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Geschrieben von Wredet am 14.07.2004, 15:00 Uhr

Eure Meinung dazu, hab grad nen Hals, und ihr seit quasi ja auch die Zielgruppe für diesen Aufreger...

Mein Chef könnt ich manchmal echt:
Also er ist 44 und hat 3 Kinder so 12,14 und 16 ungefähr. Naja, einerseits meint er Paare die nur 1 Kind haben verwöhnen das zu sehr und bei meinem kollegen kann er gar nicht verstehen das der gar keine Kinder haben will..
Einerseits meinte er immer zu mir das man als Frau wenn man mal ein kind hat ja auch nit immer nur zuhaus sein will weil man ja auch mal wieder was anderes sehn und tun will, andererseits (un das ist mein aktueller aufreger!) meinte er eben es gäb nix schlimmeres als wenn Frauen so um die 40 wieder anfangen wollne zu arbeiten, die ganze Zeit wären sie mit ihren Kindern beschäftigt gewesen, um den Mann würden sie sich eh nit kümmern und weil ihnen dann die Decke auf den Kopf fallen würde würden sie sich halt nen Job suchen und das taugt nix!!
So, das war die Kurzfassung!
Nun sagt mal 1. was für ne Meinung hat er nun? Für mich ist das alles ein großer Wiederspruch in sich.
Und 2. sind wir nur gut solang wir jung sind und keine Kinder haben oder wie oder was?
Nur zum poppen gut oder wie
Hab soooon Hals heut, ich mein ist ja nit das erste Mal! Immer wenn seine Frau und ich was besprechen (die ist wirklich nit besonders hell!) gehts immer "Weiber,blablabla" wo mehr wie 3 Frauen auf einmal sind setzt er sich nit dabei usw....
Aber "gucken" tut er immer gern! Und auch anfassen, aber das hab ich ihm gleich ausgetrieben, wär ja noch schöner!!

 
5 Antworten:

Re: Eure Meinung dazu, hab grad nen Hals, und ihr seit quasi ja auch die

Antwort von Elli24 am 14.07.2004, 15:35 Uhr

Ignoriere den Blödmann nach Kräften. Versuche ihm zu suggerieren, dass Arbeit nun einmal Familien ernährt, nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist idealistisches Gedöns (nach meiner Erfahrung).
Mit netten Chefs macht sie dann auch noch idealerweise Spaß.
Nicht aufregen. Gibt halt ´nen Schwung Machos in dieser Welt. Leider zu viele.

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Re: Eure Meinung dazu, hab grad nen Hals, und ihr seit quasi ja auch die

Antwort von Wredet am 14.07.2004, 15:40 Uhr

Na mal sehn wie das sich (hoffentlich) nächstes jahr gestaltet wenn wir Nachwuchs haben (haben grad mit Üben angefangen)

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Re: mal die andere Seite....

Antwort von luchs am 14.07.2004, 15:57 Uhr

Hi Wredet,
versuch es doch einfach mal von der anderen Seite zu sehen: Ein Mensch,der- sagen wir- 6 Jahre nicht im Beruf tätig war, bringt eine anderes Profil mit als derjenige, der dies nicht getan hat. Rein objektiv vom Fachlichen gesprochen. Beide mögen rein menschlich durchaus nett sein- es muß keinem was abgesprochen werden...In der Regel werden in der Auszeit keine/ wenige Fortbildungen besucht, so das der Wisssenstand nicht immer aktuell ist. Versuch mal einen Arbeitnehmer so wieder einzusetzten, daß keine Diskrepanz im Team auftritt. Das braucht eine Weile...NEIN, das ist kein Statement des Arbeitgeberbundes!
Leute, die eine Weile sich berufsfremd entwickelt haben, bringen auch eine Reihe von Vorteilen mit: Sie sind offenener, wesentlich flexibler und können manches aus einem anderem Blickwinkel anschauen...DAS muß nicht schlechter sein, bleibt nur die Frage inwieweit es ins "alte System" paßt? Jetzt versteht mich bitte nicht falsch, aber wenn eine Mama wiedereinsteigt, dann bleibt die Abhängigkeit von a) der Kinderbetreuung und b) Gesundheit der KInder. Wie oft gibt es die Krankmeldung vom KA- gerade wenn die Zwerge noch ein wenig kleiner sind und/ oder die Betreuung ausfällt? Beides sind nicht planbare Ereignisse, die trotzdem regelmäßig vorkommen. Möchtest Du dann Kollege sein? Heute wird normal gearbeitet oder aber auch doppelt? Natürlich gibt es tausende von Mamis, die das Gegenteil beweisen, aber wer von uns kennt nicht den Konflikt wegen einem kranken Kind lieber doch daheim zu bleiben? Je nachdem in welcher Sparte man arbeitet ist der Konflikt mehr oder weniger deutlich da- Patienten absagen, weil ein Kollege ausfällt kann man einmal machen, zur Not auch noch ein zweites Mal. Dann werden einfach weniger Akutpatienten zugeteilt- und schon hab ich Therapeuten erster und zweiter Klasse. Nicht weil ich die Kollegin nicht schätzte, sondern mit meiner Praxisleistung verlässlich bleiben muß!Ich denke man kann es wirklich nicht so pauschal über den besagten Kamm scheren- es gibt auch eine andere Seite! LG luchs

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Re: mal die andere Seite....

Antwort von Elli24 am 15.07.2004, 10:21 Uhr

… ist ja schön und gut, aber dann müssen Arbeitgeber eben auch flexibler reagieren, was sie heute mehr denn je können. Und sich z.B. "Springer" in Reserve halten, wenn wichtige Mitarbeiter mal ausfallen, was übrigens normal ist.

Auch Männer sind mal krank. Und/oder sollten sich ebenso um kranke Kinder zu Hause kümmern - das kostet Arbeitgeber keinen Cent! Die KK übernehmen doch den Lohnausfall, oder?

Natürlich müssen auch Mamis es fachlich draufhaben, keine Frage. Aber es ist doch so ziemlich alles erlernbar.

Ich bleibe bei meiner These: Arbeit ernährt Familien. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist ehrenvoll und wichtig.

Wenn beide Seiten diese ultrawichtige Grundeinstellung häufiger erinnerten, hätten wir viele Akzeptanzprobleme weniger. Das ständige Vor- und Nachteile abwägen bringt nichts.

Frauen bekommen nun einmal die Kinder, doch sobald sie sie haben, werden sie beruflich nicht mehr ernstgenommen und es wird akribisch aufgerechnet, wenn sie wg. der übrigens von Männern und Frauen gemeinsamen (!!) Brut ausfallen. Das darf doch wohl nicht wahr sein!

Frauen haben ´ne Menge weiblicher Vorteile. Stellt die in den Vordergrund, Arbeitgeber!

Findet, Elli24

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Re: @luchs

Antwort von marit am 15.07.2004, 11:27 Uhr

mag sein Luchs,

aber diese Probleme sollten Männer eigentlich auch haben. Wir wechseln uns mit dem Zuhausebleiben abm wenn Louise krank ist. Wenn das alle mal in ihren Familien durchsetzen würden, würden Frauen auch nicht mehr als Potentielle Zuhausebleiber diskreminiert.

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