Fach, in dem ich so fit war, dass ich es mir in 3 Stunden zugetraut hab --> hab die Klausur auch trotzdem mit 1 bestanden :).

Naja, bei Kind 3 würde ich das Ganze auch schon etwas souveräner angehen ...

Wenn ich die Klausur nicht mitgeschrieben hätte, hätte sich mein ganzer Abschluss um ein Jahr verzögert, und ich hätte alle schon abgelegten Examensprüfungen noch mal wiederholen müssen. Ich hatte also gar keine große Wahl, ob ich die Klausur mitschrieben möchte ... Wegen "Krankheit" verschieben durfte man nur eine Examensprüfung, und das war bei mir die, die am Tag der Geburt hätte stattfinden sollen ... ;)

LG sun

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Re: Murmeline

Antwort von Benedikte am 30.09.2004, 22:41 Uhr

Murmeline,
Du hast auch als Beamtin das Recht auf Stillen und zwar eine Stunde am Tag.Das ist auch gesetzlich verankert- zumindest bei den Bundesbeamten-, da gibt es eine Vorschrift, die das mutterschutzgesetz analog gelten lässt.Wie gesagt, ich halte es in den meisten Fällen für unpraktikabel aus den gründen, die ich oben beschrieben habe.bei uns wäre es auch zu hektisch dazu- terminsachen und so; ich wüßte auch gar nicht, wie ich das mit Dienstgängen ( von Dienstreisen ganz zu schweigen) vereinbaren sollte.Oder mit Besprechungen.Aber das recht dazu hat man.

Was mich persönlich allerdinmgs interessieren würde, ist, ob die Frauen, bei denen das klappt, in reinen Frauenberufen arbeiten auch mit vielen jungen Frauen. Ich selber bin Juristin, vorwiegend von Herren im dunklen Anzug umzingelt,und könnte es mir echt nicht vortsllen, das Kind an den Arbeitsplatz mitzunehmen, doet zu stillen oder abzupunopen ( wobei stillen eben auch nie geklappt hat). Ich werde jetzt in ver Wochen wieder arbeiten gehen und kriege derzeit nur noch zwei bis maximal drei Mahlzeiten abgepumpt,bei ewigem pumpen.

Benedikte

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Re: @tinai

Antwort von Jada04 am 01.10.2004, 8:12 Uhr

Ach so, dann hab ich Dein Posting (siehe unten) wohl wirklich missverstanden!

@Silke: Wegen Au Pair aus Kamerun. Du musst bitte unbedingt mal Deine Erfahrungen schrieben. Habe mich bisher nie getraut, ein Mädchen aus Afrika zu nehmen, weil die Bewerbungsunterlagen immer etwas seltsam waren.

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@ Benedikte

Antwort von RenateK am 01.10.2004, 9:15 Uhr

Hallo Benedikte,
ich bin wohl in einem Frauenberuf (Büroangestellte), allerdings vor allem mit Männern um mich, da an einem naturwissenschaftlichen Institut. Ich habe am Arbeitsplatz nicht gestillt (und wollte ganz bestimmt auch kein Kind am Arbeitsplatz haben, ne, da könnte ich nicht arbeiten), aber ich habe halt mehrere Monate abgepumpt, alle zwei bis drei Stunden. Bei uns ist das sehr locker alles, ich habe das einfach am Schreibtisch gemacht, wenn Leute reinkamen war es mir egal, war auch voll akzeptiert. Ich habe da auch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Ich war mal einen Tag auf FOrtbildung (eher technisch, Bildschirmarbeitsplätze), da habe ich in der Pause einfach die Steckdose genommen und gepumpt, während ich mein Brötchen gegessen habe, hat auch keiner komisch geguckt, ich glaube, wenn man das wie selbstverständlich angeht, dann wird es auch akzeptiert, jedenfalls hier bei uns.
Gruß, Renate

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@silke, Ahhhhhh, Asche über mein Haupt, zu Hülf, natürlich habe ich Dich gemeint...

Antwort von tinai am 01.10.2004, 11:11 Uhr

...Danke für die Nachhilfe, weiß gar nicht, wie lange meine Leitung schon ist.

Naja, mich interessiert, ob die Bewerbung übereinstimmt mit dem Mädchen. Ob sie wirklich die Deutschkenntnisse hat, die sie angab etc.

Kenne ein Paar Fälle (nicht persönlich nur vom Hörensagen und deshalb mit Vorsicht zu genießen), wo die Mädhcen angeblich selbst in passablem Deutsch telefoniert haben mit der Familie und dann aber kein Wort konnten. Oder Führerschein war angekreuzt, den hatten sie dann aber gar nicht usw....

Also es interessiert mich wirklich. Da ja Afrika und Südamerika die einzigen Alternativen zu Osteuropa sind, wenn mein Au Pair für 12 Monate möchte.

Gruß Tina

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Re: @silke, Ahhhhhh, Asche über mein Haupt, zu Hülf, natürlich habe ich Dich gemeint...

Antwort von Jada04 am 01.10.2004, 11:54 Uhr

Puh, da bin ich aber froh, dass ich doch noch nicht so demens bin, wie ich jetzt schon dachte. Oder sooo blond bin ich doch garnicht ;-)

Also ich muss sagen, die Angaben in ihrer Bewerbung haben alle gestimmt.
Sie hat keinen Führerschein, aber da bei uns alles in 5 Laufminuten zu erreichen ist, braucht sie den auch nicht. Sie spricht wenig deutsch , aber ganz gut englisch und französisch ist ihre Muttersprache. Da bei uns zu Hause ja auch gaaaanz viel englisch gesprochen wird (ob das daran liegt, dass mein Mann Amerikaner ist?) und ich auch über ein gutes gesprochenes Französisch verfüge, ist das alles halb so wild. Wir werden uns schon einig werden. Ich habe auch schon einmal mit ihr telefoniert, auch das hat sehr gut geklappt, nur die Telefonverbindung nach Kamerun ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Sie schreibt mir fast täglich und hält mich über alles auf dem Laufenden.
Ich halt aber auch der Meinung, sie ja hierher um ihr deutsch zu verbessern , da sie es noch nicht so gut spricht und sie ist sehr lernwillig. Wir haben uns für ein afrikanisches AuPair entschieden, da wir selbst , hhmm wie sag ich es jetzt, ohne dass wieder ein böses Posting über meinen gewählten Ausdruck kommt??? "Mischlingskinder" haben und ich den Gedanken sehr schön fand (wir haben nicht sehr viele afro-amerikanische Freunde hier) Jada von einem farbigen AuPair betreuen zu lassen. Die Agentur sagte mir aber auch, dass aufgrund der Hautfarbe eine Vermittlung von farbigen Aupairs ganz selten stattfinden würde. Ob's wahr ist, sei dahingestellt. Mir war es wichtig, dass unser Mädchen auf jeden Fall sehr kinderlieb ist und das scheint bei ihr auch der Fall zu sein, so wie sie schreibt und sich für die Kinder interessiert. Wir erwarten sie übrigens in den nächsten 14 Tagen bis 3 Wochen. Ich kann dann ja mal über unser Zusammenleben berichten wenn Du willst.

Liebe Grüße
Silke

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Re: Murmeline

Antwort von Murmeline am 01.10.2004, 12:06 Uhr

Ja, das stelle ich mir bei uns auch schwierig vor. Ich bin in einem Rathaus tätig und habe Publikumsverkehr. Ich persönlich hätte auch ein Problem damit, wenn ein Vorgesetzter anruft und etwas von mir will und ich gerade stillen oder abpumpen würde (auch wenn das sicher erlaubt wäre, zu sagen "Moment, ich komme dann in einer Viertelstunde zu Ihnen";-) aber ich kenne es nur so, dass alles sofort erledigt wird. Tja, und Außendienst, Dienstbesprechungen, Terminsachen, Fortbildungen, das gibt es bei uns auch alles.
Ich lese das alles jetzt und bin erstaunt zu erfahren, was ich alles für Rechte gehabt hätte. Meine 2 wurden 96 und 97 geboren und ich bin jeweils 8 Wo. nach der Geburt wieder Vollzeit gegangen. Ich hatte einen alten Frauenarzt (auf dem Land), der meinte, ich sollte dann von von vornherein nicht stillen und mir direkt nach der Geburt im KH Tabletten geben lassen - das hab ich damals gar nicht hinterfragt, sondern so gemacht, da ich auf die Arbeit und das Geld angewiesen war und eine weite Anfahrt mit dem Auto zum Dienst hatte. Ich habe halt damals die "Männerrolle" übernommen, was sich rein beförderungsmäßig für mich sicher ausgezahlt hat. Aber wenn ich noch ein 3. Kind bekäme, würde ich ganz sicher zu stillen vesuchen und Elternzeit nehmen!

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Re: Stillen und abpumpen

Antwort von Sandra+Debora am 02.10.2004, 22:51 Uhr

Ich bin nach den 8 Wochen wieder voll Arbeiten gegangen und habe weiter voll Gestillt.Ich habe schon früh angefangen die Milch abzupumpen und einzufrieren. Auf der Arbeit konnte ich dann zwei mal am Tag abpumpen gehen. Ich muste zwar auf die Toilette aber das war nicht so schlimme. Die Milch konnte ich anschließend eifrieren. Ich habe von meien Frauärztin ein Rezept für eine Elektrische-Milchpumpe bekommen. Damit ging das Abpumpen super gut und schnell. Leider wurde mit der Zeit der Milchfluss immer weniger so das ich zusätslich andere Milch geben muste.

Ich hatte leider keine möglichkeit meine Tochter bringen zu lassen, da sie bei einer TaMu untergebracht ist. Von daher gab es nur die möglichkeit abzupumpen.
Ich habe mit meinem Abteilungsleiter feste Zeiten vereinbart an denen ich gehen konnte zum abpumpen.

LG
Sandra

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Re: Facharbeit Stillen - Stillen am Arbeitsplatz

Antwort von Petra*Laura_Marie*29.12.2001* am 03.10.2004, 11:58 Uhr

Hallo Anja,

Ich habe von anfang an abgepumt.

Nach meinem MuSchu habe ich wieder angefangen zu arbeiten und ca. bis zum 5.Monat meiner Tochter bei der Arbeit abgepumt.

Melde dich, wenn du mehr wissen möchtest!

Gruß Petra und Yara Elena geb. 1.11.2003 (37.+2ssw) an der Hand& Laura Marie gest./geb.29.12.2001 (40.+2ssw) für immer in meinem Herzen.

http://www.beepworld3.de/members26/laura_marie

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Habe abgepumpt bis zum 7. Monat

Antwort von Natalina am 04.10.2004, 9:38 Uhr

Hallo, ich habe nach dem muschu angefangen, halbtags zu arbeiten und habe auf Arbeit abgepumpt.Ich hatte dafür einen ungenutzten Beratungsraum mit Waschbecken für mich alleine. Die Milch habe ich auf Arbeit eingefroren, entewder in Beuteln oder in Flaschen. Am Freitag habe ich die Milch in der Kühltasche mit nach Hause genommen und mein Mann hat sie in meiner Abwesenheit gefüttert. Ich habe nach dem 4.Monat dann nur noch abgepumpt, weil mein Sohn von Anfang an nicht richtig getrunken hat und meine Brust total wund und offen war. So bis zum 7.Monat habe ich durchgehalten, dann hat er nur noch zwei Milchmahlzeiten bekommen und da habe ich erst noch die Tiefkühlreste aufgeraucht und dann Pulver genommen.
Das ganze funktioniert allerdings nur, wenn man wie ich zu viel Milch hat...
Wenn du noch mehr wissen willst, kannst du mich anmailen, Mail ist oben hinterlegt.
VLG natalina

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Re: Facharbeit Stillen - Stillen am Arbeitsplatz

Antwort von HeiJak am 04.10.2004, 11:31 Uhr

Hallo Anja,
ich bin bei meiner Tochter nach vier Monaten wieder arbeiten gegangen (3 Tage pro Woche) und habe zwei Monate lang abgepumpt, so lange ich halt voll gestillt habe.
Ich hatte eine Handpumpe von Medela und eine Thermoskanne im Kühlschrank. Passt in jede Aktentasche. Mit diesen Utensilien bin ich dann entweder in ein freies Besprechungszimmer gegangen (war oft unterwegs), oder hab mein Büro abgeschlossen, im Zweifel halt kurz aufs Klo verschwunden. Ich hab auch schon im Stau im Auto abgepumpt. Geht alles.

Kind mit an den Arbeitsplatz nehmen halte ich aus verschiedenen Gründen für ungünstig: erstens werde ich fürs Arbeiten bezahlt. Und mit Kind daneben könnte ich das sicher nicht so konzentriert und in der Qualität machen, wie es von mir erwartet wird und ich es auch von mir selbst erwarte. Zweitens hat mein Kind ein Recht auf eine kindgerechte Umgebung. Dazu zähle ich ein Büro nun sicher nicht. Drittens darf es erwarten, von jemandem wirklich betreut zu werden und nicht nur nebenbei mitzulaufen, nur weil das vermeintlich praktisch ist. Viertens habe ich mich fürs Arbeiten entschieden, weil es mir Spass macht. Sonst hätte ich ja zu Hause bleiben können.

Gruss, Johanna

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Re: Facharbeit Stillen - Stillen am Arbeitsplatz

Antwort von Christina (Ilias+Anissa) am 05.10.2004, 11:12 Uhr

Mein Kind war 15 Mon. alt, als ich wieder arbeiten gegangen bin (vollzeit). Er stillte zu der Zeit noch ziemlich viel, ich habe es also mit dem Abpumpen versucht.

Allerdings habe ich es nach 2 Wochen aus folgenden Gründen aufgegeben:
- ich hatte mit dem Abpumpen grosse Schwierigkeiten, es kam wirklich nicht viel dabei raus. Ausserdem gab es nur einen einzigen Ort dafür: die Toilette. :-(
- mein Kleiner wollte die abgepumpte Milch nicht! Die Tagesmutter hat es mit Avent-Flasche und mit dem Glas probiert, aber es hat nicht geklappt.

Also habe ich nur morgens, abends, nachts (stöhn) und am Wochenende gestillt. Seit diesem Sommer ist er abgestillt, er ist jetzt 3.5 Jahre alt.

LG
Christina

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Ich kenne sogar Frauen,

Antwort von berita am 05.10.2004, 16:04 Uhr

.. die sofort nach dem Mutterschutz wieder Vollzeit arbeiten gegangen sind, aber ihre Kinder wirklich lange (laenger als 2 Jahre) gestillt haben. Im ersten Lebensjahr mit abpumpen+stillen und spaeter dann eben nur noch stillen, wenn die Mutter zu Hause ist. Wenns dich interessiert, frag mal im Langzeitstillforum von Qualimedic.

LG
Berit

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