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Geschrieben von shundra88 am 26.02.2003, 22:51 Uhr

Erziehungsgeld???

Hallo,

ich bräuchte dringend einen Rat.Ich bin zur Zeit in der Ausbildung (Steueranwärterin, privat versichert)und im 9. Monat schwanger.Gehe in einer Woche in den Mutterschutz und danach bis November Elternzeit,muss also meine Ausbildung unterbrechen und verlängern.In der Zeit von Juni-November hätte ich dann nur das Erziehungsgeld,Kindergeld und eventuell den Unterhaltsvorschuss.Das reicht hinten und vorne nicht, das zum einen.Zum anderen würde ich gerne das Budget von 460 € monatlich beantragen,das Problem dabei ist nur, dass ich Erz.Geld wohl nur für die 5 Monate beantragen kann,da ich ja im November meine Ausbildung weitermache und eine 40 Stundenwoche habe.Nun habe ich zum einen gelesen,dass es für Frauen in der Ausbildung Ausnahmen gibt und das wenn man weniger als 6 Monate Erz.Geld bekommt man nur Anspruch auf 306 € monatlich hat.Das ist eindeutig zu wenig!Mein Freund passt dann ab November auf den Kleinen auf (er geht bis zum Winter zur Meisterschule,bekommt nur BaFöG, also hat kein Einkommen)und wollte sich dann arbeitslos melden.Arbeitslosengeld ist natürlich eine Ecke mehr als Erziehungsgeld und jetzt weiss ich gar nich mehr,wie ich das machen soll!Für welchen Zeitraum soll ich denn nun beantragen und 306 oder 460€??Danke im voraus

ich weiss,alles kompliziert,aber vielleicht kennt sich ja jemand ganz gut aus damit :-)

Gruß shundra

 
3 Antworten:

Re: Erziehungsgeld???

Antwort von mogli+tom am 27.02.2003, 9:28 Uhr

hallo,

seid ihr zusammen veranlagt. ich habe verstanden, dass ihr zusammenwohnt. dann hättet ihr das erziehungsgeld, kindergeld, sein bafög. das ist doch schon eine ganze menge. weiß zwar nicht, wieviel bafög/unterhalt er bekommt, aber 1000,- € kommt ihr doch. und wohngeld könnt ihr auch beantragen (obwohl er student ist). und bafög gilt als "einkünfte". es handelt sich ja um 6 monate, das kann man sicher überbrücken. und ich würde beim sozialamt mal nach einmaligen beihilfen nachfragen: erstausstattung, kleidergeld,...

lg mogli+tom valentin (*14.2.02)

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Re:

Antwort von mamamittochter am 27.02.2003, 10:26 Uhr

Hallo,

ich kann nur berichten was wir bekommen haben. Und zwar... Mein Mann verdient gut und doch haben wir 460 Euro Spitzensazt beantragt und 1 Jahr lang bekommen(normalerweise bekommt man ja 2 jahre lang und dann muß/kann man beim Land weitere Erzieunggelder beantragen , soweit die Einkommensgrenze nicht bestimmte Grenzen übersteigt), unabhängig davon ob Du in Ausbildung oder 300 Euro oder etwas dazu verdient)

Ich würde einen Steuerberator in Anschpruch nehmen. So haben wir es gemacht. Die kennen sich besser aus , in solchen sachen. Und nur So habe ich mein Erziehungsgeld bekommen. Und so eine Kleine Hilfe wird mit Sicherheit kein Vermögen kosten. Ganz sicher!

Und sonst wie schon in Beitrag von vorhin, Wohngeld, Kindergeld und Erstausstattung von Caritas oder Sozialamt beantragen, je nach dem. Da Dein Freund kein Unterhalt zahlen kann, bekommst Du ja auch noch zusätzlich vom Jugendamt den Unterhaltsvorschuß.

Und ich finde, das ist ne schöne Summe, die da zusammen kommt, davon kann man bestimmt gut leben. Nicht im Überfluß , aber genug.


LG Tanja

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Re: Erziehungsgeld???

Antwort von Sunny1973 am 01.03.2003, 6:26 Uhr

Hallo Shundra,

Die Erziehungsgeldgeschichte schaut i. d. R. wie folgt aus:

Für die ersten 6 Mon. dürfen verheiratete ca. 52.000 Euro verdienen für die weiteren 6 Mon. (also ab 7. - 12.Mon.) nur noch 17.000 Euro ca.
Bei "alleinstehenden" sieht es da etwas anders aus (gilt aber ja nur, wenn ihr nicht zusammenlebt).

Wir haben zuviel für 12 Mon. verdient und mussten somit auf "Budget" verzichten! Wir haben auch nur die "307" bekommen (für 6 Mon.) UND die ersten 2 Monate wurden noch gekürzt, weil ich Mutterschaftsgeld in Anspruch genommen habe und das angerechnet wurde. 1. Mon. habe ich sage und schreibe 7 (!!!) Euro bekommen und für den 2. Monat 41 € (!!!). Erst ab dem 3. Mon. standen mir die vollen 307,- Euro zu. Du kannst Dir vorstellen, was für ein Schock das für mich war! Vorallem wird man ja mehr oder weniger dazu "gezwungen" nach der Entbindung nicht gleich wieder zu arbeiten, sondern die 8 Wochen "Pause" zu machen (Arbeitsverbot nach der Entbindung)!

Du solltest Dich beim zuständigen Sozialamt oder wenn Du da nicht hingehen magst zur Mütterberatungsstelle oder zu Pro Familia gehen! Die helfen Dir kostenlos bestimmt weiter?! (Anrufen genügt vielleicht auch schon).

Ich hoffe, dass Ihr alles gebacken bekommt, es sieht anfangs immer schlimmer aus, als es ist. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass wir noch Geld über haben, aber das geht eigentlich ganz gut!

Liebe Grüße
Sunny mit Jason (3 1/2 Mon.)

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